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Vierdter Theil. He - Mc.
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hat auch sein buch in Rabbinischen Versen kurtz zusammen gezosgen , welches Wagenstil an. 1681. mit in sein werck, so den tl-tul: lels igneaäst-mse, führet, eindrucken lasten.

* Lipman Hallevi, (Iom Thob) ein Rabbine und söhnR. Rathaus, des svhns R. Mosis Wallerstem, ebte zu an-fange'des XVII. stecull zu Prag, und starb als LrclEn-igoguszu Cracau im jähr 1654. Man hat von ihm lm druck gesehen:

ID oV Lääitiones Iom Tüob stvs Lommenwtrones

Nischnic-e, Prag 1617. Cracau 164;. Amsterd. 168;. in 4.N-I'ON- Lollis Mors ex suäic. VII. I. Prag IÜI2. in 4.7V2 7N1L- korma DamÜ 8 8 sn<stu»rii, Prag 1602.Franckfurt 1714. in 4. Im Manuskripte liegen auch noch ver-schiedene seiner schriften, als: 2112 m' - VeüimenmViel leüi, O 7 W - stex 8 »cristcii pro keecato, u. a. M.

zp'o//. bibl. »ebr.

* Lipman Levit», (Iom Thob) ein Rabbine, schrieb:

Losclus 8al!s, in Xuin. XVIII. iy. so an. 1728.von R. Mofche Jehuda in Amsterdam in 8. zum druck beför-dert worden. Sein -eriL'in - ist im jähr i;iy. zu Pragzum ersten mal, und an. 1716. zu Hannover in fol. wieder auf-geleget worden. Verschiedenes liegt auch von ihm im manu-scripte. bibl. Debr.

* Lipno, oder Lipienko, Liben, Lieben, Lippe, Lip-

stadt, lat. Lixnuin, 1.7p», eine stadt, schloß und Starosteyn» Polnisch-Preussen im Culmifchen an der Mocker, eine meilevon Friedeck und Culmfee, drey von Culm, vier von Thorengelegen, so an. i;iy. angeleget worden seyn, und sonst auchLeipe geheißen haben soll. Trömsdorffs accurate neu-und altegeograph. von Teutschl. n.p. 69;. 700.bist. kol. I.st. zi. Hartknochs alt-und neues Preussen, II. z.p. 418.441.Abels Preuß. und Brandend. Staats-geogr. I. ir. p. 4?<>. An.izzo. ward das schloß von den Polen vergeblich belagert.Hartknochs alt-und neues Preussen, x>. 418. not. »ä contin.cüron. Duisburg. 17. x>. 420. Schützens Preuß. chron. p. 6;.An. 1409. ward es von den Polen eingenommen, geplündertund verwüstet. , I. o. X. p. 197. topogr.

Vruss. p. 26. Sonst scheinet dieses Lipno von dem bey Troms,borsten, I. 0. n. p. 701. und Zeillern, I. 0. p. ;6. itin. 6erm.x. ziz. erwehnken Lipna, welches ein Preußisch städtgen, nichtweit von der Tribentz und der stadt Galup gelegen, genanntwird, unterschieden zu seyn , wie denn auch dieses wenigstensaus der Hartknochs Preussen beygefügter charte zu ersehen.Jedoch scheinet einiges, so Aeiller in der beschreibung von Lipnaanführet, zu Lipno zu gehören. Übrigens darf man diesen ort,welcher, wie gedacht, auch Lipstadt genannt wird , nicht mitdem ebenfalls Preußischen orte Liebstadt vermengen.

Lipotamo oder Lipopotamo, eine stadt in Colchis, sieheAea oder Aetopolis^.

Lippa, eine stadt in Ober-Ungarn, am ffusse Marosch, imTemeswarer Bannat gegen Siebenbürgen zu,5. Teutsche weilenvon Temeswar gelegen. Sie liegt in einer fruchtbaren gegend,-ist mit guten mauren und einem mit wasser angefüllten grabenumgeben, und hat in der mitten ein vest castell, so mit 4. da-seyen fortificiret, und mit einem tiefen graben umgeben ist.Zu ihrer bevestigung hat Marggraf Georg zu Brandenburg den«rsten gründ geleget, als welcher sie durch seine Heurath mit'Beatrice, Johannis Corvini wittwe, überkommen. An. i;;i.„nd 1552. wurde diese stadt von den Türcken eingenommen ;aber an. 159;. kam sie wieder in der Christen Hände. Der Sie-.'benbürgische Fürst Bethlen Gabor trat sie an. 161;. den Türckenab, doch an. 1688. den ic>. julii wurde sie mit stürmender Hand-von den Christen wiederum eingenommen, da denn 2. tage her-nach sich auch das castell aufdiscretion ergab, worein die garni-son, welche noch in 2000. mann bestund, sich retiriret hatte.Es wurden r8. canonen und 2000. Türcken darin» gefunden.Doch blieb sie nicht über 2. jähr in der Christen botmaßigkeit.An. 169;. bekamen sie zwar diesen ort noch einmal, verlohren-Ihn aber an. 1695. wiederum. An. 1716. wurden die Kayjerl.meistcr davon, und behielten ihn nebst dem gantzen Bannat im'Passarowitzer frieden. Kill. Dung. üb. XIII. fol.

201. äesorixt. Dungar. §2e»V,va»r, mifcetl.

<lec. III- P. 1)8-

Lippav, (Georg) von Zombor, war aus einem vorneh-wen geschlecht in Ungarn entsprossen. Nachdem er das Biß-thum Vesprin erlanget, wurde er an. 16,5. Reichs-Cantzler inUngarn, und muste sich deswegen an dem Hofe des Kaysersl Ferdinandi II. welcher ihn auch zu seinem geheimen Rath er-nennet, beständig aufhalten. An. 1642. gelangte er zu dem'Erk-Bißthum Gran, und bey denen zu Trrnau mit dem Für-sten Georg Ragoczy angestellten friedens-tractaten vertrat er diestelle eines Kayjerl. Lommillarü. An. 1647. befand er sich zuPreßburg, und crönte auf dem Land-tage den damals erwehltenKönig Ferdinandum IV. An. 1648. hielt er zu Tirnau, wo-selbst er meistentheils residiret, einen 8>noäum, aufwelchemder Bischoff zu Raab, Georg Draskowicz, von seinem amtesuspendiret ward. Auf dem Land-tage an. 1649. widersetzte ersich den Protestanten sehr, half damals den neuen kalarinum,GrafPalfy, eligiren, und that hierauf eine reise nach Wien.Nach diesem ließ er die stadt Erseckvivar mit mauren umziehen,half an. 16-;?. den Ertz-Hertzog Leopold zum König erwehlen,und verrichtete abermals den 7. junii die crönung. An. 1659.

ver-

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wohnte er wiederum einem Land-tage bey, undüwdie Türckifche gefahr in Siebenbürgen und den ^ätz- Anmehrte, reisete er zu dem Kayjer Leopolds nachdem Land-tage an. 1662. erwies er sich gegen 0 esehr hart, so daß auch solcher mit grosser unenuAte, und der krieg wider die Türcken LMssoAn qmhern.Ä-an, in welchem er an seinen Ertz-Blschossl'chen s ^wenig schaden litte, und sich von Preßburg mheit begab , allwo er an. 1666. gestorben,hannes Lippay, war den ,0. jan. an. 1606. zu^ v ^ren, und begab sich an. 1624. in die SocietätLrofestor viele jähre zuGrätz und Wien tlumoni ssrga" s!ji,

sacrsm dociret, auch verschiedene Lolleßia uno ihn8emiliari» zu Wien und Tirnau regieret. . rabruder der Ertz-Bischoff an seinen Hof genow" xrenb" ,gottseliges leben geführchnnd den 2. jun. spracht/Db

seinen geist aufgegeben. Er hat in Ungarns, ^oe ,haushaitungs-cälender, cle Inlicionlbus L

cle LrulIibus cliverlis proclucenäis geschrlebcn. , styv ^

schlechte der Grafen von Lippay, soll auch eE hjcrgckA^gelehrte Procopius Bonanus, welcher von "c > MErtz-Bischoff Georgio Lippay in die abgelegen^

gärn, die merckwurdigkciten der natur bast'vn hat ^ Mabgeschicket worden. Sein unvermutheter wv W fe-dert , daß seine fleißig gemachte Lolleewnea m», ^ j.

gekommen. 82e»r,7Da«r mÜLell. clec. III- , blvi-

ÜU8 LOQt. vitx 6i Leopolclo. o»

p. 469. c?2->vrttr»Ae^r licer. Dung. ajppt

Lippe, das geschlecht der Grafen von derWestphalischen kreise, ist eines der ältestenin gantz Teutschland, und rechnet se>"^"^Äsarol'^Röm. Adel her. Bereits zu den zeiten KaiM ^ ra^^ »es in solchem flor, daß in den kriegs-lauften ^vu M

wehlet wurden. Nachdem hierauf die grolle ^urde"„ „!>>'Sachsen unter dem gedachten Kayfer erfoM schondem Grafen-titul beehret, nachdem sie vorhervder edlen Herren zum zeichen ihrer sonderbare''^haben. Doch kan das geschlecht nicht eher nr-enaA,einem söhn Conradi, einem enckel Hermann'hardi, und ur-ur-enckel Eberhardi, m vrbe>"geführet werden. Besagter Bernhardustharii Feldherr, und empfieng von ihm ^"„„ueSassenburg nebst andern zu lehn,hends mit seinem vätterlichen erb-guth derGrau^ hesaW^cLwiewol andere in den gedancken stehen, vav AB 'von dem Bischoff zu Paderborn bekommen-mahlin Petronella von Arne, einer anverw«' §

Lotharii, wurde ihm ein söhn mit ihm ort. Wobohren , welcher an dem flusse Lippe eben an' ^haue'- vchero Oberwald genennet wurde, Lippn^xhenweil er aus Henrici des Löwen seite trat, w» g

nahe gelegenen Bischöffen Sassenburg uns v en ^tern ihm angeerbte güther genommen, ^asider^dachtem Henrico die Herrschafft Engern '>n, h^x nndebret. ubriaen bal er tick durch seme rM8^g er

ehret. Im übrigen hat er sich dnrch W-'W

bey iederman in solche Hochachtung gessAl würd';.Mt 8Dder Tentsche Ulysses und Achilles beygenan '' yngE^ Lerwehlte er das kloster-leben, gieng aber oeN gysandern Rittern nach Liefland, allwo ^M»e, n.M'vBischoff zu Leal worden. Er hatte ?- i", eb^L^

Gebharbus Ertz-Bischoff zu Bremen u"d BN^ ^ der gEworden, nachdem seines vatters bruders ' chen lvLjBMGebhardus hieß, und Ertz-BischoffAs 7 .„vben. Von den übrigen söhnen wurde B xheodor'^jstrPaderborn; Otto Bischoff zu Utrecht, »nd^ M K-zu Deventer. Der einige Hermannvs, chertra'^ansehnlicher Herr, hat mit seiner gemsssim ^ gesch>Lr^j,kindi, Herrn in Reden, einiger tocMnem, so zupstantzt. Denn diese gebahr ihm S "Ach, so AOttonem, so zu Munster Bischoff, i>ne ^

schoff in Bremen erwehlet worden, aber ILchpeurDom-Herren aus liebe zum ftssdeN' 'b'^kte Eche'^jBund dann Bernhardum. Dieser letztere y' ie ^„euder, unter welchen Simon zu mercken. schabe"" yyd'jähr 1280. und führte mit dem Bsschoss p gefanE ersehr nachtheiligen krieg, indem er dar" » ^,s b! Ag»eher wieder auf freyen fuß gestellt wurd Mn. ^pea^,schloß Engern und die stadt Reden , Ww

hero verlegte er seinen sitz nach B^A-ine g^Äker'Grafschafft Schwalenberg aelegen-.chAx„berg ".Arck".,,tha, des Grafen Ludovici von Sch"ihn zum vatter verschiedener kindrr, dar g ^

hardus, so in die 2°. jähr Bischofa-.L<an. i;4o- gestorben, und denn SlMvn-ließ Ottonem und BernhardumL qK,erfolgten absterben des letztern Graftn s A,,cv

berg zwey brittheil von dieser GraffE ober de"^eU Ackter bekommen, den übrigen dritte" n>elE * k>eöPaderborn abgetreten. BernMd , ^ahlM -Horn genommen, bekam durch f"

Grafen von Stoppelberg Er, ^ gei vzwischen den flüssen Bevern , Brun . ^ gys-schafft, starb aber in seiner tochter w'evei