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bulle die vorhergehende in vielen stücken noch verbessert.Der Papst Benedictus XIII. hat an. i;y6. der Universität zuParis ein indult zugesendet/ vermöge dessen die Mitgliederderselben zu den äsnestsüs der OicsselLnorum sich nominirenkonnten; allein sie hat dieses rechts sich zu bedienen verabsäu-met. rsLliewkes äsls Lrsnce. Lkttx« ä« ä'O/-
Fre, tom. V. p. 9;. feg. O,i?,a»»«r>e äe
Inftrnt / welches aus der Lateinischen spräche genommenist, und so viel bedeutet, als ein kind, wird in Spanien undPortugall als ein absonderlicher titul den Königlichen söhnen(nur die Cron-erben ausgenommen, welche in Spanien Prin-tzen von Asturien , und in Portugall Prmtzen von Brasilienheiffen,) gleichwie hingegen Infantin den Königlichen töchtcrn,beygelegt Man findet, daß Ferdinandus l. den titul einesJnfanten von Hispamen, unmittelbarer weise nach den titulnseiner Königreiche und vor den titul eines Ertz-Hertzogs vonOesterreich gesetzt. Eben dergleichen hat Rudolphus II. ge-than, ob er gleich nur aus dem Königlichen Spanischen stammentsprossen, keinesweges aber eines Spanischen Königs söhngewesen. In den allen zeiten haben nicht nur die söhne derin Spanien herrschenden Mauritanischen Könige, sondern aucheiniger andern Spanischen Grossen unter den Christen, sichden titul Jnfant gleichfalls zugeeignet; wie man denn in derHistorie des XI. Leuli 2. junger vornehmer Herren, nahmensDiego und Fernando, Meldung thut, welche los Inkämes äsLrrrrion titnlirt worden. Diejenige, so von Königlichen Jn-fanten ihren Ursprung gehabt, hat man vor alrers Inämgouesgenennet. Doch dieser letztere titul ist an einigen orten so ge-mein gewesen, daß alle risos bombres oder standes-personensich dessen angemasset. Ja in Aragonien haben alle, sowolehlich als unehlich gebvhrne, sowol männlichen als weiblichengeschlechts, deren vorfahren kriegs - bedienungen gehabt, ln-ümconLs heissen wollen, und in Lisabon gemessen alle dürgerder Privilegien, so ehcdessen den Infanconen zugekommen.Die apanage, so man den Königlichen Jnfanten hat auszuma-chen pflegen, wird in der Spanischen spräche ei inkmmrgo ge.nannt. Die »och heutiges tages in Spanten befindliche Her-tzoge von Jnfantado sollen ihren nahmen daher bekommenhaben, daß man ihnen einige landereyen eingeräumt, welchevorher den Königlichen Andern an statt einer apanage ausge-setzt gewesen. Nicht weit von der stadt Granada ist ein ortei Lsmpo äs los Infames genannt, weil daselbst zu anfangedes XIV. liLLull zwey Castilianische Jnfanten, Johannes undPetrus, in einem scharmützel gegen die Mohren ihr leben ein-gebüßet. X-E, äe reb. gelt. iksräin. äwZon. Ke§. wm.I. seript- lliss. st 7)9. comment. rer. Aragon,
s 729. 7;6. Derr/l k'oi'rrAaF. k. II. äee. 107. s. 164. .täarm».Iiili. äe Lchanua liv. IX. e. 8- 1 st>. XXIll. e. r;. lkr/l. äe /a§/ke^er , lib. IV. äileurlo 8- p- 26;. vllt. lib.
XLVI. tom. III. eonltit. k. 566. SeE«». kz-nc. äign.
III. älL III. e. 4. 4- cliss. XI. e. 4. §- 4-
Jnfantado, ein Hertzogthum in Castilien, welches aus denstädten Alcozer, Salmervn und Valdeclivas bestehet, und da-her seinen nahmen hat, weil es viele Infamen von der Kö-niglichen familie besessen. Anfangs hieß eS nur der Staat vonJnfantado, welchen König Heinrich IV. in Castilien an. 1469.dem Don Diego Hurtado äs Mendoza, Marggrafen von San-tillana und Grafen zu Real, zu einer vergellung verehret, daß erdes Königs Printzeßin die Infantil, Johanna jo wohl bewahrethatte. An. 147;. aber wurde er zu einem Hertzogthum gemacht.Donna Anna äs Mendoza ward erbin dieses Hertzogrhums,und hat es ihrem geschlechts - verwandten Don Rodrigo äsMendoza in die ehe zugebracht. Ihre erzeugte tochter DonnaLouisa brachte es zu ihrem mann Don Diego Gomez äs San-daval. Ihr beyder sohn Don Rodrigo äs Mendoza äs 1 » Vegaist kinderlos verstorben; woraufdas Hertzogthum anDonnaCa-tharina äs Mendoza Sandaval Roras gefallen, welche esgleichfalls ihrem ehemarm Don Rodrigo äs Silva, Hertzoge zuPastrana und Estremera zugebracht hat. Ä. erst
ä'LlpaZne tom. III. p. 198. Jinhof, von Grand, in Span. *
* Jnfnnte, lat. Lsput InLntis, ein vorgebürge nebst einemmeer-busen diefes nahmens an den Cafrifchen küsten in Africa,45. Meilen von Lspa äs bonna Ksxeran/S ostwärts entfernet.
* Jnfante, lat. sluvius Infsntis, ein grosser fluß in Nie-der-Äethiopien in Africa, der im Königreiche Monvmotapa ent-springet , und daselbst Cumissa heißet, hernach aber diesennahmen empfängt. Er ergießet sich zuletzt in das Cafrischemeer gegen osten.
MssLSONVI, lat. InkLcuuäi., das ist unfruchtbare,werden die Mitglieder einer an. 1650. zu Rom aufgerichtetengelehrten gesellschafft genennet, welche zum sinnbilde einen un-fruchtbaren acker haben, auf den es schneyet, mit der Über-schrift : Aerminabit, d. i. er wird grünen.
IlstssLRssL , ein opfer bey den Römern, welches man denIllis manibus oder inisris, das ist, den verstorbenen seelen opfer-te , und zwar aus der Ursache, damit ste desto ruhiger seyn,und nicht so lange umgehen möchten. Von geträncken brauch-te man darzu ein gewisses Wasser, welches bey dieser ceremome
inf ing
mit dem alten Wort: arfsrial, oder »gua a^ens MA-wurde, so dann auch wein, milch und blut r opferte man sowol von menschen als thieren. Es w«»»declich die sogenannten Iksra novsoäialia oder > Mfeyer zu diesem dienst der abgestorbenen bestimm« 'steten solche sowol die dluks-freunde und verwanm« x Mdere, die im leben gute freundschafft gepflogen, cw«'grosser sorgfalt. äs kuri. Xom. 4- 2-
äs jur. man. 2. II. kV/r/E, lib. I 1 LLLLI.V 1 I.
IXsskXIVILXIlss 8 , war in den klöstern der stech'NMS^einer von den drüdern, der die krancken in seinerte, und sie pflegen lassen muste. Instrmaän, dieoder das krancken-hauS. 0 « II. 269 .
* Jngävon, ein söhn Mannt, der dritte König der^x Aso im jähr der wett 2057. gelebt, und ungefehr ) 7 - dss'giert haben soll. Man will, daß er seine Unterthans" ^ ?goltesdienst und der Weltwersheit unterrichtet,sommer und Winter eingetheilet, und seine eltern
tern vergöttert habe. Seine gemahtin wird PfE^gMNach seinem absterben ward er von den nachkolE- s sfalls den götlern beygezehlet. snnsl.
üb. I. s. i. p. 9. Von ihm sollen dienahmen erhalten haben. gnnalss Lmom
;. p. 17.
. * IX6LV0XL8, oder MOLVOXL8, chemHin Teutschland , der Cimbrer nachbarn. Siemulhijch,m Hertzogthum Schleßwich und Holstew--f.,nete die Limbros , Tsutoues , und Lkaucos barUN ° ^
, äs moribus Oeimsn. 2. , bist. ^
ieinersr. Oerm. I. x. 7. JunekerS anieit. stUgeographie, II. i.x. l°l.
* Ingelfingen, eine kleine stadt in TeuMand^Adem Franckischen kreis, auf der rechten stitedcsfluv^ >cher. Sie ist in der Grafschafft Holach oder
gefthr sieben Meilen gegen nord-ost von Heilbro«'"ners vollständ. geogr.
* Jngelgerus , Graf von Anjon, war ein soA*Sene,challs m Gastinois, und Petronillä von Buchvon Chateau - Landon, die ihn unter Caroli Ls,v*gebohren. Er wurde, da er noch sehr MNg^/ihsEs,wart Ludovici zum Ritter geschlagen,
gehends wegen seiner tapferkeit erstlich dieViLomcs vund die Vogley von Tours,hernach aber die hesttev" ^
schafft Aujou, so diffeits der Mayeime gelegen, ^ferner gemahtin bekam er die HerrschafflenEhattllon-kur-Zndre, wie auch alles dasjenige,lern, dem Ertz-Bischvffe Adelarbo zu Tours E Zss-ft Raimundo zu Orleans, in Amboise SUgeyor,Eführte er den cörper des H. Martini von AE sldenselben aus forcht vor den Normannern w 1 pbracht hatte, wieder nach Tours zurück , wesws» jMOsironisi daselbst zum Schatzmeister erklärten, IstXxkpräbende ausmachten, weiche auch seine uucyAGrafschafft Anjou sollten zu gemessen haben. ^ vst'E888. zu Chateauneuf, als er Endonem bejuaMre helfle von Anjon besaß, und nachmals den K^rs"thron bestieg, worauf man seinen lftchnain nawte, und in der kirche St. Martini beerdigte. ^
gLUSLl. wm. VI. p. 4.
Jngelheim, eine Freyherrliche familie an dem
che von dem in der Unter-Pfaltz gelegene» bect»' ^
als ihrem stainm-haufe, den nahmen bekomme ^der um das jähr 948. geledet, wird von densessst/,führet. Eberhard starb an. izoo. und hmterlicik^ gesXflvon der jüngere, Carl, sich Beuffer von IElh^ gess^r,welchen nahmen seine nachkommenschasst E
bis sie an. 1580. mit Johann Carln erloschenPhilipp, errichtete eine eigene linie, welche ndie Freyherrltche würde an sich gebracht hat.^„ist vor andern George Hans zu mercken Xmus Franciscus von an. 1679. bis 169;. "e» Mp r»chen stuhl zu Mayntz besessen, nachdem ee ^ /^si-ii. . eme L.^,
Lanoräcis daselbst Lrskipresbz'rsr U»d em istHalter zu Erfurt gewesen. Philipp LudewMbürg und Oberst-Lieutenant, starb an. EFrantz Adolph Friedrichen, welcher anfangs v
scher geheimer Rath und Vitzthum in dem ^ Pra>>^ ^nach aber Kayserlicher geheimer Rath M ^ ^Cammer-Gerichts zu Wetzlar worden. Alet,i68z. mit einer Freyin von Dalderg^ve« „gels
derselben 20.noch an. 1706.chen stand getreten.
Ander beyderley geMEA in L,
. ihrer 14. geiebev, so
- Humbracht
44. 45. 15 . p. 1. p. 669. Le
quen,an.r7°;. x. 122. feg.
jngelheim, lat. InZsIKsmium oderstädtlem an dem Rhein-strom, m ^Karol^M Ä'schen Mayntz und Bingen. Der KEr ^ A ^einiger meynung daselbst gebohren ssy'"