Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
Seite
283
JPEG-Download
 

, Seine letzte kranckheit soll davon entstandet»" zua^v^Esspat lll die nacht hinein dem gelange der nächti-gt' ">it Der männliche Jagellonische stamm ist an.r^^gen. i? ^vmge von Polens Sigismundo Augusto, aus-

L Xo/a/s'w/cr, in stistoria Li-cle red. kolon. Ilh. I. L- 2. Kai'ovat/c. kolon.iv ^ ^olon. state ok kolanä k. I. lett. 2.

k> 8 odn?^'lib. XIll. p. 2 ° 7 -

Li,xM d -«7 Aer Iagniero, eine kleine aber wohlgebaute"Meiche Servien, zwischen Nissa und Grie-,.b«d. H?uw., Sie gehört den Türcken, und hat ein schö-A-^Zos e v wiy deschreibung von Ungarn.

Killen' ">'0 einwohner des Königreichs Ansico in Nieder-' - ' .»der wie andere faaen, in Conao. Sie sind ftar-

j a g

össen.: kehr wie andere sagen, in Congo. Sie sind star-" -"'che ?P'' aber dabey auch grausame leuthe, weicheMern ^Ä""cke haben , worinnen sie menschen-sieisch zur^mrie M^hen verkanffen. Man sagt, daß ein vatter bey

vor? Und und diese wiederum ihres vatters fleisch ohne»fei,. Eh vrt r, §E» auffressen. Sie wandern wie die Araberte»A und i/k E.m andern, gewafnet mit einer axt, bogen undv»^Esvn„/ v-n blos von rauben und todtschlagen. Sie bä-gtzUllntzI/fE'M Mond und viele andere götzen an, und sind fast» Eos iy dlü «Ausgebreitet; die meisten aber von ihnen pfle-v«l ^agoi ^uigreich Ansico einzufallen. Lftlca.

' (Paulus Jwanowiz) Russischer Gene-Aif 'Uec, rer des H. Andrea , und geheimer Cabmets-Rußland an. 1677. gebohren. Nachdem er"E djNnvvln . Universitäten dem studiren obgelegen, und sich1,^ uwgxsxh^, „ahm er unter der Czaarischen gar-M n,u-lh^«v thm sich dergestalt hervor, daß ihn Pelrus l.?»§EUerq,.lMer zum General - Adjutanten, zum Obersten,uI "Er lesi,/Mvr und Cammer-Herrn, wie eN-7,o'^vde ernennte " ' ^

^U?^^eng^ Wlder der

... Herrn, wie auch zum Capi-

.. In dieser qualität unterzeichne-

^ ^>lder den Czaarewitz gesprochene todes-ur-

MdAM an. 1719. als ausserordentlicher Lnvo^s nach^V'vische,,? zwey jähr aufhielt, und das gute ver-d?^>' Än .. m Römischen Kayser und dem Czaar wieder^VE yact/^' ward er General-Lieutenant, und musteWv daS p^len gehen , um den Kayser Carolum Vl. zuMe? Etke„„,„'E>nen Herrn den Czaar vor einen Kayser von!>' « m°chte. An. 17-4. wohnte er als Capitain-

Trabanten der crönung der Czaarin Cathari-^lennstNsi von Rußland bey, und wurde nach voll-Eeq >-7 Die^s " ^n Ritier-orden des H. Andrcä aufge-r .^Wecin erklärte ihn an. 172;. bey antritt ih-General-krocuracor von dem Senat , undA-Vte ;'ön ru^Ev-Stallmeister. In dieser letzter« bediemmgr^Eht auA ^ur der Czaar Petrus II. an. 1727. sondern"v. i?- 8 . nach geschehener crönung, zumD» Ä er nj^?vd erhub ihn in den Grafen-stand. An.L'ot röhren '^sivenig bey, daß. "

i die Kayserm Anna , gleich

! ">ger w^Ane vollkommene souverainitat, welche der«I. >- m"ayen einrutcbkani'ki'ii tiietite i erlanate, die ihn

^ew »,'!."',Em;ujchrancten juchte, ermngre, 01c iynM wi,M"Ede des Regierungs-Raths bestellte, und^ 'Mlgen angelegenheiten nach Berlin sendete.^H7NetS-N,jHi2. zurück, wurde an. 17;?. im may ge--7,^ kas Ek', und gesegnete an. i?; 6 . den 17. april^kkverflnÄ uohv. Mlt stlner gemahlm, einer tvchterdkx.'jE^L' Grafen ouen Rußischen Groß-Cantzlers, Gabrielis, davon ?vn GaloN'k!n, hat er unterschiedliche kin-^ V'^Lu' Kie '??Este sohn an. 17-4. de'n i.aug.auf* Luv^ler abx"u dem zwölften jähre seines alters gestor-m,t dem Capilain von der gar-dMatg, , '^mahlet worden.

a-,u vrt in Indien , an einem von den aus-Mt ^vels welcher einer grossen pagode, oderM «a Da »n bekannt ist, den man da herum auf-bin Senenn^??lse Bramin , (also wird der hohe„-Erste ) stlnen ordentlichen sitz. Das chortempels ist wie ein creutz formiret.welches auf dem altar stehet, bat an-Elltq^E btva ^elch/x "Umnehmende schöne und grosse diamante;

Bi°a.Der klewa w halse vest gemachet ist , reichet biss>b»^er vrächn^ uuter allen dreyen wiegt über vierzig<>>' w-rd Kcsora genennet, und hat

? ! !»»„' Uyd ^ "Uch d"^under von den schönsten perlen undi^e^El da/vuderiim 0 ubrrge leib vom halse an bis hinunter^ ded cvv^Äl übermÄ." Dünger den gantzen götzen bedecken-Ae ivlEst-t^vldenem ^und bezogen ist. Dieser Mantel isti^V^c „.8e ez erfvx. silbernen brocard , je nachdem die»LerE, Noch U- Schon vor alters her hatte dieserAkena>Er aus i^Üsisstckel noch Hände. Die Brammen

!^E>>^EvP^"vs ihren nW ""Eh Hände. Dte Bramenen^-kvtNx,, wph^ wen buchern , es sey vor langer zeit eineri^Eden. korben, oder vielmehr in dem HimmelDieser Verlust habe den Brammen

.. vvlcke a» ttstr Verlust habe den Brammenil? 5 e>l ?' ablagen 5 .^he gethan, baß Gott sich end-iv^iedMu - befM^UEl - und ihnen den verlohrnen>» ströffr len habe, das bildnis dieses Pro-

'' kv^iqeu^E einen „"Ehre Pagode zu setzen, und habelie s/°^e. MNgel gesandt, welcher dasselbe selb-Uugedmn» wEll aber der enget daran gearbei-P worden, daß sie es ihm, ehe die

jag jaj 28z

Hände und füsse fertig worden, unter der arbeit weggenommen,und damit der Mangel dieser gliedmassen dasselbe nicht zu un-förmlich mache, haben sie dieselbe aus saamen-perlen verfertigt;doch werden die füsse durch den mantel bedecket, die Hände aberund das anaesicht sind sichtbar, der leib und der köpf sind vonsandalen-vder pantoffeln-holtz. Der höhe nach des Doms, un-ter welchem dieses grosse götzen - bild gestellet, und sehr hoch ist,sind von unten bis oben hinauf rings herum kleine kastlcin mitkleinern götzen angefüllet, davon die meisten sehr abscheulicheinonilm und abentheurliche figuren vorstellen, und deren ein je-der fast aus einer andern färbe von steinen gemacht ist. Aufbeyden feiten dieser pagode ist eine kleinere aufgeführet, wohinsich die Wallfahrer begeben, um ihre geringern geschencke abzu-,legen , als zum exemvel diejenigen, welche in kranckheiten oderandern nvthen einer oder der andern gvttheit ein gelübde gethanhaben , welche sodann ein sinnbild oder gleichnis des Übels, dar-aus sie sind gerissen worden, zum angedencken mitbringen.Diese pagode von Jagrenata ist diejenige, welche unter allen In-dianischen , ihrer kommlichen läge wegen an dem flusse Ganges,am meisten besuchet wird ; indem die da herum liegenden völscker sich bereden lassen, daß das wasser dieses flusses , so mansich damit abwaschet, eine sonderbare krafft habe, den leib unddie sceie von allem Unflate zu reinigen. Man kan von allen feitendaselbst anländen, und das einkommen ist der grossen allmosenwegen, welche da gereichet werden, so ansehnlich, daß dar-aus täglich bey fünfzehen bis zwanzig tausend Wallfahrer könnenerhalten werden. Diese einkunfte aber sind nicht allein darum,so groß , dieweil es den ftemdlingen frey gestellet wird, ihre ge-scheuche nach belieben einzurichten, ob es schon einen schönentheil ausmacht, sondern das meiste kommt von der aufläge desHohenpriesters ftldsteii her, welcher den Wallfahrern, ehe sieerlaubnis bekommen, sich zu scheercn, in dem flusse Ganges znwaschen , oder andere zu ihrem gelubde dienende fachen zu ver-richten , einem jeden nach seinen Mitteln eine gewisse taxe aufle-get , in welcher Proportion er nicht leicht fehlet, zumal er sichdarüber genau zu erkundigen pfleget, und was auf diese wei-se für einkommen fället, wird alsdann zum unterhalt der ar-men und der pagode aufgewandt. Der grosse götze wird täg-lich mit wohlriechendem öl angeschmieret, welches ihn gantzschwartz machet, und des götzen schwester , Satora genannt,sitzet thm zur rechten, und sein bruder Balhadar zur lincken;beyde sind gantz angekleidet, und stehen aufrecht. Die fraudieses götzen, weiche sie Kcmin nennen , stehet ihm vorwärtsetwas zur lincken, und ist gantz aus dichtem golde, da hinge-gen die zwey andern letztgemeldten, wie der grosse götze, nuraus pantoffeln-holtz verfertigt sind. Alle diese bilder stehen aufeinem grossen altar, welcher mit einem gegitter umgeben ist,und darf dieselben niemand mit Händen berühren, als etliche ge-wisse dazu gewiedmete Brammen. Nahe bey dieser grossenpagode ist noch das begräbnis eines ihrer Propheten , welchemdie Indianer grosse ehre anthun. Taverniers Indianischereise-beschreibung , 1 il>. lll. T^o»r. OiLtion. tleoZm-

pliigue.

* Jassst, oder Iaxt, ein kleiner fluß in Schwaben, welchcvvon einigen zu Franekrn gerechnet wird, weil er an den Frän-ckischen grentzen fliestet. Seinen Ursprung nimmt er in demStift Elwangen; hernach läuft er bey den städten Kraylsheim,Kirchberg, Lanqenberg, Iagstberg, dem klofter Schönthalund dem Würtembergischen städtlcin Meckmühl vorbey, unl>fällt endlich bey der Schwäbischen Rcichs-stadt Wimpfen in dc»Neckar. 78 /. N 8 cc.

2 aguann, oder 8 smg Nsris cisl stueito, eine kleine stadtaus der insul St. Domingo, nebst einem bequemen haftn, s»von den Engel- und Holländern sehr oft besucht wurde, bisendlich die Spanier allen Handel verboten. Sie wurde vonden Engelländern an. 1591. unter dem Grafen von Newporteingenommen, und fast gantz ruiniret. />- /an,, clelcr. nov-orl>. lib. I- c. 7.

Iahorlick, ein kleiner fluß, welcher in der Polnischen Woy->wodschassl Braclaw, in Klcin-Reussen, von norden gegen südenfließt, und an. 17°;- zur grentze zwischen dem Königreiche Po-len und der Türckey erklärt worden.

Iaicza, siehe Iaycza.

Iair, ein Richter in Israel, war in Wead gebohren, ausdem stamm Manasse, und succedirte Thola dem sechsten Richterll. IVl. 2827. und also ohngefehr 1227. jähr vor Christi geburt.Unter ihm wurde das volck wegen seiner adgvtterey gchtzehen jährlang von den Philistern und Ammoiütem gefangen gehalten.Iair richtete die kinder Israel 22. iahr lang , die zeit ihrer ge-fangenschafft mit darzu gerechnet, starb im >ahr der weit 2848.und hatte dreißig söhne, d,e über so viel stadte Herren waren.Dieser Iair lst von des Segud söhn unterschieden. x.

üb. V. lincig. k>n. 28? z. n. 27. §5 2827, n. 1.

Iajus, sonst le Iay, (Claudius) ein berühmter Jesuit,war aus Genevois in Savoyen geburttg, und einer aus den ze-hen ersten mitgesellm des Ignattt Loivla. Er stund bey demKayser Ferdinands l. in solchem ansehen, daß er ihm das Biß-thum Triefte anbot, welches er aber anzunehmen bedenckcntruq. Auf dem Lonclli» zu Trient vertrat er die stelle des Car-dinal und Bisthoffs von Augspurg, Ottonis von Truchstß, alsdessen Deputirter, und wußte sich durch seine unvergleichliche

Aa 4 gemuths.