VNs N^?bwelsthum habenM«th.^dinals non Fürsten
.7' w,-l^>»>....... .
l o b
eL >h» Leopolds aber genvß er absonderliche gnade,
sclo!p. ^ ?us den wahl-tag nach Francksurt in Gesandt-Mc, ^ hernach aber an. r66;. zum obersten Hofmeisterbedienung er die wichtigsten angelegenheitendessen steten gewoqenheit beynahe gantzlichA Kvcee hatte, bis an.i6?4. da ihm ohne vorhergegange-Nerckt,/-""d, wie es scheint, auch ohne daß er es zuvorA j>,a?^ÜL E er nach Hofe fahren wollen, eine Kayferl.
°,,7-/t worden, vermöge welcher er seiner ehren und»i> und auf sein glich Nautnitz in Böhmen ver-
Mey Seine Oesterreichifchen und Böhmischen gütherMlich?weistens entzogen, doch ließ man ihm noch die>11-, ober Tssde. Sein äscremrius ward auf die folter gelegt,siMe 5j^wem Herrn zum Nachtheil nichts aus. Die haupt-M^'^ falles mochte wol seyn, weil man ihn eines ver-zAMan,-!" den Franzosen verdächtig hielt, inmassen denndv»u fowol die Kayferl. Ministers als viele Fürsten im».?e>W hegten. Das ist gewiß, daß er mit allen kräff-hKii /„ gewesen, den Kayser mit Franckreich in gutem ver-von dem kriege, darein er sich damals wegen deri/ch ztzjs^/ugen sollte, abzuhalten, gestalt er denn auch an.
diesen beyden Monarchen einen geheimen tractarbkr »gen, „/^ulaßte. Es meynen viele, er sey noch weiterda sich endlich doch der Kayser in die alliantz wi-EvetxjM eingelassen, habe er durch seine anstalten alle^Hre^wwngen verhindert, inmassen denn ein dahingehen-»ii>« ^ill I von ihn, dem Kayser soll in die Hände gefallen seyn.»>,. wai, , paß als nach gefanqenneh«
Fürstenderg in einem Kayferl. gehei-uur ^ dis 4. Personen beygewohnet, desM -«iz worden, und zugleich, daß man diesen
V'Lvhp'w dessen Vollziehung mit allem fleiß geheimhaltenNeben > dennoch dem Päpstlichen Xuntio davon nachÄiaiMenk-'« Wohl wissend, wie solches das einige mitte! wäEät >/^/gen das leben zu retten, und daß Ihro Kayferl.VN den von dem Xunrio hierauf geschehenden prote-U L > N^ichtlich an einen Cardinal Hand anlegen lassen'"tß, knim, allergewisseste ist, daß um selbige zeit der Kay-M.u>vvy U dhne verräther gewesen, und hatte Montecuculi^!,,/lebxp bwegea nach Wien geschrieben , man möchte dieRcNßänd?^stden weges nach Paris schicken. Diese und an-ß»"> 8s x^//'u>cr beygemessenen untreu aber sind noch nichtPchtNthe u, M ' uud da man sonst bekennen muß, daß er°>vol M./jNer Herr gewesen, so mag wol alles bey ihmsey,, ^.uosheit, als aus der falschen einbildung herge-K ss' vde/ »oa» der Kayser doch gegen Franckreich nichts aus.°k»/De, yW Wider diese Crone auf niemands hülffe verlastRz „7 kostet 'hm besser gerathen sey, wenn er mit dersel-U»i7/ch,tzy,waä es wolle, in freundschafft lebe. HiernächstNrj/7".untreuer Sscrewrius dem Französischen Ge-«baß de/s ^ Errathen haben. Es mag seyn, daß auchdachen ?er„ Kayserm Claudia Felicitas, deren VermählungNV?er ^7°uen, und von ihr nicht wohl gesprochen, in-^iy.HwK/wten, denen er in allen ihren begehren an denN gewesen, viel zu seinem Unglück beygetragen.Ah qUe,, M wnst das zeugnis, daß er alle eigenschafften ei-besessen, absonderlich aber diese, daß>,Mer „„swlihunq nicht sauer worden, und er dabey alle-b^!>? schiiches qeistes geblieben. Er verlohr densel-Ane^ Unglück, und ließ sich damals zu
Ayschlich „^/ustandes ein zimmer zurech'ce machen, dasys»d Aey m./? dalb wie eine bauer-hütte aussähe. SeineiNtx. ^Nte, ,',/charfsinnig, aber sehr frey, so daß er nie-
lob loc
78;
welchen er einen stachlichlcn einfall haben77. (x,.^s°am es , daß er in seinem falle wenig mit-r^. uarb ohne wieder nach Hofe zu kommen an.o> Ist,, s.' Leben Leopold! nö an. 1674. rer.
. -67. 8;. 97. lih. XII. §. ;i.
wvss//sus) ein Svanicr von Medina Sidonia, odertz!/ V , der a-i^on Madrid gebürtig, war ein Capuciner,,',/bd KMlcktesten Prediger seiner zeit. Die Päpste^r iMorius XIII. hatten grosse Hochachtung voriN rreth ihm auch den Capuciner-orden anzur
/!' y,N>d M^Mcktesten Prediger seiner zelt. Dle Papstei dg 7
^ d, b/r »ym au») ven lrnpucmer-vev«» uuzu-
si./ick/" dor„nc,//u Observantiner-Habitanhatte. Er pre-^KAy/'Uld g bmsten städten Italiens mit grossem zulauf^c-n worg, »,°?lan ,hm sonderlich das zeugnis, daß er^ S an ^.bertz kräfftig zu rühren wüßte. /Er sta
Er starb
,77/jsm^tnen Lowmen-übw'l. r8yz. Man schretdct lhm eme ^r-
-c f^»?7Esaiam zu, weicher abermMgedr^.
S ^ laerlg sni tsmp. OrarK^e «»5 ^
kikl. Wnor. dchi. U'w-
!A°drMezFraneisms äe> ?a§g''tbeauf
^ s^^vnymus) ein Portugiese, i6rr. als
2 Esu, und gicng darauf an-/sts er N. s^oa' und zwey ,ayr hernam n > h^ze,msty/ M) daMst eine geraume zeit aufschauen v' Theil.
kam er mit andertt siinen geführten den Türcken rn die hänode, und wurde von ihnen zurücke nach Indien geschicket,kam auch den 8. dec. zu Goa an. Auf seiner reise nach Eu-ropa litte er schiffbruch, wurde von einem Holländischen schif-fe auf eine wüste insul ausgesetzet, und gelangete endlich zuCadir, Seville, Lisadona, Rom nach einander an, reiferedaraus an. 1640. aufs neue nach Indien, als 8uxerior desProfeß-Hauses zu Goa, und daraufProvincial. Im r6;8. jäh-re kam er wiederum zurück in sein vatterland, wo er den ry»jenner des 1678. jahres zu Lisabona in dem Profeß-Hause St.Rvchi in einem alter von 85. jähren starb. Er hat in Portu-giesischer spräche eine historische Nachricht vom AbyßinischenReiche geschrieben hinterlassen, welche Joachim le Grand insFranzösische übersetzet hat , unter dem titul : ii-si^iorc Histari»gus ä'Lbiliinis cku X. k. Isrome Lobn, O. I>. L. O. ss rrsäuitSäu Portugals, conrinüee äe xlnsieurs Hlilertstiviis, I.sltres LKemoires par Nr. le Orgnä , Paris 1728. in 4. Der Über-setzer hat in der vorrede den gantzen ledens-iaufbes Lobo erzehlet»
* Loboschitz, eine Herrschafft in Böhmen, ist durch Heu.rath an das Hans Baden-Baden gekommen, indem der Marg-grafLeopold Wilhelm sie von seiner ersten gemahlin, SibyllaKatharina, gebohrner Gräfin 6e Millesimo und Carrecto,Gräsi. Tscherninischer wittwe, zum Heuraths - guthe empfieng.
Eobregat, oder vielmehr Liobregat, mit einem gedoppel-ten L. ist einer von den vornehmsten siussen in Katalonien, ent-springt in dem nördlichsten theil von dem tsrrkorio von Man-resa, in dem aebürge Pendls genannt, an den grentzen derGrafschafft Puicerda, fliesset hernach bey Castallar, Baga,Berga, Sellent, Manresa und Martorel vorbey, und fällteine starcke Teutsche meile vonBarcellona in das Mittelländischemeer. Von den vielen flössen, welche er in währendem seinemlauf zu sich nimmt, sind sonderlich der Cardonero und die Noyazu mcrcken, deren jener bey Manresa, diese aber bey Martorelsich mit ihm vereinigen. Zu wintcrs-zeit ist der Llobregat über-aus groß, hingegen hat er des sommers sehr wenig Wasser.Von dem röthlichen fände,welchen er an vielen orten führt, heißter auf Lateinisch ktukricsciis. In dem terrirorio von Gironne,hart an den grentzen der Grafsthafft Roußiüon, unweit demort Iunqneras, entspringt ein stuf; gleiches nahmens, welchenman, zum unterschied des vorigen, den kleinen Llobregat nen-net. Derselbe fällt bey dem castell ä'Ampurias in dasMittellän-dische Meer. stelle, sts L Llp. p. ; 87 - 606. 620. 621.
Eobsingen, ein zweig und stamm-haus der Edlen von Lob-singen, samt einem dorf im Amt Friemsberg. Die Edlen die-ses geschlechts waren bürger zu Solothurn. Adrian und An-dres von Lobsingen waren Domwres der Prediger-kirche zuBern. Ulrich von Lobsingen Abt zu Friemsberg an. i;i4.Hrmmann von Lvbsingen starb an. 1400.
Eoburg, eine kleine stadt, nebst einem Amt, in dem Her-tzogthum Magdeburg, an dem fluß Struma, zwischen Zerbstund Gentln, gelegen,
Lobwasser, (Ambrosius) Fürstl. Rath zu Königsberg inPreussen, ist sonderlich dadurch bekannt worden, daß er dieFranzösische geistliche lieder aus dem Psalter in Teutsche reimengebracht, die man hernach in Teutschland unter den Reformirsten ordentlich bey dem öffentlichen gottesdienst zu gebrauchenangefangen. Er starb den 27. nov. an. r;8;. in dem 71. jähreseines alters. Xr-rtzer, caml. Nist.
Locamerus, (Georg David) wurde zu Lindau, allwo feinvatter ein Geistlicher war, an.i?88. gebühren. Man that ihn sehrjung auf das Straßburgische 6ymmsmm, da er sich kümmerlichfortbrachte, bis er an. 1608. die lectlnnes ^csstemln publlLs« zubesuchen anfieng, und bald hernach in der Philosophie promovie-re. Darauf legte er sich auf die Recbtsgelebrsamkeit, darin« ersich sonderlich des fleisses 0. Just. Meierr bediente, dessen LolleZzer nach der zeit worden. Wie er ihm denn auch zu verferkiaungdes bekannten LollsZü^uris grgentncgrensis geholffen. Es wur-den ihm etliche junge leuthe untergeben, mit welchen er die Uni-versitäten Wittcnberg, Leivziq und Giessen, das Königreich Böh-men, die Marck Brandenburg, Pommern, Danemarck,die Han-fte-städte und andere länder besehen. Nach diestr reise wurde eran..r6i8. zu Heidelberg voökor,sun8, und nicht aar lange dar-auf ?rok-llor zu Straßburq, ob er gleich bey dem Kayferl. Kam-mer-Gerichte zu practiciren sich vorgenommen hatte.In selbigemseinem amte gab er ein exempel eines recht redlichen und fleißigenLehrers ab,hatte gar wenig bücher, und hielt nicht viel auflocoscommunes. Er starb an der Wassersucht den 28. apr. an. 16, 7.Unter den von ihm geschriebenen büchern sind die besten: XotL in
Inültutione8; ^üinisnes; (^ure^ionum centurlie all-,guot; LnÄnriophsna; Levstorum ^^noplis. in memoc.
1.00/ikII, hiessen z» Rom, welche auf den chegtris die
commodesten Plätze einnahmen , und sie hernach an andere vorgeld abtraten. ste ompoirbeot. c. iz.
Locarno, Luckgarus, ist ein ziemlich grosser flecken an deml)gM MaMiore (Tscus Vsrbanus oder LangeN-see) 4. stun-den von den Mayländischen grentzen , zu welchem Hertzog-thum er auch vormals gehört, von Hrrtzoa Maximilians Sfor-tia aber den Xll- ersten Eydgenoßsschen Kantonen zur vergelkungüberaeben worden,welche daselbst emen Laudvogt wechseis-weiiesetzen, der auch die darzu aehörlge landschaffr von 4S. gemei-'" ttu « z nen