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Hof-Marfchal! und Cainmer-Herr verstorben. BeckmamisAnhältische Historie, lib. VII. p. io;. Spangenbergs Manns-ftldische chronich. .
* Aragius, (Andreas) ein Neäicus, war zu Rypenin Iütland an. i;?8. gebvhren. Nachdem er erstlich eini-ge zeit in einer schule zu Coppenhagen gedienet, gieng er nachWittenberg, und wurde allda NsMer, ingleichen üoüorMe-ilLinL, worauf man ihn zu Coppenhagen an. i;8y. zumkrokellore Matkemamm, das folgende jähr aber zum öf-fentlichen Lehrer in der Phystc bestellte. Er war ein trefli-cher LK>micu8, und starb an. 1600. Seine schriften sind:Innres üpollinea ivionspeliensi8, worinn er unterschiedlichemedicinische und physicalische Materien abgehandelt; und Lpi-üolse Meälc-L, welche bey Ioh. Hornungii Lifts Meäicsanzutreffen. ftcsä. listn. btbl. ftleä.
üb. X.
*Aragius, (Nikolaus) siehe Lragius.
Arakow, ein kleines städtkein mit einem Amte, in demMecklenburgischen Fürstenthum Wenden ohnweit Dobbertin,an einem ziemlich groffen fee, der von demselben den nah-men hat. Es ist ein Lutherisches Jungfern - kloster daselbst.
p. I
Uramburg , ein dorf und verstört schloß in der gemein-de Gertzen-see Berner-gebieths, ein stamm-Haus der Edlenvon Kramburg. Peter von Kramburg war Schultheiß derstadt Bern und Ritter an. 127;.; Heinrich Ritter an. 1294.;Andreas und Otto vonswres der Prediger zu Bern; Con-rad Commandeur zu Könitz an. rz;8.; Johannes bürgerzu Bern, Mit-Herr zu Gertzen-see, und Elisabeth Aebtißinzu Zürich, an. r;c>6.
Rramer, (Johann Friedrich) Preußischer Hof-Rath undResident zu Amsterdam, hatte in der Lateinischen sprächeund wissenschafft in den müntzen etwas besonders gethan.Er kannte fast alle Gelehrte in Deutschland und Franckreichvon person, allwo er gereiset und sich auch eine zeitlang auf-gehalten hatte. Konig Friedrich I. in Preussen machte ihnzum kiseceptore seines Cron-Printzen, der ihn aber nicht lei-den konnte. Hierauf ward er Preußischer .Resident zu Am-sterdam, und fieng an die Historie höchst - gedachten KönigFriedrichs I. zu beschreiben. Als ihm aber, nach dessen ab-sterben , die besoldnng entzogen worden, hat er sich in schul-den verstecket, die ihm nach der zeit zu bezahlen unmöglichgefallen, wodurch er nicht allein sehr gekrancket, sondernauch seines lebens gantz uberdrußig worden, in welchem elen-den zustande er endlich, an. 171z. den 27. febr. im Haagan einer starcken biut-sturtzung gestorben , und eine ziemlichemenge bücher und geschriebene »achen hinterlassen, welche derdaselbst befindliche Preußische Abgesandte versiegelt. Seinegedruckte schriften sind : VinäiciL Xominis Lermsnici L»n-rrg czuoftlsm ObtreÄstoreb 62Ü08, darinnen er die lächer-liche frage des k. Bouhours, ob ein Teutscher könne ein beiLlprir seyn, beantwortet; und eine wohlgeratene LateinischeÜbersetzung von Pufendorffs einleitung zur Historie, die etlichemal in unterschiedenen läudern gedruckt worden. Leipziczergelehrte Zeitungen, an. 1715.
Rrannichfeld, ein in Thüringen an der Ilm zwischen Er-furt und Rudelstadt gelegenes stabilem, wovon die beyde an-gelene schlösser und zugehörige obere und niedere Herrschaff-ten den nahmen haben. Die Ober-Herrschafft Krannichftldhat Margaretha von Krannichfeld ihrem gemähte OttoniBurggrafen zu Kirchberg zugebracht. Burggraf Dietrich zuKirchberg aber, Alberti (der seine Herrschafft, obiges Kran-nichfeld, von Landgraf Balthasarn von Thüringen an. r;p8.zu lehn gutwillig genommen) söhn, hat selbige, weil er durchkrieg in grosse armuth gerathen, an. 14z;. feinem vetternHenrico dem jüngern Neusten verkauft, bey welchem gefchlechtsolche über anderthalb hundert jähr geblieben, an. 161;. aberist sie von Heinrich dem jüngern und ältesten Neusten durch ei-nen wiederkauf gegen auszahlung 8 z 000. fl. an das Haus Wei-mar überlassen worden. Von selbigem hat Graf Carl Gün-ther von Schwartzburg-Rubelstadt gleichfalls durch einen wie-derkauf für 8;o°o. si. sie an. 1620. den 29. jun. an sich gebracht.Dieser wiederkam rst auf 9. jähr geschlossen worden, und zwardergestalt, daß da die aufkundung inner solcher zeit nicht ge-schehe, sodann der wlederkaufs-contract von 6. jähren zu 6.jähren bis zur aufkundung fortlauffen sollte. An. iüzi. ha-ben die Fürstlich-Wermanschen gebruder, Wilhelm, AlbrechtErnst und Bernhard, Mit des Grafen Carl Günther hinter-lassenen wittwe wegen dreier Herrschafft einen gewissen vertragaufgerichtet. Endlich hat an. 166;. den 29. jun. Hertzog Ernstzu Sachsen-Gotha krafft des mtt Hertzog Wilhelm zu Wei-mar an. 1657. aufgerichteten recesses, worinn ihm das w«reluitionlü der viel besagten Herrschafft Ober - Krannichftld aufgewisse Masse allein überlassen worden, von Graf Albrecht An-ton zu Schwartzburg-Rudelstadt selbige eingelöset, und dar-auf den l. jul. die Huldigung daselbst annehmen lassen. UnterHertzog Ernsts söhnen bekam Hertzog Bernhard Amt, stadtund Herrschafft Krannichftld nebst andern Aemtern zu em-pfang eines gewissen deputats, so er gleich allen ftiuen an-dern brudern erhalten, erstlich allein, hernachmals aber beyrechter erblichen lanbes-theilung nur in gemeinschafft mit sei»
nen 2 brudern Hertzog Friedrich r» SaWr^and ^ '
tzog Albrecht zu Sach,en-Coburg. Nach bergen, b»
Krannichftld völlig an Sachsen-Gotha yarBger-ben auch die Grafen Neusten ihre bishero n ^ ygste gerechtigkeiten an solches verkauft, ,dann
seid dein ältesten "regierenden Hertzoge E V.-.n.Mlhl'.MWilhelm Ernst, auf lebens - lang von SaW ' EEFworden. Die niedere Herrschafft, so einlehn ist, haben ums jähr 127z. diebesessen, von welchen sie die Grafen von M ^ KleEM,rath überkommen. Nach abgang des GraW^lobr t>estammes an. i6z i. haben die Grafen von Hov, aberte Herrschafft mit aller zugehör erlanget; ^ jaft
Verpfändung, und endliche verkauffung uman die Grafen von Hazfeld, die auch dreHerrschafft Blanckenhayn besitzen, gediehen.dieser niedern Herrschafft das städtlein KraE^t
das schloß dabey gegen morgen gelegen, da»
dorffund etliche andere dörftr. HamburchMn. 46. «n. 1707. ^Me^rsnnsl. 8sx. P. z? 4 - ^ rii-)enLnk. p. 248. ftntgAM. rer. ssnur- , M
Rravtzius, (Albertus) ein berühmter Es Es
Hamburg gebürtig, und studirte anfangn^terlande. Nachdem er aber den gründ stM Evropj,, psgeleget, besähe er die vornehmsten öfter vo ^machte sich dadurch sehr geschickt. Er warTheologie, und in den Canonischen RechtenMlogiX und kKilolopbiL zu Rostock, wurde "gM.W ULector daselbst. Es wollen zwar einige.^hecauch LklnoniLus zu Naumburg gewesen,indem er von Rostock nach Hamburg Eselbst LsnoniLU 8 worden. Er predigte bard st, ilsTkeologicis, und wurde hierauf an. ->wehlet, da er sich denn sehr angelegen lft> heitwgeschlichene mißbränche abzuschaffen. yjeli^ 'AilA
stadt Hamburg und den Hanfee-städten sroll^rit i!'te in selbiger nahmen an. 1489. dem .499-bey, gieng auch in derselben diensten an-reich , an einem stillstand zu arbeiten, uno > zn/r^A,daselbst einige Privilegien wider die see-r«"- ver^§„Ljiund setzte sich dabey in solches ansehen (.AjcheNhannes von Dänemarck nebst HerW, o" ,„ der' ^
i Hertzo!
stein ihn an. 1500. zum Schieds-Rmit den Ditmarsen machten. -
an. 1917. Als er kurtz vor seinem wde <'eftrwA,s ^te, erkannte er zwar , daß eine kirchen - ^iiE-
dings vonnöthen sey, zweifelte aber, ^beE^dringen wurde, uud gebrauchte dabey v' ^ ^
Lrscer, vbi in Lell-im , L 6ic, ^lle^jE^
guter bruder, gehe dafür in dein^me Ä-e» v"te, GOtt wolle dir gnädig seyn- V RoMi>Aio''^Lwelchen er viel wider die mißbraucheeinfliessen lassen , sind : Lbronicon fteg VsnÄvanise, 8ueciL L Xorwe^ire, ^oxow V z,^
po1i8 , <^L. vitse /sE
llst. äs rcbus firmlest. L'.'l, f. '
Osn. ifts. sä biK. Lbsrs- ^
Osn. ilss. sä biK. Lbsft- , .hca
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*Rrantz, (Gottlob) ein lMoricu-' Alben-jenigen gcschlechte, woraus der ßß,
jenigen gcjchlechte, woraus der obgevac-/' ^entsprossen, zu Hansdorf in dermals sein vatter im Predig - amte gesta"an. 1660. gebvhren. Nachdem erdwA bezog Mdrrens zu Lauban und Breßlau gelcger, ^ aft ^ ,E zl-die hohe schule zu Königsberg, und^ Philoss^elem eiftr in der Historie, Mathenratw, d» t>-
risprudentz, ward aber endlich an- *^/nige/.muth, und andere Hindernisse ge»oww ^ ernach Leipzig zu wenden. HiMbst veft^raEjoHofmeister-stelle bey einem Freyherr« v ^
wurde sodann an. 1684. vondem Her^^ EsthellAxl-zu der neu-aufgerichteten Lissse das sa F,
aber zum krokeilore Mstkemstum er "Aog" "
O^mnaüum nach Breßlau ^beruffkll / ^
Kymnäiium nacy Bremau ^
Hand die krofelllonem IkiKoriaruM, . ^ hfta
ingleichen das Bidiiothecariat zu verwalt^ flc>ß^.Oe E
er nun allen diesen ämtern mit bestnwpas
lichkeit vorgestanden, erhielt er a»- ^ ciftAÄ
und an. 1709. das Rectorat, nebst v r
dern Evangelischen schulen, ward a ", wn
der Königlich - Preußischen GestM^
und gieng darauf an. 17^- den,
se mit tode ab. Man hat von rh'" ^
vili 8 nk 0 . L. sä an. 172 °- OowpAvchsc^ ^„0
Xovi Teüamenti; Nemorskilla 0 a ^ S-
ti8lavienii8; öicrm. Lonringn wz: >
ti-LuIi XVI. mit seinen eigenen ^L^en- ^
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aus der kirchenchift. I- sortsttzuns«