Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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"UM und fylgends Oberst - Land - Hofmeister in

^>vese>, uuch Kaysers Ferdinandi II. geheimerweil er durch seine klugheit etlichen wi-an. 1617. gehaltenen Land-tage wider

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A, fj^u votirt, und seinen rechtmäßigen Herrn, Ardman-^rtheidiget, hat er bis nach der Mlacht auf de n^ bas land räumen müssen. Erstarb den 6. mntzMtvjk N hinterließ von seiner gemahlin Wiabeth von,^»dj iif Unen söhn Franciicum, welcher bey Kaysers ^erdc-s^Uen Oberst-Land-Cämmerer, Oberst-Land-Hofme,-^^^Yserl. geheimer Ratb, auch zum Oberst-Burggrafenbestimmet war, und den Ritter -vrden des gölde«Y.W überkommen hätte, wenn er nicht den ;, jun. an.«' Ä/^e abgeaanaen wäre. Weil er von seiner gemah»4er ^Äen^^^stn von Martinitz, so den 24 .,apnl an.

>TDe^Sestorben steine , so hat sein

>v^us, Graf von Kolowrath, Zdenkonis söhn

4t»vveick?p Ovon oeoivwrntv, Zocnrvniv ,oyn,Ä Jine güther den Jesuiten zu erbauung

?>k»u ?er>vim 1 ?Ä ^er kleinen feiten zu Prag, gleichwieGi/I.. ^Grasen, Lucia Ottilia, hierzu, und nachdj/ ^hv vermögen vermachet. Aus dieser linie

X^the d-s M-Lehn-und Cammer-Rechts-Beysitzer und^E MVüf M^ibvgner-kreisis Julius Albrecht, Graf Ko-, M ^ienetjü" ^^of, und Wolf Herr von Kolowrath aufN und andere mehr.

s.^ a,?Ngnn?^/^äkischen linie von dem schloß Novoh-»V, Hvsk^nd fthr viel berühmte leuthe, die sowol in!?l>dz. 7 , ^tsv^ssONungen die vornehmsten ehren-stellen be,^>k iiMoinM^n, und hat der Kayser in ihrem Grafen-von ihnen gerühmet, daß keiner aus dieserMx. noch wider seinen allergnädigsten Herrn ge-

, °kdx.' üntxf ^'°vohradzky von Kolowrath, war in solchem« i-k Und nando I. daß er Burggraf zu Carlstein^>a»a »,?Äelbst verwahrte Königliche BöhmischeBed?,.. ^ Iron-Hüter unter seinen Händen gehabt.M.My V'czlzky von Kolowrath zeugte er IohannemA>>fEä>enck^fu von Kolowrath, Kaysers Rudolphi II.^^cher von Elisabeth von Bercka hinterließ^ T^lchter ? H^rrn von Kolowrath, so an. 1604. ober-K°bj ^ubew Böhmen war, und mit Judith FreyinÄ k Kugele Zdenkonem, Rittern des ordens St.>dOU,7e»nvra^a, so lange zeit in Spanien gewesen, undsranciscam 6e Noyas geheurathet, daherLUkzLuch sxj'/es Spanischen Rolowraths bekommen,Ä vcesi^ü descendenten verblieben. Sein söhn Io-V^^?th,^A°üohradzky, des H. Röm. Reichs Graf2 ?H Evnjgt"Kserlicher Cämmerer, grössern Land-Rechts

Z?lt«^bt>nai,^öhmistherOber-Steüer-Einnehmer

^oer-^leucr-Mnneymer, Alt-Iv.^udKönigl. Statthalter in Prag, ver-Victoria, des berühmten Kayserlichen>!kk^ >ve>I von Gallasch tochter, mit welcher

>->, M Kr ^darunter sonderlich Philippus Anto-lq Cämmerer, Oberst - Wachtmei-

lk/sd»,. .oe» x'.uen dragoner-regiments, und mitLudimil-^,O» dÄechjiA^berg, vermählet war, als er an. --68;.

UM^vliai, M^^llenburg nachOrsowa geschickt wor-k«Ä»t Iv!v Z8e»//?^uncken. Franciscus Zdenko, von demM Fran/^ Wolfgang, Graf von Kolowrath, soverv Nsa/ Julii Ferdmandi Grafen von Ia-Wählet, und mit ihr einen söhn und zweyKw^us Zdenko Novohradzky, des H. R.^d^E^eld/»/°wrath, Herr auf Koschateck, Mayer-

Pfrauenberg undÄvss/,/l«th, Cammer-Herr,de>» ^and-ReNns

Mercklin, Kayftrl. würck-"a»d.L 7 ""'^-yerr, Königlicher Statthalter,5 U»d Ayser j^chts Beysitzer rm Königreich Bohmen,. V?Uhi ».Uat s?^, ^u verschiedenen commißionen gebraucht-V?°» ^688. mit Eleonora Cäcilia, Julii

to^/ Äarotschin und Annä Theresiä Burg-« 5 ' vermählet, so an. 17-1-den;. wart.eV- iss ^d-x,,'vr gezeugte kinder sind Franciscus Wen-sg g^raf von Kolowrath, gebohren den iz.>chAv'"-On. den letzten aug. sich mit Ioseyha; Anna Theresia, gebohren den 9.

, K.se»»,,' 29 ml. an. 1710. Iohannis Antonii,

- des H. Röm. ReichS Grafen und 8em-

^° 4 e'°Ävvhwä^S''Hen geheimen Raths und Cäm-OKh^chlvejdm?^ten Landes-Hauptmanns der Fur-4 ^°°oLLud 3 auer gemahlin worden; Ca-' ^yr/radzky, von Kolowrath, gebohren"v Katharina, gebohren den 29. jul.

ljaie von dem schloß Krackow ist^^bk!?^af^vvn Kw^^lch berühmt Albertus Wilhelmus- /vjl^Ulid Kö»j» ° ^ath, Kayftrl. Cämmerer und ober-b^iie^urba^N sew^chö Bohmen , so an. i6;o. rm ian.E"ly! ^UtxÄU'Vrenee«,^^ gemahlin (deren er 4. gehabt)/ Grafen von Rozdrozow tochter,^ldü^le»^ Kolon!Ak?"d^3ohannes Franciscus Kra-Gräk«^' Kayftrl. wurcklicher geheimer">fe, von Anguissola, mit welcher er

^!chm?rakvws^ m^lmum gezeuget, und Maxuni-KayN"Lafvon Kolowrath, Herrin' wurcklicher geheimer Rath, ehe-

mals Appellations-Pbastdent, und hernach oberster Land-Cäm-merer in Böhmen. Sein mit Barbara Elisabeth, IohannisFrancisci, Grafen von Würben, obersten Cantzlers in Böhmen,tochter, gezeugter söhn Josephus ist im sept. an. isyo. geboh-ren. in Oiaäock. ciominor. L. 8. p. 197. <L

In lpeaulo NorLviLv. Hngeck, BvhM. thron. ste (?s?-

marts IstorsVico, lib. V. c. ;. milaeli. ftsAist

öobem. "OoM. Herder«,, äe Lpilc. ^armiens. P. ic>.

L 7 ^ÄZeer lscrL memortL ftegnl Rad. Lc.

* Kolowrath, (Franciscus Carolus Liebsteinsky, Graf von.)Herr der Herrschafften Reichenall, Chraustowitz, Czernikowitzund Lesch, Ritter des goldenen Vliesses, Kayftrl. wurcklichergeheimer Rath und Cämmerer, wie auch Landes - Hauptmanndes Marggrafthums Mähren, ein söhn Albrechts, des Böh-mischen Vice-Cantzlers, hat durch seine Gesandtschafften undsonderbare geleistete dienste sich um das Haus Oesterreich sehrverdient gemachet. Seine erste ehren-stelle, so er am Kayftrl.Hofe bekam, war, daß ihn der Kayser Ferdinandus III. zu sei-nem Cammer-Herrn und Appellations - Rath zu Prag, wieauch im iahr 1651. zum Appellations-Prästdenten und Statt-halter im Königreich Böhmen ernennet, so er auch nach des-sen absterben bey dem Kayser Leopolds geblieben , welcher ihnbald bey antritt seiner erb-lander, nebst dem Fürsten von Lob-kowitz als Böhmischen Gesandten zu der Kayftrl. wähl nachFranckfurt schickte. Als dieftlbe glücklich ausgeschiagen, wurdeer nicht lange hernach als Kayftrl. klempocentisrius, den frie-den zwischen Schweden und Polen zuschließen, abgesendet,welcher auch den ;. may im jähr i66c>. zu Oliva unterzeichnetwurde. Im jähr 1664. bekam et an stakt der Appeüations-Präfldenten-stelle die Lands-Hauptmannschafft des Marggraf-thums Mähren, und im jähr 1672. ward er wüxcklicher Kay-ferl. geheimer Rath, erlangte auch den Ritter-orden des göl-denen Vliesses, und verwaltete die ihm anvertraute Lands-Hauptmannfchafft bis an sein ende, welches zu Brinn im jähr1700. den 4. may erfolgte, nachdem er ein hohes alter von mehrals «--.jähren erreichet hatte. /wdos. n. ?. msmM I. n.

p. 209. legg. Schles. curios II. p. 12;. Von seinen ge-mahlinnen und Andern siehe die vorhergehende geschlechks-abhandlung.

* Kolowrath , (Norbertus Leopoldus Liebsteinsky, Graf

von) ein söhn des obgedachten Francisci Carvli, KayftrlicherCämmerer, und würcklicher geheimer Rath, wie auch Ritterdes goldenen Vliesses, ein Herr von grossem verstand und qua-litäten, bekam anfänglich von dem Kayser Leopoldo den Cam-mer-Herren-schlüssel, und wurde als Gesandter an den Chur-fürsten von Brandenburg geschickt, nachmals im jähr 1636.den 1;. januarii als Reichs - Hof-Rath introduciret, bedienteden Kayser als Cämmerer bey der crönnng zu Augspurg imjähr 1690. und ward im jähr 1697. zum würcklichen geheimenRath gemacht, in welcher würde er auch von den Kayftrn Io-sepho und Carolo confirmirt worden. Andere hohe bedienun-gen, zu denen er wegen feiner capacitat am Kayserlichen Hofehätte gelangen können, hat er nicht verlanget. Im jähr 1712.den 9. jan. ernennte ihn der Kayser zum Ritter des göldenenVliesses, welchen vrden er den 29. mertz empfangen, undden w. nov. selbigen jahrs der prächtigen cavalcade der Rit-ter dieses ordens, so der Kayser zu Wien hielt, beywohnete.Er starb endlich im jähr 1716. im april. nockc. kroc.

Imp. MMtällz l. n. 9Y. Schlesis. curios. II. x>. 12;.

Kolup, (Thilo) ein bekannter betrüger des Xlll. Lcnli.Ob er Die Kolufoder Holstuch geheissen, ist noch ungewiß. Ei-nige scribenten haben ihm beyde nahmen auf einmal beygele-get. (3) Er gab sich für den Kayser Fridericum II. welcher dochschon fast 40. jähr vorher gestorben, und öffentlich zu Panor-mo begraben worden, aus; und dieses gieng ihm um so vieleher von stalten, weil er gedachtem Kayser nicht nur gar ähn-lich sahe, sondern auch gar viele einfältige damals in der eiu-bildung stunden, als wenn Fridericus nicht wahrhafftig gestor-ben, sondern nur aus Europa in andere welt-theile gegangensey, um demjenigen Unglück zu entfliehen, welches ihm seineLstrcmomi aus dem gestirn vorher prophezeyet. (b) Ob ergleich seiner profeßion nach nur ein schlechter schmied war, (c>so wußte er sich dennoch in seine betrügerey so meisterlich zaschicken, daß ihn ihrer nicht wenige für den wahrhafftiqen Frie-drich hielten. Die vornehmsten vom Adel, so nach Neus undWeklar kamen, ihn zu sehen, wußte er mit nahmen zu nennen,(ck) Von oftgedachtem Kayser erzehlte er viel Heimlichkeiten,welche sonst nicht alle wußten, und sich doch in der that so ver-hielten , (e) wiewol er nachher» selbst bekannt haben soll, daßer an dem Hofe Friderici II. lange zeit gedienet, und ihm diesedinge deswegen nicht wohl unbewußt seyn koimen. (f) Exbrachte es hierdurch dahin, daß er emen nrcht geringen an-hang bekam. Die Landgrafen von Thür,ngm sollen ihm ebennicht ungeneigt gewesen seyn ; d,e stadt Colmar un Elsaß hieltemit ihm gantz offenbar, deswegen sie auch Ruholphus belager-te, (g) und eine ziemliche geld-summe bls auf 4000. marck sil-bers zur strafe ihrer le,chtglaublgkelt und Ungehorsams zu zah-len auferlegte. (K) An. 1288. hatte er sich bereits in so groj-fts ansehen gesetzt daß er!» Neus ein ordentlich Tribunalundhohes Gericht anordnete. D,e ^neßlander erschienen zum er-sten dafür, und verklagten den Grafen Florentium von Hol-land wegen seinem ihnen unerträglichen regiment. Diesem

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