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hatte er nicht so-wolden studier,, wozu?> iiiMd .""d gelegenheit gehabt, als dem stetigen Umgang§a«sek,,, an berühmten Höfen mit hohen standcs-undPersonen zu verdancken, und ausser.derd^bet,,!,,^"vejsung, durch eigene erfahrung und.Übung>"' lind mÄ ^ zeitlich in -Verschickungen gebrauchet wor-
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rlik^^Äei! Seschäffte in Franckreich, Engelland, Hol«U > an den meisten Höfen. Teutschlandes mit
n'S» lange PfaltzgrasLudwig Heinrich.Mo-El>reg dT unb dessen nachgelassene Wittwe gelebet , istlvie^Ali als geheimer Räth und Ober-Stallmeister^ ^on dem Churfürsten Carl zu Pfaltz und»eNZtt Friedrich Wilhelin zu Brandenburg in bleusteM ia Als aber obgedachle. wtttwe an. 1688.ü,a,°^ch i,r von dem damals regierenden Churfürstenerlr^AE König in Preussen, .als Schloß - Haupt,,»rz Mch Cammer-Herr angenommen worden, da erVerdienste sich bald in die innerste gunst sei«»kh^^selbx» iu den höchsten ämtern hinauf geschwungen,n,.."/" allgemeinem rühm verwaltet, bis sein zu-sk,».^l>e cknn die last zu schwer machen wollen, undllis.Mdiae„,Mn, worauf er im. ende des. 1710. jahresV^' sled erhallen, und, seinen güthern näher
,^ 1 -Hl.an, Franckfurt am Mayn begeben, allwo er«itKen, mir tobe abgegangen, sein letchnam aber^l^klni^chren nach Berlin gebracht, und daselbst inig"' parochial-kirche ohne gcpräng beygesetzt, wor-?^heurathete er sich mit einer vcrwtttlbtxn
e'^ -'Min ä^yeuratyete er „ch imr emer verwllltvrendv° tu Ew,?, °^rnen Rickerinn, eines ansehnlichen kauf»gebvb^»^"h tochter, mit welcher er erzeuget Frte»jähr 1697. Casimirn im may 1699. Frie-R, ^schleck, 1704. Anton Wilhelmen im sept. 1705.^>1^ klyHn per Kolben von Wartemberg hat Georg Hel-Urj „ d-s ,.Nien tractat von Merbod von Warlemberg,Ein gelebt, in unzertrennter folge her-
7^arte»i^^^ttler sutbor, so den vorzug des Rolbt-Ä!?^a>ls i,?brMschen Hauses zu Cöln an der Spree an.
viit aMven, hat dessen altecthum aus dem neunten^b,^lisch^""vllchen gründen hergeholet, und will, daß die^lir , v>it Schweitzerischcn und die Böhmischen War-Pfältzischen von einem gemeinen ftamm-Uein^dcyi^n, wobey er ihnen mehr andere stattlicheMe.Ziffer k":. Das wapen der Kolben von WartembergÜ» dem § -» M einem rothen schild, in dessen Häupt-el eigner,-.."^stucke ein »veisser ball, auf dem Helm zwey^>k «ufr^ Zechten ein schild-haller, ncMIich ein mamt^ es ist tz^"^kvlben in der Hand, zu sehen. Das Gräft
^yd^^'uselben nicht weiter unterschieden, ais!»> "en schild-halter hat, und der balcke mit
gehörn beleget ist.
(Christoph Peter) zu Dörsies, einem' den^ "Mlen dorfe in die Redwltzische Inspe-dec. an. 1680. gebvhren. Dessen vatterldLdie'A^nde, waffen-schmidt, oder auchHoch-
»,ws!jcher Zoll-unv Aufschlags - Einnehmer!- Kripnerin von dem yammcr, guth
i^er qu^^tzischc Lateillisthe schule hat er so lange.R16. Stund in t.aciriis L OrTllis geleget. Hier-
ci, ^' ist m.!ss^nnnen. Seine studlen yal er in Leip-Ptei,sw»Eda Nagiller worden. Denn ist ers°I '?v^^lseh y«^sschen geheimen Raths, bl. Gcoßick aufwacher den, Onpo cli buon-, Lperanra angelan-E'l« ?,dxx Segeben er eine besondere reise-beschrcibung inV welcher hernach ein auszng geinacht
Sek°L°y lns Englische übersetzt, zu Londen -7;di? 'Sey, Weil aber gedachter Minister bald mith benölhigten gelber ausgeblieben, er
und endlich gezwungen worden,»d>, fM sx.„ "w^LLretsrin8 dienste anzunehmen, dabey.^W^ttxxM ixh ll Wcht kommen, wie er denn blöde au-» l g,^e ivjx^^e behalten. Nachdem er aber in sei-'- > Äism ^Sekommen, ist er zum Rectorat nachgU veruffen worden, allwo er vor etlichen
i" St. P.Ici;u
orte, wo sen, vatter Eberhard^Ate j-^vdirtx i»Vt war, im jähr 1619. den 21. febr.
! t^'hao^itte ^ Alters a ^""er-stabt. Er verfertigte schonh Lehrer ein Griechisches ge.
->^>8 hoben schule daselbst unter
Halmen'!? ^"eb endlich im jähr 1679. den/»l tz- 'll, ss ' bist. xAon koamaiÄ 6 rWLs, Straßburg l6;y.ss>U>Ll'N,ej °or. Or-LL. 6erm. p. r;r.
! s .stadt in Böhmen , und zwar in
veka^den^pAten'd^!!^^onPrag,gelegen. An. ,421.M sie das daselbst befindliche Dominicaner-^ einen Grafen von Ron-
Hm Slltz ^ haltlch'Hbuestern, in ein faß gesteckt, und 1e-durcn.^4 . bemächttgten sie sich die-^^berey ; hoch die Catholischen
machten sich nach einer s. monatlichen belagerung davon Mei-ster, und zogen die verräther zu gebührender strafe. ini-tLell. Lob. Ilb- IV. cisv. I. '
Rollere, diese adeliche familie zehlet Micrälius unter die äl-- teste und ansehnlichste m Pommern, und führet zu erst Nico-laum an, dessen an. 1466. in einem Soldinischen vertrage ge»dacht wird. An. i;96.-ist Eggard Koller zu Chorecke Etbsaß ge-wesen. pommerl. lib. VI. ,
In Hollftein ist eine adeliche familie Koler oder Koller be-kannt,welche mit der vorhergehenden fast einerley wapen führet.Von derselben war an.. 1592. Balthasar Hauptmanu undProbst im kloster Utersen. ^l«L. Holst. adel. chron. x. 54.
* Uollius, (Joachim) ein Holsteiner,;war Bürgermeisterzu Cremve, ließ cm jähr i?86. zu Hamburg ein Nechts-buchdrucken, darinn er die artickul, so man Lübisch-Recht nennet,und in manuscript gefunden, nicht allein in eine bequeme ord-nung gebracht, sondern auch das Kayferliche, Sächsische undGöttliche Recht zugleich mit-angeführet hat. tickst, iürgog.In bist. likter. Lkors. Oimbr. I.;. bist. sur. VI. 27.
Rollonitzsch, Lolnizsch, eine Gräfliche familie in Oester-reich und in Kärndten, allwo sie das Erd-Jägermeister - amtschon in dem XVl. Ib-aulo besessen. Sie stammet aus Croa-tien her, . gleichwie sie «och heut zu tage daselbst und in Un-garn bekannt ist, auch hat sie sich an. 1617. mit FerdinanboCollonizsch von CottnizIisBohmen niedergelassen, welche da-selbst unter die Land-Stande aufgenommen worden. Theo-dvricüs von Collmz wurde an. n8;. zum Bischoff zu Gurckerwehlet, und starb an. 1220. Heinrich hat an. i;;«.. als eintapferer kriegs-mann die Oesterreichische partcy wider die sogenannte Margaretha Maultasch destritten; Thomas aber,des vorhergehenden bruder, ist ein grvß-vatter Eberhardi wor-den, welcher sich wider die Türcken tapfer verhalten, und vonhem Kayser Carolo IV. zum Ritter geschlagen worden. Erward ein älter-vatter Leonhardi Vizdoms in Kärndten, dessensöhn Amalricus sich an. i;;2. als Kayserlicher General widerdie Türcken durch seine tapferkeit hervor gethan. Friedrich hatdre stadt Villach in Kärndten an. izzy. mit 40^0. mann ero-bert, und daran f die charge emes Vizlhums im Laventhal er-halten. Johann Barlholomäus war um das jähr 1584. einsehr berühmter General in Ungarn, und ein bruder GeorgSevfrieds, Freyherr« von Collonizsch, Hauptmanns in Forch.tenstein und Eisenstadt; von dieses letzter«, söhnen sind Sey-fried, Ferdinand, Carl, Johann Georg und Ernst zu mercken.Der erste, Seyfried, Commendant zu Neuhäusel, comknandirteum das jähr 1596. als Kayserlicher General-Feld-Marschallin Ungarn, mit grossem rühm. Die übrigen 4. haben als Ge-nerals undKriegs-Räthe dem Ertz-Hause Oesterreich in Ungarngleichfalls vvrkrefliche dienste gethan. Vorgedachten SeyfriedSenckel, nahmens Ernst, hat zu erst den Gräflichen character ge«führet, und ist Commendant zu Comorra gewesen. Seine söh-ne waren i.) Ernestus Fridericus, welcher bey dem Kayser Leo-poldo in gutem ansehen stund, und sich bey den Prolestaivten dadurch sonderlich beliebt machte, daß er für dero in Ungarn,befindliche Archen intercedirte. r.) Leopoldus, der berühmteCardinal, von dem hernach. . An. 1709. besaß Sigismund,Grafvon Collonizsch,die Bischoffliche wurde zu Wachen in Un-garn, und an. ,7,0. wurde er Bischofs zu Wien. Siegfried,Kayferl. Cammer-Herr und Cron-Hüter in Ungarn, starb an.171;. Adam aber war zur selbigen zeit Kayserlicher General,Und nebst dein vorhergehenden ein naher anverwandlcr deSvorgedachten Cardinais. ü«ee/r». komm. k. II. :mw,I.
(ssrintb. ^rvrv.
Aollonitsch , (Leopoldus Grafvon) Cardinal, LrotsökorsiLl-mani-e, Ertz-Bifchoffzu Gran, auch selbiger GefpanschafftOder-und Erb-Gefpan, des Römischen stuhls bsMtus nscus,ves Königreichs Ungarn ?rim->8. Oberst-Cantzler und ge-heimster 8ecrecsriu8, des Ritter-ordens St. Johannis von Je-rusalem Prior, Lommenäsror zu Michalup und Mailberg,Kayferl. Majestät würcklicher geheimer Rath, war den 24. oct.an. ,6; i. gebohren. Er verließ in seiner jugend die Lutherischereligion, welcher sein vatter Ernestus Kollonitsch, KayserlicherGeneral, zugethan war, und legte bey den Jesuiten zu seinenstudien und folgender beförderung den gründ. An. i6§o. amOster-lage wurde er ein Johanniter-Ritter, half Candiam dk»fendiren, wohnte einer see-schlacht an den Dardanellen bey,und eroberte darinnen eine sahne. Hierauf wurde er Castel,lan zu Malta. Als er an. 1659. zurücke kam, wurde er Kay-serlicher Cammer-Herr, nahm aber hernach den geistlichen standan, wurde anfänglich an. 1667. Bisthoffzu Neutra , an. 1685.zu Neustadt, an. ,690. zu Janer, L"-zu Colocza, undan. ,69;. Ertz-Bischoff zu Gran. Er ließ sich a-nch als Präst-deut in (^meralibus gebrauchen, welche eyarge er aber nachsmals niedergeleget. An. 1686. ivurde er mif Kaystrliche re-commendation durch Papst XI. zum Cardinal
erhoben, hat aber erst von dessen Nachfolger, Alexandro VIII.den Hut empfangen. Bey fernen ieb-zeiten hat er von seinenherrlichen cinkünften der Gerstlichkeit und denen, welche zu derCatholischen religion übergetreten, viel gutes gethan. Er starbnach langwieriger Unpäßlichkeit zu Wien den 20. jan. an.1707. im 76. jähre seines alters, und wurde den 22. darauf inder Jesuiter-kirche zu St. Anna beygesetzt. Er schrieb an.1681. wiewol unter verdecktem nahmen, eine Teutsche schrift,^ Zz; unter