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Vierdter Theil. He - Mc.
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andere stuäla, und sonderlich die Papistische streit-fragen wetAden müssen) seine endschafft nicht erreichet. Als zu ansang derregierung Wilhelmi III. Vorschläge wegen der Vereinigung derPresbyterianer mit den Episcopalen auf das tapet kamen,und die Englische liturgie von stück zu stück übersehen und, ver-bessert werden sollte , war er auch unter den von dem Königeauf anrathen Tillolsons hierzu ernennten ;c>. IheoloUs, daihm dann die neue Übersetzung des Psalmen - buchs zu theilworden; es hat aber auch dieses unterfangen nicht in standkommen können. Er hatte etwas Zwiespalt mit Johanne Cierico,weil er denselben in einer dissertation zu den Deisten gesellet,darüber etliche briefe, sv in der dibliotk. ckoilw eom. IV. zufinden, gewechselt worden. Dieser gute Bischoff ward endlichden 26. nov. an. 170;. von einem einfallenden camin, welchesein grosser sturm-wind darnieder gewoeffen , in seinem bethe er-schlagen , und succedirte ihm in dem Bißthum der durch seinegelehrte schritten wohl bekannte Georg Hooper. Kidder hatin Englisch heraus gegeben : H joung m-ms ; Lonvl-vimn Loelells , oder von dem heiligen Abendmahl; LKMisnsusterer supporteci, oder von Christlicher Tapferkeit; Lbaritz,clirsckeä , oder von den Allmosen ; Lommenwrx Über die fünfbücher Mosts zusamt einer Dissertation von dem Urheber deskentswuckl in 2. theilen in 8.; Demontlrstion ok tlre Uelti38in theil, in 8.; Sermons und viel andere schritten wider dasPapstthum, rc. /cr/pr. Lk Xevk, Lüis eecl. Mgl.

Mc-t-o/. clekenk. ecol. änßl. Le , bibliotki. cboilie. *

*Wdderminster, oder Riddermünfter, auch Riddelmin-ster, und Nederminfter, eine feine marckt-stadt in Engelland,in Worcestershire, in Halfeshire-Hundred, an der östlichen feiteder Severne. Sie wird durch den mitten hindurch fliehendenkleinen fluß Stour getheilet. Der gröste zierrath derselben be-stehet in einer vortreflichen kirche, in welcher einige von der be-rühmten familie derer Cokeseys begraben liegen. Es ist auchdaselbst ein denen Blounts zuständiger vortreflicher pallast.Vor zeiten war diese stadt sehr bekannt, wegen der Bissets.Hernach führete der Freyherr John Beauchamp den titul da-von , welcher aber bald darauf , wegen eines erregten aufstan-des wider den König , enthauptet wurde. Lrir.

x. 517. ?2z.

Aidron, oder Cedron, ein bach, so mitten durch dasthat Josaphat unweit Jerusalem hindurch läuft, welches er zuwinters-zeit, und wenn es starck regnet, sehr befeuchtet. DerLach ist nicht breiter als drey schritte, und fliestet nur, wenn esvegen-wetter ist. Es gehen über selbigen zwey kleine brücken,deren jegliche einen schwibbogen hat. Dieses bachs wird in H.-Schrift oftmals gedacht. David gieng über selbigen, als ervor Absalon flöhe. In dem thal, durch welches dieser bachLäuft, ließ der König Asa daS götzen-btld in stücken zerbrechenund verbrennen, welches seine Mutter Maacha in einem hayneHatte aufrichten lassen. König Josias ließ allhier dergleichen-thun mit den gefässen und geräthen, welchezum dienste Baalswaren gebraucht worden, wie auch der Konig Hiskias, undendlichmeng Christus kurtz vor seinem leiden darüber. 1.

XV. I. XIII. 2. Le§. XXIII. 2. XXIX.

XVIII.

Webach , ein in Ober-Bayern zwischen Aicha und Schro-benhausen, an einem flusse gleiches nahmens, gelegener flecken,nebst einer Benedictiner-Nonnen-Abtey , welche von Albcrone,Grafen von Semp und Ebersderg < an. ion. gestiftet worden.Von dem adelichen geschlechte Riebach oder Riepach in TyrolHandelt stemm. k. IV.

Uiel, lat. LKilmMm, eine stadt in Holstein an einem 8inuder Ost-ste, drey Meilen von Rendsburg und sechs von Gottorpgelegen, war ehemals eine residentz der Grafen von Holstein,und ist noch jetzo die vornehmste unter den Holsteinischen städten,so auf die Land-tage beschrieben werden; desgleichen die erstevon den sogenannten vier städten. Seit dem zu des Grafen vonHolstein Johannis III. zeiten der stapel der Dänischen waarenvon Lübeck dahin gekommen, ist sie noch mehr in die höhe ge-stiegen , und mit schönen gebäuden gezieret worden. Vornem-jich aber kommen alle jähr auf den H. drey König tag vielponi Adel und andere reiche lenthe dahin zusammen, um ihrgeld auf Zinsen oder anders nützlich anzuwenden, von welcherVorkehrung es der Kieler-umschlag genennet wird, auf welchen -rin jahrmarckt von 14. tagen folget. Ausser diesem ist in derstadt eben keine sonderliche Handlung, wiewol solche einen be-quemen Hafen hat. Sie ist gantz mit Wasser umgeben, sonst«der nicht vest, weil einige berge in der nahe liegen. Es gehörtein ziemlich grosses Amt dazu, welches nebst der stadt unterGottorpifcher regierung stehet. Danckwertys beschreibungvon Schleßwig und Holstein, k. III. c. 4. r>. 188.

Rielcz, ein ort in der Klein - Polnischen WoywodschafftSendomir gelegen. Es ist daselbst eine schone Stifts-kirche undein pallast , worinnen öfters die Bischoffe von Cracau zu resi-diren pflegen. In der nachbarschaffk sind trefllche kupfer-berg-wercke; auch findet sich daselbst der laxls Laruli in grossermenge.

* Welhorn, (Peter) ein Prediger bey der Jacobs-kirche zuGoslar, kam an. 1589. weil erden Szmälcum Kleinen, wel-chem der Lr^pto-LLivimMMus schuld gegeben ward, verthei-digte , in grossen verdacht, und ward selbst aus dem ÄmIIts-

kie .»

n° ausgeschlossen. Er schrieb deswegenwendigen Bericht, was sich in der stadt und ^ 0 . '

zugetragen, rc. fleEevr«,, sntig. 6oslar. uv. -Welmannsecrge , ist der nähme zweyer NM ßschlechter in Oesterreich und Holstein , lvlewol >> ^

gäntzlich von einander unterschieden. Die LAN ^scheinet Heinrich Hartmann Kielmann,mannsegge, der an. 1664. als Sachsen-Lauenvm^ral über die cavalerie in einer schlacht in Ungar» ^

cken geblieben

angefangen zu haben, nachdem r ,men sich in Oesterreich ansäßig gemacht.florirte um das jähr 1697. Heinrich Friedrich M,era>^scher Unter-Land-Jägermeister, und an. «7«i- ^ ^

Pfältzischer Hof-Caminer-Rath. Lz»

Der stamm-vatter der Holsteinischen war^p^^^

Kielmann, ausJtzehoe an. 1612

i bürgerlichem stände vou beiw-n. gebohren. Nach zurück geW,^

reisen, auch angenommener vokkor-würde, Fürst''lich zu Gottorp Advocat, gieng hierauf als Rmv KjL»»^angelegenheiten an. 1640. nach Reaenspurg ^ de>a,,„c»'wurde sodann wegen seinen besondern meritc» - ^1in den Adel-stand und zum Hof-Pfaltzgraft» -worauf ihm auch von feiten seines Herrn, , «ath°!Schleßwig-Holstein , die charge eines geheim^

Cantzlers, und endlich die Präsidenten-stelle" ,«urdr»fisrium in allen Lollegiis beygelegt und anvertraue«

dem er auch die Dom-Probstey zu Hamburg - ' Hcck- M'-.considerable ländereyen erhalten. Nach aöster^drichs, unter dessen regierung er sehr viel Mrainität beygetragen, auch von ihm zum ot»«"wegen Vermählung des jungen Hertzogs s

verschicket worden, suchte er unter jetzt-g^^itus"'lAlbrechten das land in ruhe, und, wie vorher/tem flor zu erhalten, zu dem ende nicht »m t, »«zlEFürstliche Gottorpische bibiiotheck sehr verMsJfttiom'1,/"auch auf sein anstiften die schon vorher proM»« ^

Kiel an. 1665. angeleget, und von ihm E.F,aN.mannern dasiger zeit besetzet worden. NaclM' „x,Uneinigkeit zwischen den Königlich - DänE» .ch.k>olüeiuischen 11, n^eitläUt"» sielMst E

Holstemischen Häusern zu grosser westlEt^iu'wurde sowol der Hertzog als der Premier-M»E hMjÄ,, v«ge ins gärn gelocket, und dieser, nachdem jeMs ^ gefu^ft ,seinen drey söhnen gefänglich »ach CoppenvUer denn an. 1678. plötzlich gestorben,chen seines todes verschiedene meynungen e»«»" agE MÄwie er sein ende gemercket, kurtz vorher sc«»^^rE^Lateinisch , jam tum in limlne morns '/JrperlmlM!',tsein und seines sohnes Friedrich Christmns,den von ihnen selbst verfertigten grab-MlM'L,, you's!Dom begraben. Er hat ohncrachtel des ar,neu? ,,Eterlasscnen Vermögens dennoch Gelehrten u^-gutes V'k.gethan, und sich fowol durch sein äusserllck^^ropa .hs'f.als grossen verstand bey den meisten Host» vo» pje v^„,gemacht. Von seinen lindern sind die kochte« ^ ^ AB, FtSadeliche Holsteinische familien derer von Ahleft'^chnE, e»verheurathet; die drey söhne aber, Joha»" gkLEbrich Christian und Johann Adolph,

Achtungen und bedienungen , als e«

und geheime Raths - Präsidenten , ,

hen Stiftern zu Hamburg und Lübeck geM^Dän/^sckstern auch der receß mit König Friedrich I i"

handelt , und sie endlich insgesamt ""M

Freyherrlichen stand erhoben worden, "hkiÄr^Ä Ähinterlassener sowol männlicher alsstorben. Der mittlere, Friedrich Christum. ^,burg '^r>e>",,jmannsegge, gieng an. 1714. im stpk-ruZM«jähre semes alters mit tode ab, »»dDos j,,einiger Ursachen wegen den Holsteinisch^ ^ hx u»^,,EÄ/Kayserlicher geheimer Rath, sein lebe»,Zx>t. Au-,K,lung einer sehr zahlreichen bibiiotheck

kindern ist einer als Groß-Britannlschef z» W«

scher Vice-Ober-Stallmcister an. i7«7 .chesÄ»^storben, und hat von der einigen kochkk MdsM /,,,mier-Ministers, Grafen von Platen, v">terlassen. IM. mtlgu.

Lrici. ^ilk. etkit ste 1^ Lichts. ^

Itinsrarlum 6erm->nice. ^

Hoyers Dänemärckische geschichte. EAl cl>^"'

/Ä P3NSMNLU8 XÜM3NN0 tUM sähUL V« ^

«L sliorum epllt. clecliLsroriX. Nerflck öWen / ein dorf in der Gemeint» Brrentz^ pje dein sitz und stamm-haus der Edlen von MraC .5, ,

von Kyburg Hofleuthe waren. N«clauS / ^ Per» ^,Alexander von Kien vergaben den Predig ^ Per» ^Philipp und Walther waren des RE V HrE xckanderer Philipp, Schulthftß dersein söhn, ein Ritter und Freyherr, w ^

dem verdacht wegen dem bruder-morcrKyburg, dessen Rath er gewesen.

Wenbera, ein alt adelich g ^sie ihr stamm-haus an der Aar m 0 Sc-hatten. Arnold von Kienberg vergavre

Aarmdem^iirB .