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Vierdter Theil. He - Mc.
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leichte zugeben, daß diese völcker ehemals, wo nicht auf ein-mal , doch nach und nach , diese landschafft besessen, daß sieaber hernach eben die sogenannten Sorben gewesen seyn sollen,wird niemand glauben; man müste denn wollen, es sey nuralso zu verstehen , daß die überbliebenen von diesen volckern beyder überhand nehmenden macht der Sorben ihren nahmen vol-lends verlohren hätten, und diesen beygezehlet worden. Wasaber den nahmen Libonothiens anlanget, so wollen ihn einigevon einem Fürsten Libonotho, andere von den I-ibonicis, nochandere aber von und , oder dem süd-und west-odervielmehr süd-süd-west-winde herholen. I. s. II. §. 6.

, 1. L. p. 204; . L , II. LL. Aber zu ge-

schweigen , daß man nicht weiß, was von Libanotho und denläKoniLis zu halten sey, auch der Libanothus sich, wie Al-binus, I. o, p. 180. selbst angemercket, nicht allerdings auf die-ses landes gelegenheit schicket, zumal wenn es den nahmen vonden Thüringern haben sollte; so thut man wol nicht unrecht,wenn man mit Hofmannen not. u. »ä Naissium, I. c. z.p. 194. davor hält, es habe von Leipzig, so von Lipa oder Lindebenannt worden , den nahmen, sintemal dieses, wie man ein-stimmig davor hält, der Haupt-ort dieses landes gewesen. Da-her lassen sich auch vielleicht die Meynungen derjenigen vereini-gen, welche ihm bald weite, bald enge grentzen setzen, wenn manbedencket, daß einige den begriff nur so weit erstrecket haben,als kein anderer ansehnlicher ort ausser Leipzig darin» vorgekom-men , andere aber das gantze land, worunter dieses der Haupt-ort gewesen, in betrachtung gezogen haben; zu geschweige»,daß dieses landes grentzen wegen der kriege bald weitläuftig,bald enge gewesen seyn können. Daß die ssuckolss darinn ge-wöhnet haben, will Stelln mit dem dorfe Euderitsch bey Leip-zig beweisen , welches noch daher den nahmen haben soll. Essoll auch nach Stelln, I. s. p. 20; s. der ort Lobenitz von den Li-bonothen den nahmen haben. Ickkoneum sä IVlolxü sspam wirdbey Erasmo Stella, 1 . c. x. 2052. gleichfalls unter den örterndieser landschafft erwehnet, und ist ohne zweifel Lippen im An-Halt-Dessauischen.

* Abonothus , soll nach einiger meynung ein alter Fürstseyn , dessen mutter Liba geheißen, welcher nicht allein Leipzigin Meißen angeleget, und nach seiner mutrer genannt, sondernauch eine gantze landschafft Libonothia von sich benannt habensoll. Xteö«, spuck fp/incHe«. lsript. rer. 6srm. tom. III.

x. 2o;2. , äs bell. krick. ückmorst, I. 2. H. 6. spuck

nm«. Icript. rsr. Imlat. tom. I. k. I. p. L sp.

Icript. rer. 6erm. tom. II. p. 1020. Einige machen ihn zu ei-nem Feldherrn unter dem Teutschen Heerführer oder FürstenArminio, der die Hermundurer aus dieser gegend vertrieben, undiy» dieser landschafft vorgesetzet haben soll; welches aber, wiebillich,ebenfalls vor ein getichte gehalten wird. Albinos, Meißn.land-chron. 14. p. 180. ANN. Ilensc. in f^ntsgm. rer.

6erm. p. 56. Vermuthlich ist am wahrscheinlichsten , daß erein Heerführer der Wenden in der landschafft Lidonothien , un-ter welchem sich diese weiter ausgebreitet, und die benachbartenvölcker unter sich gebracht haben, gewesen sey.

Abourne, eine wohl-gelegene stadt in Guienne an dem zu-sammen - flusse der flüffe Dordoqne und Isle. Sie ist an. 1286.vom Könige Eduards I. in Engelland auf den platz gebauetworden , da vor altem der vom Poeten Ausonius so oft angezo-gene kortus Louckstes gelegen ist. Allhier wird der saltz-handelstarck getrieben , welches auf der Dordogne in Quercy und Pe-rigord versendet wird. cke , nouv. ckelcr. cks in

kmnLSj wm. IV. p. 54;. * '

, so hiessen zu Rom die knechte, welche ihrenHerren bücher abschreiben musten; ingleichen die schreibet oderdiotnrii, welche in den Gerichten die acten schrieben. In denklöstern und Cathedral-kirchen war auch ein Iäbrsriu8,der die bi-bliotheck besorgen, und bücher abschreiben lassen muste. Manfindet auch srauenzimmer, die eben dergleichen arbeit verrichtethassen. , cks lervis p. 228. ckiss.

cke1ibrsrÜ8 L bibliopolis ant. Pips. 1710.

I>ILKssK)XL8, waren zu Rom gewisse manner, derenarbeit darinn bestund, daß sie die örter, durch welche die souX-ckucku« geführet wurden, ausmessen, und erkundigen musten,wie hoch oder tiefdas Wasser gehen könne, und aufweichen wegMan den sguseckuistum fuhren Müsse. gckv. XXIV.;.

Aburnia, ein theil vom alten Illyrien, so jetzt ein theilvon Croatien, oder vielmehr das land Morlachien und Bada-nego ist. Die besten städte darin» waren vor zeiten, und sindzum theil noch, Filanona, Tersatz, Zegn, Lopur, Stari-grad, Pescha, Nona, Zara, Vecchla und Scardona, wel-che letztere noch bis dato ihren alten nahmen behält. Die Li-burnier erfanden eine art von leichten schiffen, worauf sie see-räuberey trieben, und die insuln von Dalmatien, wie auch Epi-rum öfters plünderten. Weil sich Augustus bey denselben in derfchifffchlacht bey Actium wegen ihrer fchnelligkeit wider die gros-sen schiffe Marci Antonii sehr wohl befunden , haben die Rö-mer nachmals solche sehr viel gebraucht. Sie hatten eigentlichnur zwey ruder-bäncke; wiewol hernach in den spätern zeitenauch lchtffe von 4. und mehr bancken den nahmen bibums:und Inburmcs getragen. cks bell. civ. K/.

lib. XIII. epock. I. in ckisl. Räch

»»»

lib lic

diesen schiffen machten die Römer eine lsswO Al vo»^«worinn sie auf ihren reisen ftudiren, sthr/ff" ^schlafen konnten, welche daher läbuma ge>

/«ve«. fst.* E ,7^»« Fürsich

Abussa , Craci, eines der ersten BöhmiDen gVx

1er,im VlII. steeulo, welche, nachdem sie d>^ Dosierbet, selbiges eine zeitlang im ledigen stände mn » ^

regierte, aber hernach, da ihre Unterthanen M '

ihr forderten, sich einen gemahl auf folgende ^ M

dem sie ihr weißes pferd frey in das selb lausten ' per «Mebedeuten, daß es vor ihrem künftigen gemäss M ^nem eisernen tische speistte, stehen bleiben wm^^ ^ ^art ward Primislaus, der auf dem ackerwar, Meisen §;auf der pflug-fchaar äffe, mit ihr vermahlet. < ßadt v. A.laus.) Sie machte den ansang zu erbauung >-regierte sehr löblich, und wird wegen ihrer wav' ihrDv.xebyll-r öobemics genannt. Die jahr-rechnunggewiß, indem einige ihren tod aufdas jährauf;88. und noch andere bis auf?z4. setzen,thron. p. 9. ssefp. Lobem. c. 8- ?-

Abya , ist ein ziemlich stück von Aftica, "

Lidya, Epapht tochter. Vor zeiten wurde e»und innere Libyen unterschieden; das erste ^

gegen mittag auf der lincken feite des stnM ^catE^eitbis an Aethiopiam, wo anietzo die wüsteneyen^ff^B 14^,1.ga sind. Wiewol andere das äussere Libyen Mund Marmorica, längst dem Mittelländischen - W" MDas innere Libyen gieng von dem berge sich, ^ ^fluß Niger, und begriff die großen wüsteneyen .^s Oanjetzo die wüsten Zaara genennet werden- ^gentlich fogenannte Libyen, und wird vonneva genennet. Desgleichen wird auchdas eigentlich sogenannte Libyen und Inss^'ss «accaL^rensis-im , so das Königreich und die wüste ^ velN ",.^'greift. Die alten benannten gantz Afr>carn ' ^^. )^Libyen. ÄraLa, lib. XVII. ?/r«. Ah» l

/o. cke Ls. (siehe -) ^ ^»»

Acentius von Hippon, Romanianiein Poet, welcher zu den zeiten St. August"" '

te sreundfchafft mit diesem Prälaten gepsioge«.^ Viechs-und andere stücke verfertiget. Sein leben ist ^ Mver-Mönche beschrieben. 5 . m" ^»r

vira LuZuffin. Lc. ^

*Lr'cetus, (Iostphus)FvrtuniiLscetiva^,,EokÄzu Genua und Professor, schrieb tM Ich!'"" /6 k I.M

denimliuln Issu <L OiZnitLls. i 6LÜ>-

lib. bist. I. p. 6. Ipec. LuppI- aa b '

smosnitat. litt. tom. VI. p- 5^4- ^»»'

Acetus, (Fortunius) war ein berühmter deli b^i^pallo aus dem Genuesischen gebiethe, §r r

i?77- Sein vatter war obiger IostphusE weilst'"monate nach seiner empfangnis aufdlewe"^^ zeiksssinachdem sie auf der reise zur see von ^ x,»e >

sehr bewegt und erschüttert worden , ^e zeitlsssA '

bunden-wurde. Dmmenhero man ihn em?sich'baumwollen belegte wiege that. Sem vm f ^jes w'.chch ^lege» seyn, ihn wohl zu erziehen, und ^ »E'Fden freyen kunften, Nachgehends studme ^ kaMan. i;y8. bis r; 99 . da er wieder tt- Ss"" jst

vatterkurtz vorher dieses zeitlichegests",,)>i>,fitrrte er die Philosophie zu Pisa, da dann c ^ e " , Mnem vatter verfertigtes buch ihm a"L^rop°AeitL,-schreiben, unter dem ritul: Oonopssc" eigene ^ciiisshismatt aber daran zweifelte, obdiestsstm^^ e

io aab er ru Nrili einen nndern tracht

l Lnimse KumsnT. Als sich ""^»rde ct n"'u»d ls^g.Gelehrsamkeit vermehrt hatte / / vrositst^.!mi>ch.>,ih^beruffen, allwo er bis an. ^ ' 2 B/A bE/einiger mißvergnügung wchM,!edigA

so gab er zu Pisa einen andern tractat^Icks Ortu ffnimse kumseiner gelehrsamkeitPadua beruffen,wegen einiger

Allein an. 1645. hlelt die ckcepuo,^zuan, daß er wiederum eine krossssor-st " , dast'd^jclEjz,möchte, welches er auch that, und am . . ->/

hat ?c>. tractate in druck heraus gegs ^u.is '/vi"vornehmsten folgende sind : cks Iwoocn rcalst^^cks 6emmis; cks novis büris ; cke Oaw

kulminum Xsturs; cks Ortu Viventww > ^ r

but>8; cks bis gui vivunt line slilnon >

nis Lnalogia ; cks Vnnulis imtiguis ; hegräbM^ At"

IVIaris, Ls. Liceti meynung von de > weli t<i»chs„Alten hat ehemals viel disputwens " ^pcM Mrta^vl>raber nicht mehr so sehr behauptet, cincr /^y sich ßrarius, ein Professor zu Dadl.a , l^,,v.edeV^e-,^VetLrum bucerois fspuicr»l,bu 8 st ck Afst

genommen hat. Er giebt vor / ^ perftrtt^^po<wiffe geheime kunst ein unverzehruch ^ x,aßihre lampen also zuzurichten m,eserum ^ ^ .

dene rauch sich unvermerckt m ol w-^„ flach/^b SDer dacht sey aus einer ge>M" A geM""^ ilH' 4^2chen sie stsbeston oder unausoschi-a-»^ Pa",^,, " ^gende Historien hinzu setzt: Unter des P-w >v-'^a». r;; 4 . sey zu Rom em grab