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er sich nebst gedachtem Churfürsten aus Bohmen retmrrn.Das folgende jähr aber gieng er zu Hertzog Christians zuBrauttfchweig und Lüneburg trouppen, und wohnte das jährdarauf der schlacht bey Höchst am Mayn bey, da er dann, alser die retirade durch den Mayn nehmen wollen, samt demPferde im Harnisch ertruncken. Seinen leichnam zogen einigeschiffleuthe bey Mayntz aus dem wasser und beraubten »hn,warfen ihn aber wieder in den Rhein, da er dann unweitBonn aufs neue gefunden, und nach foldalen-manier begrabenworden. Seinen siegel-ring und blutiges schwerdt, so beyMayntz seinem leichname abgenommen worden, überlieferteman stmem vetter, GrafJohanni Theodorico zu Löwenstein ,der bey gedachter schlacht au f Kayserlicher feite gewesen, vonseiner gemahlin, einer Englischen Dame von Dudley, verließer keine kinder.
Löwenstein, eine uralte adeliche familie im Rheinlande,und sonderlich im Nassauischen, welche mit den unmittelbarenReichs-Grafen, und nunmehr» theils Fürsten von Löwenstei»in Bayern in keiner verwandtschafft stehet. Die ordentlichestamm-rcihe dieses geschlechts fanget Hu,«bracht nach an-sang des XIII. iLLuli an. Nachgehends hat sich eine liniedieses geschlechts Löwenstetn genannt, von Randeck benäh-met , die aber nunmehro scheinet abgegangen zu seyn. Chri-stoph von Löwenstein starb an. 1546. als Iohanniter-Ordens-Comtur zu Nieder-Wesel, Franckfurt, Mayntz und Bödigheim,und als General - keasptor in Ober - Teutschland. JohannWolf gieng an. 161;. als Chur-Pfältzischer Cammer-Iunckermit in Engelland; und Christoph Dietrich fforirte an. 1715.als Furstl. Merseburgischer geheimer Rath. Humbracht, vomRhein. Adel, mb. 86. feg.
* Löwenthal,oder Lewenthal, ein Dominicaner-Nonnen-kloster in Ober-Schwaben an dem flüßlein Aich ohnweit Bu-chorn, welches aus dem den Grafen von Ravenspurg gehöri-ges schloß Aistegen entstanden, und anfangs Himmelscron ge-uennet worden. An. 1250. ist selbiges von Johann von Raven-spurg , Rittern, und seiner gemahlin Tutta, einer Freyfrauvon Angelburg, welche nachgehends als die erste Priorin darumbegraben worden, reichlich beschenckt, und nach seiner erstemvom strahl befchehenen einäscherung wieder aufgebauet worden.Nach diesem wurde es von zwey Nonnen angezündet, welcheungern darinn gewesen. Die Grafen von Habsburg und Mont-fort hatten ihr begräbnis darinn. , L. III. IM. II. 0. 7.H/. ÄE'weeK. !VI8cc.
Loftus, siehe Lovtus.
Log , war bey den Hebräern ein maas, damit man fließen-de fachen zu messen pflegte, und hielt 6. eyer. , äs
mens Uedr. III. 2. äs pouä. L mens. lib. I. p. 16.
feg. lVIol'es <L äÄron, VI. VIII. 2;.
Logau, eine von den ältesten adelichen familien in Schle-sien, welche zum theil die Freyherrliche würbe führet. Henri-cus Logau, ein Ritter, lebte an. r;4i. in dem Schweidnitzi-schen. Hans von Logau war um das jähr i;6-. Burggrafzum Hayn und Hof-Richter zu Iauer. Nikolaus Logau,Lauptmann zu Wartenberg, florirte an. 1424. Wentzel vonLogau auf Olbersdorff in dem Glatzsschen, war an. 150;.Hertzogl. Münsterberg - OelSnischer Marschall. Hedwig Lo-aauin starb an. r;;6., als Aedtißin des Fürstlichen StiftsTrebnttz. Georg der altere starb an. 1541. und hinterließeinen lohn gleiches nahmens, von welchem ein besondererartickul folget. Matthäus von Logau der ältere, so an. 1542.die stelle eines Lands-Hauptmanns der FürstenthümmerSchweidnitz und Iauer erhalten, hat neunmal den allgemei-nen Schleichen Fürsten-tagen als Lommillsrius beygewohnet,und 5. söhne nachgelassen, von welchen Casparus an. 1562.Bischoff zu Breßlau und Oberst - Hauptmann in dem Her-tzogthum Schlesien, Matthäus der jüngere aber, an. 1569.ebenfalls Landes-Kauptmann zu Schweidnitz und Iauer, wieauch an. r;72.Königl. Cammer - Präsident in Schlesien wor-den. Matthias diente an. 1546. dem Kayser Carolo V. alsOberst-Wachtmeister. Barthel unterschrieb an. 1,47. das co-bicill Hertzogs Friderici II. zu Liegnitz, und bekam bey dessenNachfolger Friderico III. die charge eines Kriegs-Raths. Wen-tzel von Logau auf Olbersdorff, Fürstl. Lieanitzischer Rathund Hofmeister, starb an. «562. Bartholomäus von Logau,Ritter des St. Iohannis-ordens, befand sich an. 1575. zuVenedig. Henricus von Logau und Altendorffwar an. 1580.Kayserlicher Rath und des Furstenthums Breßlau Landes-Hauptmann; und an. r6or. kommt vor Heinrich von Logauund Olbersdorff auf Güßmansdorff und Schlaupitz , St.Iohannis-ordens Ritter zu Mallha, Lommenäsror zu Trop-pau, Mackof und Fürstenfeld, des Böhmischen Priorats ks-cepwr, Kayserlicher Cammer-Rath und Hauptmann derGrafschafft Glatz. Friedrich, Hertzogl. Liegnitzischer Regie-rungs-Rath, so an. i»;6. gestorben, war ein galanter Poet, undgab unter dem nahmen Salomon von Golau an. i6;8. Teut-sthe sinn-getichte heraus. Sein söhn, Balthasar Friedrich ,Freyherr von Logau und Altendorff, war des FurstenthumsBrieg bey den allgemeinen zustnnmenkünften der Stände inSchlesien ordman Abgeordneter, und starb an. 1702. Erwar em gelehrter Herr, und besaß eine schöne bibliotheck,welche nach seinem tobe der Hertzog Wilhelm Ernst von
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Weimar an sich sekauft, allwo sie noch MSchief, curios.
Logau, (George, Freyherr von) war rwtoa.^
MS8 kalatinus, Königs Ferbinandi Rath, Oan g, ^Johannis, und Probst zum heiligen CmM""Aznigs s^i,;o. befand er sich mit in der suite des Rom- abernandi auf dem Reichs-tage zu Augspurg; woHof-leben nicht mehr anstehen wollte, gierigerlten, und wendete die zeit auf seine vorige siuo> ^ das. zStanislaus Thurso, Bischoff zu Olmütz, und a« ,nöthigte geld nberschickten. In dem stmmer vrwurde er zu Rom mit Joh. Lucretio Aesiandro,aber sehr gelehrten menschen aus Deutschland,cher ihm ;. von den ältesten Lateinischen awvA ^inan^te, die so lange verborgen gesteckt hatten, daß sag v0>> ywas davon wußte, nemlich des Poeten Gram,jägerey; M. Aurelii Nemesiani seines, eben dMOvidit krsgmencum seines gelichts von densilm hxxlNlt^ilsucbvres Aesiander zwar aus dem ältesten staza«'i",,,ü-
gobardischen buchstaben geschrieben, und vosi,aus Franckreich gebracht war, abcopiret, allem , . §,eyr zch,cken darinn hatte lassen müssen, weil er nicht gcheri nkonnte. Er bat hierauf Logauen, daß er sie,Hera» ^ M> ^te, welcher es ins werck richtete, als er wOA b,,chdr,«A Ä-kam, und Paulus Manutius seines vatters ;
darinn etliche jähre nicht war gearbeitet «vordem ^hannis Bapttstä Egnatii wieder in den vorigen g,,nlerwoselbss dieses buch zu ansang des i-N4sie" Wss sie -
titul: drstü poskL, gul ^uZullo krincipeflork ' gcep" -xBNL über I.; k. Oviäii Xslonis Halieucicon «m ^ . xiii
M. üureüi Ol^mxü dlenieliani LvnegeticoN " ; N W
Llarweu öuLoilcum; 1. Lslxkurni biculi huLaräinitlis Veuatio, gedruckt,und von Logauen dckalN >ton Fugger zugeschrieben wurde. In „I. .yF
Nicephorl Calltsti Tantopuli Hitioriam Lcclellru ^ ^
Constantinopel war gebracht worden, und " ^^giNNGriechischen ins Lateinische durch Johannen« ss. ran«'tzen ließ. Da Logau aus Italien wieder !
er die übrige zeit seines lebens meistentheils «n E
starb zu Schlaupitz den 11. april an. «5^' M
alters. Er hinterließ, den rühm eines gelehrten ^Mguten Poetens. Sonst liebte er die converjw Mk ^ swsich gerne bey gastereyen ein ; er war aum „Au
wohl zu leiden, so lange als er nicht von den« yjelew ^nes ge,chlechtS zu reden anfieng, welches er ^
geprange gar von Achille herzuführenbrosius Moibanus einsmals zur antwort 7 VA
ut äicis, Logorum tamilia veculls, nsm ,
sunr. L-orx. in prrek. aä Um. ^ bll"'
in elog. in viris Hieol. p. 2;?-
Liletiogr. ron. c. 7. p. iz6. c. 8. P. 5«^' ^ ,,
grum. 8ile1ia toZata, x. 177. , herü^
Loges, (Maria Bruneau, Dame äes) e'L^ijrte
me, welche sich durch ihren eifer vor die A',durch ihre lügend und klugen grist' AnHäuptern, als bey gelehrten privat-persorW^ mtung gesetzet. Unter jene kan man die K0"A„ EsilÄ,'und Schweden, den Hertzog von Orleans , ve».dfWWeimar und anderes gleichwie unter,
Balzac und Bautru zehlcn, aus welchen w" -,,ct
ver,chiedenen orten gestehet, daß er ihre" E unv ''ger'^,»gen ermnerungen sehr viel zu bansken yao ^f>a.^,o^ ?-„>selben sich mit nutzen in seinen verfertigtenhabe. Sonderlich hat sie ihm das allzu j^ rerches er gar zu leicht auszutheilen psi^^(b<ügewob"Hr SÄ,geringer Mangel an diesem manne wa«, Etel. Sonst hat man in acht genonttneu^„,ver L
gemalt über den Hertzog von Orleans, vm „»vdovlci XIII. gehabt, aus welcher ursE 7 ^ gyr v^ybesorgte, daß ihm allerhand dem Hofe , denen ..xicktige gedanckcn möchten beygebracht m^^hand Ä/gerN ^,.äe8 Loges gehaltenen Versammlungen am W ^ sich
geistreicher leuthe, bey welchen sich,verlna^ges/ 'zufinden pflegte, einhalt geschehen m- E ,,,0«^«599. mit Carolo von Rechignevolsin, 4 - Iuna^le bes^cher 4. Mhr hernach Königlicher Camm^^ ^neiN ^„>0Sie starb aber an. 1641. lind wurde ^7. ,,
den, den sie ihr selbst erwehlet hatte. Ajo„, st a., cvtouellsnt le8 Lmballääsurs x. 55^- dc ,
Haag herausgekommen ist. ^.^köilie. ^ Ä1°rrre8 vol. I. x. 1,7. b.bl. b ^
I.06LDN, Gr. -in genauer,2pult oder cathcder gemacht, oder noch s ^ st ge^ ccaÄ^theile des rksmri, so wie ein ha»E comöd'anAelN L. stfür gehende schaubuhne, worauf d«e x,^n amspieleten, und von welcher man auch^ Vic«u - ^
sitzenden volck reden konnte, ^ ^
1.0618^» war ein Magistr^ch.Axv, pckA
nen, deren von jedem rr,bu eme g von » t
-ern Obrigkeitliche Personen und