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^»rfjj^^^er-Hetten-schlüssel, von dem er an. r6;o. zu demM>id Cvln, und Pfaltzgraftn zu Neuburg abgeferti-mhr zu den tractaten mit dem Dom-Capitul und?? evem,.^, Ertz-Stifts Magdeburg, wegen der Ehurfürstli-Z Huldigung, gebraucht wurde, auch an. i6;r.
^"dessen nahmen, den neuen Meister des Johan-?L vrä^.v surst Johann Moritzen von Nassau, zu Sonne-z^ßch'Mrte, den y. dcc. desselben investirung beywohnte,venn als Gesandter auf dem Fürstl. Sachsisch-Alten-j^»ch r,,^vlager zu Dreßden einfand. Solches jähr ward^ Ritter des ordens St. Iohannis geschlagen, und^sthafft an dieCommenthurey Lagow verschrieben,>/ky,j,^wlgends an. 1660. erhalten. Das jähr i6zz. brach-ial. ,n»i,^lchtu»g des Hinter-Pommcrischen Stars zu. An.,?»> Ute er in, nahmen seines Churfürsten HertzogsBo-a» den d degräbnis zu Stettin bey; in welchem jähre^hser Ferdinandum III. und an. 1655. abermals ans-Nen, y. ^>e auch an den Churfürsten zu wachsen gesendetLchen verrichtete er die Gesandtschasst an den Kay-
hAchgM,. lum fünften mal, die condvlen; über absterben». Kaystrs abzulegen. Ferner hat er an dessen söhn,
« gj, ^bvldiim, solches jahres nach Präge, nicht we-
^ Churfürsten zu Sachsen, und endlich an. iö;8.
L Jürn ^L'Staaten der vereinigten Niederlande, und anMagdeburgische und Braunschweigische Höfe,Ak» ^ "en übernommen. Auf der Churfürst!. Brandendur-d2°Stk, Eod an. 1660. muste er posseßion von deinda? EoÄ Trossen nehmen, und letztlich an. 1661. zu Wienr, 4, die Reichs-und Böhmische lehn empfangen, sohMi, d'Mbassaden mit vielem rühm abgeleget. Seine ge-töch.^dr er den 15. dec. an. 1664. mit welcher er 4. söhneqAh, a^sezenget, von denen er eine tochrer, Ursulam Bri-Johann Wolfgang, Freyherrn von Rechenberg,Er selbst aber erkranckte auf dem Ordens-ConventM "M'g, ließ sich nach Lagow führen, und beschloß. an.1667. sein leben, welches er auf 72. jähr
d, Eöh ^ gebracht hatte.
. , heißt die eine von den vier städten, daraus
fiz- Eöh ^^^sberg in Preussen bestehet. l/»rv«r/ä/-Le«r'c<>».
tzAlisch-?/.( Christian) voötorder Theologie, Hochfürstlich-^onffstorial-Rath und General - (Superintendent zud-Mst fei» >t gebohren zu Orlamünde den 2. febr. an. 168z.tgIeiihM" vatter, b-l. Christoph Heinrich Löber, Su--. vett " Nwestn, hat seine academifthe studien in Iena ge-an. 1700. Nagiüer worden. Nachdem er hier-
E durch Teutschland und Holland gethan, ist er
Ä,' tktb?u.m^^us der philosophischen Facultät"wörden. An.
Wo Hvchfürstl. Durch!, zu Gotha demselbendl-7Euv"^ssche Land - Inspection , und an. 1711. ward er^»g ex anzudeuten zu Ronneburg bestellet, in welcher be-»eli )elr,lnx zu Jena voüor der Theologie worden ist.i Herrn v. C. A. Redels, kam er an. 17; 1. zu sei-
amlern in Altenburg. Seine schriften sind:IbLoloZi«, in Teutscher spräche, Altenb.V"' 17.^' ^ ftuterricht von der Liebe zu den Creaturen,»!z. djß ;.) Historie von Ronneburg , Altenburg 1722.
auch verschiedene dissertationen verfertiget,
maw L 8srie Lsregoriarum ; 2.) äs lltilitsteD^.^Äicorum in persuääenäc», Jena 1701. ;. ) äs; 4.) äs Lrmäamenw l.egum nawralium8ocmtis;;.) äs kunäsmento LsZum ng-hcz ^ ^at-eoIog>Am Luripiäis, Jena 1707. 6. ) äs
in Kepubliss lirreraris; 7. ) Dispmstio 80cm-dlm. HI. ' "
111. 10. 8.- as Ma"^nru,m pok mortsm; ioLominibW concsäs,
16. 8- ) äs ^uliisicsciorie; äs 8r-,ru
) äs 8cripturL 8r,crseNvmimdu8 conssäenäa , ossslions Lull«) n» ' pro Wisent, n.) äs Omrions pro Llor-^ a fin^r ^onsenlu U. l utker! L LvanWlico-I.mker3llo-
üol4^ ^onsensu L. I.utkeri Ä Lvangelico-I.mkersllo-^ ^ I-iksriAte Üonüni8; iz.) äs EäuitgtsOrw, ae kunctions Mniltrorum LccleliL kallorali;ftr, ^ Ugij ^ ^°äi, Luctori Lnon^mo Logitationum äs1,2 ppokrn, Altenb. 17;I. welche letztere er an.^ dl"hat'und 17;:.als Synodal-Vispmsriones) äs I.e§ibus I^gturos lesunäririis aä I.e-" .. . Selxi xL^ 6s Inseüu Levit. XVIIl. GöttMS jetzt-Europa, wm.II. p. 164. feg.!?Me^ej^^hristoph Heinrich) eines Hanptmanns söhn,Vvhi^r zi, c>au-' 6;4. den 2?. oct. gebohren, und ward,NrMen Äa^ 5 .studiret, und daselbst pro loco in der phi-lu MMat im mertz an. 1657. disputiret, erstlichAt zu Mtz' hernach Hof-Prediger und Lroksilor amfllEr^lawan^twg, endlich aber kaltor und Superinten-Av^dat. Lde, wo er an. 170;. den i. nov. das zeitliches>rlz^,^ schriften sind: I.) üiltoria Lsslelisitisak^^E^n^^^am^äefcriksn8, Lena 1702. in^ 8. 2.)
über Hacker und Syncretisten; ) 12.
(Ltg Hütten Lompenäium; 4. ) LZsciculus vis-
^^ E vielen
v Llj?°vslis. - c ?-) LxplieZwr LvgnZelicus; 6. )Lxpli-^^Srixz. .^^Mgr Philosophische bücher; 8.) 8ux>er-' 9 -) inäisulus HiltorisL LsclsÜL Orlsmunä.
10. ) visiert, äs Inltmmenw, Jena 1657. ir. ) Vinä!ciL8a«orsmenti Loprismi contra Hnaclrsros, Jena iüz;. 12. ) Ist>-xogs kbilosophica, Jena 1686. iz.) Logicss Tyrvoinium,it>. 1672.14.) GottseligerHertzens-wecker, u. a. m.
Eöbl, (Johann Christoph, Freyherr) Kahstrlicher Gene^rat - Wachtmeister, war aus einem Oefterreichischen Freyherr-lichen geschlechte an. i;88. gebohren, welches aus Elsaß in Oe-sterreich gekommen, als sein alter-vatter Johann Löbl bey demKayser Ferdinando I. Rath und Ober-Müntzmeister worden.Seine eitern waren Johann Löbl, Freyherr zu Greinburg undTreißburg, und Felicitas Teufflin, Freyfrau, und ist er beyansang des Böhmischen krieges dem Kayser bedient gewesen.An. 1626. war er Oberster, und wurde mit seinem regimentwider die bauren im Ertz-Hertzogthum ob der Ens, so damalsmit gewafneter Hand sich dem Kayser widersetzten, gebrauchet.Er schlug über die Ens eine drucke, und erlegte in einemunversehenen einfall viel bauren, nahm ihnen auch Ebersperg,gewann von ihnen 2. stück geschütz, so sie Heryog Adolphs vonHolstein vorhero abgenommen, und that ihnen svnsten in an-dern rencontren schaden. Als folgends der General Pappensheim ihn secundirte, conjungirte er sich mit selbigem und Her«tzog Adolpho von Holstein, da sie mit den bauren bey Efferdingan. 1626. ein treffen hielten, in welchem Pappenheim die Li-gistischcn und Kayserllchen, völcker anführte, und obwoles mit solcher schlecht gefährlich stund, wurden doch diebauren geschlagen; folgends gewonnen sie den bauren die andereschlacht ab, als sie sie von beiagerung der stadt Gemünde ab-trieben; die dritte schlacht ward gleichfalls den iy. nov. beyEcklabrück, und die vierte bey Wolffeck gewonnen, dadurchendlich der bauren - Hausse getrennet, und der krieg geendigetworden. Er ward folgends General-Major, hatte ein regi-ment zu pferde und zu fuß, und ward sein regiment mit 6.sahnen bey Hamel» an. i z2. von Hertzog Wilhelms zu Sach-sen Weymar völckern geschlagen.
Endlich machte ihn Kayser Ferdinandus II. zum Oberstender stadt-garde zu Wien. Er blieb auch Vice - Präsident deSHof-Kricgs-Raths, und gieng zu Wien im jul. an. i6;8. alSer zo. jähr alt worden, mit tode ab. Er war anfangs mitAnna Maria von Herbcnstein, und hernach mit einer Ungari-schen stauen, Anna Catharina Rackay, verheurathct, mitwelcher er viele kinder gezeuget.
* Eöchgau , ein grosser flecke» in dem untern theil des Her-tzogthums Würtemberg, zwischen Bietigh im, Beßiqheim undBennigheim , welcher ehedessen zu der alten Grafschafft Vay-hingen gehöret, und folgends an die Marqgrafschafft Badengekommen. Er wurde an. 146z. nebst Bcßigheim, Walheimund Freudenthal für eine gewisse summe gelds zu loskauffungdes gefangenen Marggrafen Carls an die Pfaltz versetzt, an.1504. aber von dem Würtembergischen Hertzog Ulrich bey derihm wider Churfürst Philippen von der Pfaltz aufgetragenenexecution erobert, und Marggraf Christophen von Baden zu-gestellt. An. i;ye. kam er nebst obgemcldten orten an HertzogFriedrichen von Würtemberg. Aus diesem flecken war der be-rühmte Königlich-Schwedische Vice-Cantzler und Würtembev-gische Cantzler, Löffler, gebürtig. Wamens Würtemb. St.und N. Qu. x. 168. k. in. lih. ix. c. 1;. Würtemb.
Lpkemeiräer, pgg. ;c>. A yy. Lck. L 18 cc^
Löckenitz, eine in der Ucker-Marck an den Pommerischengrentzen gelegene stadt, welche mit vielen Morästen umgeben,auch mit einem schloß und Amte versehe». Sie ist ein vesterpaß, und an. 1468. von Friderico II. Churfürsten zu Branden-burg, erobert worden. Es bekamen zwar die Pommern diesel-bige nach einigen jähren wieder, doch Churfürst AlbertusAchilles machte sich aufs neue davon Meister , und behielt sievermöge des an. 1479. getroffenen Vergleichs. Hierauf ward siedenen von Schulenburg in lehn gegeben, von welchen sie indem XVII. keculo wiederum unter die Churfurstliche lands,herrschafft gediehen. An. 1674. besetzten die Schweden diesenpaß, wurden aber an. 1676. daraus getrieben. Preuß.Gtaars»geograph. k. I. p. ri;.
* Löder, (Johann Heinrich) gebohren zu Dungelbeck imHildesheimischen, ward zu Leipzig LlsMer, las collegis da-selbst über Jac. Thomasti Philosophie, insonderheit aber über dieHistorie, und war ein grosser Verehrer des berühmten Grävens,den er beständig, sowol in seinen Vorlesungen, als auch in ge-stllschafft, im munde hatte, da er von ihm auf seiner reisenach Holland vieles erlernet hatte ; ward hernach ällellor derphilosophischen Facultät zu Leipzig; ferner des rothen LollsAi!Lurawr, und endlich, ein jähr vor seinem tode, des kleinenFürsten-OollsLü Collegiat. Er starb den 6. jan.an.1728. Vonihm hat man einige zu Leipzig gehaltene dissertationen, als:
i.) äs OerrnLnorum veterum (Horis ex Lorn. Isciti 6erma-
ni-r, an. 1689. 2. ) äs8L,enris, One L LttsÄu vemonltrs.tioms, 1692. ;.)äs?seäls k. e. äocenäi äckceriälgue kruäen-ris circs slteÄus in geners oblervAnäs , Leipzig i6yz. Sonsthat er auch, ausser einem starcken theologhchen wercke inTeutscher spräche in 4- annoch m den druck gehen lassen : In-
vroäuÄionem in ttlüormm umverläm, lscrAm, civilem L
littemrivm, Leipzig und Gardeleben 171;. ,n 8. welche Stollein seiner Historie der gelchrtheit nach wurden lobet. Seinedarüber angestellten Vorlesungen sind ein ziemliches werck, so