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varo und dessen söhn Bernhard IV. von Anhalt, an. i;48.von Kayser Carl IV. die expectantz und belehnung über dieMarck zu Landsberg und auf die Pfaltz Sachsen erhalten,so scheinets doch nicht, daß einer davon zum würcklichen poj-seß gekommen, weil erstlich Churfürst Waldemar solche ge-habt, hernach aber Hertzog Rudolphus II. oder funior, dar-auf die expectantz, wenigstens die bisher bey Landsberg ge-wesene Pfaltz Sachsen erhalten, und an. i;6;. von demKayser Carolo IV. zu lehn bekommen. So hat auch HertzogMagnus von Braunschweig, der Churfürst Waidemari bru-ders Henrici tochter, Sophiam, zur ehe hatte, Landsbergbesessen, indem man an. ein äiploma findet, daß Her-tzog Magnus, und sein söhn gleiches nahmens, so Cathari-nam, Churfürst Waldemari tochter, zur gemahlin hatte,Friedrich dem strengen, Landgrafen in Thüringen, die Marckund Fürstenthum zu Landsberg mit der vestung daselbst, auchDelitzsch, Haus und stadt, nebst Riedeburg verkauft haben.Doch ist die Lausitz , die sonst auch bey der Marck zu Lands-, berg war, nach Churfürst Waldemari todc auch ab und andas Königreich Böhmen gekommen, obgleich die Marggra-fen von Meisten, vielleicht weil Marggraf Dietrich, Hein-richs des erleuchten vatter,, die Älawkiam orienwlem vornKayser erkauffet hatte, pratension darauf gemacht hatten.Von Landgraf Friedrich dem strengen aber an, der die nochübrige lande der Marck zu Landsberg wieder an das Meiß-nische oder Wettinische Haus gebracht, ist solche beständigdabey geblieben, und also hernach unter ihnen als HertzogenzuSachsen bey der theilung zwischen Churfürst Ernsten und Her-tzog Albrechten von an. 148z. an diesen letztem und seine liniegekommen. Als nun nachaehends in der Albertinischen linieChurfürst Ioh. Georg I. verstarb, kam, krafft seines an. 1652.errichteten testaments, Landsbcrg mit dem Amte Delitzsch,dem Marggrafthum Nieder - Lausitz und andern stücken, andessen dritten hinterlassenen söhn, Hertzog Christian , der sei-ne refidentz zu Merseburg genommen, und der daher benann-ten Sächsischen linie den ansang gegeben. Das schloß ist voralters sehr groß und ein vestes berg-schloß gewesen , so aberjetzo wüste liegt, darauf nichts mehr zu sehen, als die altecapelle, worinnen die,spiegelichte marmor-säule erhalten wor-den , worauf das gewöthe im chor ruhet. Das stadtlein aberist stinem umfange nach von keiner sonderlichen consideration.
wpogr. 8sx. p. nc>. p. 49. Di-plom. 3P. in lciript. lepwmr. p. 168. Lünigs
Reichs-Archiv, k. lxec. lud änkzlr. Imhofs geneal. tabeüen,?. II. p. 40. Icript. rer. Lnstit. wm. IV.
rbestr. 8ax. k. II. p. z z.
Landsberg, eine stadt an der Warte, in der neuen Marckgelegen, so wegen der Handlung mit den Polen und Schle-iern, wollen-arbeit, guten acker, und wein-bau , guten biers,Rolands-bildes und bequemer brücken, bekannt ist. An. 14;;.hat diese stadt von den eindringenden Hußiten und Polen vielausstehen müssen, gleichwie an. 1588. die ergiessung der War-te grossen schaden gethan. An. 1618. wurde daselbst ein be-ständiger vertrag zwischen dem Könige Sigismundo in Po-len und dem Churfürsten Ioh. Sigismundo zu Brandenburgwegen der schiff-fahrt und Handlung auf dem Wart-strome auf-gerichtet , nach welchem alle waaren, wenn es adcliche, 24.stunden; wenn es andere, z. tage hier stille liegen müssen. Indem Teutschen kriege muste sie bald den Schwedischen, baldden Kayserlichen Waffen sich unterwürfig machen. An. 1644.ist sie nebst Friedberg und dem unweit davon gelegenen stadt-lein Nüenberg bis auf wenig Häuser in die asche gelegt wor-den. Die stadt ist gantz der Lutherischen religio» zugethangewesen; vor einiger zeit aber ist auch eine kirche für die Re-formirten gebauet worden, preußische und Brandcnbur-ckische Staats - geographie. -dr. wpoZr. Derer dieMarck zu Brandenburg betreffenden fachen I. th. 0. z.
Landsberg, (alten) ein städtlein und schloß, in der Mit-tel-Marck, meilm von Berlin, eine von den ältesten in derMarck Brandenburg, und zn der zeit, da die Wenden diestadt Brandenburg inne hatten, sonderlich von an. 1050. bis1127. eine residentz der Marggrafen von Brandenburg Sta-discher linie, daher sie den nahmen der Marggrafen vonLandsberg bekommen, welchen auch Albertus Drlu8, der dasschloß an. H44- erneuert und beseitiget, und dessen Nachfol-ger bis auf Caroli IV. zeiten behalten. Marggraf Ludwighat die stadt an. i;28. Rudolpho, Hertzog zu Sachsen, undMarggraf Jodocus an. i4°y. um etliche wenige Böhmischeschock denen von Crummensee versetzet, die es auch bis an.16^. inne gehabt, in welchem jähre Otto, Freyherr vonSchwerin, es ihnen abgekauft; dieser hat das alte schloß vongründ abgerissen, und ein neues aufgebauet. Nachgehendshat es König Friedrich an sich gekauft, und seiner letzten ge-mahlin Sophiä Louise aus dem Hause Mecklenburg-Schwe-rin zum leib - gedinge geschenckl, da man denn dieselbe «der-mal unter dem nahmen Neu - Schwerin, besser gebauet.preußische und Lrandenburgische Staats-geographre.
Landsberg, Landsperg, eine alte adeliche familie imRheinlande, welche man unter den turniers-genossen in denältesten zeiten findet. Sie hat sich auch in dem XVI. iTcu.Io in Oesterreich ausgebreitet. Conradus florirte an. 1144.;von dessen nachkommen sind unterschiedene Städtmeister zu
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zu Straßburg und Vischöfflich - Straßburgi'Mm den städten gewesen, gleichwie sie mansehnliche güther und theils den FreyherrlE t>olsich gebracht hat. Sie ssoriret auch noch heul»
üsmm. k. I. L.st
Landsberg, eines der ältesten und vonE'^le-i, ,
und nnninehro Freyherrlichen Häuser in «wBstamm-Haus gleiches nahmens, im HeWgw ^ ver^.zwischen Angerort und Werden gelegen.hergehenden familie im wapen unterschieden.steculo ist es in solchem ansehen gewesen, vap ihre»'vitul zu Hildesheim an. 1482 . BertholduM »^rdcs^schösse erwehlet, welche würde derselbe auch/»^^jliegete. In den folgenden zeiten hat sich diest ' ^ st'^in der Grafschasst Schauenburg gelegene »»und wormstall vertheilet. Von jener umc Man. 1660 . Ober-Drost in Westphalen, und »'> els^FIosephum , auf welchen an. 1698 . in E^sos LEschosss unter den competenten zu Osnabrück ge» /wurde. Er ließ sich aber an seinem ^ ^
gab seine stimme dem Hertzoge Carolo von nn- Mnahm bey demselben die stelle eines geheimenW ^71700 . ward er von dem Bischoffe zu Hi dst - erses^Wstsidenten der Regierung und Hof-Raths-Ooli-ß , 704 ^ Fjahres darauf nach Rom gesandt, worauf er ^
Probst zu Hildesheim worden. Frantz Dst' MB"Frantz Caspar Ferdinand, Dom-Herre» »» ^
170 Y. waren vermuthlich dessen söhne.
In der Nieder - Lausitz ist eine alte FA von l-Schenck von Landsberg in flor. (siehe SckssNa- ^berg.) , „ilis-ss^E
* Landsberg, (Barthold von) warhec>^ vwDecwmlium Dicentistus, und erstlich T>eA ivhr l-wder 44. Bischoff zu Verben, und ward lNi^s -,?n ^Papst Paulo II. bestätiget. Lbron. Dpilc. LaU^»i,. script. rer. UrunlmL.
wm.
AM
.....11.
Hildesh. kirchen-und rcformat. hist. rom- l-Er stund dem Stifte sehr friedfertig vor,nicht'^ 0 ^.Henningen zu Hildesheim in seiner beforderuuv Aoc>^ Mhülsiich. LMon. Lpisc. Verä. I. c.
V. p. 410. Über dieses 'brachte er 200. wagelber an das Bißthum ) bevestiate Roteuv^^bauete ein thor in der Vorstadt daselbst, uu^Mlss VLjähr Bischoff zu Verben gewesen, auch jUÄdesheim, und wurde durch den Pap^^. SL jFSLbron. Lxilc. VerZ. «pnä /.^»,'r. I. c.spuä I. c. p. 804. LaUMsteiN ^
begehrte er von der stadt Hildesheim einige»" er«den seines Stifts zu bezahlen, fieng »k^r,antwort erhalten, mit der stadt krieg »u^rn,, §weil dieselbe von allen feiten her hüllstsie nngekränckt bey ihren rechten »ud ^
Öbron. Lpike. Dilcleskem. I. c. Lauenstk . her u , zl>kriege wendete er viel aufamA
I. c. Die meiste
endigtem
brachte im jähr 149 °. den bau des - 7 . ^
de, welchen er prächtig einweyhete. ^„es » ,vv -I. c. Lauenstein, I. c. Die meiste reffen M -es i,er auf dem fchlosse Rotenburg im BrewU^ Peim jähr i;o 2 . gestorben, sein corper r
ret, und in der Dom-kirche daselbst « 5 ,/^le/. ckron. Dilcieskem. p. ivü. ^
L Lauenstein, U-aa-Nnde voll
Landschad, oder Landtschade vo^^'^ ^
llche familie am Rhein , deren vorsah ^ undBischöffe von WormS dienste gekommen ^ ^ pB histHaus Steinach am Neckar zu leben oth^§^ 4 «^-die familie nachgehends geschrieben.^. rel^g„rsdA, K
söhne, dad^,.
Normst, wm. II. p. 276 . ^wm. V. p. zqo. x. hatte drey söhn?
wm. V. p. zqo. i». hatte drey jom'f ' an. ^ vzu Worms war, in welcher qualttm e f^herg , .zeugte Philippen und Hansen von iv»s^ j
zeugte Philippen undvatter X. Caspars
, ,, 's von Zirschhorn E
jahr nsc. Dieser zeugte zwey sobM " deistst?Oel^ hster Bleickards, so im jähr, z°°E er Vstarb lm mhr i;oo. den 8 . jul. »^pget h^vds'^nÄNerpperg Ulrichen und Heimeln E<l chie» l'Ä.nilwstarb im jähr 1 ) 4 °. der erstere aberst» kovEmg erschlagen, und dadurch den E"'» or ,'v^eis ^l^bekommen haben, da das g^chlecht-uschnabel geführethatte; er starb'» -he
sind: l.) Conrad, der als Ritter »»d AEn-ick. ><jähr i;??. gestorben, nachdem er m ^' - "e-»te; erstlich mit Elisabeth von Rosenver^garetha von Hirschhorn, von weicy«
Conrad, der mit Elisabeth, Frev'»,^„ Körnst'^radensso an Walpurg, Cämme^m von^^^'ck^„
und,m jähr 1442. starb, Elisabethen, ^ eine gc stgen gemahlin, Hansen, der w-rrde dur^sendA^<^,!l<'stem ein vatter Catharinä, Conrads von
und Catharinä, Conrad Schencks >w»