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ler darinn begangen, und mehrentheils nur nach Porti Latei-nischer Übersetzung gearbeitet, ja so gar auch die in derselbenbefindliche druck-fehler, sonderlich die zeit-rechnung betreffend,mitgenommen habe , da er sich doch vor diesen letztem durchdie einsieht des srrsm-blätgens hätte verwahren können. Einartiges beweisthum, daß der k. Ie Jav nach dem Lateinischen,und zwar nur obenhin, gearbeitet habe, befindet sichpag. i8.'Im. ;<>. allwo es in der Übersetzung heißet : Ce plus xiranänomdre < äes kelasgiens ) vint psr la lVIeäiterranes cdercksrun sÄIe cder 1e8 Vc>äonien8 leurb psrents. HervdvtUs ma-chet sie zwar mitten durchs land ziehen, aber der k. 1 s Jayschiffet sie ein, weil er in Porti Übersetzung gefunden hat: keriocs ineüiterr-wesl Obgedachter Bellenger gab an. 172;. ei-ne neue Übersetzung aus von Dionys. Hiäicarnaft. welche vonallen kennern für besser gehalten worden. 5 «^/. äe
Äe, 172;.
Iayck, ein grosser fluß in Siberien. Er wendet erstlich sei-nen lauf gegen das Eis-meer, von dar gegen süden zwischen denNagaischen Tartarn und dem Königreiche Lumen, desgleichenzwischen der Zavolhensischen und Calmuckischen Horde, undfällt endlich in die Caspische see. Das land wird genennetPascatir oder Siberien. Das volck darinnen redet noch bisauf diesen tag die Hungarische spräche, gestalt allhier der sitzder Hunnen war. ^ , äs hegruione p. 88.
Iaycza, Giesa, Iaytza oder Gaitza, eine kleine bevestig-te stadt an dem ffusse Plena in Bosnien, an den Croatischengrentzen, hat ein vestes auf einem sehr hohen festen gelegenesschloß. Sie wurde an. 146z. durch den König in Ungarn denTürcken entrissen, welche selbige noch eben dasseldige jähr, abervergeblich, wieder zu erobern suchten. Jedoch ist dieser ortnachgehends unter Solymanno II. an. 1527. in ihre Hände ge-rathen , und zum sitze eines Sangiack oder Gouverneurs ge-macht worden.
, ein Europäisches volck in Sarmatien, welchesKönig BoleSlaus der keusche in Polen an. 1264. und nachihm Lescus an. 1232. fast gäntzlich ausgerottet. Viele von die-stn leuthen retirirten,sich in Ungarn, nicht aber, wie anderewollen, in Siebenburgen, und sind diejenigen, welche man
Necimalies nenncte. Sie wohnen noch anjetzo inUngarn zwischen der Donau und der Theiß, oberhalb denCumanern in dem Heveser Comitat, und wird dieselbe gegend,so nicht gar zu weit von Pest anfängt, XeZio ge-nennet. kvlonls. ?o!on.
259. not. orb. ant. Ilb. II. c. 6.
Ibas, ein Bischoff zu Edessa, wohnte dem fünften allge-meinen Loncilio bey, war einer von den vornehmsten beschützerndes Nestor«, und schrieb einen brief an Maris, einen Persia-ner, worinn er Rabulam, seinen vorfahren, schilt, daß erTheodorum, den Bischoff von Mopsiiesta, verdammet, wel-chem er hingegen ein grosses lob beyleget. Dieser brief begreiftdie meisten lehr-sätze gedachter ketzer in sich. Als er nachge-hends mit der kirche wieder versöhnet worden, that er 4. Prie-ster aus seiner Vloece 8 in bann , welche von seinem urtheil wei-ter appellirten. Darauf beschuldigte ihn seine übrige Cleriseyunterschiedlicher laster, welches verursachte, daß man seinet-wegen einen 8 ^noäum zu Tyro und hernach zu Beryto hielte,woselbst aber die anklage falsch erfunden, und er also an. 448.absolviret wurde. Allein Dioscorus und sein anhang setzten ihndennoch in dem folgenden jähre aufdem 8ynoäc> zu Epheso ab,warfen ihn in das gefängnis, und verfuhren mit ihm sehr grau-sam. Das Chalcedonische Concilium annnllirte diese absetzung,und brachte ihn wiederum in seinen vorigen ehren-stand. Seinbrief an den Maris gab in dem folgenden steculo zu vieler unru,he anlas. Gestalt Theodorus, der Bischoff zu Cäsarea in Cap-padocien, ein anhänger des Origenis, und der Acephalianischenketzer, den Kayser Justinianum ermahnete, des Theodori vonMopsuesta, und des Theodori von Cyro schriften wider denCyrillum, ingleichen vbgedachten brief des Bischoffs Jbä zuverdammen, und dadurch den kirchen-frieden befördern zu hels-fen. Dieses bewerckstelligte der Kayser auf dem zu Constanti-nopel an. 55;. gehaltenen Loncilio, welches die fache der;. Ca-pital genennet wurde, und eine spaltung zwischen unterschiedli-chen Bischöffen und kirchen verursachte, so lange zeit währete,ehe sie abgeschaffet werden konnte. , sn. 448. äcka
Concil. LbslLsä. c. Z 4 - CaSaFE not. Concil.
Nnra/k Cave. Lor,,, Oo««» , bist. ciu Xestoria-
riistne p. 274.
Jbera oder Iburg, eine kleine an dem ffusse Collbeck inWestphalen gelegene stadt, nebst einem schlösse, worauf Witte-kindus N. residiret haben soll. Bischoff Benno zu Osnabrückerwehlte es zu seiner residentz, und legte allhier an. 1063. eineBenedictiner-Abtey an; worauf feine Nachfolger daselbst ihrensitz gehabt, bis Ernestus Augustus gegen ausgang des XVII.üeculi selbigen nach Osnabrück verleget. Csrm. ücrs,
k. II.
Iberg, im Thurthal, siehe ZberZ.
soll nach dem vorgeben einiger Spanischen scriben-ten eine stadt gewesen seyn , welche Jberus, einer von den er-sten Nachkömmlingen Noä, an denjenigen ort gebauet, wo heu-tiges tages Tortosa in Catalonien stehet. Es ist aber lauterfabelwerck. *
I be ibr
.
Ilberia, ein nähme, so von Strabone nndPbw nB"nien gegeben wird, und zwar entweder wegen eun»^Königs, mit nahmen Jber, oder wegen des ffusses 0 M-anjetzo Ebro genennet wird. Mt-
Iberia, ein land in Asien, so eigentlich Georgs 0gistan ist. Siehe Georgia.
^'*Ibn-al-Arabi, oderIbinalarabi, ein Sa^^y,^Emir in Spanien, und Statthalter von Saragoiw'
gen eines erregten aufstandes vom Könige Abderan' ^e
seiner Statthalterschafft entsetzet, und aus seiner ^ .trieben. Lnnsl. , sn. 777. , E M,I, 2.,
, ivwrca Hilp. III. 16. Diese wieder zu.Einigessich zugleich zu rächen, begab er sich nebst noSracenischen Fürsten in des Fränckischen Königs, ^
fen, schütz. LZo///»,. p. 242.
777. , eoä. sp. Icript. rer. 0
p. 427. von Bünaus Teutsche Kayser- und^k.ft. lib. II. p. ,37. sog. Er brachte es auch dav'^Konig folgendes jähr nach Spanien gieng , »nr ^ >zu dem besitze seiner länder behülflich war. Domein Fränckischer lehns - mann , damit manchert wäre, geißeln von sich stellen. 8««»'j. L. tom. I. p. 127. x-rsar. 600'
eoä. eocl. eocl.
eoä. Von Bünau, I. c. k. II. lib. II. p. ;9-. ^ 4 -
Ibrahim, ein Türckischer Kayser, des an.nen Achmets jüngster söhn, war an. 1612. oder w Flen, an. 1614. gebohren, und soll anfänglich den^D^,lym geführet haben. Als sein ältester bruderwurde, ließ er selbigen verwahrlich halten, docy1622. unter des Mustapha regierung lvsgclassen^.^iEAmurath ließ ihn an. 1624. auf das neue innehmen, hätte ihn auch erwürgen lassen , woser'ne mutter errettet. Nach dessen an. 164;.de er aus dem gefängnisse hervor gezogen, unv " reg -scheu thron gesetzet. Er verneuerte bey antritt chden frieden mit den Christlichen PotentatenMaltheser-galeeren unter dem Ritter äs Bois-A^, E Wschen Rhodis und Alexandria seine schiffe angE'll - er K L'von seinen Sultaninen gefangen bekamen, euwL,,ps si' Eches an Maltha zu rächen, änderte aber naM^, weMM
weu ' pttöichL
haben, schickte seme armee nach Candren, ^ gpaMalthesische schiffe mit ihrer gemachten beutesen, und einige fachen verkauftet hatten, LU D HMdie Venctianer sich hernach sehr gegen die Mstuo sichhaben. Die armee Ibrahims nun bemachtEcher kt A ESt. Theodors , eroberte Canea und Suda, Eymit abwechselndem glücke geführet worden / lssv . Fals mit der eroberung von Candia geendtget A EFTürcken jedoch eine unzehlige menge volck verlov^ ,,chs' Fderlich zu Wasser und in den see-schlachten ri
den empfangen. Mittlerweile machte er sich s E Esamkeit und Wollust bey jederman verhaßt / ^ vs'xjVss
militz nebst den Ministern wider ihn conspEauf ihre feite zogen, und den anfang mit des aErichtung machten. Darauf erregten sie den r>' ^
einen grossen tumult in Constantinopel, darn Bthrone geflossen, und wiederum in sein vorigessperret, sein söhn aber Mahomet IV. an seinede. Bald darauf ward er, aufseiner mutter oe'^.
27. julii mit einer bogen-senne stranguliret. ^äs Ldalcoconä. *
Ibrahim, ein Vezier und des TürckssEL,,EMmanni II. favorite. Er war zu Genua gebov^EA«durch annehmung der Türckischen religion vey ",
sehr hoch. Man sagt gleichwol, daß er nochvor die Christen im hertzen behalten, daher eran. iz;2. der gewaltige zug der Türcken ^er w hcE^sterreich gantz fruchtlos abgelausten, auch ss» xfteg .ss, yi
den Sultan von den Christen abzuziehen ,dess^F^L
Persianer gerathen haben. Weil aber felb>E.^ ckman ihm schuld geben wollte, als correspons' pchKayser Carolo V. auch noch über diß ihrerwegen seines grossen ansehens beneideten ,die Sultanin Noxana war, so überredete glM M,
er ihn aus dem Wege räumen sollte. ^ ,iten EiVren hatte, daß sein favorite bey seinen W da s- -fitet werden sollte, so ließ er ihm lMterdcsten^ Fan. 1546. das leben nehmen, weil dertodes wäre. eontin. ^ A!
eontin. ^ ^ ^
* Ibrahim von Gchiras, oderbenennung bekam er von seiner vatter-staor,ras nicht so ferne abgelegen, und zu der >>eprovintz Schiras geboret. Er war elner der s ^
Nischen Rechtsgelehrten, und lebte sehr emgei ^re ^^sin seiner einsamkeit aber hat er doch Mdaher er verschiedene wercke nach sich selssv ^hrlEcdasjenige das vornehmste ist, welches er oe' -nennet, und schon von Jdrahim-al-Mem ' pyy.der Schaffejenischen stete, ist angefangen