Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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^ ? gilt,.» ^ klrbridge begriffen war, und es einigen schein ei,! Vergleichs hatte, trat Love, welcher mit den Parie-

rt g^^wisssriis von Londen dahin kam, auf, und redete soungebunden, daß sich die tractaten wieder zerschlu»M ob man wol den Prediger wegen seinen invectiven?>iüex^«"nuchte, konnte man doch nichts von den Lommif-bergen, als daß sie verhiessen, denselben mit einem der,^ legier,.« aus dem platze zu weisen. Nachdem CromwelAli "ü an sich gerissen, und anfieng die Presbyterianer/ Kg.^'Vtzen, gefiel solches Love eben so wenig, als vorher-Dr» Ab thaten und regierung ihm anstunden; nahm der«^ Partey her Schottlander fürdierestitulion des

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L^dyleÄ Hoffnung, dadurch der fast darnieder liegendenirA.ßena ,?^chen partey wieder aufzuhelffen; allein Crom-wm etliche briefie auf, so er an die Schottländischev geschrieben, und schickte darauf so starcke infior-Nittx s/vlder denselben ein , daß, ohngeachtet der kläglichen,0 ehewcibs, welche darum anhielt, daß seine hin-Verweisung, wäre es auch in Neu-Engelland,^ ßcirch Fondelt werden, und ohngeachtet die Presbyterianerihn bearbeiteten, er zu dem schwerdt verdam«L-VIlg-, "auf den 22. aug. an. ,6;r. am gewöhnliche»k>/dies«, a,Miden öffentlich exequiret wurde. Er erschienh ?l»va-"ue mit unerschrockenem hertzen, und wollte durchSglä, rede alle seine vorige thaten völlig iustificiren. SehrIj?. ende'"d die schreiben, welche er und sein eheweib MariaLlich gefangenschafft mit einander gewechselt, undL A)rja,'vevlich an des weibs schreiben ein ungemein heroi-bAe„ Sucher geist blicken. Seine heraus gegebenen pra-"n sind in ziemlicher anzahl, und theils sonder->d°f?'dis^chsammen gedruckt zu finden ; sie sind auch insV" > Ki "ersetzt, und in einem folianten heraus gegebenc- vle berühmtesten davon sind: Desvens Olory L0/q/ OUr; Himmels-Herrlichkeit und Höllen-Schrecken.bist. 6s >L räbell. ä'Lnslsr. tom. IV. L VI.Oxon. vol. I. Love

^e^ace, (Lords) in Engelland. Der Ritter Richard Lo.

an ,.'°hn Richard! Lovelace von Hurley in Berkshire,tza, ttnn Pair in Engelland , mit dem titul eines

von Hurley, erhoben. Er heurathete anfangs, garern'/ eine rochier Georgii Hill, und nach deren todedie einzige rochier und erbin Wilhelm Dvds-^>c>sc>,,^vnden. Diese letztere gebahr ihm Ioyannem und

^ vach^succcdirte ihin, und zeugte mit Anna, einer tochterT.Äevx,', ° einzigen erbin Thomä Wentworlhs, GrafentzAb datt„", Johannem. Dieser, nachdem er an. 1670.^k^Ich-,, erbe worden, war an. 1688. einer von den er»!»^ ihn n d d'e» Printzen von Oranien sich erklärten, und^I^seibchvle widrige partey, da er mit 60. bis 70. mann'vie^? vvssen wollte, gefangen nahm, so ward er dochULa„itt ">f freyen fuß gestellt, auch von Wilhelm» III.hAq, der Gentlemen. Pensioners erklärt. Mit

bekam ^ Achter des Baronets Edmund Pye von Braden-livMaw seinen söhn, Johannem, und ;. töchter, Annam,Ä ? Catharinam. Doch alle diese kinder starbenHxj ° vatters leben, bis auf Martham, welche an denihr-j." Johnson verheurathet, und in ansehung obge»li»?vcßj» ^Lvoß-mutter, an. 170;. vor, dem Parlemente zur§>e lekt ° "'iwvth und Nettelsted erklärt ward. WeilH»i,?es-erko ehnte Johannes Lord Lovelace keine männli«Üi?htnterließ, so fiel dessen würde auf die nach«EiMr^Iv von seines vatters jünger» bruder, Francisco.dvsi Avcricus heurathete Mariam, eine tochter WilhelmA und zeugte mit ihr Wilhelmum, welcher sich^cc^uardi cn^vvb, und von Maria, einer tochter des Baro-in »'"vvil von Grove, Johannem hinterließ. Dieserwürde eines Lords Lovelace, nachdem obange-G./"«es groß-vatters bruders söhn oder «ohne ge«h k-Mchici-l vr> ^s Gouverneur nach Neu-Porck m Ame«^lkn^ittcra "ohin ihm seine gemahlin, Charlotta, eine koch-.'^ H've„jg Johann Clayton, nachfolgte. Allein er starbV'^vn g-^nate nach seiner bahinkunft den 6. may an.

jh V"knsöhnen starb der älteste, Johannes, 14..!»> ?°r i!., ' vtt mittelste, nahmens Wenlworth, starb einen^ der jüngste aber, nahmens Nevil, succedirte in

^ Lovelace, da er ohngefehr britthalb jähr

, Vol II. p. 69. z-r/fi. 0/

"»sollet

l'^Ek^ü's) ein Parlements-Rath zu Paris, warH ^ geistlj^vwen familie in Anjou entsprossen. NachdemM» stand erwehlet, wurde er Abt zu Touissanti»» Sei« "Michel, Dessous an der Cathebral-kirche da-Uk-il? reite» Ä^^keit und rechtschaffenes wefen brachten?'>veg " ^.stelle des vornehmsten Agenten der Gerst-ge^'.welche eigenschafften er auch als Parlements-V von verspnren ließ. Endlich wurde er zum Bl-L ,,, Bretagne ernennet, gieng aber, ehe erX Er besitz nehmen konnte, an. 1608. Mit

Viehes « ^cheß ein Kecueil 6s plulleurs norables llr-

vach seinem tode ans iichr gestellt, und nach-

her» von verschiedenen mit so vielen und weitläuftigen anmer«ckungen versehen worden , daß es nunmehro aus zwey folian-ten bestehet. «l«

* Louise Elisabeths, Königin von Spanien, und tochterPhilippi, Hertzogs von Orleaus, und Franciscä Mariä, einernatürlichen tochter Ludovici XIV. von der Madame 6e Mon-tespan. Sie trat an das licht dieser well den n. dec. an.1709. und erhielte den titul einer Mademoiselle von Nont-pensier. Da sie kaum das 12. jähr erreichet hatte, ward sieschon zu einer braut Ludovici, Printzen von Asturien, erklä-ret, und diese Heurath in dem oct. an. 1721. öffentlich bekanntgemacht. Der Hertzog von Ossuna langte hierauf zu Paris an,um die feyerliche anwerbung zu thun, und den r6. nov. wardder heuraths-contract unterschrieben. Den 18. nov. brach sievon Paris auf, und soll ihr der König vor 800000. der Her-tzog aber, ihr varter, vor 500000. livres kleinodien geschenckethaben, anderer kostbarkeiten zu geschweige!!. Der König vonSpanien und der Printz von Asturien kamen ihr auf 2. meilenvon Lerma entgegen, und den 21. jan. an. ,722. giengen dietrauungs-ceremonien in der Haupt-kirche zu Lerma vor sich.WeilKonig Philippus V. im jan. an.,724. sich der Crone begab,ward ihr gemahl von ihm zum Könige erkläret, und tratals Ludovicus I. die regicrung an. Im iul. trug sich an demKöniglichen Hofe etwas zu, das ein grosses aufsehen machte.Als nemlich die junge Konigin den 14. jul. von der spatzier»fahrt zurück kehren wollte, erhielte sie von ihrem gemahl denbefiehl nicht wieder nach Buenretiro zu kommen, sondern sichauf das Königliche schloß zu Madrid zu begeben. Ein solcherbefiehl kam der Königin sehr seltsam vor. Die feinde des Hau-ses Orkans streueten hrevon solche Ursachen aus, welche derehre der Königin sehr nachtheilig waren. Die wahrscheinlich-sten umstände aber von dieser begebcnheit waren diese: Eshatte sich der junge König mit der Königin nach St. Jlde-fonso begeben, um daselbst bey seinem »alter einen besuch ab-zustatten. Da nun denselben abend die junge Königin dielust ankam, sich bey der damaligen grossen Hitze in dem gartenzu erfrischen, und sie sich deshalben an einen kühlen brunnenverfügte, an welchem sie sich schuhe und strümpse ausziehenließ, und ihre deine bis über die knie in dem wasser badete,so wurden solches der alte und der junge König von der alta-ne des pallasts gewahr, und hielten dieses verhalten einer Spa-nischen Königin vor so ärgerlich und unanständig, daß sie denbefehl gaben, die Königin nach Madrid zu dringen, und ihrden arreü anzukündigen. Man verfuhr anfangs ziemlich stren-ge mit ihr. Sie ward nicht nur unter genauer aufsieht ge-halten , sondern man ließ ihr auch zu ihrer bedienung mehrnicht, denn eine Hof-Dame, einen Pagen und zwey Cammek-diener zu. Auf ihr inständiges ansuchen bekam sie endlichnoch die erlaubnis, daß sie in den garten spatzieren gehenbörste, wobey sie doch zwey Officiers von der garde nicht auSden äugen lassen durften. Endlich wagte sie es, und schrieban ihren gemahl einen sehr demüthigen bricf, darin» sie umVerzeihung alles dessen bat, was etwa» vorgefallen seyn möch-te. Der König ward hierdurch bewogen , ihr zu erlauben,daß sie, zu erhaltung ihrer gesundhett, nach belieben spatzierenfahren börste. Die Königin machte sich diese erlaubnis fio zunutze, daß, da sie den 19. jul. fpatzieren fuhr, sichs fügenmuste, daß ihr der König vor der stadt begegnete. Siewollte zwar sogleich aus dem wagen steigen , allein derKönig kam ihr zuvor; er umarmete sie , sichte sich zu ihrin den wagen, und nahm sie wieder nach Buenretiro, all.wo sie beyde mit einander speifeten. Er verehrte ihr daraufeinen kostbaren ring, und erneuerte dadurch gleichsam mit ihrdas ehe-verbündnis. Den 20. aug. kriegte der König die kin-der-blattern, womit er bis den ;,. zubrachte, an welchem ta-ge er starb. Die Königin, die während seiner kranckheit nichtviel von seiner feite gekommen, empfand diesen todcs-fall umsoviel schmertzlicher, weil sie hierdurch in dem 15. jähre ih-res alters zur wittwe wurde, und keine erlaubnis hatte, sichjemals wieder zu vermählen. Nicht lange nach ihres hohen ge,mahls tode, nemlich den n. fiept, kamen die kinder-blatternbey ihr auch zum Vorschein. Es gieng aber dermaßen glück-lich damit ab, daß sie binnen 12. tagen gäntzlich ausser ge-fahr war. Nach der alten Spanischen gewohnheit hätte sienun in das kloster gehen, und ihren gemahl bis ins 40. iahebeweinen sollen. Allein man hat dißmal bey ihr eine aus«nähme gemacht, und ihr vergönnet, wieder nach Franckrcichzu ziehen. Den 15. may an. 1725. reisete sie mit ihrer schwe«ster, der Mademoiselle von Beaujolois, die an den JnfantenDon Carlos verlobt gewesen, aber auS Verdruß über die ver«stoffung der Infantil, Maria Anna Victoria, so, der Königin Franckrcich sich zur gemahlin erwehlet hatte, zurück geschicktwurde, aus Spanien ab, und langte den iul. auf demschlösse Vincennes an, um allda künftig zu residiren. Dochhat sie nachgehends diesen ort verlassen, und den pallast vonLuxemburg zu Paris zu ihrer Wohnung erwehlet. Sie hielteanfangs eine zahlreiche Hof-statt, fichranckte selbige aber nachund nach ein, und ergab sich den andachts-ubungen. Sie leb.te sehr eingezogen, und führte eme so strenge lebens-art, daßman derselben auch ihre letzte kranckheit zuschriebe. Sie ver»starb den 16. jun. an. 1742. m dem pallaste von Luxemburg ,nachdem sie ihr aller nicht hoher denn auf;». jähr und fünf

Zii 4 mvnale