Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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cons»^/"' und Siegfried Brennern unterschiedenegepflogen, brachte er den Ungarischen ver-„ ^nal ^" ^' Prcßburg diese matene für, die ausserHkrk» ^ er Forgatsch sich mit ihm conformirten,

brAüs Aatrui^^^^u^nrn zu Caschau und der enden Ertz-E/ solche angciegenheit folgenbs auch in acht , undiahres zn gewünschtem ende, so, daß er noch

°Eübtretl,«' ^eils durch abgcnöthigte, theils durch frey-'A, ,,„tz ^ Kayftrs Rudvlphi I!. die Ungarische CronelvAider s^' ^^ßbueg gecrönet ward. Gleich den andernK "der ließ der neue König Matthias die

(Vernehmen, welche dahin ausfiel, daß die-k>är^Hvf»iejaF^^chasi , der damals schon Ungarischert»d, gliche, ^ U'ar, zum kreisnno desselben Königreichs er-»n. solches amt seit Graf Thomä Nadasti

xtz^Aein mir »' ?^"^t hatte. Nachdem er nun diesem sei-Ach.A tveirt .B^und sorgfalt fürzustehcn anfieng, und dieir, ^ >Vvg,E,, Ole geschlossene friedens-tractaten unrecht er-^ gss i» andern gedancken zu bringen sich bemühe«A, .^nc», k^^u-bcschwerung kranck, daß er nichts ver-N e ^i>ch daher, um besserer bequemltchkeit wil-

Arss se,»A'? Wien in die cnr, woselbst er an. 1609.

, ^ Ü"d in Ers ü;. jähr gestorben, nach Bozin ge«

.AdaEr von ihm allda gebauten capelle begraben' verlad der Lutherischen religion bis an sein ende^kh., 7 " Pret'ü! ^ ^uch l» seiner letzten kranckheit den Pro-an öe^F' Hörnals zu sich, mit welchem seinemi. ^.?^r ak«. Malthiam in Ungarn verwiesen wor-/iikk> A> »eriam gestorben. Er soll in die 2;. tonnen gol-M' dem König Matkhtä auch ein ansehnlichesdx.°°-ni j„ Keine gemahlin war Anna , Graf Petri Er-Ach ^ch^r^ matten < Croatien und Sclavonicn tochter,m,.kuider gezeuget. Aus dieser famtlie ist5 ^Ni?"veczhasi von Illpeczhas, Erb-Herr der1/?^ aWiiethin und Brunow, der Trentschl-^ Sechanschafft erblicher Oder - Gespan , Kay-

sten« Cammer-und Ungarischer Hof-Cantz,j sslv' ^ den Kaysern Josephs und Carolo VI.

ü^'"g -Die Römer nenneten anfänglich alles das«

I,A «lt^ben Mischen der Donau und Italien vom ur-' di. ^Aer x, den komuin Luxinum lag. Sie rech->i ^e,^Ävrda.v^2llyrische völcker die Rhatier, die Vinde-^ d,oMer, und alle andere die Donau hinunter,m - kn§ iAkfl ,F"mer in Illyrien einbrachen, und die Nhä-0 ,^ ihre,, ''^"den ; so haben sie den nahmen desi>kt«i>ikr, ,'Mt ,n ,, krwundenen provintzen hinaus und wei-rl>.^°chtzo" älMlarn getrieben, so daß nunmehr» Jlly-... .Diesem nur ein stück dapon gewesen. Da-li,^ oder n die,enige landschafft ist , wel-

?Ae>> «.i "^arn gegen Mitternacht, und das Adria-'''»d hat. Die Alten unterschieden sie in

ze,,„„ I^Uam. Das erste theil wurde von densik? "Ax «j-Mhr vor dem Carthaginensischen kriege,>'» ,,, ^^)er , als zu des Kapsers Augusti zciten

' vas obere und untere qetheilct. Die völ-^°bneten , waren die /sp^es, siburm,M gra„?^, ''^clelici , Hrilisu , kler:ei. Die ein»

' und , welche von ihnen an das Adria-^ 7 iß lanx ^reckitchr see-räuber. Anjetzv aber wirdÄ»>en d's auc?v Venetianischen und TürcktschenEclavn^^^ssa und einige andere örter, unterm vNe g oder Dalmatien begriffen, gleichwieigj^ch der worden. Der Jllyrische meer-

M Gg.I^buten von Drin genennet wird, ist

' ^M. >.. äs KeZno valmaciM.

^ ^ ist ' 0' n. c. 8.

Müllhaustn im SuntgöwZst.Lurte,„^nt Modenheim an. 14;^. von Grafst»!;, ^ustu erkauft hat. Es lieget eine stunde un-p. so. ^ «nflußder Doüer in dieJll.

>»ra stoß in . .

^ne^Malb ' entspringt auf dem Thürin,

Ilmenau, und hat den nah-?''me /welcher vor reiten bey feinemi??er Me, "en, .Er lauft auf Ilmenau, Lange-^'de ^ Atz v.Und säm"!,'Eeld, Tannerode, Bercke, Wei-L EÜ, (x sses uah 'wkcr Camburg in die Saale. Ein^L ^eck, lauft j„ dem Braunschweiger-

ii,chh Dam,"" Nieism,^ weile unter der stadt rni^e cLM chron. orlg. 8 sx°n.

^^dk!a^t?a^e^a^ IIm, «ine stadt nebst ei«

"kr^stadt, u^Sen. Ilm'» Thüringen, r. mei-

E dem Fürsten zu Schwartz-

Vkit ^chma^en. si„ ^lwenau rn dem Henneberglschcn

ist sie, währender unei-d'eo dem»? ^afen von dem Churfürsten zu^ ver. -Allere drey wochen mit rgooo.

"vr. r ^o^r jetztfl. Thür. x. 197.' k- 227. 2>o»r/ch

ilm il 0 zrz

Almen, ein Moscowitischer fee ohnweit Novogrod. Mansagt, daß er in den see Ladoga lauft, welches einer von dengrösten des landes ist , und daß an dessen ufer eine gleichbe*nannte stadt liege. Relation von Moscav.

Ilmenau, eine stadt und Amt an der Iim und eingangdes Thüringer - Walds gelegen , aber zn der gefursteren Graf-schafft Henneberg gehörig. Der vrt gehörte vor alters denGrafen von Keferndurg; und ließ Kayser Rudoiph nach einemums jähr i2yc>. gehaltenen Reichs-tage zu Erfurt über 60. raud-schlösser am Hartz«und Thüringer-walde, darunter auch Ilme-nau war, zerstören. Hernach brachte Fürst Heinrich von Hen»neberg-Schleusingcn durch kauf um 2000. marck löthige» sil-bers das Haus und stadt Ilmenau samt dem dorf Kirchheunund etlichen lehn - lcuthen von dem Grafen von Kefernburg,Günther genannt, an. i;4;. an sich. Nach Fürst Heinrichs lo-be bekam fern bruder Johannes unter andern auch das Amt Il-menau , der ließ es zwar an. 1; cr. an Graf Heinrich und Gün-thern von Schwartzburg um 570. marck silbers Pfands«weift,es kam aber durch Heurath seiner enckelin Margaretha , FürstWilhelme III. schwester, mit Graf Günthern von Schwartz-burg an. 1407. dabey ihr ;ooc>. gold-gülden von benGrafen vonSchwartzburg auf Ilmenau verschrieben worden, wieder anHenneberg. Fürst Poppens von Henneberg andere gemahlin So-phia , eine gedvhrne Hertzvgin von Braunschweig, HertzogErnsts jüngste tochter,, hat ihre leibzicht allhicr gehabt, und diestadt mit allerhand gebauden gezieret, auch den spital daselbsterrichtet. Nach des Hennebergischen stammes gäntzlichen ab-gang an. i;8;. ist kraffl der an. 1^4. den i. ftpt. zu Kahlaerrichteten erb.verdrüderunq, dieses land an die Hertzoge vonSachsen gefallen, und gemeinschafftiich administriret worden,bis an. 1660. da die theilung zu Weimar vorgenommen wor-den , worinnen das Amt und stadt Ilmenau an Hertzog Wil-helmen von Sachsen -Weimar gekommen, mir daß die berg-wercke gemein verbleiben, da denn bey dessen linie descendentz,und zwar der special-Weimarischen linie es noch jetzo ist, dieauch deshaiben an den Henneberg - Schleustngischeii vaeis aufden Reichs - und Fränckifchen kreis-tägen participirt und alter«nirt. Sonsten ist Ilmenau wegen seiner dergwercke schon lan-ge berühmt, und giebt es vvrnemllch kupfer allda, hat auchals eine berg-stadt die freyheit zu müntzen. 2»/^, lcin. 6erm.p. ;yy. O/Eir s^neiigMÄ rer. Thür. p. 221. feg. Spanckenh.Hennebergische chron. p. i;i. sc>g. ümtior äs Litnä^r. Ttiur.

Aunslss 8sxon. p. 442.

Ilmenau , oder Elmenau , ein ffuß im Lüneburgischen,hat seine» Ursprung bey dem dorfe Bocke! im Amte Gifhorn,nimmt darauf n. kleine ströme zu sich, welche Auen genen-net werden , daher der fiuß Elmenau oder gleichsam Elve«nauen genennet wird. Er gehet an Lünebnrg vorbey, und nichtweit von Wiesen an der Luhr in die Elbe. Die stadt Lüneburggebraucht sich dieses flusses mit grossem Vortheil zur HandlungNach Hamburg. wpogr. Lrunsuic. p. 16.

" Ilment, lat. Ilmetus, ein grosser fluß in der Persiani«scheu provintz Sigistan , versieh in den Ocermumln-Iicum er-gießet. Man hält ihn vor des Strabonis XV. p. 1049. Arriant22. und Stephani ilrbis, oder des Ptolemäi LmKis,oder auch sonst llrgl»'u8, des Arriani LXeE. VI. 21.

Lrsbius, des Marciani in ksriplo llrtsbis, und des AmmlaiikMarcellini XXIII. 29. ärtsbius. c?e//a!-E, Iwrit. orb. ant.III. 2z. §. 16.

Ilmstadt, vor zelten Eloffstadt oder Elffssadt, eine reicheVramvnstratenftr-AbM), und flecken, in der Wetteran, 1. Mei-le von Friedberg und 2. von Frauckfiirk gelegen. Sie ist an. 107-5.von dem frommen Weffphälischen Grafen, Gottfried von Cav«penberg, gestiftet, und in dem dreißigjährigen kriege sehr mit-genommen worden, wie sie denn damals ihre schöne orgel undbibliotheck einqebüsset. Vee-w. vics Lomltis L. 6oäolrsär.winckelm. beschr. Hessen, ?. II. s. 4. p. i6z.

Ilo , Ilowski, eine adeliche familie in Polen , so* ausdem Hause Prawdzick, welches schon in dem XI. Lsvlo florirct,seinen Ursprung genommen. Alexander Ilo war um das jähr1552. Wvywode zu Plotzko, und vertrat die stelle eines Ober-sten in dem damaligen kriege. Sein älterer söhn, JohannSchenck von Wiskow, hat an. 1588- die psüs Königs Sigis»mundi unterschrieben; der jüngere aber, nahmens Andreas,Castellan von Wiskow, ist an. ,58;. wegen eines begangenenMordes, zu Warschau enthauptet worden. Felix, Stanislaus,Alexander, Christoph, Johannes und Uladislaus haben diewähl Königs Madislai IV. unterzeichnet. , ttemm.

kol. k. I. 'pufend. Schwäd. kriegs - aesch.

Ilow , (Christian, Freyherr von) war aus einem adeliche»gMechte in dem lande von Stcrnberg, m der Marck Bran-denburg entsprossen , und hatte durch inne m dem dreißigjäh-rigen kriege dem Hause Oesterreich in der Pfnltz „nd Schlesiengeleistete kriegs-dienste sich zu der wurde eines Kays. General-Feld-

Marschall-Lieutenants erhaben, »nd sonderlich bey dem Hertzo-ge von Friedland beliebt gemacht, der ihn aus eine qantz beson-dere weift auf seine feite gezogen , da er ihn nemlich erst an demKanftrl. Hof sehr verkleinert, hernach ihm gerathen, an diesemHof die Gräfliche wurde zu suchen , und als ihm selbige wegender gedachten beschuldigungen abgeschlagen worden, sich des-wegen