Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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seine Gelehrsamkeit hat er bey Christen und Iüden gar einengrossen nahmen erlanget, und ist nebst seinem vatter und brudeveiner der ersten gewesen / der die Hebräische Grammatik fleißigercolirel,und den buchstäblichen sinn der heil. Schrift zu unter,suchen sich bemühet, wodurch er also zu einer accuraten internpretation den gründ geleget. Es entsternd auch um diese zeitein grosser streit unter den Iüden über den schritten des Mai-monidis , sonderlich über dessen, buch/ das den titul führet:Doktor kerplexorum, indem einige solches verdammten / undMaimonidem durchaus zum ketzer machen wollten, andere aberauf das heftigste vertheidigten, da denn Kimchi sich der fachenannahm / und sich bemuhete / diesen streit beyzulegen / welcheser auch erhielte, indem er die fynagogen in Catalonien und Ära«ginnen dahin brachte / daß sie des Maimonidis partey erwehl-ten , und also den Narbonensifchen fynagogen beyfielen/ woraufendlich die andern fynagogen in Franckreich, die sich dem Mai-monidi widerfttzt hatten / sich gleichfalls accommodirten. Obsich auch gleich der Judas noch eine zeitlang sperrete, so daßKimchi unterschiedene briefe dißfalls mit ihm wechselte, die beydes Maimonidis brieten mit gedruckt sind, ergab er sich dochauch endlich, und erkannte seinen irrthum. Was sonsten dieschritten dieses Rabbi David Kimchi anlanget, so hat er einencommsMAnum über einige bücher der heil. Schrift des AltenTestaments, ingleichen eine Oismmsticsm und Onomsüiconoder Lexicon geschrieben, welche alle von den Gelehrten garhoch ästimiret werden. in biblioth. Xsbdinics.

Laxra/sccmi, in hilft, ftshh. msZns tom. II. p. 2;. leg.xeE , Irilt. eccl. Xnv. Teil. ?. II. c. 12.1eÄ. 4. , bist.

eriticL Vet. TcK. Ich. I. c. ; r. L-»-.

x. 119. L log. itemp. r;z. Lieg.

* Uimchi, ( Joseph ) ein vatter des bekannten Davids,war um das jähr 1160. in Narbonne berühmt, und schrieb:

D oder Librum äs kiäe ; sNSt D oder Librum Uo-morislsm , welches eine LrsmmsriLL ist, davon ein manuscriptin der Oppenheimerischen bibliotheck anzutreffen. Weiter sindseine schritten : ti'lZn D oder Lider Toeäeris, welches vonDavid Kimchio in Lommentsrio sä VII. 14. angezogenwird, und zu Constantinopel 1710. in 8. unter dem tilül:

heraus gekommen; wobey zu mercken, daß dieseangezogene stelle aus Kimchio aus einem eoclice msnuloriptoin der Uffenbachischen bibliotheck anders laute als in den ge-druckten : D oder Lider revelatus, davon ein manuscript

in der Oppenheimerischen bibliotheck befindlich :oder Keils vomiift ex Xum. XXI. 1;. so auch 171LQ I7QN7Qoder LeUum luprs kiLceptis , ingleichen fmra D oder LiderViktoriL genannt wird, davon ebenfalls ein manuscript in derOppenheimerischen diblioth.: 7dV oder 8ic1us 8snÄus-

rii, welches sonst auch 7N2p genannt wird, wor,

inn reim-weise gesetzte gesänge befindlich sind; davon ein manu-script in der Bodlejanischen und Oppenheimerischen bibliotheckbefindlich, »viewol es in der ersten irrig Jsaacio Kimchio zu-geschrieben, weil auf dem titul der vornähme weggelassen wor-den. Von einem Lommentsrio besselbigen über Jeremiam hatman ein manuscript in der Durlachischen; von dem Lommen-tsrio über das Hohe Lied Salomonis eines in der Bodleiani-schen ; von den Lommentsrüs über den Prediger , Ruth,Sprüchwörter und Esram, aber sollen manuscripten im Escurialin Spanien seyn. hibl. Nebr. tom. I. n. 967. x. ;62-

logg. III. x. 42;. (egg. IV. k- 8?9-

* Aimchi, (Moses) ein Rabbine und bruder Davids Kim-

chi, lebte um das jähr 1190. und schrieb Lfti's oder Lom-mentar. in lib. Lssse , weicherm derRabbinischen Bibel l?49.und zwey,andern , so derselbigen gefolget, befindlich ist. Ferner1—-P'N '7'^tN oder Incessus 8emitsrum 8cientiT, wel-

ches eine Hebräische Lrammsties, so mit R. Salman kolbs-nenlis und R. Eliä Lermsni anmerckungen zu Pisauro i;o8.in 4. zu Venedig 1624. heraus gekommen. Hernach ist sie auchmit drey andern wercken , als : nrio /uns D - '727 und

'O eben daselbst 1^46. und zu Augspurg 1,20. in 4.unter dem titul: Lrupnfn aufgelegt worden : die andern auf-lagen derselbigen sind: Orthona 1555. Manlua i;66. cumLommentsrio Lli» LevitN, Basel 17;;. Hebräisch und vonMünsters Lateinisch übersetzt, Basel 15»?. izzi. in 8. mitden anmerckungen Constantini l'Empereur, in 8. Leiden r6ri.mit Schabdai zusatzen und anmerckungen, zu Lublin 1622.in 8. unter dem titul: rr-ripn Mb '277 "o oder Lider Vis-rum LioZuX 8. mit zusatzen Augnstini Justiniani, Paris 1520.in 4. Unter gleichem titul ist sie zu Hagenau 1519. in 4. ge-druckt. Weiter hat man von ihm: '737 nxi3 oder InitiumVerdorum moorum, welches hingegen andere einem unbe-kannten Spanier zuschreiben: 3irs 72V oder Inteiiekiuz bonus,eine Drsmmstica, davon das manuscript tn der Durlachischenbibliotheck befindlich : raun n/ino oder velieiR Liftmx,W7PN ?W7 PI7P7 oder Lrammaticam LingUT 8ankkT, schreibtihm.auch, Bartoloccius zu. Sein Lommentsriuz über dieEpruchworter Salomonis ist im manuscript unter den Loch.«ibus Huntingtvni. Seine P17P7 »71Q7 oder krTLSpts 6rsm-mmica adersind im manuscript in der Oppenheimerischen bi.htiotheck. Das aber, welches mit Kimchii Cmm-

mLtio!» z« Venedig herausgekommen, und ihm g.einigen zugeschrieben wird , ist vom R- Adendibd Debr. tom. I. n. 1645 . x>. 892 . Isgg. I"'iv. p. 926 . .

*Rim», eine kleine stadt in West-Bothnien -m M deniss

nahmens, so daselbst in das meer fällt, liegt /Ä-grade 46 . Minuten, nach andern 42 . grad 20 . ute» »tuäinis, und 66 . grad, nach andern 67 . grad 1 /"äinis. Scheffers beschreib. Lappl. II. p. 17 -Handlung mit Lappländischen, Finnlänbischen / " ^

tischen rvaaren.

*Rimi Lappmarck, eine landschafft »m SchA^en Alande, grentzt gegen morgen mit dem L

lande, gegen mittag an die Finnische landm-am.gen abend mit Bothnien und Torne LappmE„«jsches ^ternacht, theils mit dem Dänischen, theils vlande.

Rimpiskt, siehe Rempinski, eine familie ^

!»

'Rinaston , (Franc.) ein gelehrter Enacllä^^ ft-sssLulo, gebürtig aus Shropshire, machte stch ^ f miSOxford studiret, und daselbst im 14. jähreIsursus kdiloiophiL worden, durch leineandere gute eigenschafften besonders an dem . sit

I. beliebt. Er richtete im jähr 16^-. eine SE" yavosten unter dem nahmen NuLeum Ninerv-e amVerfassung und gesetze in einem besondern wer»t, ^ MMulei IVlinervse genannt, in den druck gcgc^ial,',nächst ein grosser liebhader der Alchymisten, B

einst verleiten ließ, eine probe ihres vorgeben» m rwelchem eine Heime goldene eyer legen sollte, " ^che Ape»-der zeit, da die sonne in den löwen getreten, bgold fütterte, welches er aber hernach vor unn», ^Er starb im jähr 1642. und hinterließ ausser ce ^ rv 1,schrift auch eine Übersetzung in Lateinische" , >r^Gottfried Chaucers ämoribus Droili A OceOxford 16)4. in 4. gedruckt, nstk"E,V

Uindelbrück, ein städtlein in Thüringen," HeAeKsee, und in diesem Ainte gelegen, geholt N voriHMSachsen-Weissenfels. Ehemals ist es ein b>o> pfgn^welches Graf Hermann von Beuchlingen "is" abervon dem Landgrafen von Thüringen geham,wegen eines Versehens wieder eingezogen wor^ . ML«um die stadt hat man im jähr 1408. f" E,,,

An. i; 69. und r z 82. hat das feuer allhier geon -

0/ea,,r i^nc. rer. Thür. x. Z44- ^ ^

than.

fup. p. 108 .

- Rindervater, (Johann Heinrich )/,ApeftoEpssin Nordhausen , Lonliüorii Assessor, u"^,, sM'a «Adaselbst, war im jähr 1675 . den 4 . apr»L'Mä">"sfte Kli,

denen Aue, wo sein vatter Andreas Rmy-

gebohren. Anfänglich besuchte er zeh^/,^6.

zu Franckenhausm", von da er sich im iaht - erversität nach Jena begab. Daselbst Moduls,LB z,Philosophie der anweisung Poßners , S», ^ perTreunexs, Hebdenstreits undHa'nbergtts,

Dantzers und Vlbegs, und in der Emard F» a»Äi,Velthens, Gotzens und Zuchlichens, '

daselbst Nagiller. Als er sich 8. ^echrl? ?s' jaten halte, fügte sichs , daß er dem ^n zu opÄeit E^renden Erfurttschen 8eoiori 0. KrowaE gftege'>Htdadurch in dessen bekanntschafft zu geratm"^ prck,->und bey der hierauf erfolgten bcstichuU^r,Barfüsser-kirche ablegte, welche ihm das j„ §rl"Diaconat zu St. Andreä und Maur»" f170 ;. zuwege brachte. Drey jahr d"/jh„an der Regler-kirche mit tobe ab, wormu^t

ihrem kitllör erwehlete, daher er ammini im jähre 1706. seine abschieds-prA « ch e"" , ,hielt. Doch in eben diesem jähre erfolgl^xvhEzum Pastorat an der St. Blasü-ftrche z" ^ hever sich lange nicht entschlossen konnte , ^ ^ ^er ,da er sein amt kaum angetreten, ^"7M, ill>Ezu versorgen., wegziehen sollte. ^„tz

zu verjorgen, wegziehen sollte. ga'E^ssaß"

allberett erklärt hatte, wurde fhm 1,6 "UalicSein paquet mit einer auf art emes^k

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Er

Haus geschickt, die diesen beruf vo" per ^irr schrieb deShalden , bey solcher bew"m„ ^ >v>r^sie ihm in diesem schreiben entdeckt wor c niederHausen, und nahm die geschehene E'A, „jcvlsw ^man aber zu Nordhausen von dieser sch"^ er " -«nv -in -rkolate ,, " Ing - j

und ein abermaliger beruf erfolgte , - INS':',, ii'/n^tage nach Trinkst!8 seine adzugs-prebtg 'introd^^e"Hausen ward er den fol^nden sonnwg^^,,^!"^,darinn das glück, das Jubel-fest der diest Ä

fenren^ Meil nucb der Ratl)

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sen-haus anlegte, ward er mit des.^ ,

verordnet, und muste es am dritten ^ sy >

bel-fests mit einer rede einweyhen. ^ erden 2 . octob. an einem flrck-sieber, rE^ptg^

am »». sept. bey einer gehaltenen