Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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UchriÄ" ,E. r;4y. Brschoff zu Paderborn.

^rj^Aen- 1, "nen LataloZum der Brschoffe zu Paderbornrahr 171;. florirten Ferdinand alsChur-, Georg auf Möüendvrff als Chur-

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, und dessen bruder als Münste-

d°»W> Eeaen^^g , ein Bayerischer marckt-flecken in demrocKeist^">purg «ndRent-Amt München, nicht weit^iten -^gen, war ehedessen Neuburgisch, und soll

-nn war ehedessen __

ey ^mische colonie gewesen seyn, welche Lre-vnd'jg ^ wird aber ihrer von den Alten nirgendswo,^ej,ix ß-^ auch um so viel destoweniger zu glauben, weil'""Na ' auwEwUche formation hat, und keine städte diesesk-.izz ben landen, wo die Griechische spräche in

"ss * nr, angemercket worden. Lhur-Bavern,

Persischen gegenden, welche mit unter derstZk /i.Ecch^guffen ^d. Die städte dieser provintz sind,Mk ^n, Uch, Kurah,Enseli,Du!ah, Schak; gegen»j.,°ere„e, , Mirenscaker, Senguerserah , Hour,

» ^»kc>!"Aa>s??"Eeian, und Hisilagats. Es hat daherumPersjx,"we, woraus fast alle höltzerne geschirre, welcheA dem!!, »nv f^^ucht werden, verfertigt sind. Die stadtIniaii^spisch')^ dch selbst liegt zwey Französische weilenAn»c kau.,," >ueere, und liegt so starck in den bäumen,N»ix p Est Aussen entdecken kan, bis man fast dar-N dj/Mer «Esiset sonst eigentlich Koral, und wird ihr der^!',.../wr^ von der provintz gegeben. Sonst ist es

reis-Vdt des Schach-Sefi gewesen. 0/ea^rMo-üicss^chretbung. Oavr/-', Rtat cku 8opbi.

«archt^°§r.

^ b.?adt?n i,Aaxsersmarckt, lat. bisweilen LaLreo-^ ^i^Khis^ 'sarii, in der Grafschafft Zips, liegt untenh «"tkN'-'st bÄ' st^urge, nahe bey den Polnischen gren-^ , und wurde in dem Ungarischen Mal-.'irvASnrz KayserlichenGeneral Löffelholtz durchhasset' ^ ^ Verlust eines einzigen mannes erobert.

rw-Aesseier^^^h, eine gegend in dem Spam,'«bldrn der Grafschafft Horn, dem lande Cuyck,

tA) Unschön k"d der Maase gelegen. Es befindet sich»Aass dsschm A dorf gktches nahmens, mit einem artigen^e«ss, ^vermvnd und Venlo, an dem ttncken ufev

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. o r» Amsterdam ge-

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^i -r^^ Amwerpen gedohren worden. <. w Elenw

L'«'M mahlete nach der art d s Meuge^ ^,

Klangen, eidexen, trauter . ... - - -

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vE^Wcke des Breugels seinen gleich schätzen,mr den Könia in Svanien, und für an-

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König in Spanien, ..... ,..

, u>,d E""' gearbeitet. Er mahlcte gemeiniglich^ ,s>>i,, bec em 'vann es die jahrs-zeit nicht zugab, so be-Io?'jcht bürstn welche er aemacht hatte. Man^ welchem jähre er zu Antwerpen gestor,„ Meyermanns leben derNiederlandi-

M!de,,sg, (s 2°8-

/in Thurgöwischer land-mann, w-I-MZe , K Kraf L kriege, als der Schwedische General-LV^erMM^ustav Horn, an. iä;;. die stadt Costnitz^'ch.^ityKiNweV mrlster in der Eydgenoff. Land-milch^ öe/P Me em "dant zu Stern gewesen. Dieses manns^u^-^en ^?/Mr unwtiien zwischen dem Canton^ ,^'schrnl!,^' Catholische» Orten. Denn als er

ker/k-lagxx ,"wnd-kuthenundOfficirern in das Eyd.gedn/driva^ Wyl abgeschickt worden, eines undr^.?Men wurde er astdort von den Befehls-

.

^^/"d s^ey beE^schen Orte gefänglich angehalten,D'gA"- ihn'?uldlget. Man schlug ihn in eisen undH-l!'!»,- "'«-« N.^ch,>v>!>!,.a«w» -r nu, I»--

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also daß dieeinander ver,^ Nnigen zu den waffen aufmahnte.

.^teu lwrck E/. Stand' Zürich (dessen bürger er>!'e^ ' Es w" / und beschwerte sich hart über

Ulw oeicywcrtc iru

eiur ^iles vergeblich, c

1 ^ '5^che Zerwürfnis gegen ei

absoL L'ngen zu den waffen.

ws, Äq„ Merlich Bern, legten sich ernstlich m»einen v,n Iten nov.

- uvv 7,'"'^'"»:» v>e GesandteKi»gg,,iAvg. blieben aus, und wollten vonstrafm^^' sondern denselben für sich

/ ikadvr > 7 /LMungen herum, der Konigllcheauch in das Mittel, bis end-

Theil»

lich Kesselring von den 4. Orten für recht gestellet, ehrmnd wehr-los gemacht, um ;ooo. fl. gestraft, und aus den 4. ländern undihren gemeinen Herrschafften auf ewig verwiesen worden,woraufer sich nach Zürich begeben, und daselbst zum Ehe-Gerrcht-schrei-ber-dienst gelanget ist. a6 an. 16)4. ex Tbsmr.

Lurox. *

Resselftrrdt, eine adeliche und nunmchro Freyherrliche fa-miiie im Rheinlande, deren stamm-schloß und Hcrrschafft Kestftlstabt in der Grafschafft Hanau gelegen. Johann von Kessel-stadt, genannt Motr, starb an. M77. als Chur - TnmschevMarschall; dessen ältester söhn, Friedrich, Chur - TnmscherMundschenck, hat seinen stamm beständig fortgepflantzct. Vonseinen nachkommen war Carl Chur-Trierischer Amtmann, eingroß-vattcr Johann Eberhards, ersten Freyherr» von Kessel-star« , Herrn zu Fähren und Arenroth, der an. 1670. die chargeeines geheimen Raths und Statthalters zu Trier verwaltet.Sein söhn, Casimir Friedrich, Erb-Cämmerer des gedachtenErtz-Stifts, und Churfürstlicher Ober-Stallmeister, hattesöhne, welche den geistlichen stand crwehlet; sie florirten nochan. 1712. und waren i.) Casimir Friedrich, Dom-Herr zuMayntz, Kayserlicher Reichs-Hof-Rath, und Chur-Mayntzi-scher geheimer Rath. 2.) Johann Hugo Wolfgang, Dom-Dechant zu Mayntz, und Chur-Mayntzischcr geheimer Rathund Cammer-Richter. ;.) Carl Heinrich Anton, Dom-Herrzu Trier. An. 1716. war auch aus dieser familie LothariusEdmund,Freyherr, als Cbor-Bischoffund Dom-Probst zu Trierund Speyer bekannt. Humbracht, vorn Rhein. Adel, rab. 199.

Keßler von Ssrmsum, eine adeliche familie an dem Rhein.Berzo, genannt Reßler, lebte an. i;i?. dessen söhn Folzo,genannt Reßler von Garmshetm, hinterließ Arnoldum vonSarmsum, der um das jähr i;86. floriret. Von dessen enckelnwird Arnold der jüngere Schultheiß zu Sarmsum benennet.Dessen bruder Friedrich zeugte Henricum, Probst auf dem St.Ruprechts-berg bey Burgen, und Chor-Herrn zu Schwaben-heim, und Fridcricum den jungem, welcher seinen stamm bisauf den heutigen tag beständig fortgesetzet. Von seinen nach-kommen war Philipp Heinrich gegen ausgang des XVII. Leu!»Oberster unter den Rheinischen kreis-troüppen. Humbracht,vorn Rhein. Adel, Mb. zo.

Aeßler, (Andreas) ein Lutherischer Tbeologus imXVII.Leula, ward zu Coburg in Francken an. 159s. gevvhren. Seinvatter war ein schneider, er aber folgte den stndien, und weilihm durch Hertzvg Johann Casimirn mit einem llipeiMio geholf-fen wurde, konnte er diese zu Wittenberg absolviren , allwo eeauch als Mjuncku 8 LclLuIMtis klillolopbicN sonderlich imdisputiren sich epercirte. Darauf ward er in das Oxmnsiwmzu Coburg beruffen, und nach anderthalb jähren nach Eisfeldzum Lskor und Superintendenten, allwo er sich vermasselterwiese, daß man ihm die General-Superintendenten-stelle zuEisenach anböte, wicwol ihn Hertzvg Joh. Casimir nicht erließ.Er ward nachgehends voSor LKsoloZiL, und kam endlich alsSuperintendent nach Steinfurt, nachdem er an. iü;2. durchder Kayserlichen Plünderung seine bibliotheck eingebüsset hatte.Es währete nicht so lange, so ward er als Superintendent nachCoburg beruffen, welchem amt er mit rühm vorgestanden, bisihn »»vermuthet auf der cantzel der schlag rührete, an welchemzufall er auch nach einigen Minuten an. 164;. den 14. may ge-storben. Er hat viel, theils in Teutsch, theils in Latein, geschrie-den, und seine philosophische wissenschajst sonderlich contra kko-ünlanos gebrauchet.

* Aeßler, (Joh. Conrad) ein Reformirter TbsoloZus, warzu Braunfels den 16. may an. 167;. gebohren. Nachdem erzu Manheim , Heidelberg, Zürich, Bremen und Groningender Philologie und Gottsgelehrtheit eifrigst obgelegen, wurdeer in Bremen an. 1698. zu einem Prediger, an. 1700. aberzum kroksllors der Griechischen und andern ausländischen spra-chen an dem L^mnalio, und an. 1704. zum krokessore Ineo-10LIW bestellet, in welcher bedienung er auch daselbst den 8 .mertz an. 1710. mit tode abgieng. Er hatte es in den Mor-genlandischen sprachen, und vornemlich im Rabbinischen über-aus hoch gebracht, und hinterließ ein buch: äs LonvememiaHebrXorum 6 t OrXcorum; nebst unterschiedlichen disputationen.

Aeßler-brief, ist eine lands-ordnung, von den freyenBünbten in hohen Rhätien den 2;. oct. an. i;?o. gemacht-welche verbeut, jemand zu den bunds-oder auch beytagen zuschicken und zu gebrauchen, der nicht eydlich versichern kan» daßer auf ämter,' Gesandtschafften rc. nichts spenbirt habe; wernun darwider handeln wurde, sollte an ehr und guth gestraftwerden. lib. H. *

*AestenhoIy, oder Rästenholtz , ein städtlein und schloßin Unter-Elsaß zwischen Schleltstadt und St. B>llt,dem StifteStraßburg zugehörig. wpo 8 r.^Mat. p. Im jähr

iL« 8 . wurde der ort von denen von Hagerm« verbvannt? undim jähr 1444. von dem Dauphin Ludwrg eingenommen. Kurtz

daraufdemächtigten sich dw Straßburger desselben, wiewol sieder Dauphin noch in diesem lahre aufs neue belegte. Im jähr1445. ward das schloß zwar wieder verlassen, der flecken aberabgebrannt. Schiller , bey von Konrgshovcn Elsaß, undStraßb. chron. anm. 17. p- rvoz. Im jähr 1447. wurde esvon Pfaitzgraf Ludwigen eingenommen Im jähr 167;. hatte

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