Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
Seite
665
JPEG-Download
 

l e i

fvrtgepflantzch indem «r unter andern Fri-Uler h^' Grafen in Leiningen und Dagsburg, gezeuget.Da Hont Gemahlinnen, davon die erste, Elisabeth« vonldn H>r<i cv w Feiderieum IV. die andere aber, Johanna vonund Emiconem, Bischoff zu Speyer,Äe^kn. ^^eichfalls unten besonders Meldung geschiehet)>«^de„A,rici IV. posterität verdorretc in Hessone II.dk,k 5 - Siöm Ä' b'neö Landgrafen von Leiningen und FürstenSe m ' des Deichs geführet, mit seiner gemahlin aber, Elisa-dr 5 A, Ernesti in Bayern tochter, keine kinder

denn nach an. 1448. erfolgtem abgang seines!»Leiningischen güther durch ihre schwerdeuMtz, mit hülffe Churfürstens Friderici Victorioii

SÄ'd dekan?^ ^llte der Leiningischen gülhcr vor solchendeutet an das Westerburgische Haus gekommen, ohn,Se^übek i» ?u?"ver>vandten und sonderlich Graf Joffridus,V^Ut ^H"r-Pfältzlsche Hände und eine schwere gefamtzaL nfktM auch Kayftr Fridericus III. und Papst Pau-^?.Dngs,,,facwider setzten. Joffridus, welchem die Gras-te» ?«Hera .,3 im Elsaß wegen seiner Mutter zugefallen,^li>> "»l VM linie dieses nahmens aufgerichtet, führte»k, „,b Grafen von Leitungen und Dagsburg und

^kaUderici^Ellaß. Er hinterließ unter andern zwey söh-h^"chaffx.-tzM, oder Fritzmann, welcher durch Heurath die-,!>""gen Lothringischen grentzen au sein

^"bis jV^ud ein vatler Ioffridi II. worden, dessen nach-^>l K Hayianis ^ vierte glied gedaurct, da Elisaderha, eineGrafen von Lerningen und Rixingen , sicha-k Daun - Falckenstern vermählet, und ihmlehren, dessen tochter Barbara von Daun mit' Simone Wecker», Grafen von Zwey-N^dllivvvgezeuget, welche ihrem gemahl, dem Gra-V"' »un! ^'""'3en und Westerburg, nebst andern prä-?»> I, gedack, '"ü'ingen zugebracht. Emico IV. welcher, wiew V druder Friderici, und söhn Ioffridi, soN «„,^'lchoff z« Mayntz worden, und Emiconem V.Ke^oetn, Mev durch feine gemahlin Annam, eine toch-l^rrn von Autel und Aspermonr, die HerrfchafftSiVka' >view?,^ dtetz, an start eines heurath-guths em-rr>-"öl die seiten-linien von Asvermont einen streifetn H« welchen im XVII. lieculo Carolus von' ogs Caroli von Lothringen schwieger-vat-

l e i

665

das durch einen rechls-fpruch zu Paus es dahinleiningischen famrlie auferlegt worden, dieeiypf^Mont abzutreten, und allen den von an. 1566.L^s^ekfv,'M'en genuß wiederum zu ersetzen, welches auchnlVRlAsv-n. die mitte des XVll. seculi aber tst diein,,' biinÄP" an die Grafen von Neüheim gekommen,d, einen söhn dieses nahmens den VIl. wel-

ffi, »!'. vielen kindern Emiconem VIII. nach sich2 Ä«?»her «^^"^arina, Gräfin von Nassau in vaar,ö I^^ehcnds die Grafen von Leiningen we-

ss^»d^dlich abgang der geraden linie, darauf, wre.t)die^ gemacht) vermählet, die ihm un-

Algx?kytz^Ume,n Phjlippum und Emiconem IX. gcboh-N.treil.V» DagÄ. absonderliche äste aufgerichtet. Emico IX.Sk!v».r. sv,,„d"rgifchen oder Falckenburgischen auf, undk? »u!Ililivll„ä davon Johannes Ludovicus des Heideshei-Mka wv^Äeorgius aber des Dagsburgischen zwei-«>> ^vNem bna' PhlUppus Georgius zeugte unter an-zu , Kayserlichen Cammer-Gerichts,

ldAtli ' den o !,^r, mit welchem der Dagsdurgische zweighl, 3 >ie '„„^-verdorret. Johannes Ludovicus, vonk ' leum-siMd, der Heidesheimifche zweig seinen ur-»r H Anna Innconem XI. dessen söhn Georgius Wit-^!rnd'»iis A^'labetha, Gräfin von Falckenstein, ein' bebg Augusti worden, so zu Broich gewoh-i„. Ländern güthern durch mütterliche erbschafft

^^ey dem kriege vor dein Ryßwickischen frie-^c»l jMers aA dem Französischen schütz, und bedräng-^ von Nfdruder sehr heftig. Erstarb an. 1698.

k e» 4 ^banna Magdalena, Gräfin von Hanau,'Vdrr,, Hicviiis v/ch ^hn gebühren worden. Der an-ÜV^bpAe qe.p.. - ist Emico Christianus, welchen er ausNck-i- Vbgx,. get. Dieser wurde von den Franzosen^Ä^i» ,3 sein-?"^ sich nach Franckfurt zu retiriren ge-Hte xr v^^'^bün, Christina Louisa, Gräfin von-^b^A!llhx,^j°- tochter, davon die älteste, ElisabethamS^,,,.^m, sich Mauritius Hermannus , GrafMb 7I. V? Carl ^6S2. beygeleget, und mit dcrsel-

E^^chsezeiiget. Der dritte söhnEmi-L? nachde.« ^mde gebohren an. 164z. und

8 "

er von Sophia Sibylla, gebohrner^l>a,.^wiconiä«bsterburg, ein vatter morden Caroltülf''tkr es Ph, ? Levpoldi. Den Hartenburgischen äst!»> ^' d/Mvy ^''vvus, Emkvnis IX. druder, auf, undsöh"em fall vom pferde, Emiconem X. nachN lehtL ^°bannes Phtlippns und Fridericus

r?>M^erm,H>s gh ^)ne männliche erben verstorben, Jo-^ icsiA, Emico schlecht erhalten. Dann seinÄ» ^ ^' und ^ Welcher zu Hartenburg, ohnweit

Wvy. Merstus ^s 3 . gestorben , hinterließ nebststände gemäß vermählet wor-Eyetz»

den, Iohannem Fridericum und Emiconem XII. Des erstensöhne sind Carolus Fridericus und Johannes ; dem letztemaber sind von Elisabetha Christin«, Pfaltzgräfin von Zweybrü-cken, ein söhn und tochter gebohren worden , die abersämtlich, gleichwie er sechsten, dieses zeitliche gesegnet. Dirgüther dieser Grafen, so unter die Wetterauischen gehöre»,sind: die Grafschaffl Dagsburg im Elfaß, ingleichen Faicken-burg, Hartenburg, Bockenhetm, Güntersblum , Heidesheim ,Oberstein, Broich, Bürzel und andere, so alle unter Franzö-sischer dotmäßigkeit stehen, und aröstüitheils von Chur-Pfaltzdem Stift Straßburg, Abtey Weissenburg und andern zu le-hrn rühren.

* Lerningen, (Berthold, nach andern Leopold, Graf zu) einsöhn Graf Friedrichs I. ward im jähr 1256. zum Bifchoffe zuBamberg erwehlet, und löscte gleich im ansang seines Biß»thums das schloß Zielen und das Amt Turtngstadt, so ver-setzt gewesen, wieder an das Stift ein. Nachdem er mit dieseman. ir??. zu stände gekommen , ward im folgenden fahre eineVersammlung zu Osterhofen gehalten, darinn die streitigkeitdes Bischoffs mit Graf Albrechlen zu Hals über Mülheim inbetrachtung gezogen ward. Es gab auch damals gedachterGraf Albrecht alle die Bambergischen Unterthanen, über welcheer die schirm-gerechtrgkeit hatte, frey, und erledigte sie von al-len beschwerungen und auflagen. In dem 12;-. und »260.jähre suchten auch Graf Hermann und Otto zu Orlamündeihren alten anspruch auf die Meranische crbschasst, wovonsie einige zeit stille geschwiegen, aufs neue auf die bahn zubringen, und meynten dieselben bey dem damaligen Zwifchen-Reiche dem Bifchoffe gar bald mit gemalt zu entreissen. Eraber setzte sich in gegen-verfaffung , und ließ es auf den aus-schlag eines treffens ankommen, welches auch auf feiner feiteso glücklich ablief, daß die Grafen verspielten , und einen gros-sen theil ihrer Herrfchafft, so ihnen abgenommen worden , denwütenden flammen aufgeopfert sehen musten. Endlich kam eszu friedens-handlungen , vermöge deren jeder theil ein schloßan die in dieser fache erwehlten schieds-leuthe abtreten muste,mit dieser angehängten bediirgung, daß der theil, so den errich-teten vertrag bräche, sein schloß einbüßte, welches jenem, soüber dieser Handlung unverbrüchlich gehalten, abgetreten, undzugleich nebst seinem eigenen von den Schieds.Richtern über-geben werden sollte. Nachmals traf er mit Siegfrieden, Gra-fen zu Mercnburg, einen tausch, und erhielt von ihm Meren-burg, Hardeck und Truchsen, nebst andern in Kärndten gelege-nen güthern mehr. In eben diesem jähre gab er Graf Eberhar-den zu Schlüsselderg die freyheit, das kloster Schlüsselau in sei-nem ktrchen-sprengel anzulegen. Hiernächst war er auch daraufbedacht, daß ein kloster von ihm selber gestiftet werden möchte,und übergab demnach einige güther, die Graf Heinrich zu Hen,ueberg von dem Stifte zu lehn getragen und aufgegeben hatte,an die Aebttßin zu Magdeburg, daß sie ein neues kloster Cister-cienfer-ordens anlegte, und mit Nonnen aus ihrem kloster be,setzte. Im 1261. jähre verpfändete er den flecken Ostheim,muste aber im folgenden jähre viele feindfeligkeiten von denGrafen von Truhendingen ausstehen, welche das land sehr un-sicher machten; doch ward alles durch Vermittelung desBsschoffszu Olmütz und anderer wieder beygelegt. An. 1264. hieltPfaltzgraf Ludewig, Hertzvg in Bayern, bey ihm an, daß erHer-tzog Conraden II. in Schwaben die mit-belehnfchafft über diegüther, so er, der Pfaltzgraf, bisher vom Stifte zu lehn getra-gen hätte, verleihen möchte. Weil er aber diese fache in be-trachtung ziehen wollte/und jener immer heftiger anhielt, ver-glichen sie sich endlich beyderseits dahin , daß Burggraf Frie.brich zu Nürnberg den ausfpruch thun sollte. An. 126;. wareine streitigkeit zwischen ihm und dem Abte zu Crems über Kay-serslautern entstanden, die aber der Bischofs zu Passau zu Ber-tholds Vortheile entschied. Ehe aber noch das ,266. jähr seinende erreichet hatte, erregte die Bambergische bürgerschafftselbst einen aufruhr wegen des wein-maasses, der Bischofs aberwußte bald denselben zu stillen. An. 1269. legte auch Pfaltz-graf Ludewig wegen seinen von dem Bambergischen Stifte zulehn gehenden güthern seine Pflicht ab. Um eben diese zeitreichte er auch dem Pfaltzgrafen Amberg, und die übrigen andas Stift rückfälligen güther Marggraf Bertholds zu Hohen»bürg zu lehn ; hingegen gab jener auch das schloß Truhenfeldan das Stift. Nachgehends übergab Siegfried, Graf zu Me»rcnburg, die schlösset und güther um Wolfsberg und Griwen,welche ihm versetzt waren, an. 1271. fteywillig wieder an dasStift. Im folgenden jähre beförderte Bischofs Berthold seinermutier druder zur Probstey in einem kloster bey Regenspurg.Im jähr 1277. ward er wegen gewissen Ursachen als Kayserli-cher Gesandter nach Steyermarck und Oesterreich verschickt,richtete auch seine aufgetragenen Verrichtungen wohl aus, undversetzte im folgenden jähre, damit er dem Kayfer, welcherWien zu belagern herbey eiletedesto besser beystehen könnte,einige dem Stifte zuständige güther m Kärndten. Darauftrug er an. 1279. des Kaystrs Prtntzen alle schlosser und gütherin Steyermarck,Kärndten,Crain und Oesterreich, so dem StifteHeimgefallen waren, zu lehn auf. Nach diesem brachte er im1280. fahre schloß und Amt Bellefort vom Stifte Würtzburgansein Stift, erhielt auch an. 1281. von Ulrichen von Kin-burg einen thurn zn Kmdurg, der von dem Stifte zu lehn gierig,wieder, und bekam über dieses von eben demselben RHemeck,

Kkk r doch