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Franckreich zu besehen, ward aber im jähr rsz«. durch das un-vermuthete ableben seines vatters nach Hause zu kehren genothl-get. Im jähr t682. ward er als Dom-Herr zu Merjeburg ein-geführet , lebte aber auf seinem Ritter-guthe zu Beuch«. Imjähr iöy2. ward er von Hertzog Mauritio zu Sachien-Zeitzzum Hof-und Justitzien-Rath beruffen. Im jähr 1697. aberward er zum Ober-Steuer-Einnehmer, Consistorial - inglei-chen geheimen Rath und Vice-Cantzler ernennet; kurtz dar-auf Königlich-Polnisch-und Chur-Sächsischer Vice - Cantzler;endlich aber im jähr 1709. dafelbst Präsident im Appellations-Gerichte , und im jähr 1714. Dom-Probst zu Merjeburg. Dasich auch gleich im jahr i?'?- sein glück zu neigen begunte,ward er doch im jähr 17-8. Anhalt-Zerbstischer Premier-Mi-nister , geheimer Raths-Viieäkor, Cantzley-Cammer-und Con-fistorial-Präsident , ingleichen geheimer Rath im lande Jevern,und starb endlich im jähr 1720. den 15. sept. Ihm hat JohannAugust Höltzel, 5. II. v. eine grabschrift verfertigt. RönigsAdels-Hist. tom. II. p. 6;;.
Rötzing, ein Bayerischer marckt - flecken in dem BißthumRegenfpurg, zwischen Cham und Vicchtbach, nicht weit vondem grossen Rospacher - wald gelegen, ist mit einem eigenenPfleg-Gerichte versehen. Chur-Bayern, p.; 27.
Aöwna, eine stadt an den grentzen von der Polnischen land-schafft Samogitien, und der Litthauischen WoywodschafftTroki / am flusse Niemen gelegen. Sie hat ein berühmt Jesui,ter-Lvllegium, nebst unterschiedenen klöstern. Die Teutschenkaufleuthe pflegten vormals diesen ort sehr fleißig zu besuchen,und von denselben sind viel schöne steinerne Häuser allda auf,geführet worden, worinn es hernach die einwohner ihnennachgechan. Es befindet sich daselbst ein altes castell, wel-ches auf einem felsen stehet, es««»»-, limo ok kolaml, k. I.lettr. 9. 6.
Rofel, siehe Covola.
* Aogl' ein in Ober-Oesterreich in dem Hausruck-Viertelund sogenannten Attergau auf einem ziemlich hohen berge ge-legenes schloß, welches ehemals Neu-Attersee genennet, undnebst der dazu gehörigen Herrschafft, von dem Kayser Rudol-pho II. an. 1981. den 1. jun. Johanni Khevenhüller zu Aichel-berg, Freyherr» von Landscron, verkauffet worden, (sieheFranckenburg.) Von Hohenecks beschreib, von Ober-Oester-reich, toin. I. p. 91;.
* Uohlhans, (Joh. Christoph) ein Philolog und Mche-matlLus, ward zu Neustadt an der Heyde den 16. iul. an. 1604.gebohren. Nachdem er auf dem LslimirNno zu Coburg in Hu-MMloribu8, desgleichen in den Orientalischen sprachen einenguten gründ geleget, begab er sich an. 1629. nach Jena, undnahm allda nach einiger zeit den graäum eines Anilin an.Hierauf wurde er an. 16;;. bI->«Nelec>8, und nicht länge dar-auf auch IIebrMl.inguLkrofelIor zu Coburg , an. 1642. aberLrofessor IstriguL drsec-e zu Göttingen , und endlich an. 1692.wiederum Professor excr3orclinLrio8 an dem Ofmugflv , wieauch ssessor der stadt-fchule zu Coburg. Er starb den 9. fept.an. 1677. im 74. jähre seines alters. Er bediente sich gegenseine zuhörer einer kürtzern und leichtern art, die Griechischeund Hebräische spräche denstlbigen beyzubringen, und behau-ptete die Neuigkeit der Hebräischen Puncte und accente, wor-über er mit feinen collegen in öffentlichen streit und verdries-lichkeiten gerieth. Unter seinen schrifcen sind zu mercken:
lsrammstieL Lrssc:!; lüigo^s in Dingusm (irLLsrn , f. 6rsin-mutiLL l-rsrea, tzrLcs conkeripta; 6r3kirnigtio3 fjebr«3 bi-
formin, welche gantz Hebräisch geschrieben, wiewol er am endeeine Lateinische Übersetzung nebst einem Lexieo ss-lbbiirieo bey-gefüget; Lxercitötioner OlotricL, f. Trsäk. continen.8 koeti-LÄM Usbr-esm; Oblerviss. in ?s. LXIX. Lontroverstam clsVet. Teil. kunäiorum Hebraicorum Orions Lc. ferner 6ram-in-itiea UsbiiNLü Liolüs non punciätis iisserviens ; üclmirgn-clL Optics, L in OpÜLLM ; TraÄ. OpticU8 ; NtU-er«
fundene mathematische und optische Curiositätcn ; u. a. m.Heumann, in der geschicht-beschr. der stadt Göttingen, ?. III.Ludwigs ehre des (chmnzf. Laliinirisni in Coburg, k. II.
* Aohlhase, oder Lol-ssm 8 , (Laur.) war zu Naumbnrg imjähr 1970. gebohren , und legte sich in der Schul-Pforten mitsolchem ffeiß auf die Humsniora, daß er auch noch im altergantze blätter aus dem Cicerone, Jsocrate, und fast das gantzeGriechische Testament aus dem köpf hersagen konnte. Nach-dem er die Rechte gleichfalls mit grossem eifer getrieben, wohnteer um das jähr 1604. als ein Officierer einem feldzuge in Un-garn bey , und wurde hierauf Ooctor und Professor ,Iur,8 zuFranckfurt an der Oder, wie auch Chur-BrandenburgischerRath. Er starb endlich im jähr 1646. den 19. junii. LnL-
notil. ssesä. krLNLos.
Äohren, Chören, ein Chur-Sächsiches städtlein in Meistsen , unfern dem Gnantstein und Altenburg , zwischen Born«und Penigk, und ;. stunden von jedem orte gelegen. Es hat 2.alte wüste schlösser, und ist ehedem den Loscrn zuständig gewe-sen. Siehe Rönigs wohlgemeinten vorschlug von den vorha-benden Nachrichten von den Adelichen familien in Sachsen.
proclr. Wss>. p. 200. P- ? 9.
Aokorzowitz von Rokorzova, eines der ältesten und an-sehnlichsten Gräflichen Häuser in Böhmen, welches mit demersten Hertzoge Czecho in Böhmen aus Croalien gekommen,
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Uttb davon DivisläUs an. Iizo. floriret.von Kokorzova auf Wscherub starb über 1°°- ^
Sein enckel Adam Georg, Kayserlicher geheim r ^
an. 1984. mit rode ab, und hinterließ Caroiuw' ^
Rath. An. 171;. lebte unter andernKayserlicher geheimer Rath. An. 17°6. war
zova, als Kayserlicher Oberst-Lieutenant bckan sM»
1718» wurde Wenceslaus, des H. Röm. Reich ^
wetz, Appellations-Präsident in Böhmen. s:chleD „.^Es hat sich auch vormals dieses geschlecht M ^ ^
breitet, allwo es sich Khokors oder KokorschRitter-guth Camin in dem Oppelischen Furstraw als rbracht, welches Hans von Kokorz silw» a>>-Rechts-Beysitzer des vorgedachten Fürstenlhum ^ , 8 l .Ü.->vS»Franckenftein in seinem lsncs^m. bist.frieden seyn will mit denjenigen scribenren, jo vu, ^j enen Grafen herführen. unk r-
Aola, ist der nähme eines ziemlich grojstn^,, letz"hervorkommenden flusses, wie auch einer an sui ,genen kleinen stadt, in dem Mofcowittfchett Läpp jamitternächtlichen Oce-mo. .
Rolb von Rheindorff, eine uralte jchF
Schwaben, dahin sie vor alters aus Bayeni^X^ssbeynahmen führet sie von ihrem stamm-sitz Rvr'f „ r. u nEsie auch den nahmen Rolb von ihrem wapen, dar^^
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den zu sehen,angenommen. Sie wird unter du>"-familien gczehlet, welche an. 1209. dem lurnier s ^beygewohnet. Joachim Heinrich florirte an- /metster, vom Schwäbischen Reichs-Adel. ., xer ^Hold, ( Frantz) war gebohren zu Rötele" ^, -
grasschafft Baden unfern Basel, stuvirte zu ^glto unter Felix Wyssenburg, der schon iin w«ti-LuI, in vielen stucken, welche nachmals vonbv3 getrieben worden, ein grosses licht geha^.ch,i >>' Min selbiger zeit auch den fchul-dienst bey b',,chekam aber schon an. 1912. nach Bern, und w» MgYHerr und Prediger. Als er nun zurzettdeskrleges , wider das muthwillige und Christ^'Fliche kriegs-lanffen um folb, auch pension neM^lNL^gepredlger, und unter andern eines tages ss^aenom netzel gesagt hat: Es wäre vor zelten eine ,fremden völckern «n solcher achtung gewest"mand wider glimpf und recht beschweret wd^flicP^MAEydgenossen um hülffe angeruffen hätte; " „ WUM/Aliebe zum rechten und billichkeit bey denknegö-läuffern und sold-fressern gantz ^ .fe das As seine gantz neue spräche erdächten, indemgpension-geld Heu-nnd Hammer-Ancken n"w verE,^ ^
er weder ihr thun begrciffen , noch ihre solche'', beßcNAderohalben wolle er nicht länger bey einem > ,y!gebleiben, wünsche ihnen von GOlt eine rww' ^pt«,^ 1 ^gab sogleich das Predig-amt auf, zog aus dA^ guwnach Nürnberg in das Carthäuser-kloster, ^^xin v,
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vest hielte, zu Nürnberg nicht wohl angevon Bilibaldo Pirckheimero scharf wlde ,..er noch zu Nürnberg in der Carthaus wch,,
den Päpstlichen ein heftiger anstauf Wider
muste er an. 1922. als eben der ReMwS Lasterwegen dergleichen aufsatz in das AugustwAchiit ftnedas gegentheil so gar drohete, das klostrr ^ po«cken, wo man ihn nicht heraus gäbe, , .,angch e ^
hütet worden. Als er auf inständiges ve" Ejt d S ^rischen kirche wieder dahin kam , war N^von der cantzel diese: Jetzt, da
bis an. 1927. da er von neuem gen Bern A.. .vordchch!
rüsten, und Berchtoldi Halters mit-arbenee ,als ^ A
beruf er dann um so leichter annahm, E
mirte lehre vom H. Abendmahl, an dem.-.
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ret, will ich bey euch bleiben. „ Berngrossen theil an der im jan. an.jputation , und half die Evangelisch^ i>n§M^c.verfechten, wornach er dem Predch-an> ^-ieg
alttk^"Hc^ ss.
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vorgestanden, auch an. 1991. im Capp^Alcrsdiger gedtenet; er starb an. 1915. W" ^
bist. ssiss. »elv. N8c. E vft. .
6erm. cbron. Lern. k-1- -7>yh.
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Üb. III. p. 78. /. /I.gers Schweitzerische kirchen-historie
Uolbc, (Johann Casimir) Graf
sicher Ober - Cämmerer , oberster ^ siiccißA„p g»^sStatthalter in allen zu der Oranlch i
Fürstenthümmern, Grafchafften, - ^ p PosiA ck ,
Ober - Stallmeister, General - ^Zeneral'N ocd^cL
Hauptmann aller Schatull-ämler r X Izirrer,
Marschall von Preussen, Cantzler und^ Abschwartzen Adler, und Lroreckor von v^-
mien, war gebohren den 6. sem. a .^hen-- »r-.Deltern wegen den kriegs-unruhen hiNss^^ , dc>>/gstä^Johann Casimir Kolb von WarM gestordch^ei^.chch.j,scher geheimer Rath und S
an. 1661. seine mutter, Judich von s ^ ^ hinglichkeit, womit er sich allenthalben,