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i Und"Ud beschrieben sind, seithero verlohren gegan-Äen süv"^ deswegen Ligorius unstreitig nicht nur schlechterkMe» n^nen mahler, sondern auch für einen Gelehrten solleNnek^den ; also lässet sich doch auch daraus zu mehrma-Milt aW"' daß er das alterthum noch nicht aus dem gründeHci^.vavk, in den auslegungen oft gefehlek, viel neue un-^ . ^n, dieGrie-
wiewol ihm
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a !^Aücke für alte angesehen und dargegeben,
U'-schriften übel gelesen und verstanden rc.wiirre r.?... ...
^ ^'elt noch immer für das, so er würcklich und zuder schönern studien geleistet hat, gar sehr ver--h>vea-al^ mit untergelvffene fehler in anfthung seiner,Km d,- S? arbeiten gern verzeihen soll. In der that ha-
lnk .belehrten seiner zeit, so ebenfalls in Italien gelebt,As, Abgelegt, als Antonius Augustinus, Fulvilis Ur-NZatzMheius Panvinius, Hannibal Caro und andere.Nil P^.mus IV. bediente sich seiner an. i;6o. als er dem^'ei, IV. zu ehren ein Nsuloleum von marmvr auf-
Hqy/,«' , eatretien8 surls8 VIL8 äe8 keiatrs8.
äillsrr. IV. äs ula L xrrxst. nuniism. ant. *
k A tlaw ' st> nennet man die partey, welche sich ihrem vor«ß», "»ckrÄ Vertheidigung der Catholischen religion an. 1576.zusammen verbunden, und sonst auch die heiligewurde. Der erste, der auf eine allgemeine Li-sev ^. vvlickeu dachte, war der Cardinal von Lothringen,Ij«? k^^vn des Loncrlii zu Trident, und durch selbigeA Mqj^rstellte, daß kein besser mitte! wäre, die Catho-'Ke die ketzer zu vertheidigen, als eine Ligas,
V» Mg'"" alle Fürsten und grosse Herren, so viel man derennKHiilxn i,mmite, insonderheit aber den König in Spanien,Papst aber sich zum Schutz-Herrn erklären, unds»^ e» h-swehlei, müste,welches den Catholischen insgesamt zuDieser Vorschlag wurde gebilltget, und bereitsden Hcrtzog von Guise, des Cardinals von Lo-V?'e vva ^.sum Haupt solcher Ligas zu wehlen, als man, daß er gestorben wäre. Inzwischen ließ,in al lein vorhaben nicht fahren, sondern wartetesklb^iise, ?- Vder n. jähr, bis sein enckel, der junge Hertzog
V Heinrich von Lothringen, das zu ausführung def-
alter erreicht; da er dann die fache noch-^rn^s sein ' "ad dem Könige in Spanien vortrug, welche
V .Meynung, obwol aus qantz unterschiedenen ur->vlss°,,Mllen liessen; indem der Papst gern die ketzer aus-
sg -lst'vllte; der König in Spanien aber sich der un-^di^iheji ,, ^8ns in Frankreich anrichten würde, zu sei-Sklkg Kl sen,L" bedienen dachte. Ob nun wol hierüber derM? sey», 5 narb, so ließ sich doch der Hertzog von Guise an-?kvsttz""e solche partey auf seine feite zu ziehen, wodurch^seh Alrig ' Mir von Frankreich gesetze vorschreiben könnte..V? Uvt^ > er bey dem Könige wegen seiner gewalt undM j bey dev vvlck verhaßt, hingegen war der GuisischeMS K V-lerjsey und dem pöbel, bey welchen der Königi„ N""g gekpmmen war, in grossem ansthen, wel-
?kl.vach "^M l ' ^ ^ _
> an ' unternehmen nicht wenig muth machte. Er» ^ -e d-„ i- 76 . einen entwurf von der Ligas verfertigen,
pHa'Ktl w.,)/ssrjgsten Catholicken in Franckreich, oder unter?de?°gei, „Ach er wohl wußte,daß sie seinem Hause am mei-Kll tz^aren, in geheim wollte herum gehen lassen. Jn-NEIery»„aute er sich dem Herrn ä'Humieres, Gonver-welcher, als ersähe, daß die 12. artickul, ausmachte entwurf bestund, allzu offenbar wider dendach n,„Mlben änderte, und 18. andere artickul ver-M'en es den schein hatte, als wenn die LigasavesKonigs abgesehen wäre. Wie denn auchds da«vd die : daß man dem Könige allen gehorsam
Adel ^^Catholischen religion beschützen woll-gew,s,?wst in eigener Person zu dienen, oder leuthe,s ^ites .^n ta,.- anzuschaffen, und die Geistlichen nach ders«? Ä^tten b m den Unkosten der Ligas gleichfalls zu con-AV ?^vl,ne Dieses instrument wurde an. 1577.. den 1;.bey nahe von 200. Edelleul
^ nahe von 200. Edelleuthen und Beamten>vi, ^ KLn^terschrieben, weichen bald darauf andere' ^ "lgrelchs nachfolgeten. Niemand aber erklär-
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^^öss^"' 3 relchs nachfolgeten. Niemand aber erkiar-« nille, ^^wegenheit vor diese partey, als der Herrbor nach Gouverneur von Poitou wor-NNen djpder Versammlung der Stände zu Bleisvon d ?bung ihres gottesdiensts gantzlich verbo-V'gus waren da die mächtigste p
, waren da die mächtigste partey.
iwgch-n ohl sahe, daß es ihnen mehr um seine au-^K»c>,' Wollest/als um die Hugenotten zu dämpfen, zuV d 'f soLÄes das Haupt von der Isigue seyn , in?</x»!st,k^ä krieq .jVesse derselben meister zu werden. Alleinsuchte er zu Poitiers an. 1578^Hugenotten nach
^ieden^ ^ußsnotten nach dem inhalt der vori-Dl- r l'vlusse die freye Übung ihrer religionwelche, wenn der König sich
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hV?dg^Ngen dabey verharret hätte, sich nichts
8°^a^Hertzoa/''' ^klarte sich hierauf auf einmal,unterih^o^.vonGuisean. i;8i. widerdenKonig,zu^sy.^d^arra,y-?5^«"bn muste, weil er sich mit dem"e, >vMter^.der ern ketzer wäre, in ein bundnis emge--x VÄ zog den Cardinal von Bourbon aufvvffnung zur Crone machte, wurde aber
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noch mächtiger, als sich die unter dem nahmen der Sechzeh-ner beruffene lägue der Pariser zu ihm schlug. Diese beson-dere Ligue hatte ihren ansang von einem bürger zu Baris, nah-mens 1 a Roche-Blond , an dessen statt doch andere Pierre Bru-iere, einen parkumeur und dessen söhn Matrhieu, einen dama-ligen Inemenanc Livil setzen, welche aber ohne Zweifel durch dievon Guise angestiftet wurden. Es schlugen sich aber bald meh-rere leuthe und von grösscrm ansehen dazu , als Boucher, Pfar-rer von St. Benoit, Prevot, Pfarrer von St. Severin, Lau-noy,Dom-Herr zn Soissons, und der vormals unter den Refor-mieten einPrediger gewesen war, Comvan,ein kaufmann, Char-les Hottmann, ein Advocat. Als diese in kurtzem noch viel mehre-re leuthe aus allerhand standen auf ihre feite gebracht, fiengeusie an, die nöthigen etnrichtuugen zu machen, und schössen 16.Personen nach den 16. quartieren der stadt aus, daß jeder aufsein angewiesenes quartier acht haben möchte ; wiewol einigewollen, daß es 40. gewesen, und weil sie in die iü. quartierezu Paris verlegt, damit das, was in ihrem Rath geschlossenward, desto besser möchte vollzogen werden, so hatte man sienach der zahl ihrer quartiere, nicht aber nach der anzahl derPersonen, so diese LiZue commandieren, die Gechzehner genen-net. An. 1584. machte steh der Hertzog von Guise von Hof zuseinem Gouvernement in Champagne, und begab sich nach Ioin-ville, wo die Gesandten des Cardinals von Bourbon und desKönigs in Spanien sich befanden. Daselbst machte man denschluß: daß, so fern der Konig ohne kinder stürbe, der Cardinalvon Bourbon ihm succediren, alle ketzerische Printzen aber vonder Crone ausgeschlossen seyn sollten; daß der König in Spa-nien alle monat ;c>ooc>. Pistolen zu erhaltung verlegne hergeben;hingegen die von der lägus Ihrer Carhol. Majest. rebellische Un-terthanen in den Niederlanden wieder zum gehorsam solltenbringen helffen. An. i;8;. gieng der krieg an; allein etlichemonate darauf ließ derKönig der lägus zu gefallen ein edict aus-fertigen , darinn er alles, was bisher den Hugenotten zum be-sten ausgegangen war, widerrief, und den Reformirten dieÜbung ihrer religion gäntzlich untersagte. Nachdem dieses edictpublicirt war, gieng alsogleich der krieg in gantz Franckreich vonneuem an; denn der König von Navarra und der Printz vonConde zogen den Marschall und Hertzog Montmorenci, derGouverneur in Languedoc und das Haupt der Königlichen par-tey war, aufihre feite. Diese waren lauter mißvergnügte Ca-tholicken, welche ihrem vorgeben nach die Königliche authoritätwider die, so den Staat turbirten, mainteniren wollten. Daman dann leicht sehen konnte, daß der krieg nicht blos wegender religion geführt wurde, weil die Königliche Catholicken wa-ren, und doch die Waffen wider die lägus ergriffen. Der PapstSixtus V. nahm sich derer von der lägus an, und gab eine ge-waltige bulle wider den König von Navarra und den Priytzmvon Conde heraus, krafft welcher er sie ihrer ländcr entsetzte,und zu aller succeßion gantz unfähig declarirte. Der König vonNavarra ließ in Rom eine protestation wider solche bulle an-schlagen, und verstärkte seine partey zu behauptung seiner rech-te. An. i? 87 > brachten die Protestantischen Fürsten in Teutsch-land eine starcke armee auf die deine, um den Hugenotten beyzu-stehen, sie wurde aber bald geschlagen, und gezwungen, sich zu-rück zu ziehen. Hierüber wurde die lägue immer hochmüthiger,und das lob des Hertzogs von Guise erschallete durch dieselbe ingantz Paris. Im jnlio des i;88. jahrs favorisirte der Königwiederum der IllZue mit einem edict, welches man das edict derreunivn nennete, darinn er sich erklärte, daß er alle ketzerey ausseinem Königreich verbannet, und so er ohne männliche erbenstürbe, alle ketzerische Fürsten von der succeßion zur Crone aus-geschlossen haben wollte. Darauf versammelte man die Stän-de zu Blois, allwo der König mehr als einmal innen wurde, daßsich der Hcrtzog von Guise mächtiger als er zu machen suchte, in-dem nicht nur die meisten Deputirten seine creaturen, sondernauch die Präsidenten dieser Versammlung gantzlich vor ihn in-tereßiret waren, und die xropollrionss grossen theils auf Verklei-nerung der Königlichen authorität offenbar abzielten; daheroder Konig den schluß faßte, den Hertzog und seinen brudcr denCardinal aus dem Wege zu räumen. Allein der tod dieser beydenPrintzen machte die von der Ligua gleichsam rasend. Sie brach-ten den 7. jan. an. i;8y. um ihrem aufstand einen schein zu ge-ben, durch etliche voÄorsg aus der Sorbonne ein decret her-aus, welches andere, um der Wuth der Ligas zu entgehen, unter-schrieben. Dieses decret, (welches nachmals die Sorbonne, sobald sie wieder in freyheit war, als abscheulich, verdammte)hielt in sich, daß die Franzosen des eydes der treue und gchor-sams, den sie dem König geschworen, quitt wären, und gar wohlzu Vertheidigung der Catholischen religion die Waffen ergreiffenkönnten. Nachdem aber der Hertzog von Anmale, Gouverneurzu Paris, und der Rath der Sechzehner dem Parlement nichttraucten, und den schluß gemacht, sich der verdächtigen Perso-nen desselben zu versichern, so nahm Ioh. le Clerc, Bußi ge-nannt , der zuvor Parlements-krocurswr, und nunmehr Gou-verneur von derBastille war, die commlßion auf sich, und führteden 16. gedachten monats den Ober-Präsenten Achilles ä'Har-lay nebst den Präsidenten Poitier äs Blanc - Mesnil und äsThon, ingleichen die älteste Rathe dieses Hofs, in die Bastille,deren stellen aus denen von der Ligas ersetzt wurden. Einige zeithernach langte der Hertzog äs Mayenne, des Hertzogs von Sur-fe bruder, zu Paris an, welcher ych angelegen seyn ließ, denRath der Sechzehner zu schwachen, um sich desto mächtiger zu
machen,