Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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irre herum, bis er endlich einen Hirten ane

'.h vorsetzt»»us mitleiden etliche zwiebeln und einen trug was-ba,ß win^rauf kam er in Servien, da er zwar arrestiret,V seintq°n j ver ^ gelassen ward, und darauf langte er beyUkii vv,, ^"Ugarn an. Unterdessen war er von Graf Ul-

hun

24;

Habens»'«'. >«> »lüg»»»

ss^de,,, , bey dem Könige Ladislao verunglimpfet

A er würd, ^ Königliche gemalt anzunehmen ; al-von seinem Gouvernement bestätigetund dera?« su^Vkam davor in Ungnade. Als Mahomet II.N vvtst> ^/'Hlsch-Weissenburg belagerte, defendirte er selbi-M?Duya baß der Sultan mit verlnst 50000. mann dieM- Zielaass^?vn muste. Seine gemahlin war Elisabeth,Untier a?l!nA'vester, aus dem vortrestichen gesthlechte dererstli^tthtaw / von welcher er zwey söhne, Ladislaumay m!'.und eine tochter Beatrix, hinterlassen, welched-'Ach dei^n / -Bernhardum von Frangipan und Madruz,wäi^S-Ansv^^ an. 1506. an MarggrafGeorgen von Bran-liwhh^r vermählet worden. Von gedachten söhnendiÄ^t, enE,??^^uus, weil erden Grafen von Ciliey er-th,A Hostkum'Ulet, ob er gleich erstlich von dem Könige La-sA. Selanau.» uardoniret worden war; der andere aber,Mat-fall v»nig) ^ur Ungarischen Crone. (Siehe Matthiash,; gestalt Mahomet II. war sehr traurig über seinen todes-chx?"d ßxh M vortreflichsten soldaten in der welk nenn-eh^ Utchx l'w^^ucklich schätzte, daß kein anderer seines glei-bitti-u^der ll ^are, mit dem er fechten, und die verlohrneia konnte. Der Papst Calixtus III. weinteliiil in ob/ ^kinsten betrübten sich heftig über seinen tod.

H n. tirmMr. Hk/vE, Lurop.

' ^uggers ehren-spiegel, lib, V. e. io.

, - (Matthias) siehe Matthias Lorvinus.

kchlMi?^n, ein/^egidins) wurde den ri.dec. an. 1550. zuUt>d KU elter» ltadt in dem Hertzogthum Würtemberg, von^»id-Mbrunn k ^ren. Nachdem er die schulen zu Adelbergs«»t,"un besucht hatte, zog er nach Tübingen auf diewissen, ,hig, den ^ur tn dem siebenzehenden jähre seines altersj.Me ex gsl eines Mnglllrl anzunehmen. Nach

"!^rii^rstljLtU uns die Theologie, und brachte es dahin, daßAlls Wit niw« die Stipendiaten, und hernach in das öli-jilsche p vderljm >??dm / da er sich in predigen und äilpmgrio-.„vvvrthat. An. 157s. erhielt er die theolo-Mere ji befeh, iu Maxpurg , und muste auf des LandgrafenMeliv^ aum iä^lycarpo Lysero vaÄur werden , welcher

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welcher das Gouvernement in Ungarn gerne

Mchz.^g, ^ t»acy Churfürst Christiani I. absterben nach«v^ieg Von ^hui.'hn mit sich nach Negenspurg auf denAssvrA LieonjkAr greng er, auf Hertzog Friedrichs IV. zuan^» Ä^alten , in Schlesien, um den damaligenpvihxrjN Aef^IMtendenten, Leonhardum Kreutzhemium,An lehre, "/u wegzuschaffen, und das land bey derRr dgz vkrvvera, ^«rhalien. Das folgende jähr darauf hattevArjgA seidig" Mit Samuele Hubero und v. Pareo, refu-Vaden EÜ "°'"er dem nahmen Marggraf ErnstMe, sth^evaus gekommene buch, ingleichen etlicheangibst ssie auch , darinnen er den ablaß heftig defendiretNe abU? die Deformation in dem Anhältifchen an,An,, tnd«ffen w abbringen, und bilder, orgeln undö^UybApp j, wollte. Damals suchte der Pfaltzqraf amÄ^Mka^^crischA,' eme Vereinigung zwischen den Catho-Ny^»yL."Uf fejn,«"'/'llen , und ward zu solchem ende zuL.E^s>ch be^k "n Lollogumm gehalten, dahinE" >Y-y" vo nebstuudsich mitdem berühmtenGretferoch s Hv^j^ber auf A? lutherischen Ideologis unterredete.

anstand" ^ katholischen auf solche art, dietzl bst fx^aund, dgputiren wollte, verschlug sich sol-

'''b , 5 (chtjf ^^ld erkran4,?'^ ^ auch Hunnius nach haust,li/Ae Cvis?,' unttt und den 4. april an. 160;. starb.Hun-vzysamPaul^n-^ ^en sonderlich seine Lammem-niltz- b L^N ged uL?«"^ smd nach der zeit in zwey fo-T^ben, E^°L°n. Sein leben hat Leonhard

' ' tki

divU ^kenberg 160;. m 4. Siehe fernerwem. Tkeol. ^ürtemb. k. I.lii H' vlr. Tdsol. p.;; 4.

!e>U?Wterr^w^;^ söhn des vorhergehenden, war

Ästt, ^ -xbohren, und von Privat-Inkormsco-lvso^ex^ er j„ nutzen die leclionss publicss hö-

„aAch ^ Philosophie genügsamen gründ gelegt,

^»i> er auf d° ^' kehrte aber wieder zu der Phi-

Nich?Ee. Er U Regenspurgifchen Lollogulo derenü anleine 0,8?? ^ auch bald also hervor, daßdie ki,°8>L^ ^Itenbera, f?Atur-stelle in der philosophischen»vyakAllra^,halten gab, ^n auch die freyheit leälionesL NLSupe?L Nachdie^ ihm

er hjAS Mit einer a-k»,.' worauf er die Doäkor wurdegnA nach iahr maebr^?" Tettenbacherin verehlich-?'HM dKtenbera.^Vht, wurde er zum Lrokessoro^isttzr. / folgende jaiw>,'i/Ät- aber nach Lübeck beruf-^/^we Supermtendur daselbst über-

geben. Nebst seiner Moderation war er absonderlich gutthätiggegen die vertriebene und armen, die er auf alle weist zu beför-dern suchte. Sonst hatte er eine sehr gute natur, doch schwäch-te er selbige durch viele arbeit und studiern so sehr, baß er durchallerhand kranckheiten sein gedächtnis gantz einbüssete, auchbald hernach , als er sieben und fünfzig jähr und neun monatvollbracht, mit rode abgieng. Unter dessen sthriften sind diese;

Älim'lierü Imtbemni Livini säeogus legiciml, Oemonürztio;(jsfiiltrum Hunnio parstum I.sncelloto iujedlum ; Lxsmeri Lr-rorum kborlmLN.; llifpuc. stntipborln. ; Tkeol. rls

lunäsmem-ili OIIIsnIu DoclrinL LvnngLliaL, I>urIiemnN <LLLlvtMÄNL; /IfotlLliL kdomLNL LeLlellse üb ÄNllgnn ä^oliolics ;kellis ovins komauL LcclestX cletrsÄ-i; Ugrmonia hvüi^clio-rum vominicalium cum Hiüorüs V. 1'. ; Lxiwms Lreäenäo-rum Lc. memor.

hunnius, (Helfreich Ulrich) ein bekannter Teutscher In,rist, Aegidii Hunnii, des Wittenbergischen Tbeuloxi söhn,und Nieolai bruder, war krokellor juris zu Giessen und Mar«purg, änderte aber nachmals die religion, unter dem vorwan.de, weil die Lutherische lehre an und vor sich selbst ein böses le-ben verursache, worinn ihm aber 0 . Himmel in Jena wohlgeantwortet. Er hat verschiedene theologische tractale für seineneu-angenommene Confeßion geschrieben, als: InclillolukiliaLrgumenM LÄrboliLL koligioms ; XII. kiiLsticUciü, daß dieProtestanten in ihrem gewissen überzeuget wären , die kirchen-güther zu restituiren; sselolurlonsm juriälLZm rrlum krTjncli.cmlium tzuMionum; unter stinm Juristischen schriften abersind die Xsloluriones shsolurissimss in Treurloruin , worüberer mit Bachovio in sehr grossen streit gerathen. Oc.

* Hünold, oder Hunald , ein söhn Eudonis, Hertzogs

in Aquitaniem, ward an. ?;6. wegen des zwischen seinem vat,1er und Carolo Martello tn Franckreich entstandenen mifiver.gnügens, vom letztem mit kriege überzogen, und genöthiget,ihm und seinen beyden söhnen , Pipino und Carolomanno s dieHuldigung mit ausschliessung König Dietrichs abzustatten,^»a/. Asete»/ sn. 7;;. L 744. ^ okron. p. 804.

Von Bunaus Teutsche Kaystr-und Reichs - Historie, p. II.Ich. I. x. 2ÜI. Nach desselben tobe suchte er sich zwar wieder infreyheit zu setzen, aber Carolomannus und Pipinus zwangenihn sogleich an. 742. im erstem treffen sich ihrer gemalt wiederzu unterwerssen. ^«2«^. «m. 742. ^oä.

cke°. ckron. Lonr.;. sn. 742. Von BÜNUU,

!. c. k. II. lib. I. p. 272. teq. An. 74j. verwüstete gedachterHertzog abermals die Fränckische lande weit und breit mit stn,gen und brennen ; so bald er aber hörte, daß Pipinus mit sei-nen völckern im anzuge begriffen, begab er sich zurück, wardauch wegen des eingefallenen winters nicht weiter verfolgt.^l»»a/. AN. 74;. An. 74;. ward er von Pipino und

Carolomanno nachdrücklich heimgesucht. -musl.

Loj. III. 9. §. 8- x. 258- Er lieferte deshalben zu Versiche-rung seiner treue diejenige geißeln, so die beyden FränckifchenHertzvge von ihm verlangten. Hierauf trat er seinem söhneWinfar die regierung seiner lander ab, und schickte nicht nurseine gemahlin in ein Frauen - kloster , sondern erwehlte auchselbst den geistlichen stand. , ckron. com. ,14.

AN. 744. , kranc. XXV. n. -ül

Sachse, Kayser - chron. k. III. p. 20. von Bünau, I. c.'L. II. lib. 1 . p. 278. legg. Nach seines sohns tode trat er dieregierung wieder an , und suchte sich aufs neue in freyheitzu setzen. Doch so bald ihm Carl der grosse mit seinen un-terhabenden völckern entgegen gieng, begab er sich zu demHertzvge von Gascogne in sicherheit. Dieser aber lieferte ihnund seine gemahlin dem nachfolgenden sieger aus, wo er sichunangenehme bedingungen müsse vorschreiben lassen. Hnnal.

an. 769. soll. p. 2;s.

cbr. sn. 770. nä Vier. j. kubl. I. 16. §. n.

x. 84. Von Bünau, I. c. p. II. lib. II. p. z 22. seq. Als erzwey jähr gefangen gewesen , gab er vor, daß er nach Romgehen, und ein Mönch werden wollte. So bald er sich aberin freyheit sahe , begab er sich zu den Longobarden, undsuchte sie zu einem kriege gegen die Francken zu verhetzen,welches ihm aber fehl schlug. Endlich ward er in einemausstände des Pöbels mit steinen zu tode gemorsten.

, an. 744. Lenrl'/iüce»/,,, cbron.

771. ?-Von Bünau, I. c. L. II. üb. II. x>. ;;8. leg.

* -^unold, (Christian Friedrich) war zu Wanderslebenin Thüringen, unweit Arnstadt, an. 1680. gebohren, studirtezu Weissenfels und Jena, gieng hernach an. 1700. «achHamburg , hielt daselbst unterschiedene Gymnasiasten - Lalletim 8t)sto, der Rede-und Ticht-kunst, legte sich aber dabey aufdas roman-und opern-schreibcn ,Jveil ihn die noth triebe etwaszu verdienen, davon er leben könnte. Er muste sich von daran. 1706. wegen seiner satyrischen schriften weg begeben, giengdahero nach Halle, wurde allda an. 1714. voäior ^miss, lasstarck LolleZis, und starb an. 1721. den 16. m,g. Seineschriften, so meist unter dem nahmen Menantes heraus gekom-men , sind: Die verliebte und galante Welt; Curiöse Send-schreiben , darinnen politische / historische, und sonst beliebteMaterien abgehandelt werden; Edle Bemühung müßiger stun-den in galanten verliebt-und saeynichen getichten; die allerneu-ste Manier höflich und galant zu schreiben; Verliebte Galanteund Satyrische Gettchte; die Liebens - würdige Adalia; der

X; Thö-