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IHM , lebte an. 1699. und an. 1712. war Albrecht von LößTruchses von Lemberg und Deputirter aus der Klein-Pol-nischen provintz. Noch an. 1717. verherrlichte dieses geschiehtHans Wolf von Löß, des Glogauischen Fürstenthums imGurauischen kreise wohl-verdienterLandes-Deputmer.
Schief curios.
Loßius, (Lucas) war zu unterrichtn^ der schul-jugendzu Lüneburg bestellt, welchem amt er auch überzo. jähr, bisan sein an. izg». erfolgtes ende fleißig vorgestanden. Er hat
Urotemata OialeÄic-e 6L I<vecoric:e Äelanckwniü L kr»ceptio-num Lrzfmi cls utrague Lopia; Annotationen in Lvangsüa, <Lc.Heraus gegeben. t?e/iree. in bibi.L^reckÄe, in 8axon. in
vit. Oerm. kbilok.
Lot, lat. Loäa oder Oläa, ein fluß in der Französischenprovintz Aquitanien, welcher auf den Sevennischen gebürgen,und zwar aus dem berge Givaudan in einer Grafschafft vonLanguedoc, weilen von Mende entspringet, sodann nord-wärts durch Novergue fleußt, in Quercy gehet, daselbst Ca-Hors befeuchtet, sich daraufin Agenocs wendet, und unweitAiguillon, 4. weilen unter Agen , in die Garonne fällt, nach-dem er den fluß Trieure in Rovergue, die Säle in Quercy,und die Bert und Masse in Agenois zu sich genommen hat.Vor zeiten konnte man auf diesem fluß bis nach Ville-Neuverl'Agen nur mit kühnen fahren; König Ludovicus XIV. aberhat ihn an. 1677. bis nach Cahors schiffbar machen lassen,äslcript. üumin. 6aü.
Loth, ein söhn Harans, des bruders Abrahams, wurdeL. M. 2048. gebohren. Er folgte seinem groß-vatter Tharahvon Ur aus Chaldäa nach dem landF Canaan , begleitete nach-gehends den Abraham m Egvvten, schiede sich aber wiederumvon ihm, wegen der grossen menge des viehes, welches sie beysich hatten. Hierauf nahm er sein lager in der gegend vonSodom an dem Jordan, hatte aber das Unglück, daß, weilder König Vera von Sodom mit andern kriegte , er gefangenweggeführet wurde, wiewol ihn Abraham bald wieder befreyet.Nachgehends als GOtt vorhatte, die städte Sodom und Go-inorra zu verstören, ließ er den Loth vorher mit seinem weibeund 2. löchtern aus der stadt durch z. enget führen. Das weibwurde, als sie sich im fortzuge wider das verbot umsähe, zueiner saltz-säule; er aber mit seinen töchtern entflöhe in eine ho-le , darin» ihm seine töchter wein zu trincken gaben, damitsie, wenn er wäre truncken worden, saamen von ihm erhaltenmöchten. Wie dann die erstgebohrne von ihm den Moab, diejüngste aber den Ammi, welche zwey grosser völcker siamm-vätter worden, gebohren. Xl. XIV. XIX. üb. 1.ANtig. ^uct. L (ifoe-r/el/. in annal.
* Loth, (Ich. Carl) ein vortreflicher mahler, ward an.,6n. zu München gebohren, allwo sein vatter, Joh. UlrichLoth, Chnr-Bayerifcher Hof-mahler, seine mutter aber eine be-rühmte miniatur-mahlerin war. Dieser söhn erlernte von bey-den vieles, und gieng hernach gen Rom, und übete sich alldaunter Caravaggio. Einige zeit hernach begab er sich nach Ve-nedig , und gelangte unter dem Cavalier Liberi zu derjenigenVollkommenheit in dem mahlen mit öl-farben, welche an ihmibewundert'wird. Venedig und Teutschland prangen mit seinensiücken , in denen seine ungemeine stärcke hervor leuchtet. Kay-ser Leopold adelte ihn, und ernennete ihn zu seinem mahler.Er starb an. 1697. und ward in der St. Lucas-kirche zu Ve-nedig begraben , allwo ihm ein vortrefliches grabmahl ist auf-gerichtet worden, pgA. 240.
Lotharius I. Kayser und König in Italien , Lndovici pstsöhn, welchen ihm feine erste gemahlin Irmengard an. 79 z-gebohren.(a-) Sein vatter nahm ihn an. 8-y. zu seinem collegenjh der regierung an, ließ ihn auch an. 822. zum König von Ita-lien , und an. 82;. von dem Papst Paschali l. zum Kayser krö-nen. Als sich Ludovicus Lius zum andern mal mit Judith«vermählte, und nachmals dem söhn aus solcher ehe, CaroloL-üvo, ein stück von seinem Reich zutheilte, erregte solches beyden Andern der ersten ehe gegen ihm eine solche erbitterung, daßsie öffentlich rebellirten, und Lotharius an. 8;z. den vatter gardethronisirte. Als aber dieser hernach wieder restituiret wurde,entsetzte er Lotharium seiner Kayserlichen würde, und schickteihn als einen blossen Konig nach Italien; endlich aber stifteteer einen vergleich zwischen Carolo Lalvo und Lothario, undtheilte das gantze Reich unter dieselbe, (siehe Ludovicus kiu§.)Aber nach Ludovici kii tobe wollte Lotharius allein Herr seyn,bemächtigte sich auch des grosten theils von Franckmch; seinebrüder aber, Carolus Lalvus rznd Ludovicus 6erm. vereints-ten wider ihn ihre trvuppen, und schlugen ihn den 2;. jun.an. 841. bey Fontenay in einer schlackst, darin» an beyden thei-len über 100000. mann geblieben. Als er nun in dem nächst-folgenden jähre zum andern mal geschlagen worden, verglicher sich mit denseldigen, und behielt zu seinem «„theil Ita-lien , Asiüsm kelgicsm, so nach der zeit Lothringen genanntworden, Provence und Burgundien, vermöge des zu Verdunan. 84Z. geschlossenen friedens. (b.) Wobey in acht zu nehmen,daß die zwey gebrüdere diesem unruhigen und regiersuchtigenHerrn einen so langen, aber zugleich schmalen strich landes,und der noch dazu mitten eben zwischen ihren gebiethen lag,sehr klüglich zugetheilet haben, damit er darinn wider sei,nen willen stille sitzen, oder auf den widrigen fall sich auf ein»
wüste-,
rual von allen feiten zugleich angegriffen sehen liesdiesem hatte er in Italien mit dem Papst zu ch»' dAdie stadt Rom huldigen, und sich von dem „ßt u>>Adel daselbst eydlich versprechen, daß sie ohne vorv ^.) isteinwilligung des Kaysers keinen Papst wehten ""fallen vo>'ließ auch seinen söhn Ludovicum zum König m 0Papste crönen, (6.) und nahm ihn hernach mUWßig, Eserthum an. (e.) Endlich wurde er der well ubervruv ^, Bdahero an. 8z z. seine Herrfchafften unter seinesnahm in der Abtey zu Prüm den Monchs-habrr »' ^ seil eejedoch gleich nach 6. tagen, den 28. sept. nachdem Mchessvatters absterben iz. jähr allein regiert hatte, drei ° ^ W
segnet. (5.) Seine söhne, welche er mit Hermeng r ^ : k
fen Hugonisvon Elsaß tochter, gezeuget, waren tv^^,, Mdovicus II. Kayser, Lotharius II. Konig in cs
Carolus König von Burgund und Provence. (2-- . ^ gp.» ,in Laron. rom. III. sä an. 8tz. n. ir. feg. ex p Meh'--wer. annal. Trevirenf. üb. VIII. (b.) XikdarM elior. Luä. kii üb. III. IV. ex
ckron.tVrä«». ap. sä an. 841. legg- V), r'
Leer,». aä an. 844- bibl. in 8srßw ' fle
aä an. 841. V'Zet-eer.aä an. 844- I, (e-)
Lontif. ap. tftaöröa». üee. Leneä.III. k. II- (V'I ^
conk. crit. in Laron. tom. III. aä an. 844- ' ^4
849 - n. 14. (k.) tt. aä an. 8zt- n. 12. * ^rdiMa'ÜM
Lotharius Il.oder Luderus,ein söhn Gebv^' eine
Querfurt und Supplinburgmnd enckel der 3 ^/ ^ihetc d^„e,
war Gebhardi,Grafen von Querfurt.(a.) Er hem. stuis ch,
tern Hertzogs zu Sachsen an der Weser,Henclcl^ veii ^^
Richsam,und erbte durch sie alle aünäia der HstM -uin^>-
fen an der Weser, ward auch hernach von Henueo
tzog daselbst, und sodann an. 1107. da der letzte E x,
Sachsen an der Elbe, Magnus, ohne männliche - ^» 5
dessen Nachfolger von Henrico V. dem er wider vc,> ^
standen, gemacht, (b ) Hierdurch ward er so F
schon unter Henrico V. nach der Kayserlichen pjeseo Mist
in dieser absicht alle unruhen der Sachsen wwe ^ dell'Alis
unterhielt, wie er denn die Macht bey Gerbstm^
ferholtz an. 1115. wider denselben gewonnen. k >
V. Kayser.) Nach dem tode Henrtci V. an-1^'.' jnsE-M
schiedliche competenten der Kayserlichen wuroe
aber Lotharius, und die Hertzoge von Francken ^
welche jucs guali biLreäitario succediren wollten- ,^,ii
durch beyhülffedes Ertz-Vifthoffs zu Mayntz'
net, (c.) Conradus von Schwaben aber M i"
König auf, gieng nach Mayland, und ließ fl«
ward aber von dem Papst und etlichen Teutsche' ^
den bann gethan, (f Conradus III- Kayst^ ^Hene, F-
tharius sich desto besser mainteniren möchte, A.'^raud »MlE
stoltzen, Hertzog in Bayern, seine tochter ^len t>p
(fHenricus, Hertzog in Bayern.) Beyde scil
jedoch noch etliche jähr einen schädlichen krreg m> Fraua'M
.
endlich an. uz;, die „
unterwarfen, (ä.) Gleich zu ansang der regrer ^E
rius einen zug vor nach Bohmen w'der Soo.
ohne Kayseriiche einwilllgung zum Dertzofl Hertz ^ W
wollte Ottvnem von Mahren an dessen stell" yvb
chen , er wurde aber von Sobieslao geschlage Ikaue'^E
vorhaben unterlassen, (e.) Mittlerweile war
der Päpstlichen wähl ein fcbifma entstanden- ^ Lvw ^ Lo4
dus von Francken es mit Anacleto hielt, lo
Jnnocentii ll. partey, ließ denselben an-1 " - Ms
ciüo zu Wurtzburg bestätigen, und als 2 "" tz^stlbess xFc
den ,ahre nach Lüttich kam, ließ er sich Unrecht
(k.) Er that auch damals von dem chveMu^ ^
guhg, stunde aber auf St.Bernhardl ;"reoei
(g.) Er nahm nach diestm einen M "F', paß ^ gie>'L,z,
nig in Danemarck, und zwang denselben ' E
als ein Reichö-vasall aufführen muste-^V gegne" >!><
nach Rom, um Jnnocentium IV wider leme^
tzen , und nachdem er Anacletum m best ^vcv ll^
er von Innocentio II. gecrönet. Daß er aver^ hMN, chgro-'
sich als ein Vasall vom Papste soll aufgefu^^^jcus ^)B^
. .. .... ^v... Papste soll.- - ^riv-^'v
aus einem gewissen gemählde zu Ro>m ss § Mva'wegschaffen lassen, beweisen will, (.l- , cc >
meistens vor eine fabel gehalten. E/mge m wor^^kuast clkber güther der Mathildis des Papsts vaja^^auch dieses sehr zweifelhafft. (>-) mg Ä
T?isch>andnahmL°thariu^den^^
bergüther -er-
vor ,7'x^ (--) Nach der
berffadt r?^^es-ab/7»7.-'n andern zug Mden evb x "'^en, dazi der Keuch MM
sallenT.-^ ^eue M^baset-g aus öffentlichem
Ja«" bas schu,er-/ff^?een, und dem Karffer fl-"ch a ^ s
clet,,». ^"^- ein,ade., muste.(lc.) An.--zz-
""b den Kflu!'^"'"Lchern mal nach Itallea, mff^s
aebm-c,?.Stcl/len Nogerium, der dem ^
< Und Zu bringen. Er erhielt 'M/l
Nogertt zu», Könia^"5/b»m oder Ralnulphurn a"H^Baver-n' Er belehnte auch ln dtestm
Utt b^EMis. §!"en tochtermann , "nt oe»