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Gurauischen Weichbildes Hauptmann,Christoph abrran.izL;.des Glogauischen Fürstenthums Verweser gewesen. Friedrichvon Kreckwitz aufIoppendorff, Iayserücher Reichs-Hof-Rathund Rudolphi II. Botschaffter ah die Ottomannijche Pforte,ward auf beseht des Türckischen Kaysers von Constanttnopelnach Belgrad gefangen geführt, und starb endlich an. i?y;.Die beschreibung seiner reise und gefangenschafft ist lm druckheraus. Adam von Kreckwitz auf Ioppendorff war an. 1601.des Gurauischen Weichbildes Hauplmann. Adam von Kreck-witz von und aufIoppendorff, war Hertzog Carl Friedrichs zuMunsterberg und Oels Burggraf, und starb an. 1647. HansEcke von Kreckwitz auf Massel und Neurode, des OelsnischenFürstenthums Landes-Aeltester und Land-Hof - Gerichts - hs-ssssor starb an. 167;. Hans Ernst von Kreckwitz auf Zweck-frontze, Kayserl. und Königl. Burggraf in dem FürstenthumLiegnitz, starb an. 1691. Adam Gall von Kreckwitz, Erb-Herr auf Kommernig und Talbendorff, des Liegnitzischen Für-stenthnms Landes-Aeltester, gieng an. 169;. mit tode ab. An.1719. lebten r.) Wolf Friedrich von Kreckwitz, Herr aufKum-mernig und Talbendorff, Kayserl. Conststorial - Rath und Lan-des-Äelrester in dem Fürstenthum Liegnitz. 2.) Ecke Friedrichvon Kreckwitz , Herr auf Massel und Neurode, Fürstl. Wür-temberg-Oels-Bernstädtischer Rath, Land - Hof- Gerichts-^s-soslor, und des Oelsnischen Fürstenthums Landes-Aeltester. z.)Christoph Gotthard von Kreckwitz auf Vielwiese, des Wo-lauischen Fürstenthums Landes-Aeltester. Schlestfche
curios.
Areglingen, ein Brandenburg - Anspachisch städtlein undAmt in Francken au der Tauber.
* Rremberg, (Christian) war zuHayn imjahr i; 8 ;. den15. dec. gebohren, und besuchte anfänglich die schule zu Halle,hernach die hohe schule zu Wittenberg , wo er im jähr 1611.XI. vilpMstiones äe 8uccetslone sx Testsmento geschrieben.Darauf ward er im jähr 1612. lVotsriu» zu Speyer, nach die-sem nahm er zu Wittenberg im jähr i6r;. den gmäum einesvocioris §uris an, und wurde Sachsen-Lauendurgischer Rath ,wie auch endlich im jähr 1620. Ädvocat im Hof-Gerichte, undLächnNus der Jurtstcn-Faculkät in Wittenberg, und starb den26. may im jähr 162;. Er hat cis 8umxtibus 8mäiorum,Wittenberg 162;. in 8. cksLetionikus, ik. 161?. und 1622. in 4.RelolutioriLM äs necelläria üsfenüonL, ibiä. 1620.
in 8. Intcrciiötis, geschrieben, tlisstr. vir. eruäic.
clar. k. II. leÄ. IV. p. 1062.
Arempe, ein kleiner fluß in dem Amte Steinburg in Stör-marn, entspringet in dem Barmsteder kirch - spiel, und fällt indie Stör, ohnweit des ansflusses derstlben in die Elbe. Esliegt daran die stadt Rrempe, eine kleine meile von Glückstadt,so mit starcken wällen und 6. bollwercken wohl beseitiget ist,und dem König in Dänemarck gehöret. Die gantze gegendda herum heißt die Rremper-Marsch, darinn auch Glückstadtlieget. Danckwerth, von Schleßw. und Holst. k. III. c. n.x. 24;. L c. 15. x. 281.
Rrenchtngen, eine Freyherrliche familie, hatte den nah-men von;. schlöffern, in dem Hegöw oder Kletgöw gelegen,welche sich auch von einem in dem Kletgöw auf einem bergestehenden alten schloß von weissenburg zugenennet. Diehatten mit den Schafhausern als nachbarn viel zu schaffen,und besassen sehr stattliche Herrschafften. Felix Hämmerlinerzehlet eine curiöse Historie, so sich zwischen einem Freyherr»von Krenchingen und Kayser Friderico I. soll zugetragen ha-ben. An. 1191. war Diethelm von Krenchingen Bischoff zuCostantz und vorhero Abt zu Rhema». An. 12; 8. war einanderer von dieser familie ebenfalls Abt zu Rheinau; dieserwurde von seinen Conventüalen bey dem Abt zu St. Gallen,Berchtold von Falckenstein, verklagt, der ihn ohne weiteresexamen plötzlich überfallen und gefangen nehmen wollte; weilaber der von Krenchingen von solchem absehen wind be-kam, stürtzte er sich durch ein heimlich gemach in den Rhein,und schwamm darvon, bekriegte auch darauf den Abt zu St.Gallen. An. i;86. wurden Hug und Hans zu Sempach er-schlagen. An. r;88. bekam Hans von Krenchingen von Kay-ser Wenceslav die freyheit göldene müntzen zu schlagen. An.1418. war Burckhard von Krenchingen genannt von Weis-senburg, Abt zu Einsidlen. An. 1470. war Martin von Weisssenburg, der letzte dieses geschlechts, I.. L. und hernachAbt zu Rheinau, und starb an. r;°8. *
Rrentzheim, (Leonhard) ein bekannter Theolog undLbronologus, wurde den 16. sept. an. 15)2. zu Jphofen, einerstadt in Francken, gebohren, und waren seine eltern Lauren-tius Krentzheim, und die mutter Avpolloma Neusten, des Amt-manns daselbst tochter. Nachdem er m den schulen zu Kttzin-gen und Nürnberg den ersten gründ ferner wlssenschafften ge-leget, begab er sich nach Wittenberg, und hielte sich insonder-heit zu Philippo Melanchthone, auf dessen ernrathen er auchan. i;;;. den I8. post Trin. in einem nahe gelegenen dorseseine erste predigt hielt. In eben selbigem jähre den 2. nov.kam er nach Liegnitz in Schlesien, und wurde daselbst OisLo.uus und L-necbew, verehlichte sich an. i;54. mit DorotheaKöckeritzin, eines dasigen bürgers Georg Köckeritz Fabricii, ei-nes anverwandten Kockeritczii, mit dem zunahmen Otlrmacko-vieaLr, Breßlauifchen L^näici, dessen getichte Laborkus und
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clwoniMi, M. 8l1estR hoch gehalten werden,
cher er an. 1564. einen söhn, Leonhard, gezeugc"., „„s >gehends khllosopbiL und UecliLirue Ooctcir gewchronologische tadelten heraus gegeben. Derde Hertzog zu Liegnitz, Henricus, erwehlteW 'E 'i,nem Hof-Prediger, und als jener an.tharinam, an Friedrich Casimtrn, Hertzog .w j»
mahlte, und den folgenden tag eine PrintzeM'^taufen ließ, verrichtete er beydes die trauung ^
beyseyn Maximiliani II. damals Römische» Kom» ^ undwurde er oberster Prediger bey der Arche, zuund an. 1570. Superintendent des begEs,,un^.Wthums. Er war ein eifriger Verfechter der pcr> I-EMMelanchthonis, und wollte durchaus nicht die v Mdreä und andern verfertigte kormulom Loacorerkennen, und weil er sahe, daß die Standen» Mselbe zu unterschreiben ebenfalls bedencken trug lEx»!tzog Georg zuBrieg in seinen an. 157;-""^gebenen glaubens-bekanntnissen die reolew co " Micliomotum und die allgegenwart Christ! narvchen natur verwarf, und die kirchen-diener vwv j^pispurgische Confeßion und das Lorpus vocttin». ^welchem exempel Hertzog Friedrich gleicher E» ylid („Fvermeynte er, daß er so viel freyer darwider rc . gil-
ben dürste, nennte dahero die Vertheidiger des cv>„Flacianer, beschuldigte sie wegen obgemeldten'tyckism 5 mi, und wollte selbige durchaus in seine, ch prsaufkommen lassen. Allein er machte sich A"A,,erus/msm, verdächtig, und klagte ihn Äl. JacobPfarrer zu Wolau, nachgehends voüor und Prrn einem schreiben an Hertzog Georg zu Brich -^jch»misten an, welcher dieses sofort an Hertzog E E Fnitzgelangen ließ, und ober sich zwar bur»C^ckLWpredigten vom Abendmahl, so er an. "74.«' E
dem verdacht brachte, auch Colero, wclchcr ' ,nachließ ihn für einen Calvtnisten auszusaM ^der, D>nGeneral-Superintendenten zu Franckfurt an ocaus angezogenen predigten vor unschuldig va , st crfürsten befehl ein stillschweigen auferlegetdieses geschrey immer weiter um sich, , st'l'ÄE,gene LoUeZL, insonderheit Martinus
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Caplan, an, ihn bey dem Fürstlichenin der lehre von dem Abendmahl zu ^,7- ..^-^,1-
fachen auf einmal einende zu machen, bcv/ martbrich sich melden ließ, und gegen ihm in dA" »vort» .erforderten Räthe und Geistlichen ferne ,,,,hlzE,n^i,brachte. Der Hertzog war auch mit §alv>^aber Krentzheim auf befragen, warum er 07'wie er bey andern zu thun psiegte, bisherWort gab: er könne unschuldige leulhe nrehk Lotöcrn vermöchte zu beweisen, daß CalvinuS " „„1dieses letztern tod im artickul vom Abendinavnigworden, und sich desfalls auf eine
«schnepfium berief, so er aber nicht.
vo-lkor eschnepsium berief, so er aoer v"-»
er dieses gantze ksökum nachgehends >» 'ständig gclaugnet) bat der Hertzog?»-,° Fzu Mecklenburg von den Tkeologiswegen der zwischen Luthers und Calvin» " ^aistÄss,nigung einzufordern, so auch geschehe»,
Chyträus, so vor Lutheri absterben und he ^ vocU vck Fgelebet, in feiner antwort für einund darbey schrieb: Man solle ins M
fuhrische» Pfaffen, so mit diesem schädliche» >>>
ren willen nicht lassen, wurde er in dac»' ,,
nöthiget, auf die sogenannte Lutherische UMNnf,,„l,ec!kstc!j
terfcheid zwischen der Lutherischen und ^ ' OG schrlsspi.
kurtze sätze und gegen-sätze »erfasset/
r;?;- gedruckt worden war, jem glaube»»^ 0 s
von sich zu geben, so auch in selbigem Ro^mis^E
geschahe. Der Hertzog holte hieraus
gorum bedencken auch über diese glaube»^,. M»^ Fs ^
als diese Krentzheimen wegen emkM>^chlerd>»L Mj F
schrauben gesetzten redens-arten nicht anss^lÄ il^
verdacht lassen wollten, insonderheit da undhessAii»
auch die unwürdigen den wahrhatsten '' n>oAstyi>sA>^Abendmahl empfiengen? nicht anlwoneder Hertzog, daß er anfdie nächste ^?Ägendesder Geistlichkeit des Fürstenthums, Achten «'>>
' ae remigkeit der AuM'rg-ZchüM>^^
erner rede die reimgkett der AUgw«^-jxrtyu"'.-:ren apologie, als auch die CalviniE, V
artickuln widerlegen, und sodann gedaw . naE>p,c >' ^antworten solle, welchem befehl ^ /'^xiff, "stilEiaber aufs neue das concordien-buch „en h> >
^ormulam^näreanam nennete, Ä,
municarionein realem ickiomatu stv> st>>>» so, l,
menschlichen natur in Christo f»r kctz^ „ntcrl», xauch sonst einige zweydeuligeworte^f>MllcV^.cdre Oelsnischen VKeologl m einem »^^ an ^wol die theologische Facultat zu ubeA gA, t
zu Rostock ihn an. i zyi. das O-tlvm t pjel h'stiir'ecNtriA,achteten, so fände sein gegentheil uMl kain'^gNi ^seinen fall zu beschleunigen. H'Lor Md»"
Martinus Goskius 2. schreiben an