Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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^.^Mlicb,«?>ssen Benedictum I^vstsm für den Urheber die-c, ^ !>curs gehalten. Lo««,

cnn > /- 5- llinotis säÄlsrtxr. Oe

L-5. L 7. c. Lv. Ü/Elti-LÄr, kksuäo-IIiäora.

^ sex^ ^ h>ü. Zur. Lsuon. L«/«s. in prss. sä ^l»e.

H<Odor« ^akra». *

in pi.^uliors zugenannt, weil er nahe bey der stadt^K>ehrtch?"fr elnode sich aufhielt, war ein Priester undder berühmteste unter allen schulernS' k" i» K'a. ^ lebte um das jähr 4;zur zeit des allge.

zy N gehaltenen Lcmcilii. Er hatte sich von ju-dr^b, dg« "/V.Mönchs-leben gewiedmet, und will Nice-Evi?Ae derjenigen Mönche gewesen, die sich auf

»her,?/ Meld»k aufgehalten. Er starb um das jähr 440.die^aber^k'w.aß er ;ooo. briefe geschrieben habe; Ntce-!idt,^erfex.j.^ec rhin gar 10000. zu , ohne die andem wercke,Scr Men, k-FA>en soll. Diejenigen, so wir noch von ihmo>r Arist, .„Wen in erklärung unterschiedlicher stellen heili-oeantworlung etlicher theologischer fragen !^!. >?stierZ«„? E; Tiber säverlus Oentilss, <Lc. welche Eon-

^k>«-o^st"/ zusammen drucken lassen. L-nZn«,. ^o-

Ä-rrui §c«e«/7,. Letiarms

ist ist

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Gevilien, oder ttilpslensts, wnrde vongenennet. Er war ein Spanier von ge-st vLsidor»/°"^n der jüngere zugenannt, damit er- ^ Tevkr-g „an Eordova unterschieden werde. Sein vat-Zeich.?Lus, Gouverneur von Carthagena, des Fulder,, «I ^lschoff daselbst war, drudrr. Er folgt«

, Gouverneur von

c«, brnAkhoff daselbst war, druder. Er folgte sti-«n. 595. in dem Bißthum Sevilicn. Er

in dem andern Lonciüo daselbst , an.^;;.

.Väschen war auch sonst bey den Spaniern in sehrMd'wd starb den 4. april an. 6;s. Die Catho-^..Mliaen dAeit die Spanier» verehren ihn als einenü Seine schrifken sind: Lkronicon; N-storis

"aatorum L Suevorum ; Libri Ltxmologisrum;N? p-^^icüsülcls; äs Vics <L Norte LsnÄorum ;"liEx-jz. ^e Loutemtu Nuuäi, äLc.

>-. - —— 8^ 't LTcL — ^

^ , «cis; äs Lontemru Nunäi, Lc. I/äe-

^»„7^/- ^ - äe vir. illuür. 8 . Illäori. §rL«Serü»,, c. 55

«' i'd- VI. bist. L.

j,?kr>i Ä zeiteü U^urtig von Mileto, ein berühmter Baumei-Ai^Mrs Justmiani, auf dessen beseht er nchst^lüeo, nahmens Anthemius, die So-L.. st i>I?nsc>esf!,!'^u!>nvpe! und andere prächtige gebäude inL'"yret. Er hatte einen enckel gleiches nahmens,

' tu Syrien erbauet. , vier äer

^Uz ^bl. 6r. V. ,4. §. p.r;8.

uvk>^Enur, fivrirte unter dem Könige Ptole,p welche in Ha-

Leogi-Spkicir, und Hubsoni 6 eogr.^ ^drjcji il. Oxford 170,. in 8. mit der überse-Mchx st>er§e stuurerckungen zu finden sind, und ein stuck

^ k. 8>Nes Nh^äus vipnosoplnst. III. p-9t^' ri!e ' 0^^- IV- §- 8- ?- '4- leg. Vl

- ^Egyptsschx Fittige halten davor, daß

- - ««Ksi-a>n.

^ HZ Urit d°7g»mn. ^m.gr .. . .

^°?drrf die erdr Jo und der Phrygen Cybele sey,^».dbci°7?gvttf,r^°der Natur dadurch verstanden werde,d^^gc^Ukde n!n 'Ust uns einerley art vorgestellet worden.

^r» f^istn, und thnrme auf dem Haupte, mit lö-sä«,, 8vs, »>!?".^ner cymbel in der Hand abgebildet,v> Iv - ^uch dr,.^/ allgemeine Mutter genennet. Fastgewjw.?^ bildnis aus, welche gleichfalls einp musicalisches instrument war, in der

lst N vi/irn vdec die Natur genennet, undA ».bereis br«>sirn abgebildet wurde. Man hieltin mKu und schwester, und gab vor, daßi?dn>o,. berjü,,"?erleibe mit einander vermischet hat-ve"Ä'.daß diese gvttheit von der gantzen,stki>^i>chA dvick^denen nahmen angebatet worden, je-' st>elch^n saqr,'uehr verehret, als die EgYPtier. Man!°ll s; stld ais?stbst^"'daß Isis ejae Königin in Egypten ge.

ChM?.^'U^)l Osiri um das jähr der Welt?dr ^»d h' dau mgeburt an. regieret habe. Sie^i^ckhÄdarisch^ ^erfunden , und hierauf in weit ent-^Malten 7?^^ ' wovor damals Deutschlandso ^i>tenstxgesegelt, auch daselbst das»-"t d°° "Yen gross,? k°ld-bau unterrichtet haben, wo-es "ahmen erworben, daß man sie

da« B d,e geh^m^ llehalten. Bey ihrem gottes«bk^ g!,ivNs; d,S^ester , ?^ (""ö zu ihrem heiligthum kamdÄ!Km wa?^^wimigen, deren verschwiegen-' l^'e lkavntk^ s,kten zu dem bilde

bilde

vorgc-

H daS^Km wav""^Vgen, verc»

Dle Egyptier setzten zu dem

hD ek ^ EMU Harpocratis (so dem vorge-

b^.st um er muÄ^'s, und der Jsidis söhn war) inan»,^ 5"^ singer die tippen auf ein-

st>ies? ScheimmsÄ^^ ihre Priester reinenAugustW's ihres gvttesdiensts nicht vrrra-lunus ä« c„. Lei Ub. XVÜI. mel-

det, nicht offenbaren sollte», daß Isis ein mensth gewesen setz.

Aus dem, daß es bey diesem gottesdienste so geheim zugegan-gen, wollen einige schließen, daß viel ärgerliche dinge darbeyvorgelauffen; weshatber auch die Römerdenselbeu scharf verbo-ten, und als einige privat-personen derselben zu ehren in geheimeinige capellen erbaueten, ließ der Rath selbtge nieberreissen, bisder Kayser Augustus gestattete, daß man ihr zu Rom kirchenerbauen dvrfte z auch findet man sie nachdem auf verschiedenenmüntzen abgebildet. ApulejuS bezeuget, daß man sie auch vor .die gottin des meers gehalten, weil sie die schiff-kunst ober we-nigstens doch den gebrauch der feget erfunden habe. Als manvor einiger zeit den gründ zu einem gewissen Hause zu Paris le-gen wollte, fand man im graben ohngefehr zwey klaftern tief inder erde einen weibes-kopf von ertz, der etwas grösser, alsnach dem leben gemacht war, mit einem thurme oben darauf,wovon einige gelehrte männer alsvfort urtheilten, daß es dasHaupt der Isis gewesen, als welche ehemals zu Paris angedätetworden. Daß auch die alten Helvetier oder wenigst die darumwohnhaft! gewesene Römer diese göttin verehret, erweiset einealte im kirch-thurme zu Wettingen befindliche stein-schrist, wel-che anfängt: ÜsL liicii lemplum L lolo l.. stnnuims Rsgisnusäe kuo poluit. Gleichwie Isis von vielen völckern verehret wor-den , also hat sie daher auch viele unterschiedliche nahmen be-kommen » derowegen sie bey Plutarcho das ist, die

tausend-männige heißet. Durch ihre nahmen und bildnisseaber soll gemeiniglich der mond gemeynrt und bedeutet wordenseyn. 8«eko«rr", Huguüv K liberio. 77 ,lib. jj. snn.

7)ro , Irb. Xlll. ?/«ravcz>«,, I6l)e L Ostriäe. L«»,-

Lommoäo. spol. c. <). <?..

Üb. I. ström. L„/eör«r, üb. I. prsepse. Lvsnx.lib. XI. motsm. , äs Oüs xenr. I)-nt. rr. O» c77>o»/,

äs religion. Leor. meuks Istsss. Oeclipus

LZ 7 k>r. L7-ar,Ke, äe 6mul. veor, öibiiotkec. umv. wm. III.

§/>»» . recstercber curieuse?. 8^»r-,r sM. snt. c. l. x>. iZ4-

Holtingers Helvetische kirchen-geschichte, k. I. *

Isis, ein fluß in Engeüand an den grentzen von Glocesterund Wiltshms. Er entspringet zwischen Oxford und Barks»hrres, lauft bey Dorcester vorbey, vermischt sich mit der Tha,me, und bekommt sodann den nahmen Thames oder die Themse.

In Wiltshire stöffek er an Crcklade; in Glocestershwe an Letch-labe; in Barkshire an Ingelsham, und in Oxfordshire an Ox-ford und Abington.

Isiten , eine gewisse secte unter den Türcken, so ihrennahmen von Isamerdat bekommen, welcher behauptete, daßder Alcoran geschaffen und nicht ewig wäre, wie die andernTürcken gläuden , welche zwar nicht die copeyen oder abschrif.ten des Alcorans, sondern nur das original im Himmel, wel-ches GOtt selbst gcschtteden, vor ewig halten. , äsI'Lrnpire Ottomsn.

Island, eine insul auf dem EiS - meer gegen norden zu,weiche von einigen vor der Alten Thule gehalten wird., Siewurde zuerst von dem Capital» Nadocco entdecket, welcher sieSchneeland nennete. Nach diesem entdeckte sie an. 874. einSchwede, nahmens Gardarus, etwas genauer, weicher sieGardasholm nennete, so nach Schwedischer spräche so viel ist,als Gardas-insul. Hierauf kam ein Norwegischer see - räuber,nahmens Floccus, hinein, welcher sie Island, das ist , Eis-land nennete. Als man sie erst entdeckte, war sie gantz wüste,wurde aber hernach von den Norwegern mit cinwohnern besetzt.Die beyden besten städce in der insul sind Hola und Schalhokt,welche zugleich Bischöffliche sitze sind. Ausser dcnselbigen sindnicht sechs oder sieben andere stäbte in der insul. Die einwoh-ner halten sich insgemein in den hölen der berge auf. DerGouverneur des Königs von Dänemarck residirt auf dem tastestBestode. Diese insul ist ohngefehr 144. Teutsche Meilen langund 6;. breit. In den längsten tagen ist fast gar keine nacht;hingegen wenn die sonne in den steinbock tritt, so währet dertag auch nur eine kurtze zeit, die tust ist über alle Massen kalt,und der boden insgemein bergicht und unfruchtbar. Jedoch anetlichen orten, wo per erdboden eben ist, giebt es so herrlichewiesen und vieh-triftcn, daß man dem Vieh, wenn man eSdarauf treibet, sein futter gleichsam abmessen muß, weil siesonst bersten müßen. Es ist auch da die butter in solcher menge,baß sie gleich dem kalck aus grosse Hausse» zusammen geschlagenwird. Sie haben kein drodt, brauchen auch kein ander pichals pferde und rind-viehe, und die ochsen haben keine Hörner;daneben giebt es daselbst falckem und weifte baren. Ihre Hundesind sehr klein, und werden den Malthefischen gleich gehalten;so wird man schwerlich auch einige bäume darinnen finden, auftser wachvlder-sträuche. Im übrigen giebt es allhier drey sehrhohe berge, welche oben auf den spitzen immerfort mit schneebedeckt sind , und gleichwol zuweilen ftuer-flammen und steineausspeyen, der höchste darunter ist Hecla, dre andern beydenheißen das Creutz und Helga. Im Hecla giebt es reiche schwerfel-adern, womit die kauflenthe euren grossen Handel treiben. Esgiebt auch einen brunmn auf dieser rnsul , mtt rauchendem wassstr, durch dessen aufsteigende dunste alles in stein verwandeltwird. Ein anderer brunnen ist daselbst , von dessen Wasser al-les , was daraus trmcket, sterben muß. Ein anderer nichtweit vom Hecla, der alles verbrennt, was man hinein wirft,ohne flachs und hanfnicht. Ein anderer, der alles in eisen ver.wandelt, wovon em Franzose an. 165;. eine probe gemacht bat.

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