Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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fucteßions - kriegs und der St. Gallischen unsGrafschafft Toqgenburg, darüber es zwischen den^Ni yMn und Protestantischen Cantons endlich gar zu ei-M kriege gekommen, sehr verwirrt ausgesehen,

Mv,jU' gefunden. Ein zeugnis davon legt das mit denCantons an. 171;. getroffene particular-bündnisd», »M ^ in geheim mit denselben.zu Solothurn geschlos-,Z. I^-EM er deshalben viele mühe und kosten aufgewen-Ukr Mhr vorher hatte er die ehre, als zweyter König-vvllmächtiqter den 7. sept. an. 1714. den frieden" putschen Reiche zu schliesset,. An. 171;. nahm er vonÄtzern abschied, und gieng als außerordentlichernach Wen, aüwo er dem y. apr.an. 1716. mitA seinen öffentlichen einzug hielte. Den 16. mertz

Ä ir ^/ktsete er wieder von dar nach Hanse, nachdem erM», s^br. vorher seine abschieds - audientz erhalten. Er" iiisi,?"" Absitz von dem Gouvernement der Pvrquervlli-A»et zu welchem er bereits im may an. 1712. er-k?^ts-Men; wie auch von der stelle eines ordentlichens-liißUM, djx er an. 1714. erhalten. An. 1722. wohnte, > an der crönung des Königs bey, worauf er den 2.^ ^ 724. zum Ritter des H. Geistes erkläret, und den

W«hli„ wohnlicher maßen darzu installiret wurde. SeineL des gU* Louise Maria Charlotte äs Fourbin , eine toch-!,di°vMuis Francisci von la Marthe, ferner mutter bru-ilili an. 1700. gestorben ist, mit der er sich den.*674. vermählet. Sie hat ihm unter andern ei-w der ^' nahmens Caspar Magdalon Hubert, gebohren, der

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C. Claudius Canina, und endlich L. V. 481. Sp. Carvilius undL. Papirius über diese sämtliche zusammen-verschwornen völ-cker triumphiret haben; womit sie auch völlig unter das jochgebracht worden sind. Die vornehmsten städte darin,, sind,Piestv, Pisciota, Policastro, Torre äi Mave, Pelicore, Siba-ris, Potenza, rc. da es z» den Römischen zeiten Pästum oderPosidonia, Velia, Palinurus und Buxentum am meer, land-wärts aber Compsa, Volsci, Blanda, Grumentum, Potentia,und sonderlich die Haupt - stadt Petelia gewesen sind.- 7 Ä. Lrv./«/?. <kc. äsksr. Ical. not. orbis aiUig.*

Lucantschitz von Hertenfels, eine adeliche familie inOber-Crain, voiswelcher Lucas Lucantschitz um das jähr 1471.sich wider die Türcken an den Croatischen grentzen tapfer ver-halten. Sein enckel, Petrus, diente lange zeit in dem kriege,ward endlich an. Amtmann zu Stain, kaufte eisen-bergwercke und andere güther in Ober-Crain, welche seinenachkommen annoch besitzen. Sein söhn Gregorius war an-fangs des Kaysers Ferdinandi Kriegs-Lommiüsrius, und eingroß-vatter Gabriels Lucantschitz in Alten-Lack, welcher zuerstden beynahmen von Hertenfels angenommen. Er starb an.rüg;, als Kayserlicher Rath, Lames kslrm'nu 8 , der Landes-und Hos-Rechte im Hertzogthum Crain Beysitzer und Land.schreibet, im 6;. jähre semes alters, und hinterließ JohannGottharden Lucantschitz von Hertenfels, Herrn zu Alten - undKlein - Lack, Kayserlichen Rath, Vizdom des HertzogthumsCrain, wie auch der Landes-und Hof-Rechte Beysitzer, welcherseinen stamm mit unterschiedenen söhnen fortgesetzet. Gev-ierts ahnen-tafel.

Lucanus, war einer der vornehmsten schüler und anhän-ger des berühmten ketzers Marcionis, der aber in gewissen stü-cken von den andern anhängern des Marcionis soll abgegan-gen seyn. Epiphanias und Damascenus nennen ihn Lucia»num, wiewvl Ludovicus äs 1 s Cerda diese beyde von einanderunterscheidet. Unter andern soll Lucanus gelehrt haben, daßweder das fleisch noch die seele, sondern etwas anders auferste,hen werde. 7 ", in lib. äs relurreÄ. L. 2.

sä lertull. äs pr^soription. L. ;i. 7),?.

DEa/reE, äs kseresib. La in not. sä

ssertull. t. II. x. 128. äs liMesiarch. ÜLL. äpoll.

seät. II. c. 8.

Lucanus,(Marcus Annäus ) ein berühmter LateinischerPoet, gebohren zu Cordova in Spanien, an. ;y. Sein vatterwar Marcus Annans Mela, einer von Adel, Senecä und Gal.lionis des proconlulis in Achaja bruder, und die Mutter Acilia,Lucani eines berühmten Redners tochter. Er war noch nicht8. jähr alt, als man ihn nach Rom brachte und der Unterwei-sung des Palämon, Virginius und Cornutus, unter welchender erste ein berühmter 6ismmstiLU8, die andern 2. aber we-gen ihrer gelehrsamkeit in der Philosophie berühmt waren,anvertraucte. Dieser männer Unterweisung wußte er sich wohlzu nutze zu machen, wie er denn noch bey geringem alter mitgrossem rühm in Griechischer und Lateinischer spräche öffentlichereden hielt. Seine sonderbare gaaben und klnaheit machtenihn gar bald in gantz Rom bekannt. Selbsten Nero bekam einesonderbare Hochachtung von ihm, wegen seines grossen Verstan-des und klugheit, und machte ihn dannenhero zum Lugursund tzuXstore, ehe er noch die hierzu erforderte jähre hatte, er-wies ihm auch bey verschiedenen gelegenheiten grosse gnade.Er vermählte sich mir Holla Argentaria, einer sowol wegen ih-rer gelehrsamkeit und hohen gebart, als wegen ihrer schönheitansehnlichen Dame. Bis hieher war Lucanus sehr glücklich;von den 8-smnicibus her, welche, allein weil er sich durch seine ungemeine gaabe in der Dicht-kunst bey dem vvlck so gar beliebt machte, daß er vor Nerone,der doch so wie in dem Reich, also in den wissenschassten deroberste seyn wollte, mit lorbeer-zweigen gecrönet wurde, benei-dete ihn Nero so gar, daß er ihm verse zu machen und processszu führen verbot. Dieses erregte in dem Lucano eine solcheerbitterung, daß er sich mit andern in die sogenannte Pisonia-nische conspiration wider Neronem verwickeln ließ. Da svl,ches an den tag gekommen, zeigte er eben nicht die gröste be-ständiakeit, indem er nach einiger verläugnung, daß er damitverhalltet, sich bald schrecken oder durch die sich machende Hoff-nung der gnade bethören ließ, nicht nur andere der zusammen,geschworenen, sondern auch seine eigene mutter anzugeben.Doch mochte es ihm wenig helffen, und muste er sich, gleichwiesein vetter Seneca, die ädern öfnen lassen, und sich zu tode blu-ten, so an. 65. geschehen. Söin vatter überlebte ihn, und er,hielte auch nach Eusebii bericht des sohns güther, ward aber balddarauf durch eine falsche anklage, ob wäre er auch des zu«sammen-schwurs theilhafftig gewesen, zu gleicher todcs-art ge-zwungen ; wiewvl in der that seine besitzende grosse reichthümmevdie vornehmste ursach davon gewesen zu seyn scheinen. Lucanushat unterschiedliche schriften verfertiget, davon aber die meistenverlohren gegangen. Seine 10. bucher von dem einheimischenkriege des Cäsaris und des Pompeji hat er unter dem titulklElsIis verfertiget, welche Hugo Grotrus so hoch gehalten,daß er sie stets bey sich getragen, und Mit seinen anmerckungenerläutert. Doch ist der letztere theil des 10. buchs verlohren ge,gangen. Cornelius Schrevelms hat die Llwrlslis mit des Tho.mä Mast lupplemento an. lü;8. heraus gegeben, dabey auchGrotii/Farnabii und andere anmerckungen hinzu gethan wor-den. Der Herr von Seckendorff hat sie ins Teutsche übersetzet.

Aaaa Ausser

die^auls Francssci von!s Marthe, ferner mutter brn-llili. Areits an. 1700. gestochen/stmit der er sich den

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NerA. titul eines Marquis^von Luc geführet, und' alsL iM stemmt der armeen in Königlichen diensten stehet.

desselben heißt der Graf von Vintimille, und hatU- Cx r zeit die bekannte Marquisin von Maiüy geheura-^ .stsirb endlich den 19. jul. an. 1740. auf seinemavlg„y in dem 88. jähre seines alters.

dk'/Svttofridus äu) ein Edelmann aus Provence, wel-G?MxMechischen und Lateinischen wohl mächtig war.kg^le q,..ssHgar artige wercke in Provencialischen versen, undAcademie, allwo gewisse Gelehrte zusammenb,, M m den wissenschafflen zu unterreden. Er starbllilk. äe8 kost. krov. O« 65

Friedrich) ein söhn Johannis, ksÄoris zu BÄeg,^iu mhre 1644. den 2. aug. gebohren. NachdemAk Mse und auf Academien in der Historie und Theo-geletzt, ward er vessnuL der Cathedral-kirche in Ro-Fulde, auch ein Mitglied des historischen Neichs->k^- .starb den 14. may an. 1708. Seine schriftenkj^e>ll l,akn?er Welt-schlussel; Schlestsche Fürsten-crone, un->2 En .Friedrich Lichtsterns; Schlesiens Denckwür-^Ellkommene Chronick; die Verabgotterte Fon-«kk'. »ibdg,, Eem nahmen Florentin Leonhards von HohenuftArr/e A^-Hesin, oder der vom Heyden - zum ChristenthumKst Kniva« 'Ehe Jüngling rc. unter gleichem nahmen; Kir-UA; O^« "or den Geistlichen Ptlgrim ; der AufrichtigeTriumph - und Ehren-fahne; des H. Röm.^^Eaftn-saal; Fürsten-saal; Europäischer Heli-W'u?hn, Carl Lucä, nach des Verfassers tode aus-

Eine alte provintz in Italien, so ein stück von!!»hx ' od-x V/NNd, war.- Die einwohner. stammeten von den«,n?bfükn,!?*E Plinius sagt, von den 8 smnicibus her, welcheeines gewissen Generals, von dem das land die-vU Auw, ^me», sich langst den kästen von beyden meeren'Hrn, Calabriern, Hirptnern und Picentinern nie-haü cÄ'h llieng auf einer feite bis an den fluß Laris,»" ßUch, Mittel-meer sich ergeußt, lind begriff denjenigenth, 5 E vvn kAE> Bastlicata genennet wird, nebst einem gros-vhn sogenannten krincipsta cireriori. Der ande-Aisv Zlis dl/Mla war ein stück von dem heutigen Cala-»c Romer mit ihren waffen bis in diese gegendss», ,, 'e gebrachten die Lucanier, so vorhin noch keinen zwistmir selbigen ä.II. 427. einen, obwol unglei-Nchbesten welches dieLucanier jenen zu ihren vorfal-^Ehen von waffen und volck verspreche» musten.den g^EU bund noch in selbigem jähre, da eben die^Wjlielen Kullern zu thun hatten. Allein als diese uber-

dienen U*" Lucanien ein, und thaten diesem volcke!/hben so grossen abbruch, baß sie sonderlichBürgermeister Q. Aemilium beschehenenh^bavt Nerulum für ein gluck halten musten, sichx ^ung den Römern zu unterwerffen.Nachmals1 dxg ^ einige zeit getreu. Und als sie deswegen ä. 17.Estern angefallen wurden, erhielten sie schützy "nv ward der vorige, obwol ungleiche HundGeller!'l§MlimA' hingegen nahmen sie wieder antheil an>K>c>b '"'d anV/mporung, so die Sammler, Tarentmer,iju/lbhEk allen üb!? ^^Er die Römer unterfiengen. Es schlugÄ v Erzeichn-Ä stenug auS,und finden wir in denRomischen^»dx.' Z7;. daß M. Curius L. 17. 46 ;. C. Fabn-L/' O.. ^aß 7 >unllis Brutus L. 17. 476 . und wiederum im^ Gurges, ferner auch L. Lentulus untz

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