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unter Theodorici, Königs der Ost-Gothen in^ ng, welcher Amalarici, des Königs der West-Manien - Vormund war. Im letzten Spanischenja :"iege ist sie sehr wohl bevestiget worden. Von ge-sth^nerlich die Haupt-kirche und der Bischöfliche pal-st in lftilxsn. sio/Mk»»»', äslic.
-» .
^ Ensuln auf der Mittelländischen ste an der küste"achAnuK .weltvon^lnander liegen^, Cannes gegen
^^Ach/'^Lero'genennet 7 'Le'ro"ist"d'ie gröste>>» ^lein^ Mwte Marguerite ; Planasia aber
zu. Von Ptolemäo und Strabone werden' " davon,und
i'-l.Sste
oder Lerina
l»>z' d?».' wird die insul des heiligen Honorati genen-
<!>». eichet ^'uhmten kloster, so dieser Heilige gestiftet hat,h d'i e,,^, rwch jetzo stehet. Tacitus berichtet, daß Augustus>h°M^ «grwpam auf diese insul verwiesen. Gedachtes klo-siKr Honorato an. gestiftet worden seyn,
V dle schlangen ausgerottet, um deren willen
eraantz wüste und unbewohnt gewesen, desglei-keinen waffer-quell dahin verschafft haben, sogemangelt. Nachgehends wurde dieser Heili-»cichf^ Bffchoff von Arles gemacht. In unterschiedli-Ärgden i-xc-nli-! war diele einöde stets ein vstanN-
V der LWen Lxculi8 war diese einöde stets ein pfiantz-->4-' -Die^,Uvffe von Provence und anderer benachbartenH°» w dieser insul ist sehr gemäßiget, und der rrd-
AriE Geister, wurden aber im may an. 16;?. wieder^esAälder, Diese verwüsteten sie sehr, lind hieben gantzewelche vorhin einen angenehmen schalten"sUchjtze gaben, und von der natur wie spatzier-gepflantzet waren, au deren ende den Aeb-lr>i, dieser insul zu ehre» bäk-häufer aufgerichtet
^urcken sollen die Mönche, die sich allhier aufhal-Kc z??kzuvft,^ehren, haß sie sich nie unterstehen,eine landungA«»,) deg Nwen,vb es ihnen wol sehr leicht wäre. Die Mon-^Mmi^dictiner-ordens, und mit der brüderschafft zuVN'vi, d-^""get. Vor zelten war das kloster unter dervi»? ^ffchoffs von Frejus; anjetzo aber gehöret esvon Graffe. in ckronol. 1.1-
f ' Oall. schrill. IN 8trsboa. äs
^ Ii)'clrogr. 5 r>Mo«. L in not.
§ Uch'V'- in not. sä Vincent. Hin. in
' i- c, 24. La^o». in annal. soolss.
?klch?. Kuß >n dem Spanischen Königreich Alt-Castilien,L Herk^^" / 6. weilen von Burgos, gelegene stadt,«.)ki>i V^g?M vün Pastrana und äs 1 'Infantado aus demzugleich Hertzoge von Lerma schreiben',ha>,st st^uio an sich gebracht. Vor alters gehörte dieserden s-' .uachgehends kam er an die Crone, undV«; ,^al, nig Ferdinandum LLtkolionm an BernardN»ipA,t«o ,."^ggoaftn von Denia. Von dessen nachkom-favnU' ^ranciscus Gomez äs Sandoval, Königs' ^ ' ej« . den Hertzoglichen titul von Lerma, wel-Mjch si,^chtiqes schloß daselbst aufführen ließ. Weil> l? sti„d dem Könige Philippo IV. in Ungnade fiel, soguther, und starb an. 162;. nachdem er zu-, l.pn ' kiftic a ^^^balten. Imhof, von Grand, in Span.
fest,welches der Cereri,Baccho und Pro-V^ße. Die°,,M"si ander Lacedämonischen grentze gehal-vDjq"lier, s-"wohner der stadt Argos hatten in gewohn-dabey brauchen sollte, aus dem tempel^gstd ^ bergeCrathide dahin zubringen.
hM^tiug ^.^Eeucander.
Unsren. » 5 '^ ^ war zu Brügge im jähr 154;. denÄ V°>, >7 Jivm siww wurde, nachdem er zu Löven, Paris,^ Kcwg>swl>M, Schöppe in seiner geburts - stadt,Ukitz iahx -^udolpho II. in den Adel - stand erhoben.
den 29. sept. und hinterließ: Lmolikunuz Llsgiss, Antwerpen 1578.
An. i6;z. im sept. machten sich die Spanier
> §
Vchstanum; Lslg.
'v 1 Lustnaca <Lc- b-we
, eine insul des lercliipolsgi gegrn d ^adt
mit 2 . guten haftn ^^EftAoff zu Rho-,N»rt. Kvff, welcher unter den Ertz-Bssch u»
^ der alve wegen berühmt. ^
> grosse) Franzvs. V-rl- le Mnä, em
««K«« sä«--.
^5'^ ^Fvanzös. Verr ft pevr' eM si»ß M
' A°t '-welcher Mvntiftart vorbey gehet, un
wpoßt. Kali. XI. l?- 44- «Nachts
s^ii?°vder^' Herr von) Kayserl. General -6 ^lv'Zl VZV?terie. Er war von Fran/Ml mn ,
vormals das HeffLN-Caffeiffcheeg
Insten steht, als Oberster comwan
°r General-Feld-Wachtmeister, M wenz,
Theil.
qualität er in diesem jähre dem ftldzuge wider die Franzosenam Rhein-strome beygewohnet. An. i?;6. ward er mit zu demftld - lager commandirt, das der Kayser dainals in Ungarnaufrichten ließ; er brachte aber die meiste zeit an denjenigenTeutschen Höfen zu, an welche er geschickt worden, um we-gen übernehnmng einiger hülfs - trouppen Unterhandlung zupflegen. An. i?t7. wohnte er dem ftldzuge in Ungarn dey,und signalisirte sich sonderlich vor Ußitza, allwo er bey dem an.griff eine besondere brigade commandirte. An. 17;8. und'1759. hat er abermals dem Türcken-kriege beygewohnet, aberam 22. julii an. 1759. auf dem bethe der ehren seinen edlengeist aufgeben müssen. Die umstände von seinem rode werdenalso erzehlet. Er befand sich an der spitze der trouppen, undwar dem meisten ftuer der Türcken ausgesetzt, als er von ei-ner musqueten - kugel an dem hals verwundet wurde; hierauffiel er in ohnmacht. In diesem zustande ließ ihn sein Adju-tante, Herr von Groot, hinter die armee bringen, und augen-blicks verbinden ; worauf er ihn ersuchte, er möchte sich nachBelgrad begeben, und sich daselbst vollends heilen lassen, zu-mal , da er mit allen ehren demjenigen ein vollkommenes ge-nügen geleistet, was auch die allerstrengste schuidigkeit nur im»mer verlangen könnte. Er antwortete aber, es wäre nochmehr ehre zu erlangen, und er befände sich noch nicht so unspaß, daß er seine schuidigkeit nicht bis ans ende thun solltLZu gleicher zeit trug er dem Herrn von Groot auf, einen ge-wissen beseht zu überbringen, und stieg sodann ohne anstandzu Pferde, da er sich gar bald im ftuer befand, und die vo-rige unerschrockenheit aufs neue. von sich blicken ließ; zweypferde wurden unter ihm todt geschossen, und er bestieg hieraufdas dritte. Allein eine flinten-kugel, die ihm beyde schläftdurchborte, stürtzte ihn todt zur erde nieder, und sein Adju-tante fand ihn eben, als er ihm von dem commandirendenGeneral beseht brachte, ausgestreckt unter seinem pferde liegen.Hierauf schaffte dieser den leichnam dieses tapfern Generalsdurch hülffe einiger soldaten von dem wahl-platze weg, undließ ihn vor sich auf sein pferd legen, da er denn nach Bei»grad gebracht, und allda begraben worden.
* §esbonax,ein Griechischer Redner,von dem Photius, wieer coä. I.XXIV. bezeuget, sechzehen politische reden gelesen,scheinet den Gelehrten älter, als der khilosopliu« dieses nah-mens. Von allen 16. reden sind nur noch zwey übrig, vondenen die erste sehr kurtz und
überschrieben ist, wiewol Corinth mit keiner sylbe darin« er-wehnet wird; sondern alles dahin gehet, daß sich die Athe-menser an den Thebanern rächen sollen. Die andere heißet n§--««; ?>ö>ar, und ist ebenfalls eine anmahnung an dieAthenienser, die Lacedämonier zu bekriegen. So diese redennicht blos zur Übung lange zeit hernach von einem jünger«,sondern würcklich zur zeit des Peloponneffschen krieges, welchenman 41;. jähr vor Christi geburt führte, gehalten worden,so hätte er zu einer zeit mit Antiphonte und den ältesten Grie-chischen Rednern gelebt; doch wollen andere noch hieranzweifeln. Zuerst hat diese zwey reden Aldus zu Venedig izi;.in fol. hernach Henricus Stephanus 157;. in fol. zugleich mitden reden Aeschinis, Lysia, u. a. Griechisch heraus gegeben.Die letztere hat Wilh. Canterus ins Lateinische übersetzet, undzu ende seines iiristiäi8i z6o. in fol. angehänget. Beyde sindGriechisch und Lateinisch, und zwar die letztere nach Canteri,die erstere, wie es scheinet, nach Andr. Schotti Übersetzungvon Gmtero zu Hanau 1619. in 8. mit Dinarchi, Lycurgi,Herodis und Demadis reden heraus gekommen. Nröne««,.dibi. 6 r. 1 V. ;c>. p. 421. leg.
Lesbos, eine insul auf dem ftrcliixel3§o; flehe Metel--lmo.
* Lescaille, (Iacobus) ein vortreflicher Holländischer Poetdes XVII. Lsuli, war aus einem sthr guten geschlechte ent-sprossen , welches sich ehemals von Genf in Holland begebenhatte. Er führcte anbey den bnchhandel, und machte sich auchdurch die fchönheit der bey ihm gedruckten editronen sehr be-rühmt. Die nähern Nachrichten seine geburt, abkunst rc. be-treffend , sind in dem brande der Blauwischen buchdruckerey indem rauch aufgegangen. Indessen zeigen die von ihm vorhan-dene versc, daß er einer der großen Lichter gewesen; wie erdenn den i. may an. iö6z. von Kayser Leopolds zum qecrön-ten Poeten erkläret worden. Er starb an. 1677. seines alters67. jähr. Groß allgem. Holl. Lexicon.
* Lescaille, (Catharina) des vorhergehenden zweyte toch,ter, welche sich durch ihre geschicklichkcit in der Licht-kunst einenunsterblichen rühm erworben. Der berühmte Vondel jagte inihrer jüngsten jugend schon, in betrachtung ihrer grossen ge-müthö-gaaben, von ihr, daß sie dereinst ihren vatter übertref-fen würbe. Er hat sich auch in seinem urtheil nicht betrogen ,indem sie es in der Licht-kunst so hoch gebracht, daß sie dieHolländische Sappho, und die zehende Muse rst genennet wor-den ; ja daß die grösien Poeten ihrer zeit sich eine ehre davongemacht, wenn sie in ihren richterlichen angelegenheiten ihresraths pflegen konnten. Sie hat m ihren letzten jähren vielesvon gries-schmertzen erlitten. Unter andern von ihr verfertig-ten vortreflichen getichten sind sonderlich nachfolgende tragödienhoch geschähet worden : (rentenLUS ; V^ensL8lr>U8 ; llcroäsLund MsriLMlie; llercules und LsjanirL; Xrsymsäs8; rlttLä-ns; Lsss-mära, weiche sämtlich von ihrem schwager, dem
Nnn; huch-