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Vierdter Theil. He - Mc.
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So sind auch in derselben unterschiedliche Königliche Häuser,als Grönewich, Eltham und Otford, wie auch die städte Maid-Hone, Nochester, Canterbury und Dover , Newcnden, Ten-ferden, Benenden, woselbst das tuchmachen ehemals in gros-sem schwänge war, und Gravcftnd. Lritsnnis. Lie»--

Rent, (Grafen von) in Engelland. Am ersten ist an. 1067.mit diesem titul beehret worden Odo, Bischoff von Bayeux,Lord-Ober-Richter und Lord-Schatzmeister von Engelland, einHaib-bruder des Königs Wilhelmr I. Die folgende, welchediese würde erlangt, sind gewesen: i.) Wilhelm von Wern,von an. 1141. bis 1162.; 2.) Hubert von Burgh, Lvrd-Ober-Richter, an. 1227.; ;.) Edmund von Woodstock an. 1; 22.;4.) Edmund Plantagenet an. 5-) Joh. Plantagenet

an. 1;;;. (welcheletztere aus der Königlichen Englischen fa-inilie abgestammet;) 6.) Thomas Holland an. 1;;;.; 7.)Thomas Holland an. i;6c>.; 8.) Thomas Holland an. i; 97.;9.) Edmund Holland an. i4°i.; ic>.) Wilhelm Nevil an. 1461.Nachgehends haben von an. 146;. bis zu ansang des XVI.sLculi n. Herren aus dem geschlechte Grey sich Grafen vonKent geschrieben, aus welchen der letztere, Heinrich Grey,an. 1706. zum Marggrafen von Kent, endlich aber gar an.11710. zum Hertzoge von Kent gemacht worden, (stehe Grey.)

Help ro Lnglisk tiitt. ;6;. os L».

I. psg. izz.

Aenttgerus, oder St. Mungo, ein Schottländer, Pal»4adii schüler, lebte um die mitte des VI. lieouli. Es halten ei-nige dafür, daß er aus Königlichem geblüte entsprossen. Zumwenigsten ist dieses gewiß, daß er ein sehr gelehrter mann gewe-sen. Camdenus meldet, daß er dem Bißthum Glasgow vor-gestanden, und, nachdem er in Engelland kommen, einer vonDenen gewesen sey, welche die Universität zu Oxford in gute ord-nung gebracht haben. Um das jähr ;6o. richtete er zu St. Afisaph ein kloster auf, welches aus 66;. Personen bestund, wor-unter ;oo. zu dem ackerbau und zu bestellung der dinge ausserDem kloster, und ;c>o. zu den geschäfften in dem kloster gebrauchtwurden, die übrigen aber stets des gollesdiensts warteten. AIser wiederum zurück in Schottland gehen wollte, setzte er ei-uen, mit nahmen Assaph, zum Prior darüber, von welchemhernach die stadt den nahmen Assaph bekommen hat. Es wirdvon diesem Kentiger folgendes erzchlet: Als eine gewisse Da-me , da sie zu Pferde durch den fluß Clyde ritte, einen ring inLas Wasser fallen lassen, faßte ihr mann einen verdacht auf sie,als hätte sie solchen einem galan gegeben ; wie sie nun diesesüber alle Massen kränckte, gieng sie zu Kentiger, und fragteihn um rath, wie sie sich verhalten sollte? Dieser, nachdem erzuvor inbrünstig zu GOtt gebäten, ersuchte ihren mann, daßer in dem bemeldten fluffe fischen möchte, ihn versichernd, daßder erste fisch , den er fangen würde, den ring in dem maul ha-ben wurde, welches denn auch würcklich geschehen seyn soll.Von derselbigeu zeit an soll die stadt Glasgow einen fisch miteinem ringe im maul in das wapen genommen haben,

LNtiq. Oxon.

* Amtmann, (Johann) ein Neäicus, war zu Dreßdenan. 1^28. den 21. april gebohren, ftudirte zwey jähr zu Paduadie Medicin, und wurde darauf kl^üLus zu Torgau. ErHat dlomencimiirsm Herum in Mlnia kotlllium , Zürich r;6;.in 8. Lulculoruin tiumrmorum 6eners , in 12. ib. eoä. und1'rruü. äe kelle heraus gegeben. vit. Lruält.

tkestr. vir. eruä. k. III. p. 12?;.

Aenwalck < oder Renewalchin, succedirte seinem votier,dem West-Sächfischen Könige Kinegils , ungefehr an. 64;. undHeurathete eine schwester des KönigS Pendä von Mercia. Alser dieselbe von sich ließ, überwand ihn Penda in einer Macht,und nöthigte ihn, zu Anna, dem Könige der Ost-Angeln, zu-iehen. In währendem dreyjährigen aufenthalt an dessen Ho-se , ward er ein Christund kam hernach wieder zu dem be-sitze seines verlohrnen Königreichs, welches er eine lange zeituicht ohne innerliche unruhe, jedoch glücklich besessen. Er hatauch sein gebiethe durch einige siege wider dir alte Britannischeeinwohner erweitert, und mit Wulfer, seines alten feindesPendä söhn, krieg geführt. Ob er aber denselben an. 661. beyPontesbury in Shrvpshire in einem treffen gefangen bekom-men, oder ob in selbiger schlacht Wulfer die oberhand behal-ten , darüber sind die scribentcn unterschiedener meynung. Erstarb an. 674. und hinterließ das Reich seiner gemahlin Sex-burgä, welche es aber gleich in dem nachst-folgenden jähr ei-nem , nahmens Estwin, abtreten muste. Leä«.

bist. of Lngl. boocb IV.

Rephas, oder Cephas, ist der nähme , welchen unserHeyland dem Apostel Petro gab, der sonst Simon geheissen,und bedeutet so viel als einen fels. ssob. 1.4;.

Replerus, (Johannes) einer der vornehmsten Mronomo-rum, den 27. dec. an. 1571. zu Wid in dem Würtembergi-schen gebohren, fieng seine Lrullia kbilosoxbica an. i;8y. zuTubmgen an, und 2. jähr darnach stubirte er unter MichaeleMaststno die Mathematic. Er nahm darinn dergestalt zu, daßer bald darauf nach Grätz in Steyermarck beruffen wurde,um daselbst m dieser disciplin zu informiren; als aber TychoBrahe zu Kayfir Rudolphv II. nach Prag kam, schrieb er ihm,und brachte es bey ihm so weit, daß er sich an. rsoo. ant seiner

ker> ker ^

gantzen familie dahin wandte; er bekam aber auf HAdas viertägige fieber , womit er sich 7. oder 8. - ' ^ v'^pen muste, und dahero dem Tycho Brahe n»ck>tio chgehen konnte, wie selbiger es wünschte, wie denn "ziemlich geheim gegen ihm war, und ihm Mte,communicirte. Nach dessen tode, der an. ^cicikam Kepler den titul eines Kayserlichen lssE "machte sich durch seine schriften bekannt; wie mNM^.ser Rudolphus anlag, die ssabulAs stuclolphinss > .angefangen, zu vollenden, woran er auch ' ,/ßec ^ <i>>'allein, weil ihm die darzu benöthigte gelber, a»v ^ M §.nicht ausgezahlt wurden, konnte er sie nMaii.1627. an den tag stellen. Er starb endlich >m p Fzu Regenspurg, wohin er, seine rückständigechen, gekommen war. Er hat viel schriften vm. Mda sind: Harmonioes ülunäi libri V.; äs OoMLilronomiss LoperuisanL; sä ViteilioneM ^ ^

Lstronomia nova; Lbiliss soxrrritdmoromMose; vioptrice; äs vero Xatsli Lnno Okritu- ^

meynungen waren seltsam genug, sonderlich ,ne, den sternen und Planeten nicht nur ewauch fielen zuschriebe, und von der erde HE'behaupten wollte, daß sie durch ausblasimggE „>sdämpfe aus den bergen und unter-irdischen -F

Indessen war er in der Mathematic überaus azweifeln die Gelehrten nicht, daß Cartefiuö „ iU ^oder begriff von den himmlischen wirbeln, ^ Fder schwere oder des gewichts der cörper, uno 'der Optic aus Keplers schriften gefaßt Habs/-.zsss"'nigstens das letzte, filbst gestanden. 6^»^ ^ Aiilf

, äs lcient. lilstkem. !K

f Er hielt es in der Theologie nicht überall E vranern, und brachte ins besondere widerallgegenwart der menschlichen natur Christ«, aiudie bahn. Als er nun dessen ungeachtet ,

kwche zu Lmtz in Ober-Oesterreich das H,te, wurde er von dem damaligen Predige/ ^§r»ev F'einem gebohrnen Würlemberger, abgennesem.»-ss /wegen eine schrift an das Loniiilorium zu V«'' Bbekam aber dargegen eine antwort, worum '

mität mit der lehre der EvangelischenHitzlers that gut geheissen wurde,

^ürtemb. k. II. L supplem. ^ , gebee

* Replerus, (Ludov.) ein söhn Joh.

Prag, war kkilolophis- und lsseäicin^ . öell

kraüicus zu Königsberg , und starb an. ^ s/jnes ^ B SLi

56. jähre seines alters. Er hat ein buch

aus gegeben; selbst aber Alsrboäum

rum in Neäicina äilcrepsntiiim; Er.

Lpiäemica KsZiomonwns, 1649. M ^

tsm monstrosuni, u. a. m. geschrieben.

ze, von der Medicin, gelahrtheit überhaupt-

*Reppel, (Arnoldus Justus von)

Vicomte Bury und Baron von Ahsford, kwar ein söhn Bernhardt von Pallant, Hss., IaE gckL,dessen gemahlin Agnete Charlotte ElisobE^,. iEss

zum Grasen von Älbemarlc in der Norn

finaer, Herrn von Opdam tochter, dfi chL.jMlsss'

hatte. Er war anfangs bey dem Konussssf ,>»

welcher ihn nachmals zum HIsstsr E.», in bck

1696. den 1°. febr. zum Baron von AhKL LK «

Kent, zum Vicomte Bury in der GrasschK cM x^F

.

nachdem er "ihiitschon vorher die in den

geneHerrschasstLoo geschencket hatte. Ex

neral von den auxiliar-völckern, die «" ersten

diensten stunden, und Oberster von ds. ^emx«

Königin Anna. An. 170;. hatte er vre sk

versitat zu Cambridge die würde eines ^ /

Nach der jetztgedachten Königin tode E eklaMAdnAMK

Hannover, um dem Kouige Georgw ch^ E^n Ä/L

zu wünschen, welchen er nachgehends greAx,, N F

den General-Staaten, auf den Hdllä"„ Mdssb'^hE

An. 1718. war er in den vereinigten

über die cavalerie, Gouverneur zu HeALnt Aff PÄ

ein regtment carabiner, und em

auch Deputirter des Adels von Holland ,9 wa^p fiLA

gesegnete aber in eben diesem jähre den

Er war ein mann von »«gemeinen erge« Schotten ax ti s

den Engeüandern sowol als bey dai ^ fast N'^»^ss'

Hochachtung. Wilhelmus 111- 5^-^ ^

favoriten, den Grafen von Por«an^ F'

tom. I. p. 2^4. , mew. tow- M

os , tom. III. ^Mjches Äc,r> ^ ^

*Rer, oder Rerr, ein ssltes Ä^»s wAmSchottssches geschlecht, in vo» ^ pos

tzoge von Roxborough, und MarPM^,,^ ^ .

dem die Grafen von Ancrum, nbstnM^xinio ^ ^c>

der Grafschafft Lancaster kam w Kr, ^

Engelland. Von ihm kamen zwey