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erlangten die bemühungen des Königs vanvorher stets mit prstestiren, und allerhanduÄ' indem ^ ^ Muffenden erklarungen gegeben, endlich ihrede^'. Hina!^? geschehene vcrbinduna in der that vernichtigt>n? Mlina m^^""'"elte Heinrich II. im oct. an. 1548. ihrevonBourbon, Hertzogc vonVendo-"aK ihres vattershintrittan. 1;;;. dasKö-de? Bändel ^"brachte. <2ie ist sonderlich wegen der rell-damals in Franckreich so eifrig getrieben wur-- Zwar ließ sie schon von an. an einige
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Eließ sie schon von an. ^
^bjg^^Refvrmativn spuren, war aber .
noch ziemlich kaltsinnig, weil sie theils wegenjoAie dacln'chr stuf Zeitvertreib , als auf ernste religions->>i, M Hvs^Hchells auch sich durch die drohungen des Fran-fvch°^an dsx Mücken ließ, welcher von einem kriege schwatzte,>n^, v)ürde vZMotten fache im Navarrischen und in Bcarnsie auch genöthigt ward , nebst ihrem ge-AlxMch qx^we reift zu Henrico II. zu thun, aufwelcher sieÄlk^sie nN denselben, der seinen eifer im Hugenottischen^btt^eren m n^arg, sich verlauten lassen , wenn er seinewolle, das könne er thun, sie sey nicht willens,^ de,-^"'. Als 1^1. ihr gemahl an Francisci II.
Abliebe« in gefahr war, auch sie selbst in Bear»,. !ie ü^)dc>cke,^".Mhoben werden sollte, wovor sie jedoch^ der Hugenotten bewahrt wurde, bekann-ten alle,,"? Uv Reformirten religion, versorgte Navar-^ li^feind? °/bwendigkeiten, und beschloß, sich daselbstM in halten. Inzwischen erfolgte Francisci II.
Ma? ^off^ssvM) nach Hofe zu ihrem gemahl, verfiel aberbe>v?g chrieslichkeiten. Denn als sich der König von^ ej?"sitiheW wssen, die Catholische partey anzunehmen,^ch sn^Camm- um, lag nicht allein in öffentlicher liebe^a,z?,SewaÄ/.^Frattlein der Regentin, sondern bedrohte«Mr wun, sieh van ihr zu scheiden, und ihr ihre vätter->?r.Arl>ez Minen, im fall sie seinem exempel nicht folgentgir. ""er großmüthig beantwortete, und sich an.'„„?b ße "Heaen begab, da sie denn auch zu Nerac an-^ durch Monluc verfolgt ward. HieselbstHand mit ernst an das Rcformativns-werck,
V'^effp,^""u nur ernu an oav Nemrmanvnv-ivc^welche ME ab, und machte allerhand kirchen-ordAvn> vis auf Ludwigs XIII. zeiten an. 1620. imDer Papst citirte sie zwar an. 156;. nachim fall sie binnen 6. monaten nicht er-
VÄke/Mtesie,
sche^^^riugm? weil sich aber der Französische Hofg'erd?» ^H^deleidigt erzeigte, mnste das urtheildcMchk^sien >!' , An. 1^4. hatten einige ihrer Catholi-«Ü^A?vlcker r^'Luschlag^ gemacht, sie mit hulffe einiger>va,?»Ä"ische»^"" .zu überfallen , und nebst ihren kin-V N.die A-"Inquisition in die Hände zu liefern, so ihrVElvlgeuUj'vvn Spanien noch bey zeiten entdecket«SE"' ward sie von Carln IX. und seiner
^r König den von ihr abgeschafftenNerac wiederaufrichtete. Weil sie"lies Hugo,,M. wngegen sich immer mehr und mehr be».?»ruhi!,"wde religion einzuführen, ward in ihremFranzösischeHof qab ihr auch' indem man sie lmmer beredendk^M^^svll f Ach zu kommen, der Cardinal vonLothrin-^M uii^nnenb^^^wacht haben, ihr ihren Printzen zu^^?i>Negud Mo entschloß sie sich endlich ihre lander zu"»1 jMgw ^r^^ nch an 1 z 68. nebst ihren kindern nach Ro-Ai>> b^vS?°rsch»L" Condö,daße denn zur gemeinen facheMeß, und ehre kleinvdien anwendete, theilsausb^Kviiigin von Engelland einenziemli-h.^geb,lMAw. Ais dl^er an. i;6y. in dem tref-ft Masstx« war, unterstützte sie die HugenottischeGk/Wte d?.Meden, brachte es auch so weit, daß ihrjk'SeuNestuh^Ae den Eäret ward. Nun hatten zwarMvd.M iz Eavar^AA Königlichen vermöge des beystandesmK"/"lcrlhanen, Catholischer religion,^L^Uer/.dttu NAs bemächtigt ; aüein der Graf vontrr^'siy schickte, brachte in kurtzem alles
k^dk^ie^M besM^lt, dabey man denn bemerckt, daßi^l a? Ft-iM"kation LAben, denen, so ihre Unterthanenzu halten. Endlich ließ sie sich^ b^dr hM gegeu'di/Awffnung machen, daß man daselbstO iu wolle ^Span,er hege, und ihr wieder zuIchwester^Ar die Vermahlung ihres sohnes^ mehrern schein gab. Als ste
I Usti, .WM'starbt' kle,düngen und klemvdren zurI> mum?5 K'w'm hitzigen fieber den 8- um.
' die^^n wollen, man habe ihr durch^ vAvder eiunp^ einem wegen solcher waarej? x""djge, !AEaust, hingeholffen. Sie war einelh^id sM ss sjw wnderiS^dhaffte Printzeßin , redete unter»A ' w'geuvmL Lateinische und Spanische. In
'!»l und ' war sie zuletzt nach abgelegter^ec,!,i. Kv„igu?dlg, gestalt sie einmal auf die vor-^ sie wom?!! zur änderung bewe«^sto^went/MÜ köum- Ihren söhn und ihr gantzes
"v" ihrer sorgfalt vor erhal.
tnttg der Hugenottischen lehre. Von Ihren kindekü siehe Änts-ntus, König in Navarra. Bey der geburt ihres Printzen Hen-rici, simg sie aufbegehren ihres vätteps , der ihr mit dieser bedin-gung gleich nach der geburt sein testament zu übergeben ver-sprach , mitten in den schmertzen ein Gascönisch iicdlrin. Daßsie sich nach ihres gemahls tobe zum andern mal heimlich verheil-rathet, aus welcher ehe ä'AubigNe gebohren worden, ist einefabel. I't-Aa-E. ^LcLk^r,-)', Oavr/a,
Königinnen von Neapolis:
Johanna I. war Caroli von Änjvu, Hertzogs von Cälabrieihweicher an. i;r8. noch vor seinem vatter Roberto , König inNeapel, starb, tvchter von Maria von Valois, seiner andern ge-mahlin. Ihr groß-vatter vermählte sie an ihren Vetter, An-dream von Ungarn. Allein diese ehe war weaen Ungleichheitder gemüther sehr unglücklich, und ist nur zu klar am tage, daßsie denselben gewaltthätiger weise hat hinrichten lassen, an. i;4«KNach ihres grvß-vatters lobe trat sie an. i?4;. die regierung mdem Königreiche Neapoli an , und regierte gantzejähr nebstihrem gemahl; das folgende jähr vermählte sie sich mit ihremvetter, Ludwig von Tarento. Allein, weil der König Ludwigaus Ungarn mit einer starcken armee im anzuge begriffen war ,um seines bruders tod zu rächen, mufte sie sich in Provence rett-riren, allwo sie dem Papste die Grafschafft Aviqnon vor eine gabgeringe summe verkaufte. Nachdem der König Ludwig daSKönigreich Napoli wieder verlassen, und Carln von Durazzo, alSwelcher des Andreä tod befördert hatte, hinrichten lassen, kamsie im aug. an. l?48> zurücke , und eroberte die meisten städtewieder. Ob nun gleich der Konig Ludwig an. 1 z; 2. sie ziemlichin die enge trieb, so schlug sich doch der Papst in das Mittel, undnöthigte König Ludwigen, Iohannam in dem ruhigen besitzdes Koniqreichs zu lassen. Hierauf wurde sie an Pfingsten an.i;;2. nebst ihrem gemahle aecrönet. Als dieser an. i;62. ver-storben-war, verheurathete sie sich zum dritten mal mit Iacodovon Aragvnien, Jnfanten von Majorca, welcher nicht langebey ihr lebte, indem sie ihm den köpf wegschlagen ließ. Ami;76. vermählte sie sich zum vierten male mit dem Hertzog Ot-tone von Braunschweig, und weil sie keine kinder hatte, sonahm sie Carolum von Durazzo an kindes statt an, ließ selbigenwohl erziehen, vermählte ihn mit ihrer base, und würde ihnunfehlbar zu ihrem Nachfolger ernennet haben. Weil er sichaber sehr undanckbar gegen die Königin erwies, gestalt er durchVerleitung des Königs in Ungarn , welcher ihm seinen anspruch,so er nach dem tode dcr Johanna auf Neapel machen konnte,abtrat, und des Papsts Urbani VI. welcher ihn mit dem König-reiche Napoli belehnte, an. i z 80. wider seine Wohlthäterin sichempörte; so übergab diese Königin auf des Papsts DementisVII. rath, ihr recht an die Creme Ludovico, Hertzoge von Anjou,des Königs Johannes II. in Franckreich söhne, wodurch dasKönigreich Napoli in ein kriegs-feuer gesetzt wurde. An. izgr»gewönne Carolns von Durazzo eine Wacht, in welcher dieserJohanna vierter ehemann Otto von Braunschweig selbst ge-fangen wurde, eroberte daraufNapoli, und zwang die Königin,so sich in das castell äell'Ovo, als die beste citadelle dieser siadt, ge»flüchtet hatte, daß sie sich muste ergeben. Daraufließ ste Carolnsvon Durazzo nach Muro bringen in die sogenannte S-Minm,und nach 7. oder 8. monaten aus dem Wege räumen, welches indem z8. jähre ihrer regiermig geschahe. Einige berichten, daß sieerstickt, andere, daß ste strangulirt worden, und zwar an ebendem orte, wo sie vormals ihren ersten gemahl Andream erwür-gen lassen, wie solches der Ungarische König Ladislaus dem vonDurazzo, seinem General, befohlen. Doch wollen noch an-dere , daß sie enthauptet worden, und zwar den z. may an.1,82. Man sagt, daß Anselmus, ein gewisser sternkündiger ausProvence, da man ihn gefraget: was die Printzeßin Johanna,so damals noch sehr jung war, vor einen gemahl bekommenwürde ? mit diesen Worten geantwortet habe r ülsritsbicur cunrLlstO, weches letztere Wort auf die nahmen ihrer ehc-herrengezielet, die nemlich geheißen Andreas , Ludovicus, Jacobus,Otto. Im übrigen liebte sie die wissenschafften und gelehrteleuthe, woran es an ihrem Hofe niemals mangelte, von wel-chen sie auf das äusserste heraus gestrichen ward. Allein ihreviele und grosse lasier sind allznklar am tage, als daß sie sichdurch einige flatterten sollten verkleistern lassen. c?otl.W»rr^,kill. dleap. , bist. Xssp. ,
liiik. sssneLl. cle la Mars cle Prance. , epit. cls
Keg. Licil. L List. cie Provence.
lle la Million ckltnjou. LrarttEe, vres äes Domes illulkr. L«/«,»rr», äe Lapis Aven. La-v/'c'. *
Johanna II. war Johannä I. base, und Earoli m. Hertzögsvon Durazzo, tochter, eben desjenigen, welcher die vorgemeldtsIohannam hatte todten lasten. Sie war an. 1,71. gebohren,und wurde an. 14°;. mit Wilhelms von Oesterreich vermäh-let , welcher aber an, i4°6. verstarb. Nach ihres bruders Lasdislai, des Königs von Napoli, tobe nahm sie posseßion Son deereqierung, welches an. 1414- geschahe. Darauf vermählete siesich mit Jacobs von Bourbon, Grafen 6s la Marche; alleinihre allzufteye lebens-art war ihm bald verdrieslich, daß erihren Cämmerling Pandolfo Alopo, mit welchem sie einensehr verdächtigen umgang hatte, enthaupten ließ, sie aber also
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