Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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dache« «Wenigen, so ihm einen ziemlichen hieb über den„Laubte er erleget - auch die übrigen 4 . starck bleßirt,«n-begab starben rMnzosen in Rom nicht sicher zu seyn,^vtum ?v ^'gen nach Bononien , schickte aber vorherr.Aw, neka «das über diese rencontre gemachte epi-. ^ Rievia« , ^ebenen äs 8 wm stomsno , und dedieirteello seine LpiilolsM sä AI,ximiIi,num Lselll-^ffertw-?^' worauf Eobanus Hessu« eine schöne ant-a/e« .Kation machte auch allhier die andere, dritte undNach,/ i^i^ oer den Hertzog von Würtemberg, und einbw b" der betitelt, richtete aber nichts damit aus,

H?. v" Gei?sw, ^ absolviret. Hütten lebte nun zwarschling s°k,«"ch.m grossem ansehen, weil er sich aber desVers-«,!.» tg annahm, und die epiiiolk >8 oblcurorumdq >>che oder doch verfertigen ließ, so predigten die

aue ^eyden ,«A^er Erasmum, Reuchlin und Hütten, undyzl-dein dö,,Üch öffentlich entschuldigten, blieb die schuldihn» asixj,r, und wurde er durch Bilibald

gewarnet, daß Meuchelmörder widerlau ^ - sv da^ ^bn. Weil er auch dem Francisco Maria vonals'k? 8 anae„? Hertzogthum Urbino besessen, wider das imvon « Mickw verb^, aus gewohnheit den titulriueÄ> lwjsckwn gegeben, so ward ör in bann gethan,der^uhr Teutschen und Jtalianern zu Bononienditkn ^lche» „ ,'^uden , und ihm aufgetragen war, die facheNL« ? abe»- ^" bey dem Gouverneur der stadt zu defen-ik.^t ha^ ^nstlben durch die an ihn gehaltene rede heftig

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tau- Aon? muste er sich gegen ende des sommers an.

tie» Mielt, ^ nach Ferrara begeben, da er sich etliche

er uaMu, fwey Herren von Hütten, so nach Sy-

^iöckelk»»^nedrg beruffen wurde. Von bannen gieng" „«>.. g, und beschloß seine epigrsmmsr, auf den

tr maischen krieg heraus zu geben, dedicirte

dLd-m

K^undd^erg,

Pentinger nahm hierdurch gelegenheit,m zu recommendiren , ließ ihn zu sich nach

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^Uvur?/wstlbe,

">-v>iuiirnvlren , ncv »-,> u« >>»^v

sch,«^"'Und brachte es dahin, daß ihn derKayserder u>m Poeten crönte. Damals befand

den Albertus von Mayntz bey dem Kaystr,

d»aq,,^n Hütten versicherte, daß er die vor etlichenNnEden sgtt? Herrn von Stein vor ihn ausgebätene dedie-^worinn aber selbige bestanden, hat er nir-M ^n 0^' scheinet aber, daß es entweder eines Cam-«vnj ^ch >vi?v-« lmen Raths stelle gewesen. Im nov. de-Devtss dez nach Stöckelberg , und dedicirte Papst.Ulla OsLlsmatianem äs källll creäim <LAtück Paroli nin^^oEione, gieng unter der sinke des^lvthx/b. 1 "u m Spanien, und kehrete über Franckreich« er zu Mayntz an, und legte sich eine bi«

Ü.^e bi^>>gvbasM^ liatte man allda ein manuscript vom Li-^chte i,i ^ abaiinT^b» duchstaben gefunden, in welchem zweyvW« ein?gewesene bücher befindlich waren. HüttenAurs?Man" dedication an seinen Churfürsten, und wardw ^lbe?." nach 4^' Mayntz gedruckt; er folgte auch feinemv?die^CardiÄH"^ uufden Reichs-tag, auf welchemMerd/Men, «« 5 'Dut empfieng. Er trieb dabey noch im-°'psz M titul '^^leb verschiedene fachen, als ein gespräche« lj,x 2, machte auch eine stxkortÄCionem aä krin-

exn ^ ^ivckkto?^ oellum 1urLi8 concoräisllter interärik:,

q«f>?^MLni ^^wern eine lange Lpistolam virZo fuX rario-Aeichs^lugfpurg abgehen, und drucken, triebMd>emä!">g endii^?l>s mit allen kcäfften des Reuchlinö ange-Lnvl. kraN wieder nach Mayntz,curirte sich an seinerI>;iv Uud schrieb 2. äioloMS , kebr>8 ge-ll^ die Me bund «/^d er sich unter der armee, welche derWürtemberg zu selbe führte , schriebD c»tz„ ander dene-,?^ über den Überwundenen Hertzog, undwbnms n verfertigte fachen zusammen drucken.,°,I»ldo - M he,uiciy gieng er wieder nach Mayntz, undwderb?M/u, that eine reise nach Italien , fandPijnmm, Quintilianum und Mar-^-r^>i-2^!!,manustripc '

c»^«cb^^o. Ijenricum IV. L Lregorium VII. wel-<lll 6^.l.ue^"Mayntz drucken ließ. Er verfertigte auchh?^btkalbst errevi-? ^ l^8"o euszaL», darin» er seinesein/^'."^ gab einen äislogum , VorwnaL ^ssen Whllttelg Trigclsm Homrmam und Inipicientes

mitFlyers,cyrmen geicien,unvnayinau^' würdean, in Hoffnung, der neue Kay-wkÄw Mchfalls beystehen. Er schrieb einen' fand m,??" ^ie Papste gegen den Teutlchcn, und reise zu Boppard im Trierischm

^ mit diesem titul: äs

»VL c^.avN ^aclestgstlca VibertLte näsieren-

. E/>"and U'Sm tag no<LÄ?rm 4 . jun. an Lutherum, unds^'ssch-fWeil er ach "^Brabant zu dem Ertz-Hertzogedes^Leyheck völlig vor Lutheri partey erklärte,

^ wolltebisherigen zwang in religions-seinem Wahl-spruche auf seineJE als,, oder vive libsrms, oderlltn «dercn«^ ^ prosiLmmus , nodis jugum

^ an Carolum

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V. und andere Für-nach Ä 7 m lch^ogsiraten, daß er ihn gefan-

'V> Und 'W^iütor,

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schicken sollt«; ja es waren auch ei

Mge, so ihn mit gift öder durch daö schwerdt heimlich älls demwege räumen wollten. Solches ward ihm an des Kayftrs Hofzu Brüssel hinterbracht, da er sich mit etlichen reutern wiederumnach Obcr-Teutschland aufmachte, unterwegs aber Hogstratenantraf, welchem er mit seinem schwerdt den tdd dräute; als eraber vor ihm zu fusse fiel, ließ er -ihn ziehen. Der Papst be-schwerte sich bey dem Churfürsten von Mayntz , wider die vondem von Hütten edirte und zu Mayntz gedruckte bucher, welchesden Churfürsten veranlaßte,daß ex ihn von seinem Hofe dimitlir-te, und seine bücher bey strafe des dannes zu lesen verbot. Da eralso vor der Geistlichkeit nicht sicher war, begab er sich nachFranckfurt, und im sept. aufdes Frantz von Sickingen vesiesschloß Ebernburg, und schrieb von dar aus mit grosser heftigekeit in Latein an den Kayser, an den Churfürsten Fridericuntvon Sachsen, und Albertum Churfürsten von Mayntz,an Seba-'stian von Nothenhahn, und an die Fürsten und alle StandsvossDeutschland, beschwerte sich wider die ihm angedrohete ge-malt , und ermähnte die Teutschen , das von der Geistlichkeitihnen aufgelegte loch abzuwerffen, und sich wieder in die ihnenangebohrne freyheit zu setzen, welche er auch so hoch schätzte, daß/ob ihm gleich der König in Franckreich 400. cronen jährlichepension und den titul eines Raths angeboten, mit dem bedinge,daß er sich aufhalten möchte wo er wollte, er solches doch nichtannehmen, und keinem auswärtigen Printzen sich unterwürfigmachen wollen; gab sich auch auf verschiedenen von seinenschriften den titul 6ermgnic-e läbertstis llropugnstoris, undquittirte seinen platz unter des Frantz von Sickingen regimente,so aus lauter Rittern bestund, welche von dem Kaystr CaroloV. doppelten sold , nemlich 200. ducaten , pension bekamen.Obbemeldte klag-schreiben hat er damals bald in Teutscher sprasche heraus gegeben, damit es auch der gemeine mann wissenmöge; und damit er seine bruder und verwandten seinetwegenin keine Verantwortung bringen möchte, so cedirte er ihnen ,als der erstgebohrne, das vätterliche erbe, und verbot ihnen -ihm mit nichts beyzustehen. Weil auch der Papst unterm -jun. eine bulle wider Lulhern hatte ausgehen lassen, so machteHütten sehr scharfe rand-glossen darüber, und ließ sie drucken«.Da Luthers bücher zu Mayntz verbrannt worden, gab er inTeutschen und Lateinischen verstn eine klage über den Lutheri-schen brand zu Mayntz heraus, desgleichen eine klage und ver--mahnung gegen die übermäßige gemalt des Papsts, und dieungastliche Geistlichkeit. Ferner schrieb er einen brief nnternly. dec. an Luthern, darinn er grosse Hoffnung auf den Kay-serlichen General, Frantz von Sickingen setzet, daß , da er beydem Kaystr in grossem ansehen wäre, er sich seiner und des Luthe,ri ernstlich annehmen werde, dedicirte auch dem von Sickingendie von ihm in das Teutsche übersetzte gespräch-büchlein kebris

l. <L II. Vsäileus und Inipisisncss, und hatte vor, alle seine 'schriften zu verteutschen, damit sie der gemeine mann lesen könn-te. Er machte auch 4. andere gespräche kulliciäsm, ölonito-rsm primum L lsLunäum und kr°eäonL8 genannt, welche eean. 1521. dem Pfaltzgrafen Iohanni dedicirte. Ferner ließ etum selbige zeit ein büchlcin, so er bey Frantz von Sickingengefunden, wie man Loncili, halten soll, und von Verleihunggeistlicher lehn-pfründen, nebst Conrad Zärtlins ermahnung?daß ein jeder bey dem alten Christlichen glauben bleiben solle«drucken; schrieb hierauf;. inveölivas auf die 2. Päpstliche Le-gaten Hicronymum Alexandrum und Marinum Caraccioluinund in Lsräinsles VpÜLonn8 L 8,ceräms8, Lutherum XV01 uza«rice in Loncilio Lermani-e impugnLntsx. Desgleichen Zweybriefe an den Kaystr, einen an den Churfürsten Albertum, wel-chen er seiner beständigen Hochachtung versichert, wie auch zweybriefe an Luthern,welcher aber seine grosse Heftigkeit in religions-sachen nicht billichte, und sich daher nicht mit ihm einlassen woll-te. Er schrieb ungefehr um diese zeit in Teutschen verstn, Be-klagung der Freystädte Teutscher nation; lebendige Abcontrarfactur des gantzen Papstthums, samt einer ermahnung an diefreyen starcken Helden Teutscher nation sich davon zu erretten, soMuni? Hutteui betitelt ist, und an. 16)2. unter der rubric tAufwecker der Teutschen nation, wieder aufgelegt worden, u. a.

m. auch etliche ohne seinen nahmen, als eine klägliche klage anden Christlichen Kaystr Carolum von wegen Luthers und Ulrichsvon Hütten, auch wegen der Curtifanen und Bettel-Mönche,durch c z. bunds-genvssen; zwey gespräch-büchlein, Karsthans,und dergleichen. Er gab auch seine entfchuldigung heraus,als sollte er wider alle Geistlichkeit und Priestcrschafft seyn , mikerklarung etlicher seiner schriften, und schrieb im jul. aus demSickingischen schlösse Landstall eine demüthige erinneruug aneine gemeine stadt Worms. An. ^22. gieng er mit Frantz vonSickingen zu selbe, und strafte ein Carthaustr-klosteb Mrooo. gold-gülden , weil sie sein bildnis verunehrt hatten. Exhatte sich aber schon ziemliche zeit vorher, ehe derselbe in seinemschlösse Landstall belagert ward, in die Schweitz retiriret - undsahe sich genöthiget, gute freunde anzusprechen, und vielsschulden zu machen. Er befand sich zu anfange des i;rz. jahrszu Basel, da er von dem Rath nut dem öffentlichen gesehenesbeehret, und von den vornehmsten leuthen häufig besuchet ward»Erasmus, welcher ihn sonst so sehr m seine» schriften gerührmet, war der einzige, so ihm keine vlstte gab , auch keine vonihm annehmen wollte, aus furcht für der Geistlichkeit. Weil eönun in einem gedruckten briefe an Laurinüm die deprecirungdieser besuchung dem zugeschrieben, daß der von Hütten wegenseiner grossen Unpäßlichkeit nicht ausser einer eingeheitzte» stube

D bleiben,