Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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ließ er durch den Bisthoff von Utrecht anbefehlen, nach Neuszu kommen, und wegen den wider ihn eingebrachten klagen re-chenschafft zu geben; wiewol Florentius nicht erschien, son-dern zur antwort und präsent folgende 2. curiöse verse ihmzuschickte : -

Xon es mognisicus guoncl-lm Lrelsr kriäeriLUS,

dlon es Ülonurcks, lecl Xulli» kstrisrolui. (i)

Dem ohngeachtet griff unser betrüger immer weiter um sich,undweil viele städte ain Nieder-Rhein sich auf feine feite lencketen,er auch selbst bereits biS nach Wetzlar gekommen war, (ü) sowachte Rudolphus Hskspurgicus, der in die länge nicht zu-sehen konnte, noch eben zu rechter zeit auf, (l) denn dieser hubdie belagerung vor Colmar deswegen auf, um der betrügereydes Thilo Kolups ein ende zu mächen. Doch der Ertz - Bi-schofs von Cöln hatte ihn schon zu Neus greiffen, und ins ge-sängnis werffen lassen. Gleichwie ihn ihrer viele schon anfangsfür einen schwartz-künstler gehalten, also soll er auch, als manihn auf die folter gemorsten, dieses alles von selbst gestandenhaben. Wiewol, wenn wir zum gründe setzen, daß er an demHofe Friderici II. eine lange zeit gewesen, und viele heimlichedinge gesehen, diese gantze Hexerey gar natürlich mag zugegan-gen seyn. Endlich bekam er denjenigen lohn, den seine thatenverdienet hatten; denn aufRudolphi beseht wurde er zu Wit-teslor (m) (besser Wetzlar) öffentlich verbrannt. Noch einanderer betrüger ist in eben diesem kseoulo gewesen, der sich fürFridericum ausgegeben, und io. jähr nach dessen tobe, an.1261. Friderici natürlichen söhn,Manfredum, bekrieget hat. (u)(s) paraleixom. Lrlperg. p. 540. Fugger, 1 il>. I. c. 14.p. 12;. (b) /a. in cliron. p. 14. ^c) ,

p. 25. (6) in vit. Imp. Lrunliiic. p. 79. (e) Lkron.

Äl. Lelgicum p. 2;;. (k) karsleipom. Urlperg. psg. 141. (g)Lkron. Lolmariens. k. II. p. 48. (k) kuruleipom. Lrsperg.p. 541. (i) Lkron. ÜI. Lslg. x. 22;. (lr)x. 104. (I) Fuggers spiegel der ehren des Hauses Oester-reich, üb. I. c. 14. (m) Lkron. A. Lelgio. §.255. (n) k'rro-p. 19. *

Aommerstädt, eine adeliche familie, siehe Rummer«stadt.

Romorowski, eine adeliche familie in Polen, welche ihreqüther in Neusten, Podolien und Litthauen hat, und aus demHause Korczack, so schon zu Attilä reiten in Ungarn bekannt ge-wesen, herstammt. Den nahmen hat sie von dem Ritter-gutheKomorow in der Woywodschaffl Cracau. Jacob blieb an.14; r. als Polnischer Oberster bey Luczko in einem scharmützelmit den Tartarn. Nicolaus rebellirte an. 1477. auf anstiftenKönigs Matthiä in Ungarn, und verlohr alle seine schlösset,ward aber endlich wieder mit dem Könige in Polen ausgesöh-net. Petrus hatte wegen seinen kriegs-thaten unterschiedeneschlösser in Ungarn bekommen, sie wurden ihm aber wieder ge-nommen, weil er des Königs Cäsiums IV. in Polen partey be-ständig hielte, und dessen Printzen Wladislaum, der zum'Kö-nige in Böhmen erwehlet worden, aufgenommen halte; er er-hielt dargegen ansehnliche güther in Polen. Von seinennachkommen war Petrus II. an. 1646. Gouverneur der Cosa-cken am Dnieper-flusse, und Lommillkrius Lenorslis. An.1705. war Nicolaus Woywode von Brzest. kill. kol.

tom. I. II. ork. kol. tom. II.

Uongel, eine in der Schwedischen provintz Bahus in Nor-wegen, an dem nördlichen einfluß des ffusses Gothelba in derNord-see, gelegene stadt, nebst einem schlösse. Beschreibungvon Schweden, p. 274.

Romecpole von Roniecpolski, eine adeliche familie inPolen, die aus dem Hause Pobog, so schon an. rozZ. floriret,ihren Ursprung genommen. Sie hat den nahmen von demschlösse und stadt Koniecpole, in Groß - Polen gelegen. Zuerstwird Predborius als General von Groß-Polen angeführet, deran. N09. zu Koniecpole verstorben, in welchem jähre auch Ja-cob als Woywode von Siradien gelcbet, der ein vatter gewe-sen Jacobi II. Woywoden von Lenczicz, von dessen söhnenPredborius II. Castellan von Sendomir und Hauptmann vonLemberg und Przemisl, Jacob aber Woywode von Siradienworden. An. 1405. starb Johann als Cron-Groß-Cantzler undHauptmann von Siradien. Johann II. unterschrieb an. 1421.das Privilegium der Teutschen Rechte in Cracau. An. 1454.war er Polnischer Abgesandter am Kayserlichcn Hofe zu Wien,und an. >4i6. unterschrieb er den frieden mit den TeutschenRittern; endlich ist er Cron-Groß-Cantzler worden. Predbo-rins III. Castellan von Rosprza, ward an. 1451. Castellan vonSendomir, nachdem er die Wallachische streitigkeiten helffenbeylegen. Nicol Starost von Przemisl hat an. 1569. auf demGeneral-Reichs-tage zu Lublin dre union Litthauens mit Po-len unterschrieben. Sein bruder Stanislaus, Hauptmann zuVielun, hinterließ unter andern söhnen Alexandern,Woywodenvon Siradien und Hauptmann zu Vielun, der sich im kriegesehr berühmt gemacht, und ein vatter gewesen Stamslai desjünger«, von welchem der folgende arlickul handelt. Eshinterließ dieser Koniecpolski von seiner gemahlin, einer vonLubomirski, einen söhn Alexander, der in des H. RömischenReichs Fürsten - stand erhoben, und oberster Fähnbrich desReichs Polen worden. Von den brüdern des vorgebuchten

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Stamslai des jünger« war Remigiusund Uäminilirstor der Abtey Andrejou.

Hauptmann zu Sirad. Christoph war p

und ^at mit seiner gemahlin^ einer Fnrstm AMisl^Il-

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Bischof

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kol.

nen stamm fortgepstantzet. An. 1670. warals Starost von Dolina bekannt. ^ -

kiü. kolon. tom. I. II. .

* Roniecpolski, (Stanislausvon)einPA"'^veck/^aus vorgedachtem geschlechte, war ein lohn ^ /KEL xitwodens zu Siradien, und Hauptmaniw »gieng anfangs als Xatkomagiltsr oder Rlli - AyQuartianer, mit dem berühmten General Kon - zs

cau, und setzte sich durch sein tapferes verhaltenge bey dem Könige in solche gnade, daß er > 0 "seinem Feld-Marschall machte. Als er hernach ^ erden Türcken beym flusse Cecora mit beywohnte,nen so hart verwundet, daß er mitten unter oe»^ ^ MWahlstatt von den überwindern gefunden, unckische gefangenschafft geschleppt ward. Erderselben, und zwar durch eine besondere u>t, str>lMan schickte ihm in einer Pasteten einen M Vfeile, und eine sägen, deren wußte er sichdaß, nachdem er seine wacht vollgesoffen, er g ^

gen von seinem fenster abgesäget, und vernut«" ,„>sdem höchsten thurn des schlysses am Kolp>wr0'r"^r E,E'gen saß, sich herunter ließ, auch durch l)E Polen^ßUden darzu fertig gemachten pferden wieder naw MDiese list schrieb man zu Constantinopel dem ja pasandten Herrn cls Sancy zu, welcher auch alloo"^x E.,der sieben Thürne geführet wurde, darinn er . ^ lUnat gefangen sitzen muste, auch so leicht nicht w» ^worden seyn, wofern er nicht geld gezahlel, »'^,Franckreich so starck um feine sreyheit angevm.^e Kniecpolski leistete darauf in Preussen seinem Tat'Schweden nützliche dienste, und nachdemCaminieck, Uscie und andern orten völlig E übeE Mrebellische Cosacken in unterschiedenen feldüE_.^,l 0«ward er oberster Reichs-Rath, Castellan vo" ^ j„ dMGroß - Feldherr , und war in dieser charE. b-rb^ MKönigs Uladislai IV. sonderlich glücklich- a»,

jähr 1646. alS er mit gedachtem Könige Mchcna"überleget, und zu dem ende aus den FonE ^yg. 7 ^ vt.h.».

ZSK

starcke armee geworben hatteglücke gedachten Königs gantz zu ende, yerwehnten krieg auszuführen nichr vermom ^die Revublick Polen deswegen an, mit n>MEj Mtwarum gemeldte armee von dem Koniecpo' stc auder Stände wäre geworben worden. Es > a., ^

nia das volck nicht nur wieder abdancken, '^.^,,. Et chc'"-.

kosten der anwerbung dieser armee selbst ^Miat f p-,die stadt Broda bevestigt, und mit eu-cr 5 k

stxmnslio gezieret. ^ma».

orb. kolon. tom. II. /!rca«r, Ott 0 " ^

Ronitz, Conitz, Poln. Looynikri. eine siaamBro-fluß bey derWaldauischenbericht zu ansang des XIII. Iseculi erbaue!' ^wurde hierbey die Polnische armee b«» « PreNl>' ^1,Creutz-Rittern geschlagen. HKr»

Ronopat von Donopacki, ein GraM^n, ^ Äches sich anfangs aus Teulschland nach ^(.eben, 7 M'-Fmit dem Teutschen orden nach Preußenderzeit die wichtigsten ämter besessen. ^^,ten/haben die Bischöffliche würbe zu CulMan. 1510. und dieser an. rsiz. Matthlas, ll.zUMn>^warb an. 1610. von dem Kayftr Ru^o v W nackjH. Röm. Reichs erkläret, welchen tüm,§ardiesen tag führen. An. 164;. wurde Jo / ^ ^

Bischoff zu Ermland, und starb an. c644-« M

Ronzvck, eine Gräfliche familie Ä^esien!Z^Ä'

anderthalbe meile von Freystadt m

Conczyce den. nahmen hat. b wird S. „seck hergeführet, welcher dem Kavftr E"^ftn v ^ ^

gedienet, und von demselben zu elnem. Valmmu«

erkläret worden.

welchen der Kayser Otto III- ^Mafftführte. Seine söhne haben dre GrE kam A^sounica bekrafftigeterhalten. ^'ÄZigls^^nzsÄiiÄin Polen, und ward bey dem KönMmer-Herr, Burggraf zu Cracau und

starb an. 1551. Sein söhn Georg,.General-Cäpitain zu Lemberg,

,st seiner toA.stiecch'

Räthen des Reichs, wurde nebst sem^^ JeM»na, als dieselbe mit dem falsthm oslau M y A

hielt, an. .606. gefangen, und nach Eha»^"^ S"

gebracht. Von seinen;. söhnen sind haben ^Hauptleuthe zu Sanock gewesen' " gUoli'^fpE

Mnisseck von Conzyck fortgepstantzet. , Il>^

* Roock, (Petrus) ein mahlM gebur^dem. Nachdem er unter Bernhards