Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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Groß-Creutz und Groß-Prisr, auch Statt-^nir^crai'-r^' ) Lotharius Josephus Dominicus, Kay-->sciK'tt>N'Marschall-c. hat sich den merk an. 17-6.^^y»,th-^^uaTheresiaIsidvraäsLannoy, GrafFran-^ Mottcrie tochter.

^"^ck»^^Elsche linie stiftete Graf Johann Georg vonhe^V", Freyherr,, vonKönigöeck, anderer söhnEr hatte zwey söhne, deren der jüngere,«n>Dom-Herr zu Saltzdurg und Augsburg^ber, Antonius Euftbius, starb den 1. jun.sir,a?va, x. Mte vier gemahlinnen, deren die erste Dorothea"M''§sz. Wvphori Richardi, Freyherrn von Thun, toch-« ' die andere, Anna Maria, Fürst Mai-Cat^/°siern tochter, starb an. 1678. die dritte, Ma-hj ^rna, Gräfin von Montfort, starb den 2;. nov.tvcb?-^X Christiana Lucia, Graf Christian, vonaarb an. iü88. Sein einziger söhn Fran-Graf zu Königseck und RotenfelS,An a-l^kd K^'dorff, Herr zu Stauffen, Ebenweiler und. T,a^er?vR*hcher Landvogt in Schwaben, und würckli-^»»s^phori Seine gemahlin Maria Antonia, Sifri-»^Ming^Grafen von Brenner, tochter , hatihmCa-!^Hve>iiy"°UMden7.may

may an. 1695. und Johannem Er-

' 48 . / ".9. an. 1696. gebohren. NPU 8 nerÄlci

t X. k. üb. VII. L. 7. Souvcrainen von

tocul. des Rcichs-Archivs, tom. I.sistie ist Carolus Scyfried Ferdinand beyX x in a'urcklicher geheimer Rath, Cämmerer undNßijMr- und Nieder - Schwaben , auch Groß-UKnch^^-vrdens St. Georgii in Bayern worden,Ai°»l>?i von vermählt mit Maria Friderica, Fran--^ka,^ Eus-ki7?-itingen - Spielberg tochter. Johann Ern.».Eöischcg E ward Dom-Herr zu Cöln und Costnitz.

X>eck Handbuch.

(Hugo Graf von) Kayserlicher. geheimerund Reichs-Hof-Rath. Sein vatter^u Königscck und Rotenfels , die MutterLE»,Dr x/acvbl, Truchfessen von Waldburg , tochter,Nlhte sindj/o,, '' t95. gebohren worden. Er legte sich mitEv-« wurde auch Präsident bey dem Cammer--"'»Hn„i.cher. Als ttburfürll Kriedricl, von

,.^vu!§- Als sich aber Churfürst Friedrich vonM, «.^" Böhmen der stadt Speyer bemächtigte,

tik^ t>e^ss einen König erkennen wollte, kam er in

,, als es sich mit selbigem änderte, kam

s-I^ch "'Und Jd.L^htuandi II. Hof, und wurde zum Cam-d^ ^-H.of-Rath gemacht, welche beyde stellen^>1 Üi stxj^rsth II. ^aystr Ferdlnando 111 . behalten, und vonVerschickungen, zumal in dem Schwä-N d Mtljch) wgxden. Ihm wurde ferner aufgetra-V' 3t)Oismunk HHEn Cäciliam Renatam dem Könige'» 'n Polen zuzuführen. An. 1641. wohnte

n r."' 5uss^ä. . ^egensvurg bey, in welchem jähre ern Löistd^n^^uden virsckors des Gräflichen OolleZi!

worden ist, welches DireÄorium. Als Levpvldus an. 1653. die Kayferliche? b.^le,? 'M U^er ihm, die Huldigung von einigen^Si»°b^Gr>Swablschb„ x^ist einzunehmen. Durch?°L'kNk ,^>cu tl,^)ann Wilhelms, an. i6üz. erfolgten?i>>> kte» Mm)»e/^."^^^igter lande, und legtesei-"Jost^Madt ln der Graffchafft Rotenfels an,I^k u stai-/^ Capuciner nebst einem Hospital er.

d-n - '^»g. an. 1666. Seine erste ge-S ^ld^.dv^aa a , Fürst Johann Georg zu Hohen-">->r K'lhchn ^ZMranciscus, Dom-Herr zu Cöln,d?v>iV bvu ^rlvtt/ ,^?chs-Vtce-Cantzler. Die andere ge-' M« ^elch-r 5 !'rse, Graf Carl Ludwigs zu Sultzl-« ' Lütn>k^°E>anncs Eusebius, Dom-Herr zu

Straßburg, der an. 1661. ge-gl l'l>nis Francifcus, nebst einer tochter,»r, tz'u »vgx g, ^-anonißin zu Deuren worden ist. Die° ' U)ttch 1 "'a Amalia, des Rheingrafen Johan-^L'.8s«--i> ^ ^ aber keine erben hinterlassen. 4>e,r.

Graf von) Kayserlicher gehci-?»», »chs-ff^reyh^/^ der Graffchafft Tyrol. Seine eitern^ci- ^r.^u vor, JaÄJunigseck , und Cunigunda , Ja-^tk ^ sia," etiiiqAE'burg, tochter. Nachdem ftin vat-i?^'Herk?"lu st^j^uchelmordern umgebracht worden,u v^^«erdi, ^''und reifen, begab sich hierauf in^de ^''andi Caroii von Oesterreich würcklicheis^wab°"/elblgem zum Ober-Hofmeister und"x?s'j°rdliet. In dessen nahmen nahmN vil'Uigch-Crh-H" ' er Waldstädten die Huldigung ein.

stMtttzvg verstorben, und sein brudcr khmvlch^hkr-^ gehen»seinem ^bersten Munster,An R^hz Jffspruch, und zumi^klützeU« suchte ihn auch, die heuraths-z»?AHedwtg Augusta, Pfaltzgraf Chn-" nieder dj-'^^hen, und meiste er als Gejänd-verein Crtz-HV»ulativn annehmen. Bey seiner'Hodens ^rtzog tvdtlich kranck, davon er auch§is der Kayser Levpvldus di-e suc-

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ceßisn der Tyrolischen lande erhielt, machte er ihn zum gehei«men Raths-Präsidenten und Statthalter der Graffchafft Tyrol,bestätigte ihn auch in der Landvogtey Schwaden, und bat ihmbey dem Kvniae Carolo 11. von Spanien den Ritter-orden desgoldenen Vliesses aus, wlewol er vor dessen erhaltung im febr.an. 1666. mit tode abgienq. Er vermählte sich mit Eleonora,Graf Caspars zu Hohenems tochter, von welcher er Graf An.tonium Euftbium, seinen Nachfolger in der Landvogtey Schwa.den ; Franciscum Euftbium, Dom-Herrn zu Saltzburg; Ma-riam Elisabetham, GrafJohann Ludwigs zu Sultz, und Mo-nicam, Graf Johannis von Trauchburg gemahlm, erzeugethat. /»,/,»/. Le.

Aönigsfeld, eines der älteste» adellchen Häuser in Bayern,welches M dem XVII. fteculo den Freyherrlichen character er-halten. Neidhard von Königsfeld war ein vatter Arnoldi undHippoldi, welche an. n6;. unter die turniers-genossen zu Zü-rich gezehlet werden; der letztere hat seine linie in Kärndtenfortgepflantzet, die aber vor langen zeiten abgegangen ; der er-stere hingegen floriret noch in seinen nachkommen in Bayern,von welchen um das jähr 1670. Johann Georg und FrancifcusNicolaus, Freyherren von Königsfeld, Chur-Bayerische Cam-mer-Herre» gewesen, und ihren stamm fortgepflantzet haben,ör-ce/,». stemm. k. IV.

Aömgsfelden, war ehemals ein prächtiges klvster im Aer.göw , Berner-gebieths, ausser dem städtlein Bruck, zwischender Aar und Nüß gelegen, und von Elisabeth«, einer tochterMeinrads ll. Grafen in Tyrol und Görtz Hertzogs von Kärndtentochter, Kayftrs Alberti I. hinterlassener wittwe erbauet, mithülffe ihrer tochter Agnes, Andrea III. Königs in Ungarn, ge«mahlin , und solches zwar aus anlas des grausamen mordS, soauf dieser stelle an jetztgedachtem Kayser von dessen bruders söhnHertzog Johann von Oesterreich , und seinen mit-verbündetenbegangen worden, von dessen Ursache sowol als der ermordn,,gselber unter dem artickul Alberti I. ausführlich gehandelt wor»den , als wobey auch dieser daher veranlaßten stiftung des klo-sters oder vielmehr zweyer kloster , des einen für männer Bar.süsser-ordens, des andern für Weiber St. Clarä-ordens anre-gung geschehen. Den ersten stein legte die gedachte ElisabethaKönigs Merti wittwe selbst , und ernennte zur ersten AebtißmHedwig eine Kloster-frau von Söfflingen bey Ulm. Sie warauch selbst entschlossen samt ihrer tochter Agnes in diesem klosterihr leben zu beschließen , starb aber vorhin zu Wien an. e;i;.und ward nach drey jähren nach Konigsfelden gebracht, undin einem gewölbe der dasigen kirche, samt andern 17. gefürste«ten Personen beygesetzt, auch mit einem über diesem gewölbeaufgerichteten mcmumenw von, marmor beehret. KöniginAgnes aber, nachdem fie sich für ihr wittwen-gmh eine grossegeld-summe zahlen lassen, begab sich in diß neue kloster, leb-te da noch 48. jähr, und starb im 80. jähre ihres alters, (sieheAgnes, Königs Andreä gemahlin.) Zum andencken des ge-dachten Kayftr-mords finden sich auch da neben andern die fol-gende verse aufgezeichnet:

Ln stegimn stegis ügnatum lünZuins csmpum.

U-Lü Xeginsrum marmors struxit gmor.

Heroum strlrem cineres tsgst urna lepulros,

8eä titulu« vivax.stvstriL lemxsr erst.

Der innhalt dieses monumsnri dienet auch zum behufderjenigenmeynung, welche in stiftung dieses klosters die Königin Agnesder Kayserin Elisabethä zur gehülffm giebet. In der gegenddieses klosters ist vor zeiten die alte stadt Windisch gestanden,wie man bann bey grabung der fundamenten zur kirche und kio-ster viel altes gemäuer und stein-wercke,auch viel Römische mün-tzen und andere alte geschirre gefunden; die Überbleibsel solcherantiquitäten find auch noch auf den heutigen tag an diesem ortezu sehen, und darunter vorncmlich eine schöne wasser-leitunq,die sich von Birr her über Las selb bis in das kloster ziehet. Indafiger kirche sind zur rechten feite des chvrs abgemahlet HertzogLupold von Oesterreich samt^?. Fürsten, Grafen und Herren ,die den 9. j„l. an.i;86. zu Sempach erschlagen, und zur begräb-nis anhero gebracht worden ; man stehet auch noch die zwey zim-mer, welche Königin Agnes in diesem kloster bewohnet, samtden grossen und mtt eisen beschlagenen trögen, wie auch die Kö-niglichen sale, darinn viel schöne stlcriptiones zu finden. Indein einen dieser sale siehet man die todten-bahr, darauf Her-tzog Leopold samt den erst-angeführten adelichen Personen nachKonigsfelden von Sempach gebracht worden; item einen groftsen kästen voll stricke, mit welchen sie ihre feinde erwürgen woll-ten. An. i?2;. als Zwinglli büchcr zu Kömgsftlden bekanntwurden, hielte das gantze Frauen-kloster bey der Obrigkeit anum freylassung aus dem kloster, so ihnen zuvor eine zeitlangabgeschlagen, doch endlich bewilliget wurde, worauf die mei-sten Nonnen sich an. 1524. verheu rathet haben. Es wurde daskloster darauf in einen spital verwandelt, darum man alte,presthaffle leuthe, sowol männer als Werber verpfleget, unddie aufsicht einem Amtmann von Bern, so den tttul eines Hof-meisters führet, überlassen hat; es wird selbiger alles, jährabgewechselt. akron. Aller. k. I. gcj. gn, I; oy,

ckron. Lern. L. 1. ?- ?7- 62^. Lt). Vll.

c. 1;. p. 21;. ckron-ksf. Iib. III. e. ^ IjA. IV. 6.

cbron. Aller. üb. VII. L. 9.

. Romgshof, wie stadt und schloß in dem Könlgarätzer-kreise,n Böhmen, an der Elbe, zwischen Jarvmir und Trautnan.

Aönigs»