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aemüths«gaaben dermassen zu recvmmendiren , daß er vonfreunden föwo! als feinden werth gehalten ward. Sem elfte/die Cathoiische lehre auszubreiten - war ungeinein; zu dem re-^ligions-gespräch aber, dazu ihn die Sächsischen Lehrer einluden,konnte er sich nicht refolvircn , weil er eben bemühet war, inWien ein LoileMm zu stände zu bringen. Er starb an.izzr.in der jetckbefagten stadt, und hinterließ Lxeculum lliL-mliz sx8. 8Lrivwm Lo. bitt. 8oc. Zsfti. L KOa/te-
de 1dri.pt. 8oe. dibi. 8oe. *
Iakotin, ein flecken in Nieder-Volhynien an dem flusse Su-pvl, hat ein vestes schloß, und gehört dem Czaar. ko-
lonia, p. Z9Y.
Iala, eine Ost-Jlldiaittsche stadt und Königreich in dem öst-lichen theile der insul Ceylon. Die luft ist daselbst sehr giftigund ungesund , und dahero das land wenig bewohnet.
Ialac, eine stadt in Nubien , so auf einer insul des flussesNM liegt, und zehen tage-reifen nordwärts von Ghalva entfer-net ist. Der berg Ganadel macht hieselbst die ersten wasser-fälledes flusses Nili. Alle waaren werden allhier auf cameele gela-den , und 'zu lande nach Asuam gebracht, welches die am wei-testen gegen luden zu an dem Mo gelegene stadt in Egypten,und von Ialac vhngefehr zwölf tage-reisen entfernet ist. -d/«-
H/e/r/A, Pag-1?-
Ialofes, sind gewisse emwohner jn der Afticanisthen pro-viny Rigritien, zwischen den beyden armen des flusses Nigri,Senega und Gamben. Ihr land heißt gleichfalls das König-reich Senega, und erstrecket sich in der länge von osten gegenWesten zu auf n;. in der breite aber längst der fee-küste auf sech-zig meilen. Ihr König nennet sich den grossen Jaloff-, undschreibet sich einen Herrn von dreyzehen oder vierzehen König-reichen. Die Könige von Baool, Cayor, Juala und Ale, sindseine Vasallen, und es erstrecket sich feine Herrschafft von demgrünen vorgebürge an bis nach Cassan. In diesem gantzeuReiche ist keine einige mit mauren umgebene stadt, sondernnichts als offene flecken und dörfer. Der vornehmste ort in demKönigreiche Senega, allwv der grosse Jaloff feine Hofhaltunghat, wird Tubacatum genennet. Es ist darinnen eine so un-mäßige Hitze, daß der januarius daselbst so heiß, als bey unsder may ist. Weil das land keine Weintrauben Herfür bringet,so machen sie wein aus datleln. Ihr körn, welches sie Mayznennen , ist eine art von Hirsen. Taback wächst darinnen sehrwohl; allein sie wissen ihn nicht recht anzubauen , und zu ge-brauchen. Es giebt auch daselbst viel grosses vieh. Die ein-wohner des nördlichen theils sind nur schwartz-braun, die abergegen süden zu gantz kohl-schw?rtz. Sie sind alle mit einanderder zauberey ergeben. Die meisten unter ihnen sind ackerleuthe,sischer oder schaftr; sehr wenig aber kauf-oder handwerckö-leu-the. Ihre vornehmste waaren sind vchsen-häute, helfcnbein,wachs, Arabisch hartz, ambra, gold und sicher. Der gröstegewinn, den sie von ausländischen kaufleuthen ziehen , bestehetin eisen, kupfer, corallen, crystallen. stutzen und brandtewein.Ihre ordentliche Waffen sind ein Türckischer säbel, bogen undpfeile. Einige halten eine zaquaye oder lantze in der rechten, ei-nen grossen schild aber in der lincken Hand, und tragen an derfeite einen säbel. Ihre reuter sind sehr hurtig und geschickt, kön-nen auf dem sattel stehen , wenn ihre pftrde im vollen laustensind , und in einem augenblicke vor-und hinterwärts Messen.Sie verlieren keine zeit mit belaqerung der städte, sondern ste-cken alsobald ihrer feinde dörfer in den brand. Wenn sie dieKönigliche trommel, Omblambs genannt, verlieren, die sieso sorgfältig verwahren, als die alten Römer mit ihren adlernzu thun pflegten , so ist es ein zeichen, daß sie gäntzlich geschla-gen worden. Die Crone ist erblich, jedoch mit dieser besondernweise, baß alle brüder des Königs erst succedircn , ehe seine loh-ne darauf pratension machen können. Der grosse Jaloff taxiretniemand, als nur ausländische kaufleuthe. Seine grösten ein-künfte sind die geschencke, die er von andern Fürsten empfangt,uebst den sclaven, die er in den kriegen wider seine nachbarn ge-fangen bekömmt, und sodann verkauft. Allein der König vonJuala nimmt von jeglichem Unterthan jährlich ein klein kopftgeld. Dieses volck trägt grossen respect gegen ihre Ober-Herren.Wie aber der grosse Jaloff der mächtigste ist, also widerfahretihm auch die gröste ehre. Seine Unterthanen kommen nicht an-ders vor ihn , als mit staub auf ihren köpfen, mit nackenden lei-bern, und auf den knien kriechend. Ihre religion bestehet inHaltung des Mahometanischen gesetzes; allein der gröste theil un-ter ihnen hat weder tempel noch andern öffentlichen gottesdienst,gestalt sie durch die Marabouts oder Mahometanischen Priesterin Unwissenheit erhalten werden, dainit sie glauben, was diesenbeliebet. Desgleichen wird auch unter thuen die gerechtigkeitsehr übel verwaltet- denn diejenigen, welche dre grossen geschen-kte bringen, haben auch gemeiniglich das beste recht. Unter an-dern haben sie diesen seltsamen gebrauch, daß der verstorbenenbrüder und schwelten» alle ihre verlassenschafft erben, und hinge-gen ihre kiuder davon gäntzlich ausgeschlossen sind, und zwarsolches, weil sie bemeldte Personen vor ihre nächsten bluts-freun-dehalten ; was aber diekinder anlanget,,es noch ungewiß zuseyn glauben, ob sie den verstorbenen angehören. äfricg.
* Ijal^sus , so ehedem auch Achäag enennet worden, einealte stadt in der insul Nhodus, sechzig ftaäm von der Haupt-stadt , welche von Jalyso erbauet, hernach aber nebst andernstädten dieser insul von der stadt Nhodus verschlungen worden.
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Dioäiwrtt Kcrftr», V. z?. XIII. 7;. IkoE/ue, HXIV. p. 966. VIII. t'
Lkslwsn 1. 7. ^ jit
Iamagorod, Gam, lat. fams, eine wichtiges", B?Jngermannland , drey meilen von Narva, an emem >reichen dach, welcher insgemein die Jamische Bsa „aB,wird. Sie ist nicht groß, aber mit starcken stem^'ss!, st ^.und acht rondelen umgeben. Es ist dabey einemals von den Russen bewohnt ward, welche unter cschein schütze stunden. Sie wurde sonst vor der»Moscowitischen Reichs, und vor unüberwindlich
Perjricye re^ep. p.
ciescr. 8ueci-x, x. 469. Beschreibung Schweden, s- U''
Iamaica , eine Nord-Americanische insul. bM Lfchen den Tropicis ^ an dem Äsr cisl i^orr,weilen nordwärts von bem vesten lande, fünfzehn „Ach»värts von der grossen insul Cuba , zwanzig weflwwspanioia- von Porto Bello nordwärts ,üo. und vonna 140. meilen entfernet. Sie erstrecket sich in170. und in die breite anfsiebenzig Englische wellen'vhngefehr vier bis fünf Millionen morgen acker, ve"an. 167;. mit eimvohnern besitzt und angebauet wo» Vss,stmitte« liegt eine gantze reihe von bergen, welche 0» ^osten gegen Westen zu unterscheiden. Ausser diesen 1« ^ ^noch einige andere berge und höltzer mit grossenebenen ftldern untermischet, worvon man glaube»'
Indianische waitzen-ftlder gewesen, welche » ^
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Spanier, nachdem sie in die 60000. euuvohnermacht, in vieh-triften verwandelt, und mit pftrde>V,schweinen besetzt haben, die daselbst wohl gedeyen, da» ^grosse heerden Pferde und ander viel) gantz wilde m »herum lauffen. Die luft ist hier so temperirt,orte seyn kau; gestalt sie fort und fort von frische"kühlet, und durch stetige regen und nacht-thaue ew > hMstSonst ist diese insul nicht wenig den sturm-winden"ungewittern unterworffen, wormit die Caribes uiw ^mehr in dieser gegend incominodiret werden. ^fangen allhier des morgens um neun uhr an zu wev .st.limüren bis gegen sechs oder sieben uhr nachmittag»„st.stdie west-winde ablösen, welche die emwohner land)'' ^ M .jk.Man hat allhier keinen rechten »vinler, ohne daß umonaten etwas mehr regen und donner ist, wo B
So sind auch die tage und nächte allhier fast da» ^„st 'stdurch immer von einer länge. Die besten stad»» >» .FSt. Jago, Port-Royal und Passage. Die ganEi ^ stvierzehen kirch-spiele eingetheilet, deren sieben am HMfeite liegen, neinlich Port-Royal, St. Catharina' - Lnes, St. Andreas, St. David, St. Thomas " AM'rendon, in »velchen -;ono. familien und ohnMI.., E A-ivohner sind. Auf der nord-siite liegen St. jsi oVFria, St. Anna, und St. Jacob. Auf derfabetha nebst andern zweyen kirch-spielen, welM 0.sehr volckreich zu werden anfangen, und beynahe ^ner haben sollen. Arrsser dem volcke in den <sid"w ^ M ^kirch-spielen sind daselbst noch in die 4000. si^ ^,ser - leuthe - die um die rnsuln herum krchZf„jund her fahren. Die fruchte und waaren der, iic,zucker, cacao in grosser menge, indigo, d" vsiffeftfchnecken-schaalen, häute, holtz, saltz, ingber/ p^^cl/to oder Iamaischer Pfeffer, Gliajacuin,parilla, c-ilft» Mulkl, tamarind, vinello, Ä „ich!»jvin, cochenille. Ihre kühe und schaafe sind siw »den auch Maulesel beydes wilde und rahme w s ,,„d .F''Übe» dieses hat auch die insul viel ziegen, siv'^chen , aber weder haasin noch Hirsche, -ch F.
meer-busen und andern wassern, giebt es cme fpgnS tzjir ^von fischen. So hat man darinnen auch keine-' d jststan zahmen noch wilden geflügel. Unter andern F
gewiß thier, glliMmr genannt, welchesflüssen und reichen zu finden , und von dein e,
re und vögel lebet, die dahin kommen undDiese können sie gar leichte fangen , weil sie - iva'^^flösse lang ausgestreckt liegen, und in solcher pojll ^ est'M,-dürre holtz aussehen; sie sind zehen bis ft>ll6ey^.,„ick^Azwanzig schuhe lang, und haben vier fussc oder MEst A,dern, woinil sie beydes gehen und schwimmen- ohi>e ^nen sie sehr geschwinde und starck gehen, harlM -he nicht bald umwenden. Ihr mcken -st^ödten A b-Moder schaalen bedecket, daß man sie schwerlich- . stichk^,,. Ane man sie nicht durch ein äuge oder de,> ballM g,f„^. ,Hhat man selten erfahren, daß sie einen memm . ^er t.. st,
brüten ihre jungen aus, wie ein vogel dur DMst sck /grosser sind , als die eyer der Calekutsch-hull »>nicht weit von dem Wasser in den fand, d» tz ^strahlen vollends ausgebrütet werden. So v«durch die fchaale durchgebrochen, knechen m portck»^^sorgen vor sich selbst. Dieses thieres fett »st ÄeillU.Kc Ässam, der die inrierlichen fchmertzen m ds» sta^ EF/heilet. Sie haben mich bisamtn sich, der'' xpei'-als lder Ost-Indianische, woran sie erkanm