Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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243
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Churfürsten von Pftiltz und Trier, theils demp n lind den Hessen , und theils dem Marggrafen von Ba-^»nteste,, «,Ausrasen. Coblentz und Bacharach sind die be-k' 14. darinnen. not. in äuson. Alolellsn.

^"de /. lst eine Pfarrkirche und starcke gemeinde in dem' " ' erisau und Ap-

landes 2. aus-

,^Unh,

Mil ge^E der aussern Roden zwischen Herisau^At, u«AAelche von,den 12. Roden des lande»nAmenb--» auch doppelie Räthe hat.

eu,e alte adeliche familie im Elfaß, deren schloßCnn^Wch.-E" der Grafschafft Lützelstein gelegen, und eini,<^d aus ^^"rgisches lehn gewesen. An. 1190. wardas'^te Cu/^ N'mne Btschoff von Straßburg, und an.han.^sschan-«' Von dem Stifte Straßburg hat die familie(den'?°n ^An-anit zu lehn getragen, welches Bischoff Jo-ten ?Hecky^ enberg nach absterben Iohannis von Hunenbergben"'esstam!.^rEl,äßlschen chron.cklib. V.p. i;ss. den letz-titii> d-.„'..'ev nennet) an die Herren von Lichtenberg gege-M.'wch a^"e° die Grafen von Hanau geerdet, die solchentssUs nicht l wiewol Johannes der letzte seines ge-Ärn?n in dA'^an; sintemal nicht nur an. iz-zi. bey Kö-Tch w' vorkom^aßWen ehronick x. 279. einer, nahmensschiMheiß von sondern auch an. 1,92. Götzund Hansda d^VNl w,^, ?"nenberg in der Vereinigung St. Georgen-< ^ Bischgffpaoe pudl. IIK. II. p. 252. anzutreffen seyn,d^vannes schon an. i;6;. verstorben.

VEr äonoricus, ein König der Vandalen in^er U eifriaer a, >rte an. 476. seinem vatter Genserico , und>et, '"st de-tz^ner. Nach eroberung der stadt Rom hat-i? er sick T^Ysers Valentiniani tochter Eudoxia vermäh-

Äs'"'

rechchi^er auf dem thron vestc gesetzt, erzeigte er sich>isch^ ^dWn sehr grausam, gestalt e^ auf anreihen

e eine grosse menge von Geistlichen v'er-

R U>^?acht ^."ss^ssch der Ariäner nebst allen, auf die er ci-Veil? - er an ^^lfen, seiner grausämkeit herhalten. End-ss^ies j„ss 48^. von würmern gefressen, die aus allen^Mus w daraus kamen, wie Victor tlcioeulie berich-d/»ju, i »nd sxjssssch^nstz schreibet von ihm, daß er rasendex gAß das «4ene dände gefressen habe. Isidorus setzet

en a»^> 0 Personen hinrichten ließ. Unter

der " bruder Theodoricus und dessen kinder,>cht ^"'sseh der Arianer nebst allen, auf die er ei-

^e«^ üne/A^vcyde aus feinem leibe heraus gehangen ,>vMe. > lches ende genommen habe, wie Arms, dessen

^ blutvergiessen fortpflantzen und bevestigen

!iö

Äiik' t' perssc. Vanä. ,

Königreich, siehe Ungarn.

^eg^ulo. ein DoÄor chiris und VbsoloZiT in dem

J»a^°Ifss,^sse>r von geburt ein Teutscher, des nach-"eltzt , ' ctneü gelehrten Juristen söhn , kroketlor

!5>ssc»,i, AgN Vice-Cantzler selbiger Academie, und Ls-§4!h^>t, sjssss^u. Er hat sich nicht allein durch seine ge-M reNgj ^uauch durch den eifer, welchen er vor dieein?' dezenget, sehr bekannt gemacht, weshal-'"'s vra,jg" frder wider die Protestanten ergriffen,^pt. ^. liehalren, unter dem titul: äs ltowologia

^ ^^Hotoxstia LpiLuri.

gebürtig von Wasserburg in Bayern,rk siir^ - Und .Iuri8 zu Jngolstadt, Cantzler zu

Kays„^L^mcr-Gerichts-tt6Äsor zu Sveyer. ErPolvqi^a^Ei deu Rothbart und Ludwig denk> Kg qA,^seschr>chen, die er aber auf guter freundetm; dilokw über Cuspiniani 0»üue8 ver-^ ^ s w^öblogninum super Lurk. ksbilL

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sitzess-Ut

ItMnischen ^wäwr>um L ^ '

-L-.ss-'^n seW seinen wd in Canw« E

skSsr».»«»d-«»° «W eL' M»«LL

^e gsssÄ^dey einer langrviengen eriai) a ^ ^

der W hat. daß er nur in chcnreu Sä)^)

^L naä^^e nähme Hungerbach herznn

^inr-Echw,?.Lb.lz.* ^ e>undred inder

^ZMord. ist eine stadt in KenMrg ^fet anhier/«Ast Mend von BarWhtre. ' gustes Ke u ^auf der süd-dststchm ^ ^d dre

^d^^derstch wegen ihren vortrestiche i ^

^SMetf-rd, (Barons M Sfn BaMMe I

Deiche von der stadt HussNlnt ist am erstm^ ^trtni führet. Tiefes aefchiech .. Aiefer .^ünchiA^^ierd zu dieser Hoheit st^enrico

Königlichen Hauses unter He ^ Herrsch st

h»^A^adedes Königs das schloß undde^^ ^ wäre

Normandie an dieselbe gebe ch^^ ^4 Han

der tzAssa Hungerfvrds , welch« der <2vunler Edn-"-^-

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stssl, !.">ner weicher der Sprecher des Hauses

^ ^ LvrAr WaUkA m' ^ z i. jähre seiner reglerungMa? HtghTA/ ivurde unter der regierung Hen«' »der Groß - Schatzmeister m

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Engekland, und vermehrte fein vermögen durch kluge wirth-schafft und Vermählung mit Catharina Peverell, welche vonden Moels und Courteneys hcrstammete, nicht wenig. Seinsöhn Robert, Lord Hungerford, vermählte sich mit Margaretha,einer einzigen tochter und erbin des Lords William Barerm«,und machte die familie noch reicher. Robert sein söhn, LordHungerford, den er mit dieser Margaretha erzeugte, hatte Eleo,noram, die tochter und erbin William Molines, zur gemahlin,deswegen er auch unter dem nahmen Lord Molines unter dieBarons des Königreichs gezehlet wurde. Er wurde aber zurzeit des bürgerlichen krieges zwischen dem Hause Aorck undLancaster zu New-Castle enthauptet. Thomas sein söhn, wel-cher bey lebzeiten seines vatters zu Salisbury erschlagen wur.de, hinterließ eine einzige tochter, Mary genannt, die an EduardLord Hastings verheurathet wurde. Sein bruder Waltherzeugte Eduard Hungerford, den vatter des Walthers, welchenKönig Henricus VIII. zum Baron Hungerford auf Heytesbu-ry oder Hegedsbury in Wiltshire machte, aber diese ehre einekurtze zeit gemessen konnte, weil er wegen eines abscheulichenaber unbekannten lasters hingerichtet wurde. Nichts destowe«nigcr räumte doch die Königin Maria seinen Andern alles wie-der ein, ausgenommen die Freyherrliche würde. Dieser fami-lie gehörte auch das schloß Farley in Sommershire am flusseTrome. Sie hatten ihren sitz zu Heytesbury in Wiltshire,allwo in der Arche ein verfallenes monument derselben zu se-hen ist. c?a»r^e«r Lrit. xaA. 12. 2;. 69. 78- 8H. ic>;. 141.266. 282.

-Zunttquang, Kayser in Sma. , Als der Sinesische Kay-ser Zunahm sich an. 1644. selbst erhänget, und der aufrührerHaupt Licungzus flüchtig werden müssen, wollte War der Chi-nesische Herr Usanguei, daß die Tartarn aus Sina sich wiederin ihr Reich begeben sollten; sie nahmen aber die gelegenheit inacht, liessen mehr frische völcker aus ihren landen kommen, underklärten den s. jährigen Tüncht zu einem Könige, welches dieSineser in grosse Verwirrung setzte, bis sie den muth faßeten,und Hungquang, des verstorbenen Zunghins schwester söhn ,welcher damals aus der provintz Honan, allwo er wider des Li-cungzi anhang gestritten , zu Nanking anlangete - mit grossempracht cröneten. Dieser schickte einen Abgesandten'an dieTartarn, und erbot sich mit ihnen frieden zu schliesset,, auchdie nordischen lande seines Reichs, die sie bereirs eingenom-men hatten, abzutreten, welche aber solches zu thun sich wei-gerten , und das Reich gantz zu haben verlangten. Inzwi-schen kam ein iüngling nach Nanking , und gab sich vor desZunchings ältesten söhn aus, welchen aber Hungquang inein gefängnis werffen ließ, worüber dessen anhänger einentumült erregten. Diesen tumult machten sich die Tartarn zunutze, und setzten mit schiffen über den also genannten L-af-fran-fluß, der zwar an der andern feite mit Sinesern sattsambesetzet war, aber von ihnen verlassen wurde. Hierauf gien-gen die Tartarn auf die provintz Nanking los, eroberte» nacheiniger gegenwehr die stadt Aangcheu mit stürm, und bekamendurch Vermittelung eines verräthers , Threns, im junio an.1645. den Hungquang auf der flucht gefangen , welcher demTartarischen Könige Tunchi nach Pequing zugeschicket worden,und daselbst auf dessen befehl vor der stadt - mauer an einer bo,gen-.ftnne ausgehänget worden, worauf Tunchi das König-reich Sina völlig an die Tartarn brachte. sie belle»

8inico.

Aunibaldus, ein Fräncklscher smlmr , welcher zu Clodo-väi des grossen zelten lebte. Er schrieb eine Fränckische Histo-rie , darrn er verschiedenes aus der Druiden schriftm gesam-melt. Allein , diejenige Historie, so wir heut zu tage unterseinem nahmen haben , ist unstreitig supponiret, und mit denlästerlichsten fabeln erfüllet. Trithemius hat ihn sehr imitirt.

in«,, orig. krsnL. lib. III. L. , cls Historicis Aa-

tinis lib. II. c. 22 . cliilert. cls cioctts impoik. §. 6. *

Hunnäus , (Augustinus) Lanomcus von St. Peter zu Lö-ven, verstund die Theologie und die sprachen wohl, woriniiener auch mit grossem rühm lehrete. Man brauchte ihn, die Bi-bel zu corrigiren, und der Papst Gregornis XIII. schrieb an ihn,daß er die I'mw8 mit den numulcrlpcw conftriren möchte, umselbige desto accurater drucken zu lassen. Er würde auch solchesübernommen haben, wofern er nicht um eben selbige zeit imsept. an. 1577. verstorben wäre. Er publicirte 8ummam Tb».MX; ssxiomclw LcLleÜN äs 83LrsmeMi8 Lc. biblioch,

Lelg. sie Icript. sec. XVI.

Hunnen, ein Asiatisches volck, welches sich in den mittlernzeitm bekannt geinacht. Es wird von deren ankunft verschje.deutlich geschrieben. Die Hunnen selbst fuhren ihre genealogievon Noä her; Iornandes hingegen grebt vor, daß der GothischeKönig Filimer, als er i» Pannonten gekommen, etliche Alm-nen und zauber-weiber aus seinem lagcr A'iaget, dieselben hät-ten sich in die wälder retiriret, und daselbst mit den Lsunisvermischet, woraus diese Hunnen waren gebvhren worden.Weil aber Iornandes ein Gothe, und also der Hunnen feindgewesen, so ist auch selbigem hienimen wenig glauben zuzu-stellen. Andere wollen die Hunnen von den Gothen herleiten,oder von den Sarmatiern. Am sichersten ist es, daß man sel-bige von den «Scythen herführet, indem sie anfänglich hinter demSchwachen meere gewöhnet, wo heutiges tages die grentze zwi-schen Asien und Europa ist« Sie zogen sich nach und nach mehr

an