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zeit ein vortrefllcher Richter, so oft ihm erne fache zu entschei-den ist aufgetragen worden. Seine schriften sind in grosser an-zahl, wir wollen aber nur der vornehmsten gcdencken, indemdie meisten von solchen dingen handeln, welche mcht von gros-ser erheblichkeit sind r R.sllsÄions upori l>lr. VAnllss m« tii-ttory okttsrssies booic I. toms I. rslates toLngiixlr
mattsrs, mors elpesiLl!/ tliose ok V^Lliss, 1688. tN 8» änim-Lclvsrllons on n preteuäsä sccount or Leumarlr, Londen»694. in 8. L ^ournev ro I.ouäon, in tke >SLr 1698. via-
lozues oftlts vsaä ; Ibs Lrt okl.ove ; TksLrt ok Loolrerx;än Ililloricrä sccount ok tks Usatken 6oäz snä Istsroes;
Kommns. Übrigens ist nicht unbemerckt zu übergehen, daß inden Unschuldigen Nachrichten 17;-». x- 64. dieser WilhelmRing mit dem Ertz-Bischoffvon Dublin, der gleichen nahmengeführet, und dessen artickul diesem vorgehet, zu einer Personseyen gemachet worden, indem derselben von beyder schriftenzugeschrieben werden. EnglischerRingesbridge, ist ein feiner ort in West - Engelland, nichtweit von Dartmouth. *
Rmaon, ist ein klein städtlein in der SchottlandischenGrafschafft Fifa, an dem Firth osForth gelegen. *
Ringsale, lat. LinMm, eine Jrrländifche stadt nebst einemHafen in der Grafschafft Cork. Sie liegt in der provintz Mün-ster an dem fluffe Ban, nahe bey der offenbaren see, 15. Mei-len von Cork, südwärts. An. räor. wurde diese stadt von äsAguila, einem Spanier, dem gefährlichen rebellen Tiroen zugefallen mit 2000. svldaten angefallen und eingenommen.Nachdem aber selbige alsofort von dem Lord Montjoy, demIrrländischen Statthalter, den folgenden dec. belagert wur-de, kam Tiroen mit 6000. mann zu fuß, und reutern,sie zu entsetzen, unter welchen 2000. neue Spanier waren, diekurtz zuvor angelandet hatten, wurden aber den 24. dec. durchein aus dem Engelländischen lager gezogenes detachemmt ge-schlagen. Hierauf ergab äs Aguila die stadt an die Engel-länder, und wurde nebst seiner übrigen mannschafft durch sel-bige in Spanien gebracht. An. 1690. den 2. oct. bemäch-tigten sich Königs Wilhelmi III. trouppen unter dem Grafenvon Marlborough dieser stadt, und eroberten den folgendentag das alte kort mit stürmender Hand, nachdem der Irrlan-dische Gouverneur mit den meisten Ossicirern auf dem wallegeblieben war. Den nächst folgenden 17. oct. ergab sich dasneue korr auf gewisse artickul, und die garmson, so ungefehraus r2oo. mann bestünde, marschirte mit allem gewehre und-bagage heraus, und wurde nach Limerick gebracht.
Rings Lounty, ist eine Grafschafft in Irrland in der pro-vintz Münster. Sie stößt westwärts an Connaught und dieGrafschafft Galloway, nordwärts an Math, ostwärts anKildare, und südwärts an Queens County. Die Haupt-stadtdarinnen ist Kmgstown, lat. .kegioxolis, am ffuffe Eöker,welcher in die Boyne hinein fallt. Sie tst 20. malen vonAthlvne ost-und 40. von Dublin westwärts entfernet. (SieheMaryburgh.)
Ringston, eine marckt-stadt in der Engellandisthen provintzSurrey, auf der südlichen feite der Thames gelegen. Sie warhiebevvr wegen der crönung der Sächsischen Könige berühmt,woher sie auch den nahmen Kmgs'town bekam, da sie sonstzuvor Mareford hieß. Desgleichen ist sie auch wegen einemschlösse berühmt, so denen Cläres, Grafen von Glocester, ge-höret. Es werden allhier die allgemeinen Land-Gerichts-tage«ehalten. Es wird aber diese stadt Kingston an der Themsaenennet, «m sie von einem andern Kingston an dem fluffeHüll zu unterscheiden , so von Eduarbo erbauet, und her-nach mit einem Hafen, graben, köre, blockhäusern und ca-steüen versehe»» worden. (Siehe HuU.) eamäe««,.
* Rinis, (Paul) Gouverneur in Nieder-Ungarn, und GrafzuTemeswar. Er war von schlechtem herkommen, und ei-nes Müllers söhn, gebohren in dem dorfe Kims, von demer auch den nahmen hatte. Als er an seines vatters hand-werck zeitlich einen eckel befand, nahm er unter Blasio Magyar,einem damals berühmten Ungarischen Kriegs-Obersten, dienstean, bey welchem er sich auch so angenehm machte, daß , nach-dem er von einer ehren-stufe zur andern gestiegen, ihm der-selbe seine tochter zur ehe gab. Nachdem er endlich das oberstecommando erlanget, trug er sonderlich zu dem im jähr 1480.wider den Türckisthen General Akbech an dem fluffe Marofcherhaltenen sieg ein grosses bey, schlug auch drey »ahr hernachbey Sendcrsw die Türcken wiederum nut mcht geringerer ta-pferkeit. AIs einige unter »hm stehende Böhmische reuter ,welche man die Schwartzrn nennete, dem land-volcke durchraudereyen grossen schaden zufügten , und sich »m guten nichtdavon abmahnen lassen wollten , erklärte er sie im jähr 1492.ungeachtet sie ihm damals wider die Turcken sthr nöthig schie-nen, auch vorher gute dienste geleistet hatten, vor fcmde, hiebihrer bey die 400. nieder, und zwang die andern zu bessererkriegs-zucht.. Im jähr 149;. gieng er über die gefrorne Do-nau »ach Mosicn, und nahm unversehens zwey veste schlosserdes gedachten Alibechs nebst allem darinn gesammelten raubeweg. Im jähr 1494. entsetzte er Griechisch-Weissenburg, und
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als er bald hernach erfahren, daß. einige foldaM^^Fnison in Griechisch - Weissenburg ihr vatterlandwillens gewesen, ließ er selbige gefangen nehmew" ^nen vvn ihnen braten, und die andern cameraven." ^auch sie bey jeglicher solchen Mahlzeit fragen,fleisch eines verräthers schmeckte? Da sie nun aun .alle bis auf einen hingerichtet waren, ließ er dreien vden. Indessen traf ihn noch in selbigem a»
sen ungeachtet aber er noch einem andernMoflen wider die Türcken beywohnte, aber ^
nem stadtgen an der Sau, St. Clemens g^anm ^^tärstarb. La»F» 5 «-, äsc. IV. Ungarische kri^
x. 52. feg. Lucä Schlesif. denckw. I.p.
Rinnadellus, der 49. König der Schottlandenem bruder Congaüo an. ; 68 . Vor» seiner rech. ^ A,
nem vruper»»ongauo an.; 68. Von seiner ^0':-^. Illf«'' jpdenckwürdiges zu melden, ohne etwa» dieses, oavwelcher ihm succebiren sollte, schr höflich traMne/^ ,
denn wider jedermans vermuthen zum ^ ^
regierung machte. Er starb, nachdem er rhatte. ist et? M
Rinsberg, sonst auch Rönigsberg genannt, ^ stschloß in demSchlestschenFürstenchum S-chwe ,an. 2,68. einen Fürstlichen Burggrafen gchav"^s ^Ritter Ulrich Schof gewesen. Gegen ausgans ^ d^r ^s,cull haben die Freyherren von Eben dielen on ^gehörigen Herrschasst käuflich an sich gebracht'chronick.
Rinschott, eine alte adeliche famllie in Dr» „„vRiviere, Jette, Ganshorn, Hain, Relegem, hat ^gürher im quartier von Turnhout besitzet. ^ chE, L-den Freyherrlichen und an. 1659. den Gra/E'-halten. Frantz von Kinschvtt florirte zu anfans »
culi als Cantzler von Brabant. Sein söhn O, Pierk/ ^erster Freyherr und Graf von Riviere undwurde Ritter von St. Jacob. LVreKs« ^
ck« 9. 46.
Rinsky oder Chinsk?, das geschlecht dfdiinLL-ky in Bohmen, hat vormals den nahmen v >
- ' undschonLnS^
2s meldet, >y
. , -?errcn-,kanv erwiesen, M
aus dem Reich von an. 1402. und von» Ko»'ch pan>fss„. -simiro, prodncirte zeugnisse dargethan, daß ' kÄ.des Röm. Reichs Freyherren gewesen, und i-' rothen selbe, so sie noch jetzo führen, zun»ber sie von dem Könige in Böhmen, Johanne, A ^ n«rolo IV. äiplomsra erhalten, welche hernach '
Georgio und Uladislao in allem consirM)^ '
ceslaus Dlask, Freyherr von Wchinicz, »o» D" z
von Wrzesowitz Ivhannem Chinsky,
Herrn in Zasmuck, Kayserlichen Ralh > " -urnLÄdCarlstein, welcher an. i;8r. LommMriusBöhmen gewesen, und mit Anna Pausana
zeuget Weneeslaum Chinsky, Freyherrn von AtEMtktau . kierrn in Eolin . Chlulnitz, rc, der vf,
tau) Herrn in Kolli»,konis, Herrn
Chinsky von Chinitz und Tcttau, HfrrttM>S,.nitz, rc. welcher mitMargaretha, E .
von Portia und Bruuaria, und A»nä Mhtochter, 2. tochter, Mariam ElisabcthaM ^'.hftrlE yisA z»Grafen von Wrbna und Freudenthal, „ . yndund Oberst - Land-Cämmerer m Mh^"L;chlick e Aro^,,.tharinam, so an Franciscum IostphuMPassaun, Kayserlichen geheimen Rath -ul.
ten in Böhmen, vermählt gewesen, undgestorben, und 2. söhne gezeuget, Fran«,
Kinsky , Kayserlichen geheimen Conf re''^„tcrnistern, Oberst-Cantzler in Böhme» 11^
Vlicsses, von welchem im folgenden MitNorbertum Octavianum Kinsky, deö-v s DFsen von Chinitz und Tettau,
Chlumitz, Wickleckh, Winatzow, KH^'AlokAbus, Radolschin, Kotzen, Nadreckow/ ^^ M-/und!
Burgstein, Kayserl. würckltchen gM.. . Hofs in Böhmeu Erb-HofnEnen Vliesses. Als er von Unlversitatel'
ku>ttv^n i» studien, 77^
zum Cammcr-Herrn ernennet, und Z» «n.lM Königreich Böhmen befördert, auch Grafmen Ralh gemacht. Als an. » 7 °°-. Geister
csscus von Wrbna,Oberst-Land
Böhmen, zur Obcrst-Cantzler-strlle E
Oberst-Land-Richter, ihm in dem Es,,''V
amt, und weil der GrafWurbenat
hat er mit Kayserlichen» constns M A^er ^
hohen amts-verrichtung ihm adiunE ^ hat
sephus an. -70;. znr regierung ko-nn" pen
Oberst-Cantzler in Böhmen bestellet, »gen jahres das jurament ablegen iaii""'