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und mit den Iohannitern vereiniget worden. Diese Rittes tru-gen ein weisses creutz auf einem schwartzen Habit, und fo'getender regul des heiligen Augustini. Zu diesen Rittern zehlct mandie von St. Thomas, wiewol einige einen absonderlichen ordendaraus machen, und vorgeben, der Engellandische Konig Rt-chardus l. habe selbigen, nachdem er die stadt Acon eingenom-men, gestiftet, welcher nachgehends den beruffenen Ertz-Bischoffvon Cantelberg, Thomas Decket, zum Patron gehabt. Es sollenaber diese Ritter anstatt des weissen em rothes creutz geführethaben, in welchem die bildnisse des herl. Iohanms und Thomazu sehen gewesen. Justiniani bitt. ckrnn. orci. egu. vermengetdie in dem heiligen lande gelegene stadt Acon , wovon der obge-dachte orden den nahmen bekommen, mit Ancona in Italien.
Ritter-orden. Lo»a»«r LatLi. orä. egn.
Rönigttt von EngeUand:
Johanna Seymour, war eines Ritters tochter, ward abervon Henrico VIII. wegen ihrer schonhett und anmuth geliebt,weiche liebe vielleicht etwas, zedoch ohne schuld dieser Johanna,zu Annen von Boulen tode mag beygetragen haben. Der Kö-nig heurathete sie an. i;;6. den tag darauf, nachdem Annender köpf war abgeschlagen worden. Sie war so tugendhafft,und wußte sich in den König so wohl zu schicken, daß sie die eini-ge von seinen gemahlinnen gewesen, mit der er nicht Wider-wärtigkeit gehabt. Allein sie starb in dem ersten kindbethe an.1^7. nachdem sie einen Printz, nahmens Eduard , zur weit ge-bracht. Der König betraurete ihren Verlust so sehr, daß er inzwey jähren nicht wieder an eine Vermählung gedachte.bist. ä'ttnZlet. tom. I. p. ;6i. 401.402.
Röniginnen von Frankreich:
Johanna, Henricr I. Königs von Navarra einzige tochterund erbin, wurde dcn is. aug. an. 1284. an Philippum kul-cbrum , so hernach zu der Französischen Crone kam, vermahlet,brachte ihm das Königreich Navarra zu, stiftete an. i;o;.zuParis das berühmte LolleZium von Navarra , und starb den 2.apr. an. i;v4. auf dem schlösse Vincennes.
Litt. äs krsncs tom. II. x. ;;o. Kitt. äs krsnce tom. II.
col. 2zo. L ;ür.
Johanna , des Pfaltzgrafen von Burgund , Ottonis IV.tochter, wurde an. 1; 06. zu Sorbett an den König in Franck-reich , Philippum V. vermählet. Als man sie aber nachgehendseiniger liebes-intrignen beschuldigt hatte, wurde sie fast ein jährlang in dem castelle zu Dourdan gesanglich gehalten. Allein,da sie ihre Unschuld erwiesen hatte, nahm sie ihr gemahl wie-derum an. Nachgehends stiftete sie nahe beyden Barfüsserndas sogenannte Burgundische Lollegium. Unterschiedene scri-benten, so zu ihrer zeit gelebet, rühmen sie als eine gottseligeFürstin. Sie starb zu Röye in der Picardie den r. jan. an. i;-?.
, kill. cls krkmcs tom. II. x. ;6g. Oa«re/, kill. äskranLe tom.il. col. ; 87 -
Johanna , Philippi Valestt , Königs von Franckreich, erstegemahlin, eine tochter Roberti II. Hertzogs von Burgund, undvon ihrer Mutter Agnes eine enckelin Ludovici des heiligen.Anfänglich war sie an Philippum, Printzen von Tarento , ver-sprochen, welcher sie aber an. i;i;. an Philippum Valeliumüberließ, und hingegen dessen schwefler Catharinam heurathete.Sie ward nebst ihrem gemahl an. rz rg. zu Rheims gecrönt,und von demselbigen so hoch geschätzt, daß sie fast allenthalbensich zugleich mit ihm unterschreiben muste; auch liefet man inunterschiedenen Müssen und Verordnungen dieses Königs fol-gende Worte: auf einrathen und mit bewilligung der Königin,unserer lieben gemahlin. Sie hat, wegen ihrer gütigkeit, sanft«muth, keuschheit und sorgfalt vor das gemeine beste, ein grosseslob erlangt. Sie qebahr nebst 4. söhnen, und einer tochter,welche nnbeerbt gestorben, auch den folgenden König Johan-nem. Sie selbst starb an der pest in dem Hotel äs Nesle an.IZ48. in demjähre ihres alters. , lull. äs kmncs
tom. II. p. 42; .
Johanna, Caroli IV. Königs von Franckreich dritte gemah-lin, welche mit ihm geschwister-kind und Ludovici, Grafen vonEvreux, tochter war. Die Vermählung geschahe an. 1,26. Siehatte nur ;. tochter, von welchen 2. jung gestorben , die dritteaber, nahmens Johanna, so erst nach Caroli IV. tödtlichen Hin-tritt gebohren worden, sich an Philippum Hertzog von Orleansvermählt. Sie hätte es gerne dahin gebracht, daß einer vonihren töchtern das Königreich Navarra anheim gefallen wäre -allein die Stände desselbigen Reichs wollten nicht darein willi-gen. Sie lebte 42. jähr nach ihrem gemahl, und starb an. 1,70szu Brie-Comte-Robert in dem 6a. jähre ihres alters.
1iM. äe krancC Lom. II. p. ;8o.
Johanna, des Königs Johannis von Franckreich anderegemahlin, emetochter underbin WilhelmiGrafen vonBou-logne und von Auvergne, die er mit Margaretha von Enrenrgezeugt. Zu erst heurathete sie Philippum von Burgund an.
""I ihm in grosser einigkeit, ungeachtet<r öfters seine liebe auf andere Personen wendete. Sie zeugte
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auch einen söhn, nahmens Philippum, und Ehannam und Margaretham , mit ihm. Als dieser"gemahl an. 1^46. in der belagerung der stadt Aigukuskommen, ließ sie sich gefallen, Jocannem, damals»'^von Normandie, und nachmals König vonr;4y. wieder zu heurathen. Dieser hatte schon »vt - M ^ ,von seiner ersten gemahlin, Bona aus Böhmentheils den verstand und die gute gestalt der vermin'tzogin von Burgund, theils aber das Staats-intemuandern Vermählung bewegen. Als er an. i;?6.bey Poitiers von den Engelländern war gefangenmühete sich Johanna, dem verfallenen zustande von »wieder aufzuhelffen. Da sie aber sahe, baßlich war , retirirte sie sich in Burgund, allwo in«»achtet sie zu der andern ehe geschritten, die vor»über Philippi hinterlassene kinder beständig zuhatte. Sie war kaum 8. oder ro. monate daieM -verursachte ihre betrübnis über das Unglück ihreEseiner länder, daß sie an. i;?8. in dem ;8. jähretode abgieng. Von dem Könige Johanne hatte I»-.A v"' j.Im übrigen hat sie nebst andern milden fachen das«tal zu Bonlogne gestiftet, n/ese,»-', nist. äs M"k- 46 ;. 464.
Johanna , Petri I. Hertzogs von Bourbon, toE^cis^schönsten Printzeßinnen ihrer zeit. König Carl v.' selj'genannt, vermählte sich mit ihr an. i;q,y. und V^,gc>>gnügt mit derselben. Sie starb nach einer 40- ^
an. i;?8. im febr. , Kitt. äs kra»
Johanna, Königs Ludovici XI. in Frau^Äsiwurde an. 1476. an Ludovicum, Hertzog vongehends König von Franckreich ,-vermählet; ^ /
eine gezwungene ehe war, und ihr gemahl sie als e>' sieM,und sehr heßliche Printzeßin mcht liebte, ohngea»^B '^ihn grosse liebe hegte, brachte er es, da er eNs'/tode, unter dem nahmen Ludovici XII. zu der Vssdes verstorbenen Königs wittwe, Annam, die e» ^ Zl»Bretagne war , heurathen wollte, bey dem Pdro so weit, daß diese ehe den 22. dec. an. 1498-»I erklärt wurde, indem er den Papst versicherte, fberührt hätte. Darauf begab sich diese Printzev» - Fges; und stiftete den sogenannten orden ttsgleichen ein LolleZium auf der Universität zu i?,ößsn--starb den4.febr. an. 1504. oderDieFvm'V, ver.M»lichkeit hat sich zum öfter» bemühet, sie unter die »7^gen zu bringen, weil sie jederzeit ein frommes *
, Kitt. xenssl. äs krance.lig. 8-a»cia»r ümrsi. Jacot-i bibi. ttL8 reM '
/-»,, ims^es. De <7o/?k, el»§. des ismmes illu»o ^
Kitt. äs Krorics tom. II. x. 886. Da»,,/, toM- tt-
Römginnen vonNavarra:
Johanna, König Ludwigs X. in FranckmchMargaretha von Burgund. Sie war das elNZ'^M. ^vatters; nach dessen tode die Crvn Franckreich 0 '.ste ts'. hF'Philippum V. siel; Navarra aber nebst ChaNw^ihr zugehorte, weil daselbst die weiblicheWeil sie aber nur ein kleines kind war, so fu^jch o>Philippus v. und Carolus IV. Könige in FEA st!flcÜ>^,Nrung sowol in Navarra, als in Champagne , uu^EjchLlich gar anspruch auf diese länder. Doch endsicy 'der regierung Philippi VI. v-,letti an. nlV-troffen, krafft dessen ihr Navarra völlig gelaiMst,Champagne und Brie,so bey Franckreich viles^stge^Fschafften Mörteln und Anqoulsme mit dem 'V
wurden, daß solche an Franckreich fallen Ms» / r7-'- Bsvkinder verstürbe. Sie hatte sich schon vorher 05 Ei;i6. mit dem Grafen Philippo von Evrntt/ ^elE,,. >Äpi III. von Franckreich enckel war, vermahlet,^ ^ a;
König von Navarra wurde. Sie starb den MiM'auf dem schlösse Conjlaiis ohnfcrn Paris,söhn, Carl den bösen, nebst 4. töchtern, woru»
Nonne zu Longcamps war, und starb an.
Johanna wurde an. 1;77. mit Johanne» ^ n«"han, vermählet. , Kitt. ?- '
äs krnncs tom. II. col. 4; 8. ^. -t»,.
1»«
Johanna, Konigin von Navarra,
Aldret und Margarcthä von Valois toch: / beftp', s>D>»ren. Sie ward auf des Königs M"" t-rn ^ i»'s RIe 5 Tours erzogen, weil er besorgte, liic'M.q tssF
Spanien verheurathen, wie sie auch verbiß
, wie sie auch
gehabt haben. Zum wenigsten geschaht; st,elc!^ ,,stk«
Hanna mtt Wllheimo III. Hertzoge von C>e° .^auv , „ls „I. stiftete, und an. 154°. oderpracht vollziehen ließ, gegen ihnen wlllew »» M» ^,1ge zelt einige briefe, die von ihren nach Hertzs«
gefangen haben/ Aber an.' 154;. oavom Kayser überwunden, und dieser vermahl»"«