Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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. lit

^ habe sich um die Enqlische Rechte nichtN» trg„b -^ustinianus um das In« Livils , verdient gemacht.Aiich ok I'snures, welchen er seinem andern söhn,k^ikt sich gjxjxhfatjs auf das 8ruäium luri« gelegt,ist noch heutiges tages in grossem werth bey denAeinx^n , and durch den gelehrten Ritter, Eduard Cook,^^ ^ominentsrlo versehen worden. Lric-rnn.

-ElMp. T'z-e Ai/l. 0/ vol.I. x. 477.

(Adamus) ein berühmter Engelländischer vo-

8>X .

.,.zu Haselowen, in der Grafschafft Sa-sLtu ^ 7 . ^tter, Thomas, Prediger gewesen, den 8. nov.

lu d?ss a ^ 5 ' uud in 0 . Busbys berühmten Westmünster-Mn'dnsMa n^n erzogen : hieraufbegab er sich nach Or-^ett^^en lwar in das Lollsgium ok Lkrist-Lsturek aufsr»li n" "icht lange hernach von den überhand neh-

i» ^ >v,i>!>n?Entariis davon vertrieben worden. Nach Ca-lk^heltsea ^""setzung erlangte er von demselben die Pfarr>vzdqi; ' u>ld eine präbende von Westmünster, nebenva^. 8 "^cher Prediger geworden, welche letzterean sagten Königs tobe, bey der Königlichen fa-

idAli. ,F Anende, so den ;o. jun. an. 1694. erfolget,tkt, »lchezv war sonderlich in den gelehrten sprachen grübet,dk'M, , der Lateinischen sein herausgegebenes kexisnnlvsA vvxosO.von der Griechischen ein gleiches zeugnis wür-Ä^'g»e .gekommen seyn, wann nicht sein erfolgterVollst,- ^ über diese spräche unterbrochen hätte. Dies!i>n Mn»."ad Rabbinische literatur war ihm auch sehr»e^il sein,/ s° daß er aus liebe zu derselben einen gros-V,^det, Vermögens an erkauffung Orientalischer bücher<dkuM xj^ and auch vorhatte, den weg zu erkennung dersel-vtzt An. aierckitches zu erleichtern. Einige nenneten thnieh/fNöuz..„Massen wissenschafft in den alten IliKorisi«,'Meit a Poeten , den grossen der ge-

. So soll er auch eine tiefe einsieht in die». wissenschafften gehabt, und sehr viel darüber,

Astt w numeration geschrieben haben, so aber' »nd .i. Sonst war er gutthätig, freundlich, <

noch

l. »Nd'ti, ^onst war er gullyallg, rrcunvuey, ange-M "n dru^. ^ sane wissenschafft gern mit. Von ihm hat> Älomons Kars, oder auslegung des Unser^!>i n ediqt!n und zehen geböte. Ein großes volumenMZ E 'in folio. Eine Englische Übersetzung des dun-^ V' Seldeni, .Anus Anglorum genannt.. OiÄiona->1, in 410 ; kakor msrrisu8; Elements LLty-L: ^'on. Oisssre. äs ßurgmsnto Neäicnrum; krLkat.gedruckt in 2. fol. Londen IÜ8I. u. a. m.*

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dMssss..' ^"he Leutomissel.vv» ^ ' ist ein Griechische,

, ist ein Griechisches Wort, und wird inson-ikj Ailie,,. V klrchen-scribenten in einem doppelten verstände^AtzeyzUMn einmal heißt es so viel als eine VerfassungA, ?vh„s, ".suchen gottesdienstes und aller darzu gehöri-« und ceremonien, oder auch alle verrichtun-

^ ivivn ^'zichen in der kirche zu haben pflegten. Her«A M gch. .aes insonderheit genommen für die verrichtnn-, so bey Haltung des H. Abendmahls, undle r i Dan ^ kirche) bey celebrirung der messe gewöhn-iliid „ ^"^ro auch diejenigen bücher , darinn die-^, ,,„x »Ewvhnheiten beschrieben , lUrurzise genennetA. g,,ündet sich eine grosse anzahl solcher Liturgien,z?ven >a selbst zum theil von den Aposteln sollen^lsa führet man eine Istturgism des Apo-unter dem nahmen der 12. Apostel, eine"ße„ kleinere, 2. des Apostels Petri, eine desU a>' CyrijljMßnnts : ferner des Iohannis Chrysostomi,Ätz ^lLXLNklrini u. s. f. ^a Abrah. LLLkellenüs

Äs.' dera,»!^ aafi man bey den Orientalischen ChristenNktz k >tzk von n^n Liturgien findet, welche theils allgemein,AssAeini,.,, sondern vblckern angenommen werden. Daß

falsch ,'so Man unter dem nahmen der Apostel an-d VAvrden ^"ichtet seyn, ist von den Gelehrten langst

, in tkesgur. SLcisf. V0L. I.lturßlg.

littirsi" ',?o^ ^cl catalog. Llsbsst-^elu p. 184.

1 , 'ptz. 1. c. y. p. ii 6. L'sc»;, in ceniur. guv-

^'A'dieetwas krum gebogener stock, dessen sichih.Atsse räf- ^ bedienten , womit sie den Himmel alle-klf libx.,,^ones oder gegenden abtheileten , aus denen" 'E a„ee fax ^ uublscheg einbildung die eine für die Römer,Ach ' -- - .

dlE^klich^ w freunde oder für die feinde, sonderlich aber

»^l»?"eh vvcr sm me scmvr,

V» deii^, ^"bere unglücklich seyn sollte ; wornach, ß un einem oder dem andern ort crschei-n paAMberlich aber aus dem flug der vögeltz^I a-,??tvst>iAen. ^ Sonst nenneten die Römer auch Ist

AudaimssAchcs qeschlecht in Schlesien, welches ver-vUvik'^r dem 2 urjprungs ist. Hinco äs Lelewitz lebtellkNtesi^ wird Hertzoge Wenceslao l. zu Liegnitz. Smilo

cn, die etwas schmal und krum, doch nichtwie das Lornu, waren. , äs

äs 8nIÜ8 c. 16. f,r,/cn5.

LilvA'stAI- m dem lehns-reverse der Heryoge^^^wltz j>uwovl0l zu Liegnitz, als zeuge angeführet.^Ntgdv; urtemberglschen, war an. iZ48. bey dem- su Oels in besondern ansehen. Hans von

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Litwitz auf Lentsch, bekleidete an. 1498. bey dem Hertzoge Jo«hann zu Glogau und Wohlau die stelle eines Marschalls.Nicol Litwitz von Bischwitz , starb an. iz;s. als Abt zurlieben Frauen auf dem fände ;n Breßlau. Christoph vonLitwitz, war an. izzg. der Schlesischen Fürsten und StandeGeneral-Steuer-Einnehmer. Hans Litwitz von Bischkowitz,bekleidete an. 1^67. die stelle eines Rathz bey dem Hertzoge zuLiegnitz. Ballhasar von Litwitz zu Wasser-Jeltsch , war an.1622. der Schles. Fürsten und «stände bey gehaltener Muste-rung in dem Oelsnischen Lommillärius. Melchior von Litwitzund Lasewitz aufMittel-Dammer, starb an. 1684- nachdem er27. jähr des Wohlauischen Fürstenthums im Steinauischenkreise Landes-Aeltester und Königlicher Hof-Richter gewesen.Noch an. 1719- waren am leben i.) Valentin Leonhard vonLitwitz auf Reute, Alt-Gabel und Suckau, des GwgauischenFürstenthums im Sprottauischen kreise Landes-Aeltester. 2.)Bathasar Friedrich von Litwitz auf Heinersdorff und Seiffers-dorff, des Glogauischen Fürstenthums im Freystädtischen kreiseLandes - Deputirter. Balthasar Sigismund von Litwitz aufMittel-Dammer und Wehlefrvnze, des Wohlauischen Fürsten-thums Landes-Deputirter. Schles. curios

Eivadia, ist der nähme, welcher gemeiniglich der Grie-chischen landschafft Achaja heutiges tages gegeben wird. Ei-nige theilen sie in 4. districte, nemlich in das HertzogthumAthen, in Stramulipam, in das Destwtat oder klem Grie-chenland und in das eigentlich sogenannte Livadien. In die-sem letzter» theil wird die Haupt-stadt gleichfalls Livadia ge-nannt , welche ziemlich groß und nicht nur von Christen,sondern auch von Iüden und Türcken, bewohnet seyn sott.(Stehe Achaja.)

* Auba, oder Liuva, Limba, Lzfmba, Liva, Leu-

va I- ein König der West-Gothen in Spanien, folgte Athana-gildo im jähre 567. oder ;68. und besaß das Königreich derWest - Gothen ein jähr lang; allein er übergab hernach dasSpanische Reich seinem bruder Leovigildo, und vergnügtesich blos mit Nieder-Languedoc. Er starb um das jähr 572.oder 57z. IFäoe. sdron. Lock. As.

ckerr'r. T's/er. II. 14. , bist. Hisp. V. n. Le-st.

epit. 6z. axuä Areöe»-«»,, sorp. kraus. bist. tcun. I. p. ioz.IL , kraus, orieut. VIII. 16. p. 100. Abelö Teutschealterth. II. i;. p. ;oz. 8ar«rcr«r, annal. kol. IV. 2;. axuäD/«ZiD<»r, kill. kol. p. lol z.

* .ssiuba II. König der West - Gothen in Spanien, folgte

seinem vatter Reccaredo, dessen unächter söhn er gewesenseyn soll, im jähre 6oi. Er war sehr jung, da er zur regie-rung kam, und wurde von Viterico im 20. jähre seines altersgetödtet, nachdem er zwey jähr regiert hatte. clrrou.

Ascicr/c. 7o/sr. II. 16. ä Srrrz-aZ. s. 28.

1. s. VI. 2. Abels Teutsche alterth. II. 1;. p. ;c>7. leg.

Eivelejus, (Eduardus) ein gelehrter Eugelländer, welcherzu ende des XVI. Isesuli floriret. Er war bey die zo. jähr kro-ksilor der Hebräischen spräche auf der Universität Cambridge,und kellovv oder 8ocius des Oollsßii 8. Iriuitstiz; einigenennen ihn auch krokellorem Ideolog, daselbst, doch findet sichsein nähme nicht in dem cstaloZo derselben Professoren. Erwar sowol in Humanitäten und Historien, als auch in derHebräischen spräche wohl geübt, und wußte die örter der Grie-chischen und Lateinischen Poeten nnd mithören sehr bequemmit den redens-arten heil. Schrift zu vergleichen. Neben sei,ner gelehrsamkeit besaß er auch dir lügend der modestie. I. Drn-sius,welcher ihm die ansänge der Rabbinischen wissenschafft bey-gebracht , hält viel von ihm , und finden sich in seinen ()uXli-ti8 per kpilk. einige schreiben an Livelejum. Er starb an. 1605.wie andere schreiben an. 1607. Von ihm hat man etliche klei-ne , doch Nützliche schriften , nemlich : Annotation, in V. Prio-rs« kropbetss rninores : welche auch hernach den Lritisis ia-sri« sind einverleibt worden. LdronoloZiam Nonarsltise kerli-SL, L DsüruiIion. Hierolol^m. Englisch rc. So hat er auchmit den übrigen gelehrten Männern an Verfertigung der Über-setzung der Bibel in die Englische spräche, welche die KöniglicheÜbersetzung geheißen wird, gearbeitet. Q o-w-e-elsnsh. /'«/-/er. kick. ecsiel. Angl. /.e /.s«Z , bibl. fast. rm-

tiäiatr. Le ^/eve, kasti. Vita ). Orusti. *

* Eivellus, (Michael) ein berühmter Paduaner, der so,ol zu kriegs-als friedens-zeiten seinem vatterlande gute diensteleistet. Er florirte um das jähr 1481. und that sich auf denächtigsten turnieren zu Padua, von denen die Poeten und ge-steht - schreibet vieles aufgezeichnet hinterlassen , gar sonder-st hervor, hielt sich auch in dem Ferrarischen kriege, darinnden Venelianern als Oberster bedienet war, »»gemein ta-

'. 8sar^so«. äs slaris kscav. III. >4- p- 15^-

Livens, (Johann ) ein ziemlich berühmter Mahler voniden in Holland, dessen gcmahlde m seinem vatterlande»chgeschätzet werden. *

Livenza, lat. kivsntia, ist ein fluß, welcher zwischen derarviser-Marck nnd der landschafft Fnaul gleichsam die grcntzeacht, und nachdem er bey Saale, Brugnara, Porto Bufale,lotta , ingleichen bey andern klemm ortern vorbey gelauffen,ch mit dem fluß Meduna sich vereinigt, endlich zugleich mitmselben etwan 6. Teutsche mesten von Venedig in das Adriati->e meer fallt.