Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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445
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genenn^dflusse Mulucha, so von einigen selbstkkl^W Törinnen fast aller übrige schätz des

Ke!»-?" die Ersteigung des jähen berqes, an emem

Iich keine /ben weil sie denselben für unzugänglichders^ be sch,o^?wt hatten. Die beyden Könige wagten end-^ M - und meyneten, erst gar den Marium un-in^Mte, umfallen. Aber die gute kriegs-zucht, welche

; Mass,,, kelne geübte soldaten , machten den anschlug

^ nur die feinde, als sie wenige zeit vor

..mÄ auch einstelen, tapfer zurück getrieben wurden;dun,. verstm!« ""kang des tages, da sie sich dessen am!>>>er Klingelt ihrem eigenen lager, womit sie Ma-Wr gross haben vermeynten, überrumpelt, und mit^ h-ssN Niederlage völlig auseinander gejagt wur-^da,?>ff beu es den beyden Königen in einem an-k«kch; >>eder «e ^"wa, da nicht nur deren übrige macht völ-den ^ ward, sondern auch Bocchum eine solchesch«d,N> faßte anzukommen begunte, daß er nun

krie^ A auch mit ruin des Jugurthä aus dem so"Heu. ?c' worein er von diesem war gewickelt worden,!°Vra°Miied^aGa hatte zwar vermeynt, durch beste-Nnv»,"^ Rathe des Bocchi hierwider genügsame^gkn7«^ömjstsi»" K haben. Allein da Bocchus heimlichMgj 'a erhalln «Rath sicherheit, und Verzeihung des ver«Mx,.armee v!' sieng er an mit Sulla, so damals in desließ ah w Römischer Schatzmeister, dienste that, zuK'ieh^n, daa l/wuH zugleich Iuqurtham an, unter demA-l, , "»d zr, suchte, die Römer durch tractaten auf-ss>kx, wo nicht !i Zen; möchte es auch sowol im sinn gehabtÄitt^er da torcht vor den Römern allzugroß gewesen^ deÄ Stöstem^. letztlich überwöge, schlug eben das zule? ^e>^'Aen xms 'alucke aus , daß er Ursache gehabt , sichAlle» M dureü Mungen zu schmeicheln , weil er sich son-N>l,n« anen flucht in entfernte lande noch wohl hat,Ale, I-'als »f, ?,,"f solche weise aber ließ er sich durch dieA h albst io/wm Bocchus Lrullam gefangen überliefernder stin,^" bringen; Massen als er zu diesem ende. fein a/A" Boccho kam, Jugurthä unversehensV f»in? Atarin°^ ^eist erschlagen, er selbst aber durch«Ayq?t stio * o gebracht ward. Dieser führte ihn nach-«^ec ano7b.,^yden söhnen im triumphe zu Rom ein,i?,' S-ec ,N '?en man wider seine thaten, sonderlich^?a^/v vjelr?vrbung der söhne Micipsä seines gutthä-Ä^et Eer verA,Zwischen bürger in Cirtha gefastet hatte,lynche - o^edene tage ausgehungert, und sodann garh^>ey,,Ae dj/q,Insten dergleichen erempel rechtmäßigerrgx ^mer nach bem siege und triumph getöd-^, ^7. o",, ,, Diese geschichte sielen ein von L. st.

5 V''. L?« irr 8ull. L Mario. , lib.

HVl- L LXVII.

tilgeta'fch ein'b^b Römer bundswerwandte, welche unter^a»d ,!^ der ero^'^^es Unglück bekannt worden, indemE' vd-^ iladt-w^» umliegende selber und dörser angezün-a w,x andrr'wiren ergriffen, dessen flamme mit keinemXlw alten k,°i^uchtigkeil, sondern allein mit steinen,lk» At ^ 7. ja bpwern konnte gedämpft werden. Tacitus,^ ^ Tei,tstk°^wae, der ihrer gedencket. Die ersten

?»en Heilsten d>e ^ atterthümmcr haben diese stustones anM dst?»?ell To.>atten gesetzt, in das Hertzogthum Ber-d,ao^wer/^us daselbst von Catten handelt, unterjk,,-- ?uo dem beyspiel der Mattiacorum er-^Ältze in qeo^'?^'^^wssen hatten , theils weil die!^sk?d z^llch vstrr^ , chtem Hertzogthume bey der grossenÄ/°han, bvch^i.^ entzünden pflegen. Allein weit zuHka l>ers^le» and^? bemauerte stadte in Teutschland ge-st«davor, daß der nähme des volcks beysta^ ^leich^^,ub daß man die IIKi 08 an deren stelle^liü?o>ld«Eöln anc^bet sich ein solcher brand nirgendsArt bg dor^liadt S^eichnet. Dagegen schreibt Seneca?e»> .werr,°fey ein, ^vn, hast fle in dem roo. iavre nael, ihrer

ka°>n"« .

e>, eine daß sie in bem ioo. jähre nach ihreri ^.Tacittis 'brunst in einer nacht gäntzlich ver-

iak,' r nennet solches an el--

,,, ,,„. Ner ^r Her,,a^> ^clunsnsem, und berichtet, daß^ifri, ?vn i^uach diese unglückselige stadt mit einer, ^baß ° ducaten getröstet habe, daher istIcAddaß stjukone« rn Teutschland ein ertichtetesz;. 0 l»,e. beym Tacito etwa l.uxciunum vord^'li ^q^'Mker Oerm. sntig. III. 8 - ^«/ä

>,y. not ^ u l'' 8 , 1 - K^r'r,e sä T'asic. snn.

d^cker^sche' »vr. -fus publ. I. i6. §. ii.

sb Nistr-Mys^ o rn. II. 2. § 20. p. 94. Von Bu-^ u„g Reichs-Hlstor. k. I. lib. I. p. 2; 7.A Mittlern geographie, k. II. c. l.

oder

^dlio^zn Alvscau^. fine provintz in der nördli-ävj. a- >e ,„st,z «l nebst emer stadt gleiches nah-^ stehe ^ gehöret. reist-be-

>rcg.

Theil.

Lvi jul 445

Ivingo, ein marckt-flecken von Cölstow-Hundred in dem öst-lichen theile von Buckinghainshire.

Julia, Casaris tochter und Pompeji gemahlin. Sie soll,nach Plutarchi bericht, in dem kind-dethe, nachdem sie mit ei-ner tochter niedergekommen, gestorben seyn. Gleichwie siebey ihren lebzeiten das band der fteundschafft zwischen Cäsa-re und Pompejo war; also beförderte ihr tod diejenige nneinig-keit zwischen ihnen, wodurch die Römische Republick über denhausten gemorsten wurde. Sonsten hat sie wegen ihres Ver-standes,'artigkeit, keuschheit, sonderlich auch wegen der liebeund ehrerdietung, welche sie allezeit gegen ihrem ehe-herrn ge-tragen , sich gar einen sonderbaren rühm erworben. Als Pom-pejus sich einsmals gegen ihr beklagte, weil sie ihn nicht erin-nert , daß er aus dem munde übel röche, und er also solcheszuerst von einem seiner feinde in einem gewissen gezäncke hättevernehmen müssen, antwortete Julia: Sie hätte vermeynt,daß alle Männer also rochen, ^hr tod ward hauptsächlichdurch einen grossen schrecken verursachet, den ihr die an-schauung des kleids Pompeji, so aus einer Versammlung desvolcks, darinnen es zum Handgemenge kommen war, blutignach Hause gebracht worden, erwecket hat; obschon in der thatPompejns keine wunden empfangen , sondern nur in dem ge-dränge durch anderer blut war besudelt worden. ?7«r. inkomp. L Lcek. lib. IV. c.8. /.«ca«. lib. I. Ora

Julia, des Kaysers Severi gemahlin, lind Geta Mutter.Sie war Baßiam, eines Priesters der sonnen, tochter, inSyrien gebohren, und mit einem in diesem lande ziemlich üb-lichen nahmen Domna genennet, welcher ihr auch nachmals ,da sie schon Kaystrin war, auf den in Asien und Syrien ge.prägten müntzen ist gegeben worden, da sie auf den Römi-schen allein Julia bis genennet wird. Sie war des Septi-mii Severi andere frau, ehe er noch Kayser wurde, undnahm er sie darum, weil ihr zuvor war verkündiget worden,daß sie einen Regenten zum gemahle haben würde, daß er al-so dadurch hoffte auf den thron zu kommen. Als er nun denKayserlichen thron bestiegen, hatte sie anfänglich grossen theilmit an der regierung; allein weil sie mit andern zuhielt, be-qunte er sie nachgehends nicht mehr zu achten, dannenherosie ihren Zeitvertreib forthin bey den studien suchte, welche sieschon vorher in ihrer jugend fleißig getrieben, wie sie es dannin der Geometrie, Astrologie, Philosophie, auch nicht minderin der Rede-kunst sehr weit soll gebracht haben. Nach ihres ge-mals tobe bemühete sie sich gar sehr, eine einigtest zwischenden beyden brüdern Caracalla und Geta zu stiften, vermoch-te es aber nicht auszurichten, sondern es kam dahin, daß Ca-racalla Getam in ihrem schoos umbrachte; welches ihr dannum so viel schmertzlicher fallen muste, weil sie damals sechstenin Hoffnung einen endlichen vergleich zu stiften, den Getamin den palläst geruffen hatte. Es wollen einige vorgeben, alshabe sie sich nach diesem mit ihrem eigenen söhn Caracalla ver-mählet , nachdem er sie zuvor nackend gesehen, so aber von Tri-stano weitlänftig widerlegt wird. Sie überlebte ihren söhn Ca-racallam, der zwar verschiedene mal soll vorgehabt haben , sienms leben zu bringen; aber solches doch aus forcht den schonvorher durch den tod Getä wider sich erregten haß noch mehrzu entzünden, nicht thun dörfen. Nach erhaltenem berichtevon desselben tobe wollte sie sich auch selbsten das leben neh-men. Doch wie ihr Macrinus, Caracallä Nachfolger und derUrheber desselben ermordung, alles gutes versprach, war sie frohgenug länger zu leben. Allein da sie das ihro noch gelasseneansehen gebrauchen wollte, eine empörung unter den soldatenanzustiften, und wie einige versichern wollen, für sich selbstennach dem Reiche strebte, ließ sie Macrinus aus Antiochia ver-weisen, und nahm selbiger die bisher noch gehabte äußerli-che zeichen der Hoheit, wodurch sie dann von neuem den schlußfaßte zu sterben, und selbige» durch aushüngerung bewerckstel-ligte, entweder aus Verdruß und Verzweifelung, oder weil sienoch ein mehrers von Macrino fürs künftige besorgte, obschondieser in der that sich mit der ausschaffung aus Antiochia ver-gnüget hatte. , lik. V. , Als«

crino. Alex. 8evero. Vpaxtm»«,, Leptimi 8everc>.

tust. äs8 Lmpereurs tom. III. Lg?/-. *

Julia, des Kaysers Augusti einzige tochter, so wegen ih-res liederlichen und ehebrecherischen lebens bekannt. Ihremutter war Scribonia. Nachdem sie Augustus mit grossersorgfalt erziehen lassen , verhenrathete er sie erstlich an Mar-cellum, und hernach an Agrippam, von welchem siesöhneund 2 . töchter bekam, deren nahmen folgende waren : CajusCäsar; Lucius Cäsar; Agrippa, zugenannt stustkumus; Juliaund Agrippina. Tiberius war ihr dritter gemahl, welchermit ihr ein kind zeugte, so sehr jung wegstarb. Wert sie sichaber allem liederlichen wesen ergab , so erzürnte sie ihren vatterdadurch dermaßen, daß er sie in dre msiil Pandatariam undhernach in die stadt Rhegium verwies. Ob nun wol Julia ge,dachter mästen an Tiberium verheurathet war, so hielt sie sel-bigen doch nicht vor gut, gleich als ob er ihrer nicht würdigwäre; allein da er Kayser worden, wußte er dieses an ihrdermassen zu rächen, daß er sie m hungers-noth und grossemelende umkommen ließ. ^ Sonsten hatte es ihr weder anschönheit und verstände geschieh und war sie sonderlich von gu-ten und lustigen einfallen. 8«ero«iA,, tu äu^usto Tiber., lib. i. anniil. *

P P Julia,