Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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daffMrjeb/,!^ ^mahnung zur erlernung der Rechtsgelehrt-eine anders nennet er einen versuch , und ist,u rung der Musulmännischen fundamental-

»Nd^^eö z Man schreibt ihm noch über biß ein buchÄ^Rntlj^, äichumncii in rebus scdoiuiiicis handelt,7 °M. Ä eine svßics seyn soll. Seine schreib - art war^brabi^^' kibl. Orient,de,,? ^ich^^I-Nerouzi, ein berühmter Mahometanischerdrrni^r^e welcher, wie Ibrahim von Schwach verschie-i»^Uch xj» Adlestwissenschaffk herausgegeben , unter an-^ ^onimentarium über das Kotni. Er wohntedakbefraar ^ wie ein orakel über die gesctze und rechts,ii»g,As dxx o!???'den, und breitete sich sein rühm so weit aus,da,!, "ein niik bore, nahe bey welchem er gewöhnet hat,sii»e??H»icn Darbe - al - Merouzi genennet worden ;tv„ ?^tex.a'^rouzi hat er nach Persianischer land-art vonein? M Merou genannt, überkommen. Dieses Me-Ma^vrnsan^dier Haupt-oder Königlichen städte in derkixsxMrn Solchen provintz. Sie wird insgemein mit demivjH "«hn,^,^vglam beleget, um sie von einer andern stadtaew°" unterscheiden , welche Alroud zugenannt^k»icl' unter dem nahmen Meroualroud be-

M 'Mn se^Mn, war, wie obgemeldter, auch von der Schaf-' beaa'k dem ende seines lebens verließ er Bag->e» der ^ nach Cairo in Egyptcn, wo er in dem- ->Mam cÄ"^"wn geist aufgegeben , und neben demtghm, ^Wffei beerdiget worden. O'77e>^-. bibl. Orient.

Ibrahim Meheran , Esfraini zuge-bt !!/ aus einem kleinen städclein in dem Chorasa-

? iß Am genannt, gebürtig war. Diese seine vatter-'Ä "»ch ^ » der haupt-und Königlichen stadt Nisabur ab;

berühmter DoLor aus der SchaffejenischenMrrAsihe«wem hernach die allergelehrtesten männer in dem«U"d Jraquaischen ihre wiffenschafft genommen.Äöi,^>nste -i«"' die er von seiner Hand hinterlassen, istrrÜ Mub?« ^EoverS-buch , worinn er den Mahome-j>, g, wlder die Atheisten und gottlosen verfcch-sein..»"u 418. jähre der Hegira, und wurde nach^ erd-bestattung gebracht.

a//HklA> Poete aus Griechenland, so in der

un 214. jähre der stadt Rom berühmt war.l^?ch ^ , von welchen Henricus Stephanns eini-

^liy, »AordesW^^ gelesen hat. Man sagt, daß er vonK kiAgeyde , und daß er bey seinem tobe die um ihn

hss »ilAlllti aiiAn geböten, davon zeugnis zu geben. Alsbnach einer von diese» meuchel-mördern ei-A'gkAie zen^A ^be er zu ftinen gesellen gesagt: sehet,Z^f jgekSen von Ibyci rode. Dieses sey vor dieA gkhAfvltex y.s' ^ welche gleich sothane morder einziehen,,Met Abringen lassen, da sie denn die that gestanden,cAich-.iches ^ben. Daher kam das iprüchwort : Ibz-cle A > Adchhot b gottlosen leuthen gebraucht wird, derenIV ,> den tag kommen. , ksrmen., * L ' , Ich. II. ?/,»,«,, liv. XXXVI.

A», insäsg.

an. i 6 ; 6 . in Cevennes gedohren, und"An zu Nimes einen Prediger ab. Er war^r^bek ^ a„. , 6 ^. den verbotenen öffentlichen

s.Dy,,/ ngchd?«?'^^" n> Franckreich wieder anstenqen,And ^"M er die flucht ergriffen, zu Nimes im bildeÄA kz. Äilez ^715. den 8 . ilinii. Erbat Lviü ls-,'Oßsg/? ^ sg^Wrieben, und Ioh. Placäi vlsIoZue en-Ä?>chki^^svraeyp, wie auch Calvini IM-tutioncs in

eAsty enss ei„ gegeben. V-a

. „»AAttica, dessen einwohner von denNss,,A»e,,Aeki, "Nd die ersten waren, welche dem Bacchodie au-" selbige die Weinberge beschädiget hatte.V ,yy. "we art von comödien und tragodien ihreniWkiy« -. Von der insul Icaria siehe Wcaria.

e jE«^buä vatter. Er machte einige bauren

Knck^'Us, d^

eh'kAy. 'belehr jy» vmier. irr macyic einige vaurcn^»AiecaAses emd/IAA tödteten, und in einen brunen^ l "e s,x M vor Äussre stm kleiner Hund seiner tochter, wel-nuerg,,.- ^cummerni^! a>ikn

un^ selbst echicng. Allein JupiterCria^birch, und verwandelte Jcarmm m' ^lerg jy A. Äst in das zeichen der jungfrau, undgchg . b kleinen hunds-stern. llüron.>ei„ '-°ey, ^.Dädalj a,k,

j„ 'M, Wurde nebst seinem vatter von Mi-st LAz oey beydx w ein gefangnis geworffcn. Al-yAyA dy^' Sieng N schiffen, dasjenige aber, darin-ekAey bian vv?qberlohren.. Dieses gab gelegenheit zu^ NAM, V-Mrgjist,?^ ste waren mit wächsernen fluqelnkArr Ett, dae^e eu"flos?-«lA. mit zwey Worten ausgedruckt,Se^stty- ba AAcaria v^Awren, remiglo alsrum. Bochar-ssIry rl Agei A som,A",-^o den nahmen bekommen, als"'/u nahe gekommen, und also seine

Theil.

ica ich zoi

Icasta, eine vornehche weibes-person, war eine von denje-nigen , welche Theophilus , Kayser zu Constantinopel, an. 8;->.in seinen landen zusammen suchen ließ, daß er eine davon ihmzur gemahlin ersehen könnte. Sft halle zwar den Kayser durchihre schönheit eingenommen , allein weil sie selbigen , als er ei,rüge Worte mit ihr gesprochen, im reden nicht also vergnügte,wie er suchte, wurde er gegen sie aantz kaltsinnig. Ob er nungleich schon willens war, ihr den goldenen Reichs-apfel zu rei,chen , zog er doch selbigen zurücke, wandte sich zu der Theo-dom , präsentirte ihr selbigen, und nahm sie zur gemahlin an.Dieserhalben gieng Jcasia in ein kloster, und verfertigte vielherrliche wercke darinnen, , IM. äss IconoLlMes.

* Iccius, oder Icius, Ictius, Itius, ein Hafen, dessenJul. Cäsar äe bell. 6-ill. V. 2. ;. Meldung thut, von ban-nen er nach Engelland übergesetzet war. Es haben sich nichtwenige viele mühe gegeben, zu zeigen, wo er gelegen habe, oderwas er jetzo für einen nahmen führe. Einige meynen, er seydas heutige Calais, andere nennen Witsand, noch andere wol-len Estaples davor halten. Einige sehen Portet, Brügge, Sluys,St. Omer und andere davor an. Unter andern sucht Cluvc«rius Oarm. ÄNtig. II. 28. p. 440. segg. zu behaupten, daß esdas in der Picardie gelegene Boulogne, und mit des Melä,Suetonii und Flori Gessoriaco einerley sey , wobey er sich zu-gleich in betrachtung der läge auf die Igdsliom keurmMris.nam beziehet, und vermuthet, daß es gar wohl seyn könne,daß dieser ort in den ältern zeiten Gcsioriaeum, zu Iulii Cä-saris zeiten Jcium, hernach aber Boulogne oder Bononia ge-nannt worden sey. Gegen diesen hat sich Chiffletius gesetzer,und einen doppelten korrmn Icclum haben wollen, davon dereine bey Grävelingen , der andere aber bey St. Omer gelegen.Guil. Somnerus cis korcu Iccio hat dieses beantwortet, undCluverium vertheidiget. Hierinnen aber ist äu Fresne 6Mir,cle korm Iccio der Meynung, daß es am wahrscheinlichstenWitsand gewesen sey, worinnen ihm auch Edmund. Gidsosnius beypflichtet. O/MM, gcogr. Lnrig. II. z. 5 cL. XV. §. 187.segg. x. ;oi. kegg. luxpl. rom. II. x. 491. 5 eg.

Id?s!I, sollen nach Camdeni meynung die alten einwobnepin Suffolk, Norfolk, Cambridgeshire und Huttingdoushiregewesen seyn. , Sie waren ein starck und kriegerisches volck, tra-ten mit den Römern in ein bündnis, zerfielen aber letztlich wie-derum mit denselben, brachten eine armer zusammen , undverschantzten sich. Allein sie wurden von den Römern an dem-jenigen orte, da ihr lager offen stund, angefallen, und nacheinem tapfern widerstand geschlagen. Ostorius war zu der-selbigen zeit der Römer General in Britannien. LMM«, Mir.

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106061.^8 - sind des Groß-Sultans Pagen in demSeraglio. Der nähme kommt her von Ick , welches in heißt,und OZIvn, ein Page, und heißt also gleichsam so viel, als Pagendes innern pallasts. Die Türckcn pflegen aus einer politischenmaxime lieber Christen-sclaven, als gebohrne Türcken zu ihrendiensten zu gebrauchen; weil nemlich selbige alle liebe ihrerfreundschafft und vatterlandes verlohren haben, und also nichtsals ihrer Herren Interesse suchen. Sie werden auch zu den gra-sten chargen in dem Reiche befördert, nachdem man sie tüchtigfindet. Etliche sind zu Aga über die Späht, oder zu Genera-len über die cavalerie gemacht worden, welches, nächst des Groß-Veziers, des Muffti und Bostangi stelle die wichtigste im aan-tzen Reiche ist. Daher werden auch die Ickoglays mit grössersorgfalt in den Seraglien zu Pera, Constantinopel oder Adria-nopel erzogen. In diesen drey pallästen haben sie eine Oäs,ober einen gewissen ort, worinnen allerley lehrmeister sind, diesie in den sprachen , gesttzen des Alcorans, reuten, schießen,kriegs-exercitien, und wozu sie selbst lust haben, unterrichten.Ihr Ober-Aufseher ist gemeiniglich ein alter bedienter aus demSeraglio, Capi-Aga genannt, welcher ste mit ungläublicherstrengigkeit zu ihren Übungen anhält, auch die geringsten ver-brechen mit der LKKs oder adprügelung der fußsöhlen bestrafet,oder ihnen davor schimpfliche und verdriesliche wercke zu thunauferleget. Wenn sie ein starck exercirlum vornehmen wollen,so schürtzen sie ihren äolimsn oder rock unter dem gürte! auf,daß man die Hosen sehen kan, welche von groben tuche oder vonfeilen, die wie gemsen-haute zugerichtet, gemacht sind. Ihrevornehmste kost ist reis. Vor dem gasten jähre gelangen sie znkeinen ämtern, es sey denn , daß der Sultan dißfalls einemoder dem andern eine sonderbare gnade erzeigen will. ^-„0/.

Ichtershausen oder Uchterichtshausen an der GerassnThüringen, eine halbe Meile von Arnstadt gelegen, ist ein marckt-flecken und Amt dem Hertzoge von Sachsen-Gotha zuständig.Ehemals war es ein Nonncn-kloster Cistercienser-vrdens; Chur-fürst Johannes von Sachsen aber hat es secularisirt; woraufes in der an. i;?2. gemachten landes-therlung und hernach an.

1^7;. ertheilten Kayserlichen lehn-brief, als ein Amt unter desFürstenthums Reichs-lehen geschet worden. Hertzog Bernhardfieng an. 1676. allhier ein residentz-schloß zu bauen an, ehe sol-ches aber noch zu stände gebracht wurde, legte er seine Hofstattnach Meinungen in das Hennebergrsche, und trat dieses MM

an Sachsen-Gotha ab. gnnsl. 8zx. p. 6;i. c?»

jetzt - florirendes Thüringen. Lochs cllxl. k. II.

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