666
l e i
doch mit der bedingung, daß es seines bruders söhne, Otten,gegen erlegrmg eines stuck gelbes wieder abgetreten werden soll«ie. An. i L8s. gerieth er mit Graf Friedrichen zu Ortenburgin streit, welcher aber bald wieder beygeleget ward. Ebenum diese zeit tauschte er auch das schloß Salenberg gegen an-dere güther wieder ein. Endlich starb er an. irZ;. den 17.may, nachdem er seinem Bißthume -8. jähr vorgestanden hatte,kkosina»«. snnal. ösmberg. IV. §. 6;. segg. spucl äsiv,^. scripr. rer. 6erm. tom. I. p. l6y. logg.
* Eeiningen, Embrich/ Emmerich, Emich/ Jmbrich ,
Graf von) ein sohnScheiffardr, und ein sehr kluger/ ernsthaffter,wie auch gegen die armen gutthatiger Herr; war erstlich Dom-Probst des hohen Stifts zu Mayntz, und ward hernach imjähr 1064. vom Kayser Heinrich IV. zumBischoffe zu Aug«spurg verordnet. , exegest blü. genest, p. l6;.
, snnsl. Lugllltburg. apuci scripr. rer.
6erm. tom. I. p. 1199. Er wird von einigen eines meineydsbeschuldiget/ weil der Papst ausdrücklich versehen gehabt / daßkeine person geistlichen standes von einem layen oder weltlicheneine geistliche würde oder amt annehmen oder erkennen sollte /wowtder er jedoch gehandelt / auch bey den Händeln zwischendem Kayser und dem Papste aufbeyden ach,ein getragen habe.
, I. 0. apuä I. c. Gegen die Geistlichkeit
erwies er sich sehr geneigt/ bauete unterschiedliche geistliche ge-bäude, und weyhete sie ei»/ lag auch dem Kayser an / das wust-aelcgene kloster Weissenbrunn wieder in stand zu setzen/ weicherseinem bitten gar gerne gehör gab. 1. e. sp.
l. c. tom. I. x. IZ99. segg. Er wendete auch alle mühean / den zwischen dem Kayser und den Sachsen entstandenenkrieg beyzulegen/ und brachte es durch seinen unermüdeten ei-fer endlich dahin / daß sich diese an. 107;. zum ziele legten.
I. e. spuci p. 1401. leg. ,
I. c. Darauf war er auch bemühet / die zwischen dem Kayserund dem Papste waltenden und noch fortdauernden streitigkei-ten zu heben/ und nahm deswegen eine reise nach Italien übersich / ward aber darüber gefangen gesetzt / und müsse endlichbey dem Papste um die lossprechung vom banne/ darein er we-gen der Versammlung der Bischoffe/ welche der Kayser zuWorms gehalten hatte / gerathen war/ ansuchung thun. (?«/-, I. L. itpuä l. 0. p. i;99- 1402. An. 1077.
ward er noch durch den Gegen-Kayser Rudolphum ausSchwa-ben gezwungen/ ihm den eyd der treue zu leisten / und beschloßauch in diesem jähre zugleich sein leben, i. c. p. 1420.
ssg. /irtterrdnss«,, I. L.
* Leiningen, (Emich, Graf von) ein söhn Friedrichs III.ward im jähr 1,14. auf des Ertz-Bischoffs zu Mayntz postula-tion/ nicht aber/ wie einige wollen / durch den Kayser Ludewi-gen wider wähl und willen der Dom-Herren zum Bischoffezu Speyer eingesetzet; sintemal der Bischofs schon am Jo-hannis-tage die gewöhnliche verschreibung von sich gegeben/da hingegen der Kayser Lubewig erst im october zum RömischenKönige ausgeruffen worden / und im folgenden jähre allererstnach Speyer gekommen. Ob aber wol der Bischofs und diestadt gantz einig miteinander waren, auch diese ihm zum Biß-thume beförderlich gewesen seyn soll, so soll sich doch nach-mals ein Unwillen zwischen ihnen erhoben haben, daß der Bi-schofs auch die stadt in bann gethan , wiewol man nicht ange-führt findet, warum dieses geschehen seyn fällte; die stadt sollihm auch folgende stücke, warum er sie nicht in bann thunkönnte, entgegen gesetzt haben: Weil er gleich im ersten jähreseines Bißthums, nemlich an. i;i;. um den sonntag kt-nmrii-seere mit einem grossen volcke,aufgerecktem pannier, trommelnund pftiffen eingezogen, die Dom-kirche mit gemalt eingenom-men, die kirch-thüren aufbrechen, und'mit arten aufhauen las-sen, seihst persönlich zugegen gewesen wäre, und seinen leu-then befohlen hätte, daß sie es thun sollten; ferner weil er seinegantze regierung im geistlichen und weltlichen nach dem rathseiner Ritter eingerichtet, und sich von ihnen beherrschen lassen,auch zeit seiner regierung noch keine messe gehalten hatte; weiterweil sein gemüthe nur kriegerisch sey, und er doch weder seinerArche, noch den angehörigen Personen derseldigen schütz leiste;endlich weil er tag und nacht mit spielen zubringe, und die ge-falle und einkünste der Archen veräußere, auch so grosse schuldenmache, daß er sich nicht weiter wurde erhallen können. Lehm.Speyer. chronick, VII.p. 688. leg. Doch wendetFuchs dage-gen folgendes ein: Daß man schlieffen wollte, der Rath und diestadt wären ihm auch zum Bißthume behulflich gewesen, weilsie ihm den einzug verstattet, stunde gar nicht zu beweisen;Massen sich die stadt gar Nicht in die wähl zu mengen gehabtHätte, sondern dem Bischoffe, da er vom Papst bestätigt, undvom Kayser belehnt worden, auch alles wegen des ein«zugs gantzlich verglichen gewesen, solchen verstattet hätte,da er denn, weil er aus einem vornehmen geschlechte gewesen,mit einem grossen gefolgt eingezogen wäre. Da nun die Dom-Herren in der wähl streitig gewesen, und die, so ihn postulirtgehabt hätten, ihm vor die stadt entgegen gezogen wären, diezurückgebliebenen aber den Dom verschlossen, so hatte erihn nothwendig mit gemalt öfnen müssen. Daß gesetzt würde,er sey mit aufgerecktem pannier, trommeln und pftiffen einge-zogen, stehe dem, waö gesagt sey, gar nicht im wege, sintemaldieses bey allen emrttten der Bischoffe gewöhnlich wäre, da-bey zugleich, wenn sie Herren-standeS gewesen, ihr« geschlechls-
lei
panniere öffentlich geführet worden; von den händAer mit der stadt gehabt haben soll, finde man «um» ^cii Usiges , und sey auch noch nicht bewiesen, daß vonRaths und der stadt dergleichen schrift gegen M
worden. Sonst ist noch zu mercken, daß emtge ^ir>es« ',von den Dom-Herren zugleich Graf Georg von" ^ Aeorswehlet worden, da hingegen andere behaupten ,sey von Kayser Ludewigen, und diesem zuwlvc «sschoff"Friedrich Arnold, Herr von Ochsenstein, " xon
Speyer verordnet worden; da denn Bischofs ^ ftsten/mögen erst nach der absage des letzter» und rode oc pM peher währenden strcitigkeiten verstorben, zuw ruy" ^ v» .xses Bißthums gelanget sey, und noch «michD.Beydes aber ist unerweislich; sintemal Graf^gM»^,i zrg. den 26. april gestorben, da Graf George vo^hni<Ediesem fahre noch frisch und gesund gewesen.
1. c. p. 689. fWlch
* Leimngen, (Günther, Grafvon) ein
ward im jähr 1148. Bischofs zu Speyer, uiwim ersten jähre seines Bißthums Walthern von ^den gründ und boden, darauf das kloster Mauwward, nebst der herum gelegenen gegend. ^ Mdrich I. stund er in sehr grossem ansehen, der «M,» Ili-Slifte an. ii;2. das schloß Bewartstein nebst si'" ^ v.
gen schenckte, und starb an. n;6. »noM- ^
Iik>. X. c. 8. k>. ;8z. Lehmanns b .
51- p- 441- tir'ttc-rrt,«/,«,, exeg. biü. Zoo-^ Krapvdachter Rittershusius l. c. ferner meldet, hat erLennngen, Feuerdach und Rixingen, Herrn !»
Türckheim geschrieben. .. aesH^ch
* Leiningen, (Hezelin, Grafvon) der nach 0 " ft»
abhandlung ein söhn Graf Emichs II. § ^ chro»-Brufchio und Spangenbergen in der Henneo-^^^ ,4-fahr uz», gestorben seyn, nachdem er dem px,
nate vorgestanden; wiewol er von einigen ol^
nicht mit unter die Würtzburgischen Bischosses"
Werber so bald abgegangen, und vom Papst^"? «ahe s' ./F
get gewesen. Andere sitze» ihn gleich in da» ' . M
welchem Bischoff Rüger zu Vaihingen gestoe»
will Friese in der Historie der Bischoffe von -X von 4O-
Ludewigen M Würtzb. gesch. sehr. p. 198- kE Büch^M
zugestehen, sondern sitzt vielmehr fogleA NAchen , ^ A
gern noch «m jähr n-5. Bischoff
auch, baß der irrthum daher gekommen, we . bch".,j,,ock
die Kayferltchen und Königlichen freyhei"" " die
gen des Stifts Würtzburg zusammen gelE" Bisch^ vch
nung nicht in acht genommen, und das "»Ei
richsI. welcher auch fonfs Hezelin genamss'^,, oder ^ A»
sehen zwischen Bischoff Rüqern und EMlasi worden
chen, und also am unrechten orte eingeMv Msi l>e«
man aber wol also zugestehen muß, daß so
Bischoffdieses nahmens zu Wurtzdurg steledk d^elVttrA,
daher niemand behaupten können, daß . fi, a
nicht würcklich ein Graf von Leiningen
her so viel zu schlieffen, daß dieser um aE,;ek ^
haben möge, und die, so weiter nichts
gleichwol aber die Urkunde am unrechten vr^ ^ M j x,e!'
funden, und dabey nicht auf das jähr, wo"'"
den, gesehen, geschloffen haben, er muß, .sM
Bischoff Heinrich oder Hezelin gewesi» ftv'' ^ ppN A» A
Lemingen-Westerburg, das gefchleckjt/und flecken Westerburg in bem Westerwalo^^^ i.ret, leitet Christian Weife von Sigft'do ^ s
her, und leget ihm söhne bey, S'gft'^rba<fCvln, welcher an. 129°. das schloß Brock, ^ ^ pBund Sigfridum II. Von diesem letztern äenricovon Mied ihren Ursprung, gleichwie von ^burgische familie abstammet. Dessen l , gle>E, oe>nCatharina, Gräfin von Nassau, Iritam,erzeugt, so durch seine gemahiin M^Uchen, "Ä dck
gen geschlechts-artickul erwehnunss E ^ Frlder'^^»
Grafschafft Lemingen mit hülffe Chmfu" theilhassten in der Pfaltz, dem er den anv"»^ anssen, bekommen, von welcher M an er a« b'" x K!laubnis des Kaysers Siglsmundi sich MeininS^ yelN,^, e>> ^liren lassen. Sein söhn Cuno, Graf m .^c vo>'^bürg, wurde ein vatter Reinhard« Krass^ÄIpen ^Fridericv die eonfirmativn wegen ^ ^ inund Cunonem gezeuget, so NelnbarduM,^^li^v
.-"llukher zu d-n verdorret, daHero die°v"gte unter ^ "briaen asten aeroaen worden. U
Mutter, , Oderdrun,,, und wegen A
rächt. Da»», viet andere Sucher a
lemer semahsi,, Ternhardma/ bsD »srt/