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nach dem K-Kifmsts haben die Iacobiten allenthalben die ober-hand behalten, so, daß sie auch Meister von diesem sitze geblieben,von welchem die Aethiopische dependiret, aüwo die Christen Eu,tnchianer und Iacobiten oder Catholisch sind , gestalt der histo-rische bericht, so wir von Aethiopien haben, uns versichert,daß Alvarez im nahmen des Kaysers David dem Papste Cle-menti VII. gehorsam versprochen , sodann, daß der PapstPins IV. den berühmten Andreas Ovredo unter Claudii, (soDavids söhn war) regierung dahin gesandt, und daß Gabriel,der Patriarch von Alexanbrien, an. 159;. seinen Lrckidiseo-num nebst zwey Mönchen an den Papst Clementem VIII. abge-schickt , um ihn seines Gehorsams und verlangeüs, daß seinegantze kirche mit dein Römischen sitze wiederum vereinigt wer,den möchte, zu versichern. Diese Keputirten erkannten die Rö-mische vor die rechte kirche; jedoch hat man bis dato noch keinefruchte solcher erkänntniö gesehen. Die anzahl aber der eigent-lich sogenannten Jacobiren ist nicht gar groß, Massen deren nichtüber 40. oder 4?ooc>. familien sind, welche ooruemlich in Sy,dien und Mesopotamien wohnen. Sie sind unter sich selbst zwie-spältig , inmassen es einige mit der gemeinschafft der Römischenkirche halten, andere hingegen selbige verwerffen. Ja auch dieseletzter» sind nicht allzueinig mit einander, weil sie zwey wider,wältige Patriarchen haben, unter welchen einer zu Caramitund der andere zu Derzapharan residiret. Ausser diesen beydenist noch ein anderer zu Aleppo, Andreas zugenannt, welchermit der Lateinischen kirche gleich gestnnet ist. Der Jesuit Sac-chini gedenckt in der Historie von seiner Societät einer conferentz,so zwischen dem k. Christophoro Roderico, des Papsts Abge-sandten in Egypten , und zwischen den Jacobitischen Cophten ,von wieder-vereinigung der beyden kirchen gehalten worden.Daraus erhellet, daß die gelehrtesten von dieser secte nur inblossen Worten von den Catholische» unterschieden stnd, welchesie allein deswegen gebrauchen, damit sie zeigen mögen, wieweit sie von billigung der Nestorianischen Meynungen entfernetseyn. , snn.tcrm.il. , IM. Ich. XVIII.
c. z r. , psnoplise.
^ lupplem. Lopt. Aottr'NZFr«,. ,/s. L«.
ela//rci, in kill. Krklopcha, üb. III. L. 8- 9. 10. n. ,/s/l ^Lr,-biü. ^scobitsrum. , IM. des lckllm. des
6rscs. KrcKcvM
* Iacobiten , in Engelland, bestehen aus den Catholische«,so sich in selbigem Königreiche befinden, und aus wenigen glie-dern der Englischen kirche. Die ersten haben aus schüldigkeitund eigennutz, die andern aber aus einem gewissens-scrupel wei-land König Jacobs II. sehr angehangen , und vor seine Wie-dererstattung auf den thron ihr möglichstes gethan, wie sie dannnoch bis diese stunde den sogenannten Prätendenten wieder ein-zusetzen sich bemühen. Diese partey ist jetzo von schlechtem an-sehen , und hänget sich gemeiniglich bey öffentlichen Uneinigkei-ten an die Torris, daher diese von den Whigs aus haß zum öf-ter» Iacobiten genennet werden. l/«wezs«/- -
Iacobsdal, ein Königlich Haus in Schweden, ohngefehreine Halde weile von Stockholm, ist ohnstreitig das feinste imaantzen Königreich. Die Könige in Schweden halten sich mei,stentheils daselbst des sommers auf. Es sind allda schöne spa-tzier-gänge, angenehme fontainen und grollen, wodurch der ortsehr unmuthig gemachet wird.
* Jacobs;, (Georg) ein gebohrner Schwerer, übte sichin der Mahlerey unter Frantz Snyders, einem berühmten thier.mahler zu Antwerpen. Er begab sich nachwärts gen Amster-dam , und mahlete allda auch eine zeitlang nichts als thiere al-ler gattungen; doch legte er sich einige jähre hernach auf dieHistorien. Iac. Camps weyermanns leben der Niederlän-dischen mahler, wm. II. p. 148-
St.Iacobus, der grössere genannt, Zebedei söhn. Erwurde nebst seinem bruder Johanne von Christo zum Apostel-amte beruffen, der sie beyderseits LneKsrMm oder donner-kin-der nennete. Herodes Agrippa ließ den Juden zu gefallen die-sen Apostel enthaupten. Einige sagen, sein ankläger sey da-durch bekehrt worden, als er diesen heiligen mann mit grosserbeständigkeit sterben sehen. Andere berichten, baß er Phygel-lum und Hermogenem getauft, so vor ihrer bekehrung beyder,seits zauberer gewesen, und hernach von dem wahren glaubenwieder irregegangen, wie St. Paulus bezeuget. Er war dererste Märtyrer unter den Aposteln, und starb an. 41. Die Spa-nier geben vor, daß dieser Jacvbus ihr Apostel gewesen , dessenleichnam von Jerusalem nach Spanien gebracht, und unterdem König Alphonso Lssto, einem BischoffTheodomiro durchein Helles licht in Gallicien entdeckt worden, worauf bald un.zehliche wunder zu Compostell geschehen seyn sollen. Als derBiftdoff von Compostell die vermeynte reise dieses H. Jacobiin Spanien auf dem grossen Lateranensischen Loncillo unterdem Papst Jnnocentiv III. anführte, um dadurch zu erweisen,daß seine kirche von der zu Toledo nicht depenbirce, konnte erauf die wichtigen gründe nichts antworten, welche der Ertz-Bi-fchoff, Rodericus Timenes, wider ihn vorbrachte. Der Car-dinal Baronius behauptete gleichfalls in seinen anmerchmgenüber das Römische Märtyrer-buch diese ertichtete tradition,nachdem er aber durch viel wichtige Ursachen, die sich auf ver-schiedene Päpstliche briefe, und viele zeugnisse berühmter su.chorum gründen, eines andern überzeuget worden, widerrief erin seinen annalibus gedachte Meynung, welches ihm aber sehr
theuer ankam; gestalt er deswegen von den SpanisM" „ten sehr unhöflich tractirt wurde, welche zur bekrastlM-Ape-rer meynung vorgeben, daß sie den gautzen leichnam bleu ^stels haben , so aber der Wahrheit nicht gemäß sey" Efern anders ein theil davon in St. Saturnini kirche^ Dlouse ist, wie die Clerisey dieser stadt vorgiebt. Chor ,in seiner Historie von Dauphins erweisen, daß die reu>Fvon denen die Spanier so viel sagens machen, mcyts Mals die übrig gebliebenen stücklein von dem cörper eine»heiligen mannes aus selbiger provintz, der Jacvbus Mnicht aber des Apostels, seyn. In Jerusalem siehet m...
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diesem Apostel gewiedmete kirche, soöhngefehr zoo.M' zße»dem Sions-thdre ist. Es ist eine von den feinesten uns s Min der gantzen stadt. Das mittlere gewölbe liegt am v'cken Pfeilern, und ist oben offen, wie die kirche des /grobes, damit mehr licht hinein falle. Es sind dre^Mdarinnen, in drey gegen morgen zu stehenden choren.cken Hand, wenn man hinein kommt, siehet man eine y»'pelle, welches der ort seyn soll, wo dieser heilige AM ^hauptet worden, weil es vor zelten der öffentliche maEWesen. Die kirche gehört den Armenianern zu, we>ein wohlgebautes klostcr haben, worinn allezeit eu>und iL. oder 15. Geistliche sich befinden, welche den Mchen gottesdienst halten. Die kirche nebst den darzn Ls MWohnungen soll von den Königen in Spanien gestmdamit die pilgrame dieser nation darein aufgenommen,^möchten. Nahe darbey ist, der gemeinen sage nach,EHaus des heiligen Apostels Thomä. Man sagt, daß as ^hometaner und Jüden, die hinein giengen, sterben muiH «oEwegen diethüren zugeschlossen sind, um diesem ungm» Mkommen, I. 19. 20. III. 16. XII- t'M
/»«oce»r,r /. epilk. sd Decenrwm. Lregor»
Xeges HispsniX. Lara«,»-, snnsl. 9. >i^
eccl. Ilv. I. n. ig- , biü. de Dsupbins, coM- '
secst. 6. Hiipsn. vlndlc. lutelsies.
1s rerre ssinre. c?«ve, LMlg. Lpost. I'rt/emonc, M^Mservlr ä I'bIK. eceles.
St. Iacobus , der kleinere oder gerechte,
Heylankes bruder, den Joseph mit seinem ersten .^get hatte, oder wie Chrysostomus und Hieronvmus ^riä, der Mutter GOttes schwester und des Alvhm .'" st«Apostels Judä bruder. Er wurde nach Christi H"von den Aposteln zum ersten Bischoff von Jerusalemgemeiniglich vorgiebt, erwehlet, und präsidirte mo»,tät auf dem zu Jerusalem von den Aposteln gehalten^lio. St. Paulus nennet ihn eine faule der kirche, ^
den war so heilig, daß auch Josephus die zerstörn»» g fie l,Jerusalem vor eine gerechte strafe der Jüden halt, m F Agelobtet haben, mit dem beyfügen, daß solcher tod ^siMz,sten leuthen unter dem volcke sehr mißfallen, unsbey dem Römischen Gouverneur Albino ernstliche U , dren geführet worden, auch der König Agrippagentlichen Urheber dieser that, und welcher den gey" .bischen blut - rath angestellet hatte, wegen solcher M pWXnicht ungleicher gewaltthätiger Handlungen desthnms entsetzt habe. Eusebius meldet nächst deM-MM,,idaß ihn die Jüden zwingen wollen, Christi lehreverwerffen, welche er aber auf den stufen des rc i ^
wunderbarer beständigkeit vertheidiget, daß die vos Färgsten feinde darüber gantz rasend worden, und w Mzinne des tempels herab gestürtzthätten, woraufm» Mlends mit einem walckers-prügel das gchirn aus fs,'schlagen. Also empsieng er die Märtyrer - crone >m jxri o ^nachdem er seine kirche ohngefehr 29. jähr lang r /yMc -NEpiphanius sagt: es habe dieser Apostel erlaubms 9 ; M .pin das allerheiligste des tempels einzugehen, weE"wanden als dem Hohenpriester vergönnet war.füget noch dieses bey, daß seine knie und stirn so ^ Fals eine cameels-haut, weil er sich im gebät stetsr Odergeworffen. Wir haben eine epistel von ihm,'lenthalben unter den Jüden zerstreute gläubige»und von Eusebio vor kein kanonisch buch gehaben „
Auch hat Wilhelmns Pvstellus das krorevaaselM"sen nahmen am ersten mit aus Orient gebracw, >s ^von Christi und der Mutter GOttes geburt HtMA fiilU/aber fast durchgehends verworffen wird. Nebst ve>in verschiedenen editionen der Overum karrum1 er seinem nahmen, so durch das zeugnis St.cli LoMcmtmopnlitsnl authorisirt seyn soll,vor ein unächtes werck gehalten wird.c.8- , Ich. VII. c. 19. '
cp. 117. ^
Karo«,«,. Le//«»-»,,»«- , Ich. I. de verv ^
siuiot. In bist. Lusebü. ds oidlnlv- >
tr«,. Lo»a, de reb. hiturg. Ich. I. c. 8- >
In amignitstch. Lposiol. T'rj/kMo«- , msnMl, M
1'klst. sceleliM. codex Lpocrypbor. E F
St. Iacobus von Nisibe , der weise
schoff zu Nisibe, einer stadt in Mesopotamien, . pesgen seines eisers in dehauptung und fortpflantz«
glaubens viel von den götzen-dienern und ketzer» >mit auf dem Nicänischen Ooncillo, und eriov
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