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die Franzsfsche aemce ihr Haupt-lager allhicr. Beschreibungvon Elsaß, p. 145- leg.
Aeswick, ist eine marckt-stadt in der Englischen provintzCumberland, und zwar in dem Hundred von Huxton, an einemkleinen flüßlein, welches in die Non fällt. Es ist ein sehr lusti-ger ort, liegt auf einem etwas erhabenen platze, und ist der sitzdes allgemeinen Richters der Grafschafft. Lrirsnnis.
Aeswyl, jst ein lustiger flecken an dem Boden-fee aufThur-göwifcher feite, mit den niedern geeichten dem Bißthum Co-stantz, und mit der hohen Lands-Obrigkcit zu dem Thurgöwgehörig, aüwo an. eine mutier 4. söhne auf einmal zurWelt gebracht. lw. V. u. 9. *
*Retel, (Georgius) ein berühmter und vertrauter anhän-ger David Georgens in dem XVI. s«cu 1 o. Weil er vongutem Haufe war, hatte er in seiner jugend kriegs-dienste ge-than , da er aber zugleich ein sehr wollüstiges leben geführet,wollte er, wie er sechsten sagte, dafür büssen, und suchte sichalso diejenige secte aus, welche sich der grasten Vollkommenheitrühmete. Hätte er zu unsern zeiten gelebt, so hatte er sich hie-mit in den Zinzendorfischen schwärm begeben müssen; dazu-mal aber wußte David Georg seinen lehrjüngern so vielvon der verläugnung des alten menschen vorzuschwatzen, daßder dadurch verblendete Ketel sich diesem Verführer gäntzlichÜbergabe, und sowol dessen vertrautester als eifrigster anhangerward. Als David Georg an. 17,9. sich erkühnte einen briefan Landgraf Philippum von Hessen zu schreiben, und dem-selben einen andern an Kayser Carl» V. beyzufügen, nahmKetel auf sich, selbige an den Landgrafen zu überbringen, wardauch von demselbigen sehr wohl empfangen, und erhielte zurantwort, daß David Georg in den Heßisthen landen einesichere Wohnung finden sollte, wofern er sich zu der lehre Lutheribekennen würde; aber in anfehuna des briefs an den Kayser,wollte Philippus sich dessen nicht besahen, und jagte, daß es ihmnicht zustehe, dem Kayser gefttze vorzuschreiben , oder sich überdas tractament, so David Georg in Holland empfienge, zu be-klagen. Ketel kam mit dieser antwort zurück, und da sein ver-führischer meister solche zu seinem Vortheil auslegte, so schmei-chelte er sich mit der Hoffnung, feine secte unter dem schütz desLandgrafen in credit zu bringen. Als man nun an. 1550. zuRegenspurg an dem Interim arbeitete, siel David Georg aufdie gedancken, es wurden die religions-streitigkeiten niemalsohne seine Vermittelung zum ende kommen, und sandte deswegenden Ketel samt einigen andern nach Regenspurg, um allda seinegedancken zu eröfnen. Ketel verrichtete diese grosse reise zu fußunter dem schein einer außerordentlichen Heiligkeit. Als er aberzu Regenspurg von Martin Bucer vernahm, daß der Cardinalvon Granvelle mit seinem Vorschlag nicht durchgedrungen hätte,so gieng nunmehr Ketels absicht einig und allein dahin, daßer die abflchten David Georgens befördern, und Martin Bu-cer selbst auf dessen feite bringen möchte, obwoi er ihm dessennahmen noch nicht genennet hatte. Er übergab Bucero zweybücher von diesem Verführer, deren das eine von der voll-kommenen tödtung des fleisches, das andere aber von dervollkomm encn-Iiebe handelte. Es waren diese schriften mitsolcher kunst geschrieben, daß sie die irrthümmer ihres versassfers enthielten, ohne daß es schiene, daß sie von der gemeinenlehre abgehen. Bucerus durchlase sie, und verachtete sie, undwurden also alle bemühungen David Georgens dißorts zuWasser. Ketel begab sich nach seiner zurückkauft gen Leiden,aüwo sein eifer seiner secte viele Verfolgung zuzöge. Der Rathvon Brabant ließ ihn gefangen setzen, weil er als ein Wieder-täufer verklagt ward. Als man ihn nun, nach der gewohnheitselbiger zeiten, folterte, um feine mithafften von ihm zu erfah-ren , verschwieg er zwar die nahmen feiner brüder in Holland,gestund aber dennoch, ehe er starb, die nahmen der Wieder-täufer in Frießland. Dieses geschahe an. iz52. IM.
äu llaviäilme.
Aett, (Wilhelm) das Haupt einer rebellion chvelche in derEnglischen provintz Norfolk unter Eduards VI. entstund. Erwar von profeßion ein gerber, sonst aber ein kühner, verschlage-ner und behertzter mann. Als demnach der pöbel in der ge-dachten gegend wider die Edellenthe schwürig ward, und sichendlich gar vornahm, dieselben insgesamt auszurotten, auch denKönig zu nöthigen, daß er, an statt der Standes-personen, lautergemeine zu seinen Räthen annähme, erwehlten sie einmüthigdiesen Kett zu ihrem anführer, und unter dem angenehmen vor-wande, daß ihr absehen auf die allgemeine freyheit abzielte,brachte derselbe in wenig tagen über 20000. mann zusammen:Diese alle dependirten von seinen befehlen, und wurden von ihmin die gegend von Norwich geführt, allwo er unter andern untereiner alten eiche, (die man daher zu derselben zeit noch lange her-nach die reformations-eiche genennet, weil er nemlich daselbstalle mißbrauche der regierung zu reformiren sich vornahm) eineart eines tribunals aufrichtete, und mit znziehung 200. soge-nannter Commissarien, die er gleichfalls aus dem pöbel genom-men hatte, alle klagen, insonderheit wider die Edellenthe, an-nahm , welche letzter« ordentlich unrecht haben, und harte exe-Luriones über sich ergehen lasten musten. Sie sthickten gewisseDeputirte mit ihren gravamimbus an den König , und als derHerold, welchen sie ausdrücklich verlangt hatten, eine zwar güti-ge , ihnen aber dennoch nicht anständige antwort überbrachte,
einigen Königl. trouppen auf sie los, muste ada c , y,e 7-lust sich zurück ziehen. Dieses veranlaßte den Komo ^8000. mann, welche wider die Schottländer
muste aber in dieser stadt gleich die folgende tage per««sehr harte und gefährliche anfalle von diesen s,,Mgck A,selten keuchen aushalten, welche sich so gar von ^ x ck-vMder stadt, und grösten theils des geschützt ^ <,nbis er sie zuletzt aus ihrem Vortheil, den sie naw'ch,auf dem Hügel von Mushold eingenommen „ E ^in das that und auf die ebene lockte, da erM, >> ^reuterey, davon sie ihres theils gantz entbloW' ^
nig zeit gäntzlich erlegte oder zerstrenete.sein bruder befanden sich mit unter den gefaE' -jchtel-den beyde zu Norwich mit dem strängeandere von den vornehmsten rädelsführern
mäßigen tod, und zwar an der reformations-c j.
Die übrigen wurden insgesamt pardonnirt. r
-re-. ftritsun. x. ;8;. 7X nur- ,
x. 6,9 *
^venenvacy, (yeinrrcy von) ein vuthE kackMtund Prediger zu Ulm, zu ansang der Reforinauo'^,pcnhaun Eberlins stelle daselbst, und hatte einen bess,an Peter Restley , einem Prediger-Mönch A
auch endlich an. izr,. dahinbrachte, daß
füsser-kloster und die stadt Ulm räumen muste-
predigt von Festen und Fasten,1522. -öxolosl-no chB« ff.tenbcrg 172;. in 4. Gespräch mit einem fronuw'lein, 2;. in 4. Unschuldige Nachrichtenn. 7. p. ;8o. bitt. Lutüecsn. ^
* Rettende, l, oder Rettembei!,( Johann ^ Ick- OHerlitzhausen i» Thüringen gebohren ,
Helmstadt, und legte sich sonderlich auf dasGch er n> Eer kecwr zu Lüneburg worden war, uMv' M-Breneccio und Joh. Hornejo, Lehrern derGzu Helmstädt, und andern gelehrten leuthen ßl" xc-'xsitMan hat von ihm ^lbs 8 pinoei Lpitomen li . T Ecorum mit anmerckungen, Helmstädt >6; 7 -'' ine'^pEtigte auch zwey und vierzig Griechische gereichenüber Hutteri Lompenälum TbeoIogiLUM, As.
und Lateinische in ziemlich ungezwungenMw^ßk nN", ck
sammen aber, daß sie nach dem liebe: N»n
dem HErrn dancksagen rc. konnten gestwge
schrieb sie dem Lüneburgischen Rathe zu unter ^ eonck,gk->L
üis lüci"ä tkrTco-Lscina-Lermsnics sä ö- ^
I-ocorum Ikeologicorum msximam puissm pillsRatzburg 1668. in 22. setzte auch deNftlbck^sängeN cktige und gelehrte vorrede, darinn er von den ^ibl< 6'^den und Christen handelte, vor.
gusr. L. 4. x. 100. c. 11. x>. 40;. ^
Oermsni» x. 272. Iscz. dck ^
* Retting, (X.) ein Schottländischer^ck^tlilck sIctlA
culi, welchen man gemeiniglich den
pfleget. Er hat an. 1640. eine vortrefliche jns A gssMin Italiänischer spräche geschrieben,,
Englische ist übersetzet worden. Dre IrW, uNIschck "werden durch dieses werck ungemein beieEallda sehr seltene Nachrichten von den beM A A
schlechter«. Er starb an. 1650. ^ A^
Aettler, eine alte undWestphalen, so in dem Hertzogthnm
hard in Aslo, so um däs fahr 1490. ü^Ävonlha von Batenberg ö. fLhne gezeuget, ^
Gotthardus II. zu mercken. Jener war vougefürsieter Abt zu Corvey; dieser abf.LAus « A xtNesselrod 4. söhne, bte waren i.) Wtlh-"^er l-!-MsilMdas Bißthum Münster erlangte, an. -weil er sich zu der Lutherischen lehre bekei n ^ A
sein leben ln dem Ungarischen DirckemkrckSGotthardus III. von dem die Hertzoge w ^üiick ch7,j,,e>(siehe Curland.) 4.) Johannes,we »e"
Wesen, und sein gefchlecht fortgepflantz^ ^ von ,7^kommen hat sich Anton Dietrich, I^wedisch.41k?
rommcn yar «cy Anion L-rclrlu.-,dreißigjährigen kriege, anfangs als Asch, gc>E(,hernach als Kayferlicher General, beruhtflorirte an dem Hesselv-Casseisschen Hot ^ „nd Gch pckchMals geheimer Rath, Ober-Hof-MarD» vnck^KN- ^Micralins zehlet dieses gefchlecht ^,p
sten in Pommern, und meldet, bav 0 ,^,ivc>ru" giazu Rokest besitze. VI-
kriegs-gefchichle. Pommerl-
Rettlewell, (Johannes) einAUS des XVII. Lculr, ward deu toll w^„s> 0 W^
PL »LN- -KS- ^
gen dorfe, gebohren. Sein vatter g-gütherter kaufman» von eznem teve»