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Vierdter Theil. He - Mc.
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her, welcher an. 96;. Boleslai, des Hertzogs in Böhmen toch-ter, Dambrowka, dem damaligen Hertzoge in Polen, Miecis-lao, zur gemahlin zugeführet, und sich in Polen selbst nieder-gelassen. Von diesem stamm-vatter sind entsprossen Bozusta,( d. i. Gotkcsmund) Ertz-Bischoff zu Gnesen, der an. 1072.gestorben; Wernerus, Ertz-Bischoff zu Gnesen , und primuskrincepr, der an. 1170. die Welt verlassen; der WoywodeBronißius, der das kloster Paradis gestiftet, und an. 12; 4. ver-schieden; Predislaus, Woywode zu Kalisch, General-Haupt-mann in Groß-Polen, welcher an. 1170. floriret, auch ;. söh-ne nach sich gelassen, deren der erste Fridericus, Bischoff in Cu«javien und Pommern, der andere Raphael, Unter-Truchses vonPosen, und Staroste zu Siradien, der dritte aber Johannes,Castellan zu Calisch gewesen. Dieser sein söhn Raphael, Herrauf Lesno, General in Groß-Polen, ist an. 1450. gestorben,und hat einen söhn gleiches nahmens hinterlassen, der von demKayser Friderico III. zum Reichs-Grafen gemacht, und in Po-len Castellan zu Gnesen, hernach zu Posen, und endlich Reichs-Hof-Marschall worden. Er hat iz. Starosteyen gehabt, undan. 1507. die weit gesegnet. Seine ;. söhne waren: Raphael,Castellan zu Przemisl, der an. 1560. gestorben; Caspar, Castel-lan zu Calisch; uNd Paulus, Castellan zu Rachäzow. GrafCaspar hatte zwey söhne, Raphael, den Castellan zu Przemisl,der die stadt Lissa fundirt und privilegirt, und Iohannem, denCastellan zu Przemisl, dessen söhn Raphael, der fürnehmste un-ter denen gewesen, welche in Polen die Böhmische Confeßion an-genommen. Er hat unterschiedene Lutherische kirchen und schu-len gestiftet. Da er als Gesandter nach Moscau zum Groß-Fürsten Basilowitz reiftte, nahm er etliche Geistlichen mit, wel-che daselbst mit den Griechischen Bischössen disputirten. Seinesöhne waren: Johannes, Lspiesneus I<Aärsjovisnsi8; Andreas,Woywode zu Brzesty in Cujavien ; und Wenceslans , Groß-Cantzler und General in Groß-Polen. Andrea söhn, RaphaelLeszinsky, Graf von und auf Lissa oder Lesno, Woywode zuBels, nahm die aus Schlesien verjagten Lutheraner auf, ver-stattete ihnen die freye Übung ihres gottesdiensts, nebst kirchen-und schulen-bau, Massen unter seinem schütz die erste Lutheri-sche kirche in Lissa an. 16;;. inaugurirt worden. Er starb an.,6;6. seines alters im 57. jähre am schlage. Er hatte 4. söhne:Andream, Raphael, Bogislaum und Uladislaum. Bogislaus,Graf von Lissa, vornehmster 8eEor der Repnblick, und Ertz-Schatzmeister, rc. trat von der Lutherischen religion zur Catholi-schen über. Seine söhne von Johanna Catharina, AlexandriLudovici, Fürsten von Radzivil, tochter, Iacobi Grafen vonWeyher Wittib, waren Johannes, welcher jung starb, Bogis-laus, der Königin Eleonore Cantzler, und hernach Bischoff zuPlutzko, und Raphael Leszinsky, Graf von Lesno, General vonGroß-Polen, Cron-Groß-Schatzmeister, der von dem König Au-gusto und der Repnblick als Abgesandter an die OttomannifchePforte geschickt wurde, ist an. 170;. den zi. jan. zu Oels inSchlesien gestorben. Er hatte den i;. nov. an. 1670. des Cron-Groß-Feldherrn, Stanislai Iohannis Jablonowsky tochter,nahmens Anna, zur gemahlin genommen, mit welcher er denStanislaum gereuget, der anfangs Woywode von Posen, undStaroste von Adelnau, nachmals aber an. ,704. den 12. juliides nachts um uhr von den Conföderirten zum Könige pro-clamiret,den 4. oct. an. 1705. gecrönet,undStanislaus I. genen-net wurde,^ welchem auch der König Augustus hernach in demAlt-Ranstadter friedens-schlusse den 24. sept. an. 1706. sein rechtauf die Polnische Crone abtrat. Jm aug. an. 1709. aber musteer wiederum aus Polen weichen, worauf er sich in des Königsvon Schweden Teutjchen provintzen , und sonderlich in demHertzogthum Zweybrücken aufgehalten, von dannen er sich nachdieses Königs den n. dec. 1718. erfolgten tode nach dem Elsaßbegeben, und im jun. an. 1719. zu Straßburg eingeholet wor-den. Mit seiner gemahlin Catharina Opalmsky, mit welcher ersich an. 1698. vermählt, hat er etliche tochter gezeuget, aus wel-chen an. 172;. die Printzeßin Maria Leszinsky wegen ihren son-derbaren meriten zur gemahlin Königs Ludovici XV. ist erweh-let worden, worauf auch ihr Herr vatter nach Franckreich be-ruffen, und ihm das Königliche schloß Chambort zu bewohneneingegeben ward. Nach dem tode Augusti ll. kam er an. 17;;.den 9. ftpt. incognito zu Warschau an, und wurde den 12. fept.auf dem ordentlichen wahl-felde als König von Polen und Groß-Hertzog von Litthauen von dem krimss ausgeruffen, wiewol mitprotestation derjenigen, die sich von dem wahl-felde entfernet hat-ten. Allein den 22. sept. sahe er sich bey annäherung der Russengenöthiget, seinen weg nach Dantzig zu nehmen, welches erjedoch an. 1714. den 27. um. abends um 10. uhr in verstell,ter kleidung verließ, und einige tage hernach zu Königsbergin Preussen anlangte. Von hier trat er an. den 27.mcrtz die rückreise nach Franckreich an, nachdem er einen solen-nen abdications-aNum von sich gestellet, vermöge dessen er sichdes Reichs völlig begeben, und nur den Königlichen titul vonPolen vorbehalte». Hierauf nahm er an. 17;?. die Hertzog-thummer Lothringen und Bar in besitz, als welche ihm in denam r- oct. an. 17^. zu Wien unterzeichneten präliminar-ar-ucku n des mit Franckreich getroffenen friedens, dergestaltüberlassen worden, daß er sie zeit lebens behalten sollte.

Leszinsky, (Johann) Graf zu Lesno, Woywode vPosen, General von Groß-Polen, ist Andrea Leszinsk

Grafen zu Lesno, Woywoden zu Brzest inCMStarosten zu Nackel mit seiner dritten gemav AMBäs Vrin Opalmsky, erzeugter söhn, und des ^A,,erer vzu Gnesen, Wenceslai Leszinsky, leiblicher undder gewesen. Als an. 1645. das eollogmum Bgehalten wurde, war er von dem Könige Mv ^ c«dem Groß-Cantzler, Fürst Georgen Ossolmskv'fmiisario und Abgeordneten dazu ernennet. AKöniglicher Polnischer Ober-Hof-Marschall ,6;'. .Uj>,Hauptmann zu Marienburg in Preussen. Assihn der König Johann Casimir zu denen mn.M"Christina in Schweden vorhabenden fttedeM.^schivlLübeck, welche sich aber daselbst vor dißma> » ^als sie aber an. 165;. zum andern mal va»men wurden, muste er nochmals dahin SE' . hM ^nigin Christina die Schwedische crone niederP>c^.ste er nebst dem Litthauischen Unter-Cantzler- ^

russewitz,an. 1655. zu dem neuen Könige ^

Stockholm gehen, um den besorglichen k"eg,vorschläge abzuwenden; wiewol er von dar 'dahin der König kam, remittiret, und envuw ^ es ^vergnügter resolution abgefertiget wurde. ,,»»

noch selbiges jähr an statt des gesuchten fnedcnv »'V ^

indem der König von Schweden in Polen "7! Hind^e-wol viele von ihrem Könige abfetzten, dl>ed

. v... - dach

eines Woywoden von Posen vacant worden' ^ennelf !>,,auch hernach zum General von Groß-Po»",,,an. 167?. an den Kayser Ferdinandnm '

um bey demselben um hülffe anzuhalten,

auch so glücklich vollzog, daß nach dem bald

gedachten Kaysers, dessen söhn und Nachfolger

zehrten beystand würcklich leistete. Nachdem e» Grande»"E

Könige und Churfürst Friedrich Wilhelmen zu MNtz

der vorher mit dem Könige von Schweden » iva^M

den, an. 1657. zu einem völligen vergleich^ ^ gc

von denen, welche den vertrag, krafft deflen

Churfürsten die Aemter Bütow und Lauenburg ^

ten wurden, an. iü; 8 . unterschrieben und vei 4 »einH»l 0

wurde er von dem Könige Johann Casim'r n „^r 7. M

Georg Sebastian Lubomirsky, dem Groß-v^M^M

und Litthauen, Nicolao Prazmowsky und

wie auch dem Reichs-Üekersnclario, äe S.,eE

Morstein, und dem Hof-Schatzmeister

ce Rey, den frieden mit den Schwedischen ^„pt

schliessen verordnet. Er war hierbey das H ^ M

sandtschafft, und kam vorhero nebst der"..Witz

ky und Litthauischen Unter-Cantzler RarM'yeM

ren , um mit dem Kayserlichen Gesandten / L

lowrath und Herrn von Jsola, wie auch U, j,is eAE'

sehen Peggtis zu conferiren, worauf man u friede» rül'

ba begab, allwo den ;. may an. 1 660. der > fe,nem

wlirde. Worauf er den rest seines leben»

lande in ruhe zugebracht. jsse ,,e>s'

war bey den Hebräern eine K kon"^B>maas des getreydes, so viel ein esel wegtW^«''„^^lich r;. Lm, oder einen halben cor. ^ r-. "

liebr. II. 6. lVlos. <8: äaroll. ' sj >7

cle xoncl. Lmens. lib. I. p. 72. Mllä"A E

Lethe, ein fluß in Lydien, so besser diese^M Äme ll, Mangresia genennet wird. führendrey andere flusse, welche diesen nahmens nnd^yAj,lich in Macedonren, der andere m ^"ssLimain Spanien, welcher bey St. Estevan " ng M Kr,^.Dre Poeten gaben vor, daß bey dem emga^nsche selber ein fluß, nahmens Lethe, » 0 /^ pjngees getruncken werde, eine vergessende» ^

W. üb. I.

Lethe, lat. Obüvln, oder die

denWorte

Persern, doch allem ansehen naw ^ yatt " , s>l'

worie, in den letzten zeiten das gefangm ^ii,fei, wurden, die das leben verwürcket v M wwerden sollten. Die Ursache dieser bemu „, um ^r>ache gefangene schon so gut als vergehen w r"vielmal verbot, ihren nahmen mch^ ^

Üb. I. äe beüo kerüco.

üb. II. p. 2 ;8. * Mecht(wA8'

Leti , ein vornehmes Italiänisch^ Äpefe"'diesem in Bononien in gutem ansehe" §7

ein groß-vatter des Gregorii, der von r ^übrig war, begab sich nach Rom, dast^ ycM ^sck'Lchen, und wurde, nachdem er, 2 . Mr Anco""^y"5,»'!dobrandinv Hof-Juncker gewesen, "Wpen. Dssselbst das amt eines Richtcrs ru ^jähr dieses amts verflossen ' kehrle er^^^rWco^^ sselbst er unter dem Papste Paulos« §arb'^ M Sgen hatte, endlich aber durch die gn"' Mse, der des Papsts vetter war, und rn» ^ AM"'zugleich studiert hatte, Gouverneur i