Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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830
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8 zo luc

Ausser gedachter kksrlslis hat man noch Lärmen pAneg7ricumsä Lslpurnium kilonem, welches vormals Virqilro und Ovi-dio zugeschrieben worden. 2Vrcr'r. snnsl. Ist,. XV. <L XVI. äu-tkor sntiguuz in vits Lucsni. L'A/ei'W», Ist,. II. cbro'n. sä sn.roZo. 6c i?rr--,rr,r, äs kostis. ?arr». in spät. llascl-.

ffomsn. rer. L-iipt. k. I. L II. c. n. XaLrst. bibl. Lstin.x. 77. segg. *

stlssLstXIst, ein fest, welches die Römer den ig. und 20. sul.begiengen, weil sie sich, nachdem sie von den Galliern geschlagenwaren, in einem luco oder kleinen walde zwischen dem Tiber-ßußund der sogenannten Vis 8slsns versteckt hatten, x«/. l?»„,.Xer. Xs/l«r, in Lucsris8. Ltvmol. ?rr,/c«r. *

Gt. Lucas, einer der 4. Evangelisten, war gebürtig, wiedie Alten melden, von Antiochia, der Haupt-stadt in Syrien,woselbsten es sehr wahrscheinlich ist, daß er von dem ApostelPaulo sey bekehret worden. Seiner proseßion nach war erein MeäiLus, welches man aus der epistel sä Lololst IV. 14.schliesscn kan. Denn daß daselbst der Evangelist Lucas ver-standen werde, ist bey den gelehrtesten auslegern ausser streit.Daß er aber auch ein mahler sollte gewesen seyn, wie Nice-phorus, Stmeon lVlsrspllrskes, Gretserus und andere vorge-ben , ist schwerlich zu erweisen, ohngeachtel man einige ge-mählde vorzeigen will, die er soll verfertiget haben. Im übri-gen war er ein beständiger reise-gefährte des Apostels Pauli,welchen er auch wol bis an dessen Märtyrer-tod nicht mag ver-fassen haben. Wiewol einige vorgeben, er hätte Paulum zuRom gelassen, wäre wiederum in die Morgenlande gereiset, undhätte in Egyptcn, wie auch in den gegenden von Libyen dasEvangelium geprediget. Epiphanius aber meldet, daß er in Dal,matten, Galatien, Italien und Macedonien das Evangeliumverkündiget. Die zeit und art seines todes ist ungewiß, und sinddarvon bey den Alten unterschiedliche mevnungen. Seine schuf-ten sind das Evangelium , darin« er weitläufig das leben, dentod und die wunder Christi beschreibt, wie er solches von Paulound den andern Aposteln empfangen hatte; und dann die Apo-stel-geschichte,darinn er die pflantznnq der Christlichen kirche, unddie vornehmste geschichte der Apostel, sonderlich Petri und Pauliaufgezeichnet hat. , äs vit. 6c morc. äpostol.

procem. in Luc. , sp. 8urium

sä ä. 18. octobr. kill. eccles lib. II. c. 4;.

äs imsginib. non msnuksÄ. 6c 8. Luc. piÄ. c. ig.iy. bist. litten lcripc. ecclell it. in »ntiguitstib. Hpoü.

In vit. Lud in encbiriä. bibl. lib. III. c. 4.

Eucas, genannt der jüngere, war einEinsiedler, und lebte indem X. seculo. Der k. Combesis hat sein leben heraus gegeben.

Eucas, zugenannt LKr^soberZes, war Patriarch zu Con-staiirinopel, und folgte an. 1149. dem Chariten in dieser würde.'Er hielt einen 8^noäum, davon man in den Lommemsrist desBaljamon Nachricht finden kan, und starb an. 1166. La//L-NE, in commsnt. nom. Lbot. 8j>o«cl. in ep. Lsr.'

Eucas, war ein Abt Alomst St. Cornelii ohnweit Lüttich,und ein Lsnonicu8 Prämonstratenser-ordens. Der sntbor desckronici, so der bibliotheck der kstrum mit beygefüget, sitzet ihnin das VIII. Iseculum, allein es ist viel gewisser, daß er an. Ii;c>.gelobet. Er halbem Miloni, Bischoff zu Terouanne, einenLommentsrium über das hohe Lied Salomonis dediciret, wel-ches nachgehends an. i;z8. zu Fribnrg gedruckt, und mit in diebibliotkscsrn kstrum gesetzet worden. äe script. ec-cles. in bibl. bibl. Lelg.

Eucas von Leiden, ein berühmter mahler und kupfer-stecherzu Leiden in Holland, welcher seinen zunahmen von diesem or-te , allwo er an. 1494. gebohren worden, bekommen hat. Erwar der arbeit so unmäßig ergeben, daß er sich nicht einmalzeit zu schlafen nehmen wollte, weswegen seine Mutter öfterskommen, und ihm das licht wegnehmen muste, damit er sichzur ruhe begeben möchte. Da er kaum 9. jähr alt war, gaber schon einige kupftr-stiche heraus. Er konnte auch aus glasmahlen, und mit scheide-wasser in kuvfer einbeitzen. NachdemAlbert Dürer, ein vortreflicher mahler, einige von seinen stückengesehen, that er um feinet willen eine reise nach Leiden, nmmit ihm bekannt zu werden. An. 152;. nahm er sich vor, diegantzen Niederlande durchzureisen, und die berühmtesten Mah-ler, die er nur antreffen konnte, zu besuchen. Als er nun nachMiddelburg kam, fand er daselbst einen seiner proseßion, nah-mens Johann äs Maubeuge, welcher ihm in der kunst und an-dern Vortheilen, und sonderbaren gaaben bey nahe gleich war.Weil nun seidiger aufihn neidisch zu seyn schien, bildete sich Lu-chs ein, daß er ihm etwas gift beygebracht hätte. Dem seynun wie ihm wolle, so erfolgte doch hierauf, daß eroder 6.jähr hernach ein kräncklich leben führte, und an. iizz. imzv. jähre seines alters sterben muste. Heben, ksrsv.

Üb. I. Sandrarts Academie. n/löre«, emree. lur Iss vie8äS8 kein». Lc.

Eucas stuäenlst, war V:SL0NU8 und nachmals Bischoffzu Tuy in der Spanischen provintz Gallicien, und lebte in demXIII. lieculo zu den Zeiten Gregor» IX. Er that verschiedenereffen nach dem Orient und in ändere lander, um sich allda so-,vol von der religion als den gebrauchen dieser völckcr zu un-terrichten. Nach seiner zurückkmfft schrieb er ;. bücher widerdie Albigenser, und auf beseht Beringariä feiner Königin einechromcke von ansang der weit bis auf seine zeit, welche von

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Schotts kam. IV. Nichsn. illuür. heraus gegeben ^^7.' ,

stck«/, ckrcm. Iliffsn. c. 4. XoA'r», äe Hiü> - ' ^,000 E

Lucas, (Franciscus ) von Brügge, war em^^xE^ven und Vecsnv8 der kirche zu St. Omer. jp ^

schen, Griechischen, Syrischen, Chaldaischcn »nv Schen gar wohl erfahren, weswegen er auwELkMontano und andern zu Verfertigung derKon'M veE,ordnet worden. Er starb an. 1619. den iy-§. gschriften hinterlassend. Darunter sind : stw"

guibv8 vsrisntis äiscrepsntibu8 exemplw'ffuäio äilcutiuntur; Oomment. in IV. occvr>V^j.

lis ; Xorsrum in vsris8 Lsctiones in stvsvßlibri II. guorum uno Lr-ec-e, sitsro I^^nT » l.

csntur; 1rsÄsru8 äe Lksiäsics 8. 8cripturK I srsrinm chsu Lkristi ex IV. Lvsngeliis. v- ,,-äes^Näs scr. stec. XVII. bist- 4

ch, X. V. cd. 21. .j ^ BE

Lucas, (Richardus) ein gelehrter und,nischer 1beoIoM8, welcher zu ende des vorigen « ^ ^

des gegenwärtigen Lcuü fforiret, war um V" .Md M WSchottland gebohren, von bannen er sich rn ^ ol>ck

und daselbst unterschiedliche geistliche amter veo« ^gerauch eine reise in Franckreich gethan. Er warv uVicsr bey der St. Stephans-kirche in Londen, Mk-^ ^oder krokeckor der Theologie, und an. ^9°c^'

Kenäsriu8 von Westmünster. In seinen besten 1das ungiück, daß er seines gesichts beraubt wu^ stiiievzwar in seinemPredig-amt verhindert wurde, CivX,,geist in Verfertigung vortreflicher bücher zum vewthums nützlich übte; da es ihm dann, wre er) xMte, eben ergangen, wie einem soldaten, dem " ^ »"'Xr i'abgehauen worden, der aber mit dem stumst'Xfür sein vatterland zu fechten fortführet. Er sto^' uvjähr vorher durch continuirliche kranckhett fall s M. v>'c.in seinem Predig-amt ist gemacht worden, den »9. , Kj-

seines alters 67. jähr, und ward wegen st".X,,„ernlehrsamkeit und eifer bey den vortreflichsten rnav ^ ^ ischoff Burnet rc. sehr beliebt, obgleich lVEdua^! Ms ^und falschen eifer an ihm, wie an andern vvrc.,^eL ,,>si

nern, gewaltig exerciret. Seine in Enguiwc-gegebene schriften, davon einige auch 'ffVEistisviSv-B'Teutsche übersetzt worden, sind: kmäkical ^ ^ ^ches im Französischen unter dem nahmen I» V'ff- jg i-/ id«gile heraus kommen : stnguir)' iikrer HappMS - Avntv'in 8 . Lbrillisn 'kbouglits sor eker^ äsy c>rxlsin msn 8 Luiäe to Ilesven ^ stbc I)uN' ^ . - »">

M»N 8 ^WIII. V. deren einige ern nacy ^ >

n; Vks I)utV Vff- vVl'Li»erst nach seinem L Lo >^d Mitglied von S<v . ^ Is s ^

söhn Richard Asg. Lrc. "und Mitglied ge

Cambndge, sind heraus gegeben worden. ^ ^ ^

re L stxcellsnce äe 1s stelie. LkrelienneMve, ffsk. *

g?!obw"?°?' b-sznm M

gelobte land, c .'"^^Turckey, in Asien, Sv""', ,si.'

"acheicht . bndet man eine

aewbe,^? bey Ncrtürlick„-n^ ^^"^lls-forme, von den ^ ^',n

gelobten lande i„,b N^ b-stone von der Türekey/Sy«^betrugen begegenherten der berussEX st

und SlaliäN KanMn, SAÄ,

ÄsElvnst anbrinaen ^w harten, würfeln auf^A -lese

jchrift „n jähr " ^ssen, entdeckt werden.fötzet worden. z/I,-/' sth's dem Englischen ins TenlM

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, nordwärts auf dem liste äel Xort M

dlefuriiehmstetzg don den insuch Cuba und

' runter ist Lucaonia oder auch

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welche den übrigen allen

hama ist die merckwürdigste, und ?war w S ^ ia>schnellen canals zwischen dieser insul und^^ichr von

chen die Spanische silder-ffotten bey ihrer r^ ^oriMst M,

nach Europa gemeiniglich durchstrelchen'NMlschon manches mit gold - blatten b^emsbruch zum tribut lassen müssen. Dtt ivge ^ pc ,spinnen finden sich in dieser insul. GlwM'Aii ^ diei^^,t b^,stophoro Columbo merckwürdig, dann wa ^ ia„d

entdeckt,und also feine reise-gefahrten mchl^ jhii ubck

te, so hätten sie wider ihn sich empört, Aalvatorschmissen, dahero er ihr den nahmen St. ,l„dTumosamana, Cignateo und aesundo Sp

fruchtbar an maitz, haben eine tempemleg ^ meistdel man sehr viel tauben darauf, >>e » * 4 ^'

nicrn. Hatntzelmanns geograph. k-