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(Johannes) stammele aus einem guten geschlech-L^anle» ^ und ward erstlich zu einem tuchhändler, wierMer in 5 ^lchtet, nach Woods aussage aber zu einem bal-U?" ein.« ,/^)re gethan. In seinen jüngsten jähren zeigteKfÄfft n ^hen und ungehaltenen geist. Seine qedächt-M' >icht^,?^unlich. Nachwarts aber war er sehr zan-oft uue Neuerungen , war dem Hofe sehr zuwider, und>k >/^rm?^uachlichte reden aus. An. i6;r. inißfiel ihmV^diren"^^ und er bezeugte eine grosse tust die Rech-iiA. . Wilh. Prynne nahm ihn hierauf zu sich in seineVEix A^ln aber Prynne kurtz hernach wegen seinem Hi-«l/V a„ ,'^es auszustehen hatte,nahm Lilburn seines Herrn„Er < ^ud verschiedene schriften wider die Bischöffe^ deswegen an. -6;?. in die gefangenschafft, sogebracht, und von dar bis nach Westmün-gepeilfthet. So stund er auch 2. stunden an dem^ ^ viele giftige reden ivider die Regierung zu
^uieß, legte man ihm ein spernholtz in den münd.er von dem jParlcmenl seiner hasst entlassen,q„ ^>icn diensten eine Hauptmann-stelle gegeben. AlsMk ^Orfn^' dey Branford gefangen worden, brachte mankri- ' und machte ihm den Proceß alseinem verrä-
seinen König fuhrete. Doch ward er,70er auf freyen fuß gestellet, und ihm eine Oberst-es , gegeben. Weil er aber einen sehr unruhigenMy»./vel^^varf er sich zum Haupt der sogenannten Levellers>e daki» Eche faction in Cromwels armee waren, deren
^ Haff?" Mng, daß eine gleichheit in der regievung seyn, u .^^cher die grossen die kleinen nicht sollten unter-dies-auch zu den höchsten stellen gelangen können.^ nÄe zu befördern, schrieb Lilburn eine erstaun-
te »-Met ^ schriften. Weil aber hiedurch die gemeineM , als ward er im aug. an. 164;. nach New-t»^den,4>ullwo er eine geraume zeit standhalten muste.?e b^der» Element verschiedene von seinem und vielen an-, >»d.stchrift°« ^ auch von vielen hundert bürgern unterzeich-wegen seiner loslassung gegeben wurden, ward^det- ^?^setzet. Weil er nun allzu viele freyheit ge-k„Ndei, Mol er als seine anhänger auf eine spöttische wei-hAe ^.,^llen des Parlements, welches auch entdeckte,!i w menschen sich vorgenommen hätten, unterzy b/Aer bittschrift , das Parlement und dessen auf-, i' UlisiAwpfen. Hierauf ward seine freyheit sehr be-ll. chm befthl zugeschickt, sich vor dem Unter-Hau-
Als"
s^inc^te-v nun'indemjenneran. 1647. allda erschien,"ch weitläuftig über die seinetwegen eingenom-Aespbrr ; allein das Unter-Haus ließ ihn wieder nach?VEqyf»Mn, und erkannte, daß er nach der strenge des»'s 'Satzes s-N^ und den Staat beunruhigende gemachtengerichtet werden. Doch in dem monat aug.? aMaff? das Unter-Haus selbst nicht nur, daß er der«hAuß entlassen werden , sondern es ward nochNv ^lde„ , um zu berathen, wie er seiner ausge-
lw» ^,vx„ <^ u>» zu ocrmycn, wer er i«ner uu>
könnte entschädigt werden; und den —m^öte das Unter-Haus einen beseht in dasVf. von den güthern des letzten Lords Cvvrn-
Ü'!» nehmen sollte,um Lilburn wegen zweyen in
d?l> tjUe». "er wider ihn ergangenen urtheilen einiger mas-Ä war . v ^ «der bald hernach eine schüft ausa-m.
U^d-^an ^"8lsnä'8 nev Lstsm8 äifeovereä, w
V d,/wiederum in den Tower gebracht^ 'ch welcher er c
er aber bald hernach eine schüft ausgab,^nZianck's nev OstslN8 äifeovereä, ward er
t, und
>!>? »aevergeiekec, in weicyer er als des
vw wl Evm^Wkg, sollte verhöret und gerichtet werden,di,?' ja,, °!°n sprach ihn den 26. oct. an. 1649. los.
"erlina'16?2. ward er von dem Parlement umN^iedp' .Er K-7. -Nfet, und aus allen drey KönigreichenW sein ^ also in die Niederlande, kam aberglitte,^ 5 ^erland, da man ihn denn alsbald nachpV wan ^n.',< w"rf befragte, und endlich doch abermalsV" ng^ ^ für unschuldig erklärete. Bald daraufÜ Z>?^vrtsmouth, in der absicht ihn über das
^ViyU "Ntett,^ nun alles in richtigkeit gebracht, und fürVw.. Ngella,,^" schere anstalt gemacht hatte, ward ihmalnd liH M bleiben. Er schlug sich also zu den»N dx^n ander« «?u Eliham in Kent nieder, allwo erl 5 ilbn„ orten öfters gepredigt hat. Er starb zu, (Rok - Englischer s«?/-.^ßÜ^.?vrdlj^°ett) vorigen älterer bruder und Major-,ber arff,'/Heils von Engelland,wie auch (somman-Ae, sIwÄvaufden t es Parlements in Schottland. Nach-n'ner th^.^o»gestieqen, ergab Lilburn sich selbst,> Ü''!nvn7?ühellL halben überzeuget, und zu ewiger ge-i ^ in dem ' Er starb also in der insul St. N/co-
lch^drey aug. an. l66z. seines alters 62. jähr,^"1 'Ärmlich: Robertum, gebohren an.
' En„,)8. Ivei^k-bren an. IÜ;2. und Ephraim, ge,- er l^/Elich an. 1688. noch bey leben
in Schlesien, welches zumMl ^iiiean,^ be suhret. Hans Ionas war an. 1584.^ ÄfHaAac^u,^"ud Büeq, ftm söhn Cvprian IonasEwUau/ und Hof-Marschall zu Brieg, Wilhelmerrn.. st'Eulendorff und Praus, ward an. 1667.erhoben; er war anfangs Rath undTheil.
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Marschall zu Liegnitz , nachgehends Landes-Hauptmann undCammer«vireckor zu Büeg , endlich aber Kayserlicher Oder-Amts-Rath in Schlesien. Lucä Schles. chron.
* Eilia, oder Lilias, (Petr.) gebürtig von Postn, studirtezu -Cracau, und ward daselbst Magister, reisete hernach inItalien, und nahm zu Rom den grsämn eines voökori« Isteo-logiL an. Da er zu mehrmalen seine gelehrsamkeit auf verschie-denen hohen schulen durch disputiren an den tag legte, war erauch wegen seiner predigten sehr beliebt, und starb im jähr i üo6.den 22. febr. im 60. jähre feines alters , als Probst zu Sredeund Lanonicus in seinem vatterlande. Er hat Lkilomonem ks-gem ack äiglsmunckum III. stvs pro steligione Lstholica L Üi-
ßliitiirs SaoeräoiAli, Cracau i;88. in 4. Posen 1597. in 4. ei-nen Lommenr. über die 8emonris8 ^Lrisnrem , die er in dieLateinische spräche übersetzet; Orar. äs 8.8. Istinstme, Cracau1582. llcstiones pro I)omo lua und Orationes sä Isrnsvium/lrckiepiscopum hinterlassen. ^«rak-sZ/cr«,, lcript. kolon. cen-tur. n. 70. p. xü. Freier, tksstr. vir. eruä. clsr. II. p. z;9>leg. Aox/>. lckeäissm. äe loript. bist. kolon. §. 24.
* Eilten , (Melchior Lndolph) ein Rechtsgelehrter, war zuHildesheim , woselbst sein vatler Advocat bey der Cantzley undHof-Gerichte gewesen, den 7. dec, an. rs;6 gebohren. Nach-dem er die liumsmors und Philosophie bey den Jesuiten mseiner vatter-stadt, die Rechte aber zu Gröningen und Franeckeestudirt, und sodann zu Erfurt an. 1678. die voistor-würde an-genommen , gab er zu Hildesheim drey jähr einen AVvocatenab. Nach diesem verfügte er sich wiederum nach Erfurt, wur,de auch daselbst an. 168;. krokestor jiuns oräinsrius, und stiegfolgends immer höher, bis er an. 1729. die oberste krokestionin seiner Facultät erhielt, nachdem er mittlerweile an. ,719.von dem Churfürsten Lothario Francisco auch zum Chur-Mayn-tzifchen Regierungs - Rath ernennet worden. Er starb gantzplötzlich an einem schlagflusse den 24. dec. an. i?;4. und hinter-ließ eine grosse anzahl juristischer disputationen, wie er denn zeitseines amts den catheder etliche hundertmal als kstselez bestiegen,und solche arbeit jederzeit vorher durch ein besonders Programmsbekannt gemacht. Sein söhn, Gabriel Heinrich Listen, ist zuderselbigen zeit Lstossor der Churfürstlichen Stadt-Gerichten,und krokestor ksnäecstsrum auf der Universität zu Erfurt gewe-sen. Lrforä. lice. cont. 2. 6c
* Eilienau, (Nicol. s) gebürtig von Riga, war Königlich-Schwedischer Lüb-Meäicus und kk>stou8 primsrius in seinergeburts-stadt, allwo er im jähr 1688. den ;. jan. in dem 70.jähre seines alters mit tobe abgegangen. Er hat unterschiede-ne Griechische, Lateinische und Teutsche Getichte; LcmstllumMeäioum äe kebribu8 msligni«; Lilpp. äe ll^ärope, Lsoite;äs Lestilentis 6cc. geschrieben, klirre, äisr.
Eiliencrohn, (Andreas Paulus, Freyherr von) war eineskaufmanns söhn von Bredtstadt aus Süder-Iütland, gebohrenan. i6;o. Nachdem er zu Hamburg, Rostock und Leiden sei-ne studien absolviret, und Italien, Franckreich , die Scbwcitz rc.besehen hatte, kam er an. 1654. nach Regensvurg, allwo ihmder Kayfer Ferdinandus lil. den Adel-stand conferirte. Von dargieng er nach Coppenhagen, und wurde daselbst an. 1657. Ge-neral-Schultheiß bey dem Kriegs-Gerichte. An. 1662. erklärteihn der König Fridericus III. zu seinem Rath und Residentenan dem Kayserlichen Hof, bald heyziach aber gab er ihm dencharacter eines außerordentlichen Gesandten und endlich eine-Ambassadorn , in welcher qualitat er nachgehends auch an an-dern Höfen die wichtigsten Verrichtungen unter Händen gehabt.Hierauf erhielt er an. 166;. das indigenat in Dänemarck, undden Danebrogs-vrden. An. 167;. ward er in den Freyherrn-stand erhoben, und in dem folgenden jähre vertrauere ihm derKönig Christianus V. die charge eines geheimen Raths undCantzlers, nachdem er einige zeit vorher in der Grafschasst Pin-neberg Statthalter gewesen. Endlich erhielt er von dem KönigeFridericv IV. die stelle eines Reichs-Raths in Dänemarck. Erstarb zu Glückstadt än. 1700. den 22. aug. als Cantzler der Her-ßogthümmer Schleßwig und Holstein, und ward zu Hamburgin den Dom begraben. Von seiner gemahlin, Elisabeth vonWirten, hinterließ er eine tochter und 4. söhne, welche dieRitter «güther Mariager, Storhamm und Hütten geerdet.Hamb. remarq. 1702.
Eilienfeld, ein Cistercienser-kloster in Unter - Oesterreich,welches Leopoldus der glorwürdige, Hertzog in Oesterreichund Steyermarck, an. 12z2. fundirct, und aühie, nebst Theo-dor« , feiner gemahlin, Alex« des Griechischen Kaysers naheranverwandtin, begraben lieget.
* Lilienhöck, (Andreas) ein Schwedischer Freyherr, vonNarpis, war Gouverneur in Ost-Gothland, darnach rm 16S6.1667. 1675.1676.1677. und 1678. jähre Abgesandter an demPolnischen Hofe, und starb den rs. nov. im »ayr i68c- nach.dem er kslscmum sivs Auiicum lud IVIsnil t-exmi exemplo ex
: Venerem OotlJiLNM in OuÜLvI ä
vims, LrinLipis HollstiL; Virtutem üeroiLsm OsroII X. inelegischen versen; Episteln, u. a. geschneben. , äisr.
rer. Lrsnäenb. IX. §. 90. 92. P. ü;;. 6,9. X. §. 62.v. 700. XII. 8i- p- 96;. ?8- legg. p. iv22. leg. XIV.
?. I. 6. 7 il. p- l-egg. XV. l2. 2z. log. p.ri-°.1124. leg. XVI. 6;. feg. p. 112;. feg. XVII. 5. 8- p- 128).1288- Luvolphs schau-buhne der wett, k. V. 2. p. 270.feg.
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