Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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s.) Euno, der Hertzoge zu Franckm. z.) Thaßilo, der Gra-fen zu Hohenzoüern. 4.) Eho, der Grafen von Hciligenderg.

) Werner, der Grafen zu Toggendurg. s.) Gebelhard,der Hertzoge in Alemannien. 7.) Eberhard, der Grafen vonEdelstein. 8 .) Arnold, der Grafen von Oeltingen. 9.) Ber-tholt» , der Grafen zu Wölpe. i°.) Adelbert, der Grafen zuKalw. n.) Heinrich, der Grafen zu Catzenelnbogen. 12.)Rudolph, ein Bifchoff zu Würtzburg. Doch diese erzehlung die-net mehr zum dtvertissement, als daß jemand dieselbe vorWahrheit halten sollte. Nicht gewisser ist die andere, da manspricht, Ifenbard hätte bey einem feldzuge urlaub von Carologebäten, weil seine gemahlin niedergekommen wäre, daraufder Kayfer gesagt: es verlohnete sich wohl der mühe, um einesjungen wolp oder Hundes willen , so nach haust zu eilen.Ifenbard habe geantwortet, das kind sollte zum andencken die-sen nahmen behalten, und der Kayfer tauf-zeuge seyn. Damitaller guten dinge drey seyn mögen, fehlet es auch nicht an derdritten fabel, da einige die gemahlin Ifenbards aus dem ge-schlechte der Römischen Lswlorum oder Ostilinmum herleitenwollen. Diese erzehlungen sind bey k. Bucelino in kill. Lgilo-Lngi'ca und andern dergleichen neuern stribenten , nicht aberbey den Alten zu finden, aus denen wol zu viel bekannt, daß andem Carolingischen Hofe ein oder mehr Jsenbardi gewesen, da-von auch einer Carolum Äl. auf der jagd von einem auer-och-sen errettet, deren Zeugnisse Feller in der genealogischen Hi-storie des Braunfchweig - Lüneburgifchen Hauses c. i. x. 5.anführet.

Isenburg, siehe Mnburg.

Isenburg, siehe Ruffach.

Isendick, lat. Ilenäicmn, eine kleine aber veste stadt indem Holländischen Flandern an der see - küste gegen Biervlietüber. Die Holländer eroberten sie von den Spaniern , undhaben sie schon viele jähre besessen. Sie ist drey Meilen ostwärtsvon SMys, eben so weit gegen abend zu von Sas van Gent,und viere südwärts von Mittelburg entfernet.

Lelgium.

Isenguten, lat. Ilegem'mn , ein schloß in Flandern, zweyMeilen nordwärts von Cvurtray, so der familie von Vilnoaden Graftn-titul giebet, welchen Konig Philipp II. an. i;8r.dem ort erstmals gegeben hat.

Isenhagen, ein Iungfrauen-kloster im Hertzogthum Lüne-burg im Zeller-district gelegen. Die Pfaltzgräfin Agnes ist dessenstifterin. Den platz hat sie an, 124;. dem Hertzog Otto , gegenund für ihr leibgedinge am Goslarischen bergwercks - zehendenabgetauschet. Sie hat darauf an. 1246. erstlich ein klvster fürCistertzer-Mönche zu Alten-Jsenhagen an der Ist gebauet, un-ter angebung Abt Arnolds des klosters Ribdagshausen , welcherzwölf Mönche aus seinem kloster dahin gefchicket, und ihnenDethmar zum erstenÄbt fürgesetzet hat. Weil aber die gelegen«heit des orts wegen dem mvrast ungesund war, so wurde daskloster nach Hannigsbüttel und endlich wieder von dar weg anden heutigen ort zwischen der Ist und dem Hagen versetzet, da-her es auch den nahmen bekommen. Als nun an. 12; 9. dieseskloster durch eine feuers - brunst eingeäschert worden, und Bi-schoff Johann I. zu Hildesheim den armen Mönchen, das klo-ster Beckhenrode (nunmehro Marienrobe) ohnfern der stadtHildesheim eingeräumet, ist Isenhagen nach dessen wiederer-bauung ein Iungfrauen-kloster worden. Die erste AebtißM hatGest geheissen, und der erste ProbssHelmcke, Massen es unter deraufsicht einer Aebtißin und eines Probsts gestanden ist bis an.i4;o. Es ist aber an. i;88. da die schlacht bey Winsen an derAller geschehen , auch in gründ verheeret worden. Es ist indiesem kloster annoch ein Marienbild den vorn creutze genomme-nen JEsum in der schoos haltend , vorhanden, so inwendig holist, und vor diesem in der capelle zu Steinbecke gestanden, wel-chem viel wunderwercke in den alten zeiten zugeschrieben worden,also daß die dahin wallende Pilgrim in die geöfnete seilen desJEsus-bildes geld und gold geworffen, auch sonsten allerhandgeopfert, welches dann dem kloster wohl zu statten kommen ist.

L. L. Staats-befchreibung l. theil p. ;6i. <L;8o. *

Iseo, eine kleine stadt in dem gebiethe der Venetianifchenlandfchaffl Brescia. Von derselben wird ein gewisser see Lsg»ä'Jfeo genennet, welcher ungefehr 12000. schritte lang, undnach dem unterschied der örter 2000. oder 4000. breit ist.Die eine helfte davon liegt in dem terriwrio von Bergamo, dieandere aber in dem Brestianischen. Der ffuß Oglio gehet mittenhindurch. Bey den Alten hat er l.acus 8sbinus geheissen.Schauplatz des kriegs in Italien, x.;46. 5z2.

Iser, lat. Ilära, ein fluß in Bayern , welcher an den Tvro-lischen grentzen entspringet, von dar nach München , woselbsteine brücke darüber ist, ferner nach Freysingen, Landshut, rc.zuläuft, die Amber und andere flüsse mehr zu sich nimmt, end-lich aber in die Donau fället. IcMer. 6erm.

Isere, lat. lism, ist ein fluß in Franckreich, welcher aufdemgebürge von Tarantaise in dem kirch-spiele Tignes entspringet,und bey Montmeillan in Savoyen vorbey läuft, allwo sie dieZlire empfangk' nachgehendS nach Grenoble zu in Dauphinsfließt, bey St. Marcellin und Romans die Drac, bey der Prio-rey St. Robert die Vence und nachgehends die Gie zu sichnimmt, und ohngAhr eine meile über Val nce in die Rhonesich ergeußt. Von Montmeillan an trägt sie kleine und zu Gre-

ise isi

Jfar, von dem Griechischen Worte welches kE' ^ i>d-^heisset, weil sein lauf sehr starck und schnell ist. ^7,, "

Üb. III. s. 4. üelcr. stuw- » ' ,

wm.IV. ck.i. *

Isereck, ein schönes auf einer höhe gelegenes Uvfches schloß im Bißthum Freysingen und demMospurg zwischen Landshut und Freysingen,win die Jstr fällt, gelegen, ist, nachdem duan. 1648. eingeäschert, aufgebauet worden, uv

Iserlon, eine stadt in der Westphälischenbey dem fluß Leime, nicht weit von Unna, geuWstarcken Handel mit eisen-drat, und hat öfters d»rwste grossen schaden erlitten; wie denn von neuen ' ,,

;oc>. Häuser daselbst im rauch aufgegangen. ^ k>er

Isernia , eine stadt und ein Bischofflicher r^polnschafft Menfe gelegen, gehört zu dem Königreimsieben und zwanzig weilen nordwärts von Capu«vierzig von Napoli.

IiL. äebil. blesp. ^ -gdi

* Isernia, (Andr. äs) von seiner geburtS--» stchp ^nannt, ward Königlicher Rath zu Neapolis, , ,v >7seine schriften äs,jurs krocomiseos seu ^ure Il>

durch sein Opus Lommentatlonum in slsus r,e» nsigivzHochachtung setzte, daß man ihnauch steuäiltarum kstrisrcksm nennte. Er w ^i;;;. den n. vctobr. von einem Baron , wsscurtheil gesprochen, in feinem drey und sieben.Mbet. Man hat auch Lommsntsrios Oonli»» , hibl'von ihm. , äs cl. leg. interxr. ^ E' tzjt

bibl. incun. txpogr. .

Isidas, ein Lacedämonier, kam mit hundert^ Dt" ^sich aufseine anordnung mit öl salben und kraE pje EFtern auffetzen musten, nach Gythium 1 woselbst xeisM^'eine besatzung liegen halten; weil nun diese 1'^. ^ M 'chen volcks in dergleichen Habit versahen, wE'Mdü'thet überfallen und niedergemacht, indem b»unter ihren kleidern schwerdter mitgebracht .„s"

äs üratagem.

Isidorus, des ketzers Basilidis söhn, ° ^

irrihümmer mit neuen zusähen vermehrte. E Mnem buch äs Lnima aänsts , aus seinen °-,.rblest!ss K'''schriften bey den kirchen-fcribenten einige jw ^

Ua»-. b-er. kab. lik. I. c. 4 . ürow- r '

k-xr. ; 2 .

Isidorus , Cardinal von Thessalonich ' .x ein Ä, , >4wollen, von Constantinopcl gebürtig. Er 7 KeE, !>oÄordcns St. Basilii, und hernach Bischennete dem Loncilio zu Florentz mit bey i "§ardis" .V Uan. i4;9. von dem Papste Eugenio lV. zuw s.

Als er nach einiger zeit wieder zurück m st»und den gottesdienst der Lateinischen kuche emachte das volck einen aufstand , und wart '^Fenis. Er kam aber wieder los, und that emrvon wannen der Papst Nicolaus V. »d/eschickte, woselbst er gleich damals war, als" st

von den Türcken erobert wurde, bey wem» ^lis r Mil»»',,s,nen brief schrieb, welcher sich unter den ^^„ffindet, die Reusnerus heraus gegeben. ,^,jedliEtc>i>^sich in einen sclaven, und kam nach »nterD'P^cgestossenen begegnissen nach Rom, allwo er - W ^von Constantinopel ernennet wurde, m ^ ^

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nahmen swcuii gelehrt v

siicht-s, , an bls auf den

jelbrge nur suvvnn//-?!? Blondeüus MsilM darElehrte Catholi/ene ^»^t.sind z welchem aiich heut^ Elften ist bcymessen. Aus

^ Istdoro > daß diese collectiv« A

lchoff von Mannn Weschrieben worden. ^ MsA-tlten, und //es ^ ^icul/Äs, brachte die/cs b«G^, ssK,«ach um das jähr ,^^^ich?mal absch^LHer verchei/ete. "der zoo. m ffranckre-ck

den warten Jstssm»^ ^^abet ist desm-choA

denennuna M ausgedrucket

«ahmen bed enk /» viel Bifchöste bey unleE,„

LL' 'L'ewol andere copepen «stV egen. Cknrge Haben obigen Rst«" st«