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monate gebracht, achtzehn jähr aber im wittwen-stande geke-bet hatte. Ihr leichnam ward den 21. jnn. in der Arche von«vt. Sulpiee beygesetzet, das Hertz aber von dem Königlich-Spanischen Abgesandten, Fürsten von Campo Flondo , durcheinen courier nach Spanien geschickt. Sie hat ihren brudcrden Hertzog von Orleans zum universal-erben eingesetzet, undihren hinterlassenen bedienten die helfte ihrer besoldung auf le»bens-zeit vermacht.
Louqhborough, ist eine stadt in der Englischen landschafftLeicestershire, an dem flusse Srour oder Soar, welche theilswegen ihres alterthums, theils aber wegen ihrer grosse, feinenHäuser, und anmuthiger läge, in selbiger provintz die nächstestelle nach der Haupt-stadt Leicester verdient. Die KoniginMaria machte Eduardum Hastings, des damaligen Grafenvon Huntingdon dritten söhn, zum Freyherrn von Loughbo-rough, und der König Carolus I. gab hernach eben diesen titulHenrico Hastings, des damaligen Grafen von Huntingdonanderm söhne, welcher aber den 18. ian. an. 1666. unver-mählt starb. An diesem orte ist auch der berühmte JohannWiclef gebohren worden. Lritsnms nick rke sä-
äitions. äslic. äs I'Nugl. p. ;4;. *
Louisiana, ist ein strich landes in Nord-America gleichneben dem lande Virginia gelegen. Es hiesse das land sonstenvon den einwohnern Jroquoix. Als aber die Franzosenan. 1678. dasselbige entdecket und allda eingesessen, haben siesolches mit dem nahmen ihres Königs Louis XIV. belegt. Esscheinet aber nicht, daß sie bis dahin grossen nutzen daraus ge-zogen haben. *
Lvuth, tat. Ducum oder l-ucks, ist eine kleine stadt in derIrländischen provintz Leinster in der Grafschafft Louth an ei-nem flusse gleiches nahmens, zwischen Dundale nord-nnd Ar-drac südwärts, 7. Englische Meilen von beyden orten. Dielandschafft Louth flösset gegen morgen an das Irländischemeer, gegen Mitternacht an den fluß Downe, gegend abend anArmagh und Monagham, und gegen mittag anFrigal in Lein-ster. äslic. äs Is6r. Lret. p. 1452.
Zooms, Loftus, (Dudlejus) ein berühmter Irländi-scher ^urisconlulcus, kolicicus und in den Morgenlandischensprachen auf eine gantz ungemeine weis versirter mann, ist zuRefernham, einem schlösse bey Dublin, (welches von einemseiner Voreltern, 0 . Adam Loftus, gewesenen Ertz-Bischoff zuDublin, erbauet worden) von Adam, Vice-Schatzmeister vonIrland, ohngefehr um das jähr 16,8. gebohren, und daselbstzu Dublin im Lollegio Irinic. auferzogen worden. Der Ertz-Bischoff Usserius, nachdem er desselben ungemeine progressenin wissenschafft der Morgen-und Abendländischen sprachen inacht genommen, verursachte, daß ihn sein vatter nach Oxfordgefandt, daselbst er an. 16; 9. in das Univerfitäts - Lollegiumaufgenommen worden, und neben dem lluäio der sprachen dieR'echlsgelehrsamkeit ergriffen. Er war willens, als er wiederin sein vatteland gekehret, eine reise in fremde lande zu thun,daran er aber durch die an. 164;. entstandene rebellion ver-hindert worden; erlangte aber die aufsicht -oder Gouvernementüber das schloß Refernham, welches er eine zeitlang tapfer de-fendirte, aber endlich durch verrätherey gezwungen worden,den rebellen zu übergeben. In betrachtung seiner grossendienste, ward er..zum 8enior sslsüer der Cantzley, Vicsrius6elierslis von Irrland Und Richter des Königl. Lourc of kre-rogstives snä kslsties gemacht, welche würden er sämtlich bisan seinen tod, so im jun. an. c6y;. erfolget, mit grossem rühmebesessen. Es findet sich auch, daß er .jur. klcr. vocV. und kro.tsllsr sowol dieser disciplin als der Orientalischen sprachen zuDublin gewesen. Er hat sehr viel, sonderlich über Orientali-sche fachen, gearbeitet, davon aber bisher das wenigste an dastag-licht gekommen, als: klslmi vsviä. aus dem Armenischenins Latein übersetzt; das Aethiopische N. T. ins Latein, wel-ches in den Englischen Polyglotten sich befindet; vicm^iü8^ri Lommenc. in Lvsngel.IVIoses LsrlepksLommeuc. in kpilt.ksuli; 6regorii Nspkrino Lommsnt. in ääts <L IHpilt. Lsckol.äsc. Lsr ^sliki Lomment. in kucsm ; Oion^üi 8^ri Sermo-nes, und anders aus dem Syrischen übersetzt; aus dem Ara-bischen das Leben Abulpharagii; aus dem «syrischen und Ae-thiopischen allerhand Liturgien rc. Er hat auch Ier. Taylordas gebät Christi, so er bey seiner taufe verrichtet haben soll ,in Syrischer spräche communiciret, welches auS einer Syri-schen Ostens in I.ucsm hergenommen, und von Taylor in seinleben Christi eingetragen, und für authentisch gehalten wor-den ist. Sonst hat man auch von ihm: krocssäings okckeconlecrst; c>f tke 12. Liskops; Orscio tunebr. in Obic. ssLrsmksII; Xeäu 6 I. Ifiriumäs Ltssäsliinst. L libero Lrkitrio;
U. a. M. ätk. Oxon. xrol.
in kol^gl. I-ike of^elüs. *
* Louvet, (Petrus) ein Französischer geschieht - schreibet,war von Reinville, einem borst unweit Beauvais, gebürtig,undlebte in dem XVII. üsculo. Er legte sich bey guter zeit aufdie Historie, ingleichen auf die Iurisprubentz , und gab fodenneinen Advocaten ab, wiewol er auch eine zeitlang, und zwarum das jähr 1614. Nequetenmeister bey der Königin Marga-rets war. Er starb an. ,646. und hinterließ verschieden«
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stet»?
Driften, als da sind: IVomenclstura <K Llltvn ALcclefissticsrum Üioecelis LsIIovscsnlis; üllrons ^tss äu viocete äe kssuvsis, und snciennes t«e ,
1s Xoklsile Lesuvsisine, L äes plusieurs fswille bsss?von welchem letztern aber nur der erste wmcis, vccstaben von ä. bis X. heraus gekommen. Er muß x»,andern dieses nahmens, von dem sogleich hernau»menget werden. Le bikl. äe Is kmncs.
* Louvet, .(Petrus) ein Hiüorieus undvais gebürtig, studirte die Philosophie zu Paris, ^ pje iv»aber zu Air und Montpellier, und nahm m derje« ^ ^chyerde eines voeioris an. Er practicirte aber,dm"osehr wenig , und gab vielmehr an unterschied^
und gab vielmehr an unterM" ^Provence einen Schul-Ksölorem oder ssroki ^ M ^rum ab, bis er sich endlich wiederum nachMvn" andern deda er besonders die Geographie lehrte, und mnr siudw sle nach der Hand zu sehr wichtigen chargen eryv ,„cy«. ^zu feinen schülern bekam. Die zeit seines ^ nvrifteN' ,^->egezeichnet, so viel aber siehet man aus seinen Meß,;,noch an. iü79. am leben gewesen. D-e,e
l'Hiilyire äe I.sngc>eäoc; Lkreze äe I Ant „
ne, 6uienne, 6c 6s5eogne; Is krsnee äsns 1» ^ N jeS t ^c!t
psr Is reünioa äe Ion Üomsins sliene yeiN ss. se
äe Äunller, äes k^renees, L chüix-Is-LbapLi ' >-^,t
der Hand auch Lääirions und Ilkittrsrionsülercure Noll'-inäois, ou les Longueces äuäepuis i'sn 1672. julgu's Isün äe iü??- ,
welche aber heut zu tage insgesamt sehr wenden. kie Lo»Z, KiKI. äe I» krsneS.
Louvier.s, lat. l.uxsri?., eine kleine stndt ge>die, an dem fiusse Evre, zwischen Evreux u«v 2 staM DSie war ehemals sehr wohl bevestigt, und
del mit leinwand. Der Konig Henricus 1^^ äs ;ecihrer den 6. jun. an. i;y>. durch deii MnA I ^welcher sie unversehens überrumpelte, denw"^„leN'garnison und bürgerschafft unter dem Eommr> M
taine-Martel, heftigen widerstand fand.suchte nach diesem unterschiedene malM adck''x,sN'
wieder in den besitz dieses vrts zu setzen, we>rv agelingen wollte. IM. lih. LI. ^
ce rom. III. x. 964. soll
Louviers, (Carolus von) lebte in demxl ^^der regierung des Königs Caroli V. in Fra»^ der 0'das buch äu 8onge äu Lerger, darin« das rschen kirche behauptet wird, verfertiget haben.
Louvois, siehe Tellier. .^jch
L.OO VXL, (le) wird des Königs -nParis genannt, so die ordentliche regdentz ^^ er'E
in Franckreich war, von Ludovico XII- an seiner , 4, ELudovicum XIV. welcher sich Versailles an-'^es !Wohnung erwehlet hat. Dieses gebäude wur MPhilippo Augusts angefangen, welcher vory^ qAE Aei 'dseiner fchatz-cammer und zur Verwahrung v r,enstands-perjonen zumachen; wie bann nuM starcke'yMunfern davon am nftr des Seine-flusses e« '^ hak, jaso man Is cour äu I.ouvre nennete, autger , einflss^hry^dem gegen über stehenden cour äe Xesw 7 ,.
stadt zu waffer im fall der noth sperre» ^zumercken, baß damals der ort des Louvr Fräs- ^>irrausser den ringmauren der stadt Parrs w" ' ver ^elt':..fieng den theil davon an zu bauen, wem, ^
genennet wirb, und liesse deswegenven ^,-anlesr^ali><,lhurn deS Louvre schleifen, weil er diefts n^^ unrouhinderte. Da aber dieser Komg stldE vollends § ^hinter sich ließ, wurde er von Henrico ^ .^jier>e ^Henricus III. fieng die schone und^ grolle den^„rlc^^
flusse hm an zu bauen, welche den Louvre Hen
^ ves
ten Tuilleries zusammen bindet, so^-mach s" ^Lndo" „yvollendet wurde, und von des KonM » reichet-kleinen garten des Louvre gegen die Sem >v
XIV. ließ die geschicktesten baumeisicr vw ^^it.
brachte das gedaude zu grosser vollkom» geü^il ^ist mitreihen so genannter CorinlhMer i ^ obere.sonderlich lässet dieses sehr anmukhig' n dara»' ^ ch«gantzen gebäudes eben ist, dergestalt, daß w ^ vo«dgehen und spatzierenkan. Diefagade° ^ °o,'de'!^^wird von Corinkhischen Pfeilern gelragen^^rpeclie >heraus stehen, und die fronte oder das au ^ ^'ö vie Ej-het allein aus 2. grossen steinen, deren I g ^xje, Ej„ist. Die Königliche bruckerey ist >n d" ^ ^
zofische Akademie sowol als dre andere b o^hrnMien äes Sciences L äes Keiles I-sccre. , jhce vgewisses zimmer in dem Louvre, worw» ö S no---- """" jnvHE
gen zü halten pflegen!'/lUire, ksrisLöwe, Ost-und Wesi-Lowe,sinv zwey lrab^ cschen provintz Cornwall, welche bttidrM abi'-Ke
hegen, und zwey Deputirte rns Pqrieme M ^
fugt sind. Zivischen diesen beyden stadten n All
nerne brücke, welche von vielen schwibbog»'