Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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511
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t°>> Würben gestorben. Er ist auch gehei-

lt« tveaen worden ; nachgehends aber wiederumh^dcn/un^Vchtung der accisen, nach Böhmen geschi-^ an. 1710. im ang. der oberste Burggrafktk^^M^Aann Jacob, Graf von Czernin, gestorben, istiiis^liigl, aus einer fpecialen delegation zum Lr^sesM«^"küns/Evalterey, Land-tags-seßionen, enger lands-^ Accis-Deputation und des Ober-Steuer-l,A"ch Bohmen, ernennet worden. Der Kayfer^iÄ"aua> " in seiner geheimen Raths - würde confir-

Res den jan. an. 1712. zum Ritter des güldenen

, in . und zwar immeäiatsnachdenHertzogli-

vvn»?. allen andern Kayserlichen Nmistris.v^Rnde., öen orden bekommen, welchen er den?er s," 29. wart. mit gewöhnlichen ceremonien zukhkx vand des Kayfers empfangen. Seine direction^kb^Qb-r ^ aber hat aufgeboret, als eben in ftlbigemUeilirn vb-üa "^ations-Präsident, Johann Joseph GrafAleMhlin Burggrafen ernennet worden. Seinedes ^S?"a Francifca Barbara, Maximilian!K U^^rase,,^' Nom. Reichs Grafen von Martinicz, ober-Mx/olivonBöhmen, tochter, und Johannis Lamber-wittib; sie starb im dec. an. 1694. zu, V»?°rauf/?!.alü sie ihre jüngste tochter dafelbst besuchen^ >>, ivch,.? "ch mit Theresia, Vertraun, Freyherr» vonSew- 5 "- ' 697 . vermählet. Er starb den z. jan.

erster ehe sind Maria Elisabeth, so zu

.Mv, -llSeinas, s eye,mo wtarra >LN,aoe!y, ,0 zu

.^ReichW berommen Wenceslaum Desiderium, des»^ai?.bec. a>, ^n von Nostitz, im febr. an. 1692. nach?io, des r erfolgten absterben sie sich mit Fran,' Aom. Reichs Grafen Wratislau von Mi-4 ^>»n fe" Anna Francifca, so an Johannem Joachi-

s, eidnitz und Jauer, an. 169;. vermählet,I^ik^ns, tz-.n wlttwenstand versetzet worden. JohannesJostphi Cämmerer, fo gestorben, undÄEhnij,'^/ Kaystrl. Cammerer, so den 8. jnm an.hE^Vice-Cantzler, und an. 1711. als anderer«eUN'dier zu der Kayferl. wähl nach Franckfurt>h„, Heil Worden, welcher er, wie auch der cronung-l^ndx,, „Kayferl. Principal-Gesandten beygewohnet:LB ss? lind ein besonderer artickul. Seine kinder^AlrÄ^'Nes ' Eleonora Josephs, an. 1693. Jo-Aaxnnilianuü den i;. oct. an. 170;. undhÄchAaniie.; Mt. an. 1709.

rw ^bulsky, Burggraf zu Carlstein, hat ausser^''d vAceslao, noch einen söhn gehabt, Wilhel-^ltlena owltz und Tettau, welcher von seiner ge->n n- ^eafin Tertzky, auch posterität hinterlas-^ ^ laäoLko c. zi. LaLr»»r, in msscell. Üsgni

Witz . 7 ' (F., A

Ulrich) des H. Röm. Reichs Graf vonin Chlumitz, des Königl. Hofs in^ ^ d,Mheim??^r, Ritter des güldenen Ältestes, Kays.KöqiarÄ^erentz-Rath, Cammerer und Oberst-<E Bohmen, einer der aüervertrautcsten

Leopoldi, war geb. an. 16)4. ein söhnKd??'"andi'strafen Chinsky von Chinitz und Tettau,^» , bester und Cämmercrs, und ^Margarethä

?!

Cr l!! 5 - Brunaria, des ersten Fürsten von Por-e chit grosser applicalion auf die stu«

Lli«!'an°?kectjynj??^itm und nachdem er sich in beydenund .sonderlich auf der Universität zuM.^°?'^r,""°ge,chlckllchkeic gnugsam erwiesen, begabbald an den Kaystrl. Hof, da ihn derAls »^Alaem Cämmerer und Reichs - Hof-AiK ck?"gemci»?"le dienste nur angetreten, so zog era«r sah,>( redt- ,'»e qnalitaten jedermans VerwunderungMiste?, vh ° and schrieb säst alle sprachen mit gröster^i>e^tqn°j art, Aar sthx ernsthafft war, so hatte er dochlehr s?-,j "laschen hertzen zu erforschen. Er- - eine» guten anschlag zu machen,

d "ö' seine V auszuführen. Der Kaystr erkann,^ ^ bp??» von Irrten, und machte ihn an des GrasenLd°7^l. K gien?, '"a stelle, da derselbe als Botschaff--Böhmischen Vice-Cantzler, ferner^ Medusen ?es grossern Land-Rechts Beysitzer,>N tu,?' ^roli Liebstinsky von Kollo.

A V zM. ^bera zum Appellations-Präsidenten,

V«« in Böhmen. Ob er

2°^! ^verMent Wm?-Eaumjähr alt war, da erK v??aen auf setzte doch der Kaystr so ein^fK^»e,??Hm vern!k" aad feinen justitz-eifer, basier^ky, ^>gx Loy???'aen ließ: er wollte wünschen ,veZNten vexstb.«'Dergleichen Richtern, wie der' künm?''..^n, damit er sich.gantz.und

" »och BöhLisLer Äice.Ä der a«Tstr an. ^664. nach Polen, dad^vpeln w,dA°lenverpfändcten Schlesifchen>chstece ^°len gNjLattbvr, gegen die im Schwe-^Nkvsteu. Ä- ^hulffe und deswegen ausge-* wegen verneuerung der verschrei.

bung die Polnische Crone auf einen Oesterreichifchen Prin--tzen zu bringen, und wegen restitution des Fürsten Lubvmirstyzu tractiren hatte, und bis auf folgendes jähr verblieben, auchhernach noch einmal Gesandter in Polen gewesen. An. 1672.war er Kaystrl. Lommillsnus auf dem Land-tage in Böhmen,und an. 167;. wurde er geheimer Rath. Zu ende des 1676.jahrs schickte ihn der Kaystr als klsnipoteimalwm und aus-serordentlichen Ambassador auf den friedens-congreß nach Nie-mägen, woselbst er den 5. jan. an. 1677. anlangte, denftbr.an. 1679. als anderer Kaystrlicher klsniporenciarius die frie»dens-tractatcn unterschriebe, und gegen ausgang selbigen jahrssich wieder nach Wien begab, den' gantzen monat dec. aber zuCöln kranck darnieder lag. Mit was vor fleiß er sich bey die-sem wichtigen friedens - negorio aufgeführet, und was vorehre er dadurch erworben, ist weltkünbig. Es suchte auchder Kaystr seine grosse und ltreu-geleistete dienste nach würdenzu belohnen, indem er ihn nach absterben Ioh. Hartwigs,Grafen von Nostitz, an. 163;. zum Oberst - Cantzler des Kö-nigreichs Böhmen, und der König in Spanien zum Ritter desgöldenen Vliesses machte. An. 1687. wurde er auf dem Land-tage zu Preßburg zum Ungarischen Landmann angenommen.An. 1689. schickte ihn der Kaystr als seinen Principal-Gesand-ten wegen des Königreichs Böhmen zu der vorhabenden Rö-mischen Königs-wähl Jostphi nach Augsburg, welche exauch nach vielen seßionen den 14. jan. au. 1690. glücklich vol-lenden helffen, worauf den 19. selbigen monats die crönungerfolget ist. Hierauf wurde er in den geheimen Conferentz-Rath gezogen, und kam hinführo keine fache von Wichtigkeitam Kaystrl. Hof vor, daran er nicht mit theil halte; wie ihmdenn auch der Kaystr die ausländischen affairen gar ins be-sondere anvertrauet, welche er mit ungemeinem fleiß, nach-dencken und behutsamkeit verwaltet hat, und ihm angelegenseyn lassen, an allen Höfen spionen zu halten, auch so glücklichgewesen, durch sie, was er gewvlt, zu erfahren. Unter seinenausländischen affairen, so er allein tractiret, ist wol die wich-tigste, baß er die Polnische Crone auf den Churfürsten zu Sach-sen, Fridericum Augustum, gebracht. Als an. 1697. der Ryß-nückische friede mit Franckreich geschlossen worden? die wegender auf dem fall stehenden Spanischen succeßion sichereignen-de conjuncturen aber zu erkennen gaben, daß er nicht langedauren würde, so hat er dem Kaystr gerathen, nichts vonseinen trouppen abzudancken, sondern stlbige vielmehr zu re-croutiren, und noch mehr anzuwerben, den Ertz - Hertzog Car!mit 20000. mann in Catalonien zu schicken, so viel in May-land, und z 0000. mann an den Rhein zu legen. Allein eSkam dieser gute Vorschlag nicht zum stände, und dieser grosseMinister , nachdem er durch führung so vieler importantengeschäffte abgemattet worden, beschloß sein leben im 6;. jähreseines allers zu Wien den 27. ftbr. an. 1699. eben zu der zeit,da des Königs Jvstphi beylager celebriret wurde; da der Kaysser Leopoldus seinen tod so sehr beklaget, daß er bey den ange-stellten lustbarkeiten sich vernehmen lassen: Lelekrsmuz kett»Isis L aceto conäits. So sehr in seinem leben sich einige fei-nen Vorschlägen widersetzet, so sehr hat man sie nach seinemtobe zusammen gesucht, allein man hat nichts gefunden, undsind seine papiere verbrannt gewesen, daher man diesen Verlustdesto mehr bedauret. Die durch seinen tod erledigte Oberst-Cantzler-stelle im Königreich Böhmen blieb bis auf folgendes1700. jähr unbesetzt, indem der Graf Johannes Francifcusvon Wrbna und Freudenthal, Oberst-Land-Hofmeister des Kö-nigreichs Böhmen, und Thomas Zachäus, Graf von Czernin,Böhmischer Vice-Cantzler, starcke kompetenten darum waren,als aber der letztere an. 1700. den r;. ftbr. starb, ward selbigedem erstem aufgetragen. Seine gemahlin war Anna Fran-cisca, Francisci Bernhard!, Grafen von Ursenbeck, tochter, mitwelcher er keine linder gezenget, und sie bey seinem absterbe»als wittib hinterlassen, die aber den 29. ftbr. an. 1708. ihm imtobe nachgefolget. Weingartens Fürstensp. der Oesterr. Mo-narchie, P. Z 74 - i?«aUa «kr vist.

cii Leopoläo Lelare I'. II. x. ;zo. Leben Raffers Leopold!,

x. r;;. 124;.

* Rinsky, (Francifcus Ferd. Graf) von Chinitz und Tettau,Ritter des göldenen Vliesses, Königlich-Ungarischer würcklichevgeheimer Rath und Ober-Hofmeister im Königreiche Böhmen,wie auch Majorats-Herr rc. war ein söhn Wenceslai NorbertsOctaviani, Grafen von Kinsky, Kayserlichen würcklichen gehei-men Raths und Oberst-Cantzlers in Böhmender denjan.an. 1719. gestorben, und Frau Annä Francifca Barbara, ge-bohrner Gräfin von Martinitz, welche ihn den 1. jan. an. 1673.zur welt gebracht. Er trat bey zunehmenden jähren m Kap-iert. dienste, und ward Rath und Cämmerer. Den 8. jun.an. 270;. legte er den eyd als Böhmischer Hvf-Vtce-Cantzlevab, woraufer als erster Böhmischer Gesandter auf den Reichs-tag nach Regenfpurg geschickt wurde, in welcher gualität erbey dem Chürfürstlichen Lollexio sich den 7. sept. an. 1703. ge-wöhnlicher Massen legitimirte. An. 1711. wohnte er als zwey-ter Königlich-BöhmiDer Bevollmächtigter der Kayfer-wahlCaroli VI. bey, welcher Monarche ihn mcht nur in diesemjähre zum würcklichen geheunen Rathe ernennte, sondern auchan. 171;. zum Böhmischen Hof-Cantzler erklärte. Nachdemtobe seines vatters an. 1719. ward er Böhmischer Oberst-Hof,Meister, woraufer den rr. sept. an. 1720. unter die Stande

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