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er im manuscript hinterlassen hat, da er in seinen stunden nichtleicht etwas inehrers sagte , als was in diesem manuseriptestunde.
Löffelczesellschafft, Löffelbund. Ist ein gewisser bund,den eine grosse anzahl Savoyischer Herren und Edler ( worun-ter der Graf von Gryers, der Baron von Lassarra und der vonRolle nicht hie geringsten waren) an. 1,27. wider die stadtGenf gemacht haben. Er hat den nahmen daher, weil diebunds-glieder zum wahr-zeichen einen loffel führten. Der an-las war folgender : Als eine gute anzahl Savoyifche von Adel,auf dem schloß Borfenay eine Mahlzeit mit einander hielten,undmit höltzernen löffeln einen drey äffen, anbey von den Genfcrnredten, fiengen einige an großfprechend zu sagen, fie woll-ten die Genfer eben so leicht mit löffeln auffressen, als den aufdem tisch stehenden drey, hängten darauf ihre löffel an die Häl-se, und ward also der bund über Genf geschloffen, auch Fran-cistuö äs Pontverre Herr zu Terny zum Haupt erwehlet. Dieanzahl vermehrte sich in kurtzer zeit auf etliche 1000. deren jedereinen löffel auf dem Hut gesteckt trüge. Sie hielten auch öfterezufammenkünfte, also daß der Hertzog sechsten ein nachdruckendarüber geschöpfet, und diesem neuen bunde nicht wohl trauete.Indessen thaten die bunds-glieder der stadt Genf etliche jähr langviel überdrangs, und verderbten die güther vor der stadt. Siehängten sich an den ausgejvichenen Bischofs von Genf Pierreäs Is Beaume, brachten endlich ein corpo von 10000. mannzusammen , rückten darmit im octob. an. iz;c>. vor die stadt,belagerten dieselbe 8. tage langckonnten aber nichts schaffen; son-dern als 6. bis 7000. mann von Bern mit 12. stücken unter com-mando Herrn Schultheissen Johannis vonErlach, wie auch2000. mann von Freyburg mit 4. stücken, nicht mindervon Solothurn mit 2. stücken, zum entsetz herbey rückten, undallbereit zu Morges angelangt waren, wollten die Savoyersolche leuthe weder sehen noch erwarten , sondern packten auf,und zogen ab. Also gieng es über der Löffelbündner Häuserund fchlösser im kw8 äs Vsr-x , welche geplündert und ver-brannt worden, und bey Meyrin schlugen Lo. Gensische reu-1 er ein starckes detaschement Savoyer. Der Hertzog sechstenwar für sein land besorgt, nähme sich der Unwissenheit an,schmälere über den Löffeldund , und gieng mit Bern, Frey-burg und Genf den bekannten tractat zu St. Julian ein, an.izzo. im oct. krafft dessen der Hertzog den Genfern alle sicher-heit, frieden, gericht und recht wider alle beleidigung und fehdeversprach, bey Verpfändung des kws äs Vsux, also daß,wann er in das künftige Wider diese zusage handle, oder dieje-nigen, die darwider handeln, nicht abstrafe, solche landschafftden städten Betn und Freyburg heimfallen solle, wie dannhernach an. i;;6. würcklich erfolget ist. Also fiel den bnnds-qescllen der löffel aus der Hand. bist. äs 6eneve rom. I.jiv. II. p. 298. leg. k.err, bist. 6ensv. tom. II. üb. V. p. 4^9.leg. ?. II. IIH. I. p. Z7. *
* Löffler, (Friedrich Simon) der Philosophie Masterund Pfarrherr zu Probst-Heyda, einem nahe bey Leipzig liegen-den dorfe, ist zu Leipzig gebohrcn worden. Dessen vatter warSimon Löffler, und die Mutter Anna Catharina, eine tvchterFriedrich Leibnitzens, und schwester des Barons , GottfriedWilhelms von Lelbnitz, dessen einziger erbe er auch ab intsksroworden ist, wie aus der geschlechts-tabelle zu ersehen ist, diesich in Carl Günthers Ludovici Historie der Leibnitzischen Phi-losophie , ?. I. tz. 15. befindet. Er hat die höchste würde in derWeltweisheit angenommen, auch eine sogenannte dissertationpro loca in der philosophischen Facultät, an. 1694. gehalten,welche handelt äs Ü8 , gui inter gsntS8 in vitsm rsäiille psr-hibenwr. und welche dem Baron von Lelbnitz zugeschriebenist. Ausser dieser dissertation sind von ihm noch verfertiget wor-den: I. ) Oillsrcst. äs sicceris Lelleroxkontei8 Leipzig 1690.2.) Upistols sä 6. 8erpilium äs Versthus, gui in loluts X. Los-äer,8 orstione bsbencur, Leipzig 1718. und ;. ) Nachricht vonder Römischen Kirche Jubel-jahren, Leipzig 172;. in 8. r/»rv.
Lohm, oder Lugum, ein ehemaliges Bernhardiner-klo-ster,nun aber Amt irssSchleßwig, unweit Ripen gelegen, Her-zoglichen antheils. Die dahin gehörigen güther liegen in ver-schiedenen andern Aemtern zerstreuet. Danckwerth, beschr.Schleßw. und Holstein ?. II. s. 4. p. 8z.
Löhn, Dann?, vor zeiten I^Zsns, ein fluß, welcher indem Westerwalde, in der gegend Wittgenstein , aus einemfeilen, Roethaar genannt, entspringet, und sich bey Lohnstcinoberhalb Coblentz in den Rhein ergeußt. .Von diesem flussehat das dem Hause Hessen zugehörige Furstenthum an derLöhn, oder Lohn, darinn Marpurg die Haupt - stadt ist, sei-nen nahmen. LVinckelmckNNS beschr. Hess. k. I. c. 8-. * Löhneis, Löhneyß, (Georg Engelhard von) Erb-Herrin Remlingen und Neuendorff, weiland Fürstlich - Braun-schweigischer geheimer Berg-Rath und Stallmeister zu Wolffen-bütlel. Er hat geschrieben: 1.) äs kxLubii», vom Wacht-Recht,Jena 167;. in 4. r.) Lonstlis <L stelponls, tom. II. Jena 1679.in fol. z.) Hof-Staats-und Regier-kunst, Franckf. am Mayn1679- in fol. darinn viele merkwürdige fachen, die ein Staats-mann mit grossem nutzen gebrauchen kan , enthalten sind: Siebestehet aus drey büchern, deren ) von Erziehung und Jnfor-
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-en, das b.) vom Am0 TusAHziM'er Fürsten, auch Bestellung Mit'
mation junger HerrenQualitäten regierender Fürsten, aucyOffic.erer und Diener, und das c. ) von verMeU ^ Bcol 1 e 8 Ü 8 handelt, so ein Fürst gestalten KAM ssammeM
lande haben muß; das Religion-Policcy-Justltzx.«und Kriegs - wesen betreffend; 4.) Bericht von^>M^wie man dieselben bauen , in glückliches aufmbund in gutem Wohlstände beständig erhalten l ' Mund Stockholm -699. in fol. Dieses halt Ber>w,ch, «
in seiner haushaltungs-bibliotheck, vor das beste po» ^von bergwercks - fachen haben; 5.) Gründlichenlern ,,was zu der Reuterey gehörig, und einem ^
sen nöthig ist. Es ist dieses letztere Hertzog E ^r vm,z,zu Braunschweig und Luneburg zugeeignet, ^geiier vser in der zneignnngs-schrift seinen nahmen Ml ^^ep ez^hinein geschrieben. Wan findet nicht gar wele c>ä ^
plarien, und sind sie eine besondere rarttat.
planen, uno stno »e eine oewncere rarum-fasser nicht allein von den eigenschafften sondernlem, was zur Wartung und derselben pstege/was zu einem carrousel vonnöthen ist.
Loener von Laurendurg, eine adclichem veM'«
Rheme, welche schon in dem XlV.üesulo floU ,h,n a ^
te sich mit einer Dvnnerin von Lorbeim , ^ .leivest",/ «,ot-Siegfrieden, der an. 1446. Abt zu ArnneM 4einen söhn gebohrcn , der sein geschlecht w - ^ffl-Dessen nachkommen sind bis nach ansang r f^teNbey dem.Humdracht, vom Rhein-Adel p-* Löner, Lohner, oder " ' '
:r üoncr, (
im Vvigtlande, ' ,«e>Aer
MedlerN , wr jx vschP
gelische Prediger in Hof imWeltweisheit, ließ sichs nebst Nrclas Medleru^ 'Hst r-Ilsäkor alldawar, und daneben das Prcdlg^'Ev<ull>rl Imuffe, sehr angelegen seyn, die reine lehre or ^lig wiederherzustellen, wechselte auch deswcge . ^ill>r^ffthern. Sie wurden aber beyde deswegen, zu >Commendanten des orts, Christoph von BUMgeprediget hatten, von ihm ftarck verfolget,
verzaget. Löner erhielte darauf die Oelsiutzer-^^. ^
lande, und hinterließ einen söhn, nahmens >1 ^
vici schul-hist. k. II. p. 291. 297. L Z24- fgistl" xi-
Lösch von Hilgartshausen, eine alte adtBayer», deren stamm-rcihe Bucelinus mu .„fängt'. W-.. Efsei"-"
sehen von Hilgartshausen um das fahr 144sen söhn August ist ein älter-vatter worden, ^ , dckhelmi, Hertzöglichen Bayerischen Cammer-vstamm fortgepflantzet. üemm. ll. l- H
* Löscher, eine ehemalige adelichefamiM Äk
ren vor diesem das darf Kilperg bey Tstbmgc kiest
soll. Sie kommt auch unter den gutlhateru zv.
benhausen vor. Rieger Löscher, Ritter ' le « ill-snnsl. 8uev. k. II. Üb. VI. c. 11. Üb. XI- r- ,
c. ;. AI8ct. bischer
* Löscher, (Casp. ) ein berühmter Lnche,/ "A
>hren an, i6z6. zu Werda an der Plerlst jM, ^
gebohren
nachdem er zu Leipzig studiret, da,elbst ^ ksccs? MEvor dem 1665. jähre in der Gottsgclehith ' phstvl^chdisputirte in gedachtem jähre pch loco m ^ ^in ^Facultät; ward erstlich beruffen im rck
tendenten nach Sondershausen , heriwcb >
Aeltester der Geistlichkeit zu Erfurt, Arner 5 undtendent in Zwickau, und zuletzt an.' 687 - ^ ^^tern -o-Gottsgelehrtheir zu Wittenberg, an welchemals llrokellor primsrius, der Äcademle u fgenec^.,,. l- .xnior, Lsckor an der St. Maricn-kirche, ll. l^gtstst Ftendent des Sächsischen Chur-kreises, ^Sei»e/Trst At
im 8z- jähre seines alters genorben lst-
Cleophe Salome, Valentin Stttwo, ^ st'eE.Xkw, '„pschen Hof-Predigers älteste tocbter ' AöE B
Valentin Ernst, Martin Gotthelf, §§sparr >,ton Günther, Friedrich Gottlieb, E Meste M'^zis'I,icnoch zwey; auch vier töchter, davon dw TbeAm^ccS'Friedrich Schroern , voct. und Lrot Oveetenberq , verheurathet, die andere aN/V ^^,, zu <dritte aK Herrn Heinrich Gottl.eb SchM'^.äelVon welchen er vor seinem ende uver > ^>^esnen gcsthen. Mau hat von chm: i-) ^ 8-.Ä»ch
2.) dlucleum IkeoloZiT, Wtttcnberg 1701. m.„sgtzc»^.IbeNLSm, cmn sppenäice, ^ neu.ct ^
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mehrte aufläge des porigen ist; 4-) ^ vidto-em - ' xcretikmo poütum ; z ) OpiLäromuM ^
I.3trocinii8 pontists. 7 .) ^. ^ ',00 äs
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8. ) Lonlenlum Orlboäoxuw m ) Yen )irss^
1689 - in 4. 9 .) Erftirtisches r
thätigen Glauben; 1 -.) Absolntlon ^ogrswm ^)Todten-Cammer; iz.) P^'lssen «u^attoncviele philosophische und theologisch t! ^ c
Leipz. 166;. 2.) äs ^siä
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