Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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723
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lib

. »s ^r klcks mit in die .juckicis zu sitzen kam,^11., deysitzer werden. 5rZ»«r«r, cke sut. ^urs civ.Eibxx. ^' *

.von welchen in der Apostel-Geschichte VI. 9.A» >verb/« « d sie zu Jerusalem eine synagoge oder schule ge-Aschx,/.," vor solche Personen gehalten, welche sich zu demNchaff/ ,> ?ven bekennet, nachdem sie vorher aus der leibei-v ? ?'e freyheit gesetzt worden, oder welche freygelas-

s, M>ey "ver gewesen.' Denn daß viel von dergleichen

»ja,?,, ".worden, erhellet aus dem Philone; und ist""^aublich, daß zu einer zeit, da so viel synagogen! a,Fwesm , auch einige Jüden-genoffen von frey->Ä„ , um ihren eifer zu bezeugen , eine der-

dw, "ven Ersten bauen, und von ihrem stände her nen-»>I Andere meynen, es komme dieses wort her vonbk» - e synnT^" lubsr, d. i. erhaben, weil nemlich die ober-in "" einem hohen orte gestanden. An. 152;. ha-i>-N>, und in Brabant gewisse bsnstici hervor

man gleichfalls den nahmen Libertiner>tz./erP^erselben urheber waren Quintus, ein schneidetü"' dak^tt I und einer, nahmens Copin. Ihre lehr-sätze»^7 n»e in uns durch den H. Geist geschehe; daß bistz.Dlg yd/v ^ Unbildung sey; daß die busse in einer blossen ver-m! "u^u"s der fünde bestehe; Christus sey aus dem

und aus der einbildung gleichsam zusammen ge-l>ch^c>ube,,^?w H. Schrift nenne,sey zu verwerffen; unter wasgkE°>ch stxn'^nvsseu man sich befinde, denselben könne manleb-«' u- l- w. Libertiner pflegt man auch in demL", vdee ? E diejenigen zu nennen , welche in glaubens-."'andern dingen, sich an keine ordentliche richt-ci»i> vde/^Hu ^ sondern alles nach ihrem eigenen gutdün-R^ ^cc>-><U?Uurcu wollen. 6oci-rvr«. cke rlt. Ilebr.

t. bist b', - ll. L. 2. I'remei/. not. in LÄ. VI. 9. k'orve/^ b s. * ^sieol. lib. I. c. ;4. §. 16. c. ;7- §. n. lib. XII.

siebende und letzte berg-stadtin Ober-Ungarn,'veicb^uud Zips gelegen. Nahe dabey liegt ein grossers »tt Wb ^^en der häufigen ungewitter leufels-hochzelt' 0"c/. rsäiv. x. 2?.

vder lMILI, bWbLII, bILILII, bWVLI,dßrA >»it ^ 01 - ehemals ein Gallisches volck, welches sei-^ zwischen den Taurinern,und Jnsu-Lji sMqfft,,^ben soll, mit welchen letzter« volckern es indündnisse gestanden. irin. Itsl. p. ;r.

äcs. derselben soll das heurige Verceüi gewesen seyn.^ c?,'rw,r,«5, Itsl. sutig. I. 2;.< 7 . Ö. kb'.

i^x"ad Piemonts, II. r. p. 144. Schauplatz

, -702. abth. II. p. 194. i. c.

<ille„ ,,M dem Lomello «nd Cozo, oder wie diese dreyVerceüä, Laumcllum und Cntia.

II.

r?.

bist. nst. III. 17.

es oss.^Issen sie bebecii

V v. ^ ... . .

tsb. sp. b'oHS.

b '«vu Vv, --- Cluverius, 1. c. ziehet auch

.kch,« sstt W-« ' 18 - l-ibui. oder, wie andere haben, I.S-«W ^ scheinet eben der Livius, V.;zu wider-

' wo saget, daß die läbui diejenige gegend inne

. Itl>. vor H Brixia und Verona gestanden haben.

- ^, eine Heydnische göttin, welche zu Rom einen

saufb-^"^ Ee dinge, die zu einem leich-begangms

in i.^^oalten w»nd-n . bi- den IHtingrii«-

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Ski

>Echi jeb^?ll^" wurden, die hernach den IHtinsrii8,^ Uen wollte, entweder abgekauft oder abge-Ärvst««/"tarchus meldet, daß diese göttin von eini--h, dv?Benii? "? oder Königin der höllen, von andernw^halten worden, welche dahero ihren nah-Äb " babx., ^te lidicum oder libiäo. so Wollust heisset,>vje^^ Plutarchus scheinet selber dieser meynung^ll>ey.«. . sagt, daß die Ursache, warum die Rö-

an.'" den n^^älhe m der"Veneris"tempel verwahret, die-

dj ihre sterblichkeit zu gemuthe zu führen,

vkci,Mi li-«^' ^ bald ein mensch gebohren, er auch'»7 Ilik n?der de« « ".stv; dannenhero sie die göttin, so über»^aussebMoung des menschlichen lebens herrschet,.kwssl/^" der leich-begängnis gemacht.

"^at. lib. IV. X^rko-r. in Xeron.

' 'warm zu Rom gewisse männer, welche

en " < von aufhielten, bey denen die verstorbe-' «°L.Sie f,«!k"on aber in die todten - register eingetra-S°Ne. «.I^ssauch alles zu verkauffcn , was zu ei-

'Ä'

äii^n,x""d halfen die todten mit anputzen, und- st """! sie von andern leuthen nicht eben son-

ML' "der Lab

a- Kvni^ana, Lebna, Lobana, Lomna,siadt zwischen Eglon und Makeda,xi^fvlaen^ ^omg samt allem volcke darinn todt-M den Andern Juda übergab. Jos. X.^wse räumten sie ferner denLevi-ss> siel'öjk. buch der Chron. VI. 57. Zur zeit desrr d^'w Reiche Juda ab. 2. buch

i^'Ehest ,

s.

l i b 72z

IX. 5. n. I. Zur zeit des Königs His-,kiä ward diese stadt von Sanherib, dem Könige von Assyrien,belagert. 2. buch der Könige, XIX. ;i. Es-.XXXVII. z. Zurzeit Hieronymi war Lobna ein do.rf , im gebiethe der stadt Eleu-theropolis gelegen. . cle ioc. Ist>r. Dappers be-schreib. Palast, x. 246. norit. orb. antig. 'III. iz-

§- i?r.

Abo, ein vortreflicher Baumeister zu Elis in Peloponneso,lebte in der I.XXX. Oixmp. oder 458. jähr vor Christi geburt,und bauete den berühmten tempel des Jovis OI^mplI nahe beyVisa in Griechenland, allwo die Olympische spiele gehaltenwurden. Dieses gebäude wird von Pausania beschrieben,lib. V. LÜ 3 L.

Abochowitz, eine in dem Leutmeritzer-kreise in Böhmen,2. meilen von Slan, an dem fiuß Eger, gelegene stadt, wobeydas wüste berg-schloß Hasenburg befindlich, welches an. 7 >4.erbauet worden, und einer Freyherrlichen familie, so an. 166;.erloschen, den nahmen gegeben. Es hat dieselbe nicht allein dasErb-Truchsessen-amt in Böhmen,sondern auch die höchsten geist.und weltliche dignitäten besessen, wie sie denn einen Ertz-Bi-schoff zu Prag, viele oberste Burggrafen, Appellations-Präsi-denten, Statthalter, rc. hervor gebracht. La/i>r». rsb. stemm,k. IV. Weingartens Fürsten-spiegel, k. I.

* Abolo, eine landschafft in Nieder-Aethiopien < der land,schafft Quisana gegen mittag gelegen , stösset gegen morgen anMonomotapa , gegen mittag aber an das Bengalische gebiethe,und ist in verschiedene land-striche, deren nahmen aber unbe-kannt sind , getheilet, wiewvl die Portugiesen schon vor vielenjähren mehr als; 0. davon unter sich gebracht haben. Es befin-det sich eine grosse menge Viehes , auch wilder thiere und vö-gel, sonderlich aber viel dienen darinn. Dappers beschreib.Africä, ?. ;y8.

* IssöONOHs.E, oder 1 . 18 , 1 X 07111 , IstLOXOPM.ein gewisses volck, so ehemals Libonvthien bewohnet. Nach Eras-mo Stelln, cls vrig. Pnbsnr.Lc. gp. tcripe. rer.Lerm.

tom. III. p. 2052. ist es ein theil der Cheruscen. Doch ist gleich-wol nicht wenig dabey zu bedrucken, da eben derselbe will , eshabe von einem.Fürsten Libanotho , der zu Armin« zeiten gele.bet, und unter selbigem gestanden haben soll , den nahmen.Was aber bey Libonvthien erinnert wird, daß es vielmehr vonLipa oder Leipzig der Haupt-stadt den nahmen haben möge,mag wohl auch hier statt finden. Gäbe man auch gleich zu,daß dieses volck ehemals einen Fürsten , nahmens Libanothum,gehabt hätte, so würde doch deswegen nicht folgen, daß dasvolck eben daher seinen nahmen angenommen haben sollte.Daß es aber ehedessen einen engern begriff in ansehung derlandschafften gehabt, und sich unter einem Fürsten dieses nah-mens, wie Erasmus Stella, 1 . c. x>. 204^. will, weiter aus-gebreitet , auch bis an die Elbe und Saale die benachbartenvölcker unter den fuß gebracht habe, kan man um so viel ehereingestehen, da theils die Nachrichten von den mittlern zeitennoch sehr mangelhafft find, theils auch dieser völcker nähmemehr vor Wendisch als Teutsch zu halten ist. Will man dennahmen von einem Cheruscischen volcke, Hibonici genannt, wieErasmus Stelln , I. c. p. 204;. und Garzo, äs bell. IVK!. stck-mvrü I. 2. tz. 6. bey Hofmannen icrixr. rer. Lulst. wm. I. ?. I.x. ;7. und bey Mencken, I. L. p. 1020. wollen, herleiten, sohält Albinüs in der Meißnischen land-chron. 14. x- i vgo. diesennahmen billig bis auf wettern beweis vor errichtet,

*Hbonothia, oder Libonotria, Libanothia, Liba-nolhria , war ehemals ein gewisser land-strich in dem heutigenMeisten, dessen einwohner I-ibonoeKsni u. s. w. genannt wur-den. Einige belegen das gesamte Osierland mit dem nahmenLibonotria. Albinus, Meißn. land-chron. 14. ?. 18;- Lccar-ct.bist. geneal. Istinc. 8 gx. stip. p. 2;i. Einige nennen nur einentheil desselben oder das land Pleiffen also, worunter jedoch Bro-tuff, cbron. Älerleb. I. z. stnb-llr. II. 9. das gesamte Oster-tand , dem er aber zu enge grentzen setzet, verstehet.

comment. bukst. III. 2. spuck Ho/bra-r. lcript. rer. bukst,tom. I. I'. I. p. 194. ^r«rcr, I. c. 4. p. 4?. JunckekS anleit.zur mittlern geogr. k. II. o.;. p. 268. Einige unterscheiden esgar vomOsterlande, wovon Junckcr, 1 . o. nachzusehen. Eskan also auch nicht fehlen, daß nicht die grentzen verschiedenangesetzet werden sollten. Also setzen einige dieselben zwischender Saale und Mulde und über die Elster. , cbron.

Litir. spuck lcript. rsr. Osrm. tom. I. p. 12)9. barsa,

cke bell. krick. stckmorst I. 2. spuck I. c. tom. I. p, I,

p. 27. A sp. lcript. rer. 6erm. tom. II. p. 1022.

, 1. c. 14. p. igo. I. o. spuck l. ^ än-

dere geben diesem lande die Mulde, Pleisse und Elster zu gren-tzen , und wollen, daß sie sich erst unter ihrem Heerführer Libo-notho bis an die Saale und Elbe zwischen der Elster und Muldeausgebreitet haben. - os on§. Tubsncin. Lc.

spuck I. c. tom. III. p. 204;. 20; I. H.

II. cc. , I. ^ ^4-p- 18?- ^onst rechnet man !N

den ältern einwohnern dieses Llbonothrens die «ercksno^ Lu-ckskes, Vsriuos und Lusrckoues, die hernach mit dem gemeinennahmen der Sorben beleget worden seyn sollen.

1 . c. x. 204;. <-«»'2» « , II. cc. Man kan auch wol

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