Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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stkld-ein nahmen rechenschafft geben musten. ?»-k>^ey ^p-.^rkLn. c. 14. ÄLs»r«i, IV.

Römern haben diesen nahmen auch die curakore,g ^ gefuhret. L«II. 2.

Eoignac, Longnac, oder vielmehr Laugnac,,Mei> a^,"nter dem Könige Henrico III. bey welchem er inL stund, sehr berühmt. Er war unerschrocken,MeM, imne tapferkeit durch buelle zu zeigen, worunters»? »vck °^mge, in welchem er den Baron von Biron ne-N' Und dritten mann wider den Herrn von Caren-i/,; 2. helffer beygestanden, viel aufsehens gemacht

Mchei, welchem alle gegner des Biron auf dem pla-U>gkr ; Lognac brachte sich dadurch nach den sittenals durch die ftreitigkeiten mit dem Guisi-,!Akse,^e grosscn rühm zuwege, weil diese letztere, so dem Kö-waren,und gleichsam demselben zum trr

trutze alles

!ei> konnd^lten wollten, dessen favoriten auf keine weise ver-Edk>,' ,/fn. Der König machte ihn zum Capitain über dies,. e welche er zu seiner sicherhelt angenommen. Erd ,' Aufseher über die kleider und erster Cammer-Jun-N dvn äM.le er aber dem Könige gerathen, sich des Her->!>i,^er "lö seines ärgsten feindes, los zu machen, alsoi,? doch denselben in dem vorsaale des Konigl. gemachsL°rren ' vere wollen, er habe die fache zwar angestellet, aberHz,7Ubung nur zugesehen. Thuanus selbsten erzehlet,zusehen wollen, und wäre in dem gemache, daauf einem kuffer gesessen.Aber derHertzog vonM m, ./ "ch,wiewol sehr verwundet,von den acht mannern,

hätte

en, für etwas losgerissen, wäre aufLognac an-eck-,,> "^r von selbigem mit dem, obwol noch in derdegen einen so harten stoß auf die brüst be-»Ni A in h"vvn zu boden gefallen. Gleichwol verfiel ertk,iM -.. Honigs Ungnade,nach einiger meynung eben dar-tz-eiferigsten zu des von Guise tode gerathen hat-vsthlgaAn hernach in der that für den König sehr schlimm», >rdK 'varen. Doch wollen andere, der Hertzog vonanderer und dem Lognac noch weit vorgezoge«V/n Königs, hätte ihn völlig aus dieses letztem gunstV.stkr k weggebracht; oder auch, weil Lognac seine^windert gesehen, wäre er endlich von sich selbst^ begab sich anfänglich in fein Gouverne-hw/vn,,t°wu, worinn aber seine gewalt nicht sonderlich großda».' die s-j "l jede vestung ihren besondern Commendantenäu befehlen nicht gehorchen wollten; wie ihnhl ttzg'M, der über die besatzung des schlosses zu Amboi-"M» verw ' "llwo der König die gefangene des Grafischen an-.^t^stlben ließ, als Lognac ihm den Vorschlag that,Mlafft-,,"" bemächtigen, und dadurch für sie beyde einen?»>s i,"»s d»« ^gleich mit derlligus zu schliessen,durch eine ar«alsschlösse wegzubringen, und sich allein sowol vonEstkff äiitlx, ! ben gefangenen meister zu machen,auch durchw der that, was er gewollt, von dem Könige zu?G^en, hat. Wie nun dem Lognac auch dieses fehl"ichrs mehr für ihn übrig, als wieder nach''-ogne zu kehren ; woselbst er nach etwas zeit von7». mit welchem er in streit verfallen,gerade vor

ms er eben auf die jagd wollte, erschossen wor-^ st» ' "o. XLIII. , nbreg. ckron. wm. V.

, IN' ?0VLn2irL com.I. kcil. 10;. L 109. bist.

der^^^H' t>on Xo7.se, ratio , und lcribo ,

Kayser reiten die einnehmer, welche diedarüber rechnung führen musten.

von Xo7.se und i-fZ-tt/St,, pono, heißt ei-'!»<>>'- Sweben, der anderer bedienten ihre rechnung

- stbr " Constantinopolitanischen Hofe aber war,^rral.a,„^Mein; ^ denn da waren Xo^S^»? .

, " m; oenn va waren xo7v^»e

> War, ,,n?^ster, welcher nachgehends auch so viel als

«h ' "Uv die K-r-KI- «ni-vONi'-ib-n Mull-,

7^,

> Lv!

die Kayserl. befehle unterschreiben muste;Lrsekeärus Lrarü Zeneralis; Xo7o^n«;

>> ' ^Ne privae-irum ; 01-7«e Xs7-S->»e,

der Xg war, hatte aber nichts anders zu

^ , weil jener nach der zeit ei-

to.. liy^e dx7 "st bekam. Hernach ward auch I.sZotKeta^st- ü, sthrieb ,?xPnannt, der des Patriarchen seine be-' ,r st'nst vielleicht noch mehr zu verrichten^Aothx^ 2. ;?4- e/sF <?>-. x. 8-l.

welm^cwpoiites, ( Georgius) ein Griechi-^^.^stdte, unter des Kaysers Michaelis Palaologi8e» Talers ben^^^lch amt bediente, welches fast des"Vser Lateinern gleich kam. Bey dem Gne-vebff d??^ !Duca war er in grossen gnaden, und"L Msv di^'^lmnd Rede-kunst in der Mathematic^ Wgr , f/"wte er vor demselben von der sonnen-sd ^taq st'n uw '"" unter dessen Gesandten an den Michae-VN s" war, ük» Intern, welchem die commißionst öew st"lstr nLer die ^e des Michaelis Commem,

' wlLendess^« llungen verdächtig war, zu erkennen,u Kayser Thevdvrv Duca Lascaris, wel-

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chen er in seiner jugend in der vernunft-lehre unterrichtethatte, war er einsmals so unglücklich, daß, nachdem erden Kayser mit einer harten antwort heftig erzürnet hatte,ihn dieser mit schlügen übel tractiren ließ; worauf zwar Lo-gotheta keine bedienung mehr unter diesem Kayser über sichnehmen wollte, doch ließ er sich nachgehends wieder aufs neuedarzu bewegen; da ihm dann die wichtigsten Verrichtungenaufgetragen wurden. Absonderlich erwies er seine treue inVertheidigung der stadt Prilapi, darüber er aber gefangen undin banden geschlossen wurde. Nach seiner befreyung, die un-ter dem Kayser Michael Paläologo erfolget, trat er um dasjähr ir6o. eine Gcsandtschafft an Constantmum , einen Bul-garischen Fürsten, an, und verfertigte das jähr hernach aufKayserlichen beseht die gebäts-formul, welche, weil Con»stantinopel den Lateinern war entrissen worden, öffentlich soll-te abgelesen werden. Hierauf wurde er nebst andern an.127;. an den Papst Gregorium X. geschicket, m der Abend»und Morgenländischcn kirche einigtest zu stiften; worauf eran. 1282. starb. Er schrieb die Constanlinopolilanische chro-nick , welche die Historie von ungefehr 58. jähren in sich be-greift, nemlich von an. 120;. an, da Balduinus, ein Graf vonFlandern, zum Kayser von Constantinopel gecrönet wurde, bisan. 1261. da Michael Paläologus sich an Balduini stelle setzte.Seine chronick ist nebst Leonis Allatii Übersetzung zu Paris inder Königl. druckercy heraus gekommen. Do«sa. /.«L.

z>e. Lla»c^. Lxrontinor. rer. scripr. k. I. L. ;z.

Eogronno, lat. In-omum, ingleichen ^uliokrigg, einestadt in Spanien, bey dem flusse Ebro , an den grentzen vonAlt-Castilien und Navarra, in einer schönen und fruchtba»ren gegend gelegen, und zwar in einem zu dem FürstenthumBiscaya gehörigen ländlein, Nioja genannt, «sie ist etwasbevestigct , und die einwohner haben wegen ihrer treue undtapferkeit von dem Kayser Carolo V. ansehnliche Privilegien er-langet. Nahe bey diesem orte hat zu der Römer zeiten ei,ne stadt gestanden, Cantabria oder Cantabriga genannt, undeinige halten gar davor, daß diese stadt und Logronno einer-ley sey. Afqi'ra»«, bist. äe Llp. Ist). I. c. 4. stelle.

st'Llp. p. 189.

Lohelius, (Johannes) Ertz-Vischvff zu Prag, war zuEger an. 1549. von armen eltern gebohren, und wurde inseiner jugend in dem Prämonstratenser - kloster Tepel erstlichunter die studirenden sing-knaben, hernach aber in den geist-lichen orden aufgenommen. Hierauf schickte man ihn aufdie Universität nach Prag , allwo er die Philosophie undTheologie absolviret. Mittler zeit wurde er in dem König-lichen Stifte Berg Sion, ober Strahoff zu Prag Prior,und an. iz 86. Abt, da er dann vermittelst einlösung der ver-äusserten güther, dem kloster wieder empor zu helffen , sichangelegen seyn lassen, anbey die alldasige kirche Mariä-Him-melfahrt, ingleichen die noch jetzo berühmte bibliotheck auf-geführet. Hernach erklärte ihn der k. General des Prämon,stratenser-ordens, Johannes sts Pruetis, zum Ordens - Vill.wtor und Vicsrio Lenersli, und erlangte er ferner ein st!-xloms von Rom aus, krafft dessen er in seines ordens klö»stern, durch Ungarn, Böhmen, Polen, Mähren , Oester-reich und Schlesien, um die regularische observanz vest zusetzen, berechtiget wurde. Er reisete mittler zeit selbst nachRom, um von des ordens zustand gehörige Nachricht abzu-statten, und an. 1604. ward er von dem Präger Ertz - Bi-schoffe Zbinko, Grafen von Bercka, zum Weyh - Bischoffeordinirt, welche würde er auch unter des Zdinkonis Nach-folger , Carolo , Grafen von Lamberg, bekleidet, bis er end-lich an. 1612. selbst den Ertz-Bisthöfflichen stuhl bestieg. Obnun wol die damalige Ertz-Bischössiichen einkünfte nicht al-lerdings zulänglich schienen, so wollte er doch das zum Ertz-Bischofflichen tafel-guth gemachte Cistercienser-kloster Os-segg nicht länger inne haben, sondern bemühete sich ernstlich,daß besagtes kloster durch Kayserliche befehle endlich dem or-den nebst allen und jeden zugehörden völlig zuerkannt wur-de , wiewvl die würckliche Zurückstellung desselben allererstnach seinem tode an. 1626. geschehen. Als an. 1619. derPfaltzgrafFridericus die Böhmische Cron zu sich gerissen, sa.he er sich gezwungen , zum Kayser Ferdinands II. zu entwei-chen; allein nach der an. 1620. auf dem weissen berge erfolg-ten schlacht kam er wiederum nach Prag, und weyhete dieDom - kirche, welcher sich die Reformirte» zu ihrem gottes-dienst bedient hatten, aufs neue ein, da er dann von demKayser für sich den krimacum unter den Böhmischen Land-Ständen, demnach dem geistlichen stände die seßion in Land«Lägen, so ihm der König Georgius Podiebrad entzogen ,und dem Präger Dom - Capitul die freye wähl des Dom«Probstens erworben. Er hatte auch die ehre, Ferdinands II.und der Kayserin Annä, Kaysers Matthia gemahlin, die Böh-mifche crone aufzusetzen; ingleichen achtete thn der Creutz«und Ritter-orden cum rubea Hella würdig, zu seinem Ge-neral und Großmeister zu erwehlen. Nach also wieder ge-nommener posseßion in seiner Haupt-kirche, hat er eine proceßionvon Prag aus zu dem berühmten Marien-bilde zu Alt-Yuntz-lau, unter begleitung vieler tausend . wallfahrter perjonlichgeführet, den ruckweg aber, Mitten unter dem volcke, barfußverrichtet. Endlich, nachdem er die translation des H.Norberti,

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